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Samstag, 19. September 2009

Kriegsflüchtlinge

Ausgabe September 2009

entnommen aus:

aerzte-ohne-grenzen.de



Pakistan/Swattal:

[...]

Im vergangenen Monat zurückgekehrt, berichtet er davon, dass die akuten Kriegsverletzungen zwar abnehmen, die Nachsorge der chirurgischen Patienten aber ein Problem bleibt.
  • Zudem sterben weiterhin Menschen bei Anschlägen: "Die Nothilfe für diese Menschen bleibt eine gewaltige Herausforderung.
  • Verletzte, die eigentlich gerettet werden könnten, sterben, noch bevor sie ein Krankenhaus erreicht haben."
[...]

Mittwoch, 27. August 2008

Dringend gesucht

Zurzeit sucht Ärzte ohne Grenzen besonders dringend Mitarbeiter für folgende Positionen:

Donnerstag, 22. Mai 2008

Humanitäre Hilfe

...unmittelbar nachdem in Myanmar (Birma) zehntausende Menschen durch den Zyklon Nargis ums Leben kamen oder obdachlos wurden, begann Ärzte ohne Grenzen mit der Versorgung Überlebender. Die Hilfe konnte bereits beginnen, da wir im Land laufende Projekte haben - auch sie sind von den Verwüstungen des Sturms betroffen. Am Pfingstmontag landete das erste von bislang vier Flugzeugen mit Hilfsgütern von Ärzte ohne Grenzen im Land. Das Material wurde zur Weiterverteilung in Lager der Organisation gebracht.

Ärzte ohne Grenzen ist seit 1992 in Myanmar tätig und unterstützt die Bevölkerung unter anderem mit Basisgesundheitsversorgung und betreut 16.000 Menschen mit HIV/Aids. Die Projekte zählen zu den größten von Ärzte ohne Grenzen weltweit. Aus langjähriger Erfahrung wissen unsere Mitarbeiter um die behördlichen Hürden, die mit der Arbeit im Land verbunden sind. Dennoch ist die Arbeit dort bislang möglich. Es ist jetzt entscheidend, dass die Regierung Myanmars Zugang für Helfer und Hilfslieferungen ermöglicht...(Quelle: Ärzte ohne Grenzen)

Dienstag, 26. Februar 2008

Menschen verstecken sich in den Wäldern, um zu überleben

Interview mit dem Projektkoordinator Oliver Schulz

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"Der Angriff auf unser Team in Kismayo war ein Angriff auf die humanitäre Hilfe selbst" - Interview mit Christoph Hippchen, Landeskoordinator von Ärzte ohne Grenzen für Somalia

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Somalia: Audio-Fotoreportage "Es gibt niemanden, der hier bleiben will"

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Erfahrungsbericht über die Teilnahme in einem Public Health Projekt

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Afrika ist kein Land ... sondern ein Kontinent !

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Prozess gegen zwei Polizeibeamte => in einem Rechtstaat muss jeder unnatürliche Tod untersucht werden. Meistens steckt ein systemischer Fehler dahinter, der weitere Opfer nach sich zieht, wenn man diese Probleme nicht angeht !

Freitag, 28. Dezember 2007

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Myanmar

Vor rund elf Monaten tauschte Marcin Pietraszkiewicz sein Leben als Arzt im Krankenhaus Oberndorf bei Salzburg gegen das eines Mitarbeiters von Ärzte ohne Grenzen im Nordosten von Myanmar (Birma). Neben der Behandlung von Krankheiten wie HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria zählt insbesondere auch die Ausbildung von einheimischen Fachkräften zu seinen täglichen Aufgaben. Sein Brief gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag und die Lebensumstände seiner Patienten.Vor knapp einem Jahr kam ich an meinen Einsatzort Myitkyina, im nördlichen Bundesstaat Kachin. Ärzte ohne Grenzen betreibt hier eine stark frequentierte Klinik und mehrere kleinere Krankenstationen. Meine Aufgabe hier ist, die lokalen Ärzte aus -und fortzubilden, sie in ihrer Arbeit zu unterstützen und unsere Aktivitäten auszubauen.

Wenn ich unsere Klinik betrete und mich durch die geduldig wartenden Menschenmassen durchkämpfe, wird das ganze Ausmaß des Elends offensichtlich. Hier gilt: Aids, Tuberkulose (oft gehen beide Hand in Hand) und Malaria sind Volkskrankheiten. Die Warteräume unserer Kliniken gleichen einer Hausarztpraxis, vom Säugling bis zur Großmutter, vom Lehrer bis zum Tagelöhner sind alle Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten vertreten.

Ich behandle tagtäglich schwerkranke Menschen, die oft barfüssig, bloß mit ihrem einzigen zerrissenen Hemd bekleidet, unsere Kliniken aufsuchen. Viele Patienten nehmen tagelange Reisen auf sich, um in unsere Kliniken zu gelangen.

So auch Ma Sen Sen, eine 30-jährige Frau, die geschwächt und beinahe bewusstlos von ihrer Schwester getragen wurde. Sie hat von unserer Klinik gehört und beschlossen, sich auf die beschwerliche Boot -und Fußreise zu begeben. Ärzte ohne Grenzen war ihre letzte Hoffnung.

Die junge Frau war abgemagert, hatte einen schuppenden Ausschlag am ganzen Körper, Fieber und Beinschwellungen. Sie hatte bereits unzählige Ärzte konsultiert und ihr gesamtes Vermögen ausgegeben. Nur um am Ende zu erfahren, dass ihr niemand helfen konnte und sie sterben müsse.

Wir behandelten Ma Sen Sen auf Verdacht einer so genannten Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, ihr Immunsystem bekämpfte ihren eigenen, eigentlich gesunden Körper. Ein Monat später stand eine Frau am Eingangstor der Klinik und grinste mich breit an. Es war Ma Sen Sen. Sie war nicht wiederzuerkennen. Strahlend berichtete sie, dass sie ihr Reisfeld wieder bestellen, ihre zwei Kinder ernähren und in die Schule schicken kann.

Augenblicke wie dieser geben mir viel Kraft weiterzumachen.

Marcin Pietraszkiewicz

September 2007