Donnerstag, 12. Juni 2008

Das Rote Kreuz im Dritten Reich

"Vom Versagen der Hilfe"

Das rote Kreuz auf weißem Grund ist ein Symbol für Menschen in Not. Vor allem in Kriegszeiten blickten die Opfer hoffnungsvoll auf das Internationale Komitee des Roten Kreuzes in Genf. Doch die, die unter dem Nazi-Terror am dringendsten Hilfe gebraucht hätten, die Opfer der Schoah, hofften vergebens. Nach dem Krieg berief sich das IKRK lange darauf, nur für die Kriegsgefangenen ein völkerrechtliches Mandat gehabt zu haben.

Die Dokumentation belegt, wie wenig stichhaltig diese Argumentation ist. Neuere Erkenntnisse der historischen Forschung belegen, dass ein Engagement für die Millionen im deutschen Machtbereich mit dem Tode bedrohten Menschen jüdischen Glaubens und so genannter "jüdischer Abstammung" wohl vor allem aus Rücksicht auf die Interessenslage der Schweiz unterblieb. Hinzu kam, dass auch die IKRK-Führung nicht frei war von antisemitischen Ressentiments.

Zudem schien eine Einmischung im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz nicht opportun. Dort waren Juden längst ausgeschlossen und die leitenden Positionen mit Nationalsozialisten besetzt. Im Frühjahr 1942 teilte das Deutsche Rote Kreuz dem IKRK in Genf lapidar mit, Nachforschungsanfragen nach so genannten "nichtarischen" KZ-Häftlingen und Vermissten könnten nicht mehr bearbeitet werden.

Selbst die ohnehin seltenen Inspektionen von Konzentrationslagern durch das Rote Kreuz brachten keine Hilfe. Im Gegenteil, der Bericht des IKRK-Delegierten, des Arztes und Offiziers der Schweizer Armee, Maurice Rossel über seinen Besuch des Konzentrationslagers Theresienstadt fiel so freundlich aus, dass die NS-Propaganda ihn gern zitierte. Beispiele anderer IKRK-Delegierter beweisen, dass Vertreter des Roten Kreuzes durchaus die Möglichkeit hatten zu helfen.

Die Würdigung des Engagements und des Muts Einzelner lässt das Versagen der Mehrheit umso deutlicher werden. Ein Versagen, das seine tragische Fortsetzung in der Nachkriegszeit fand, als das IKRK die Verantwortung für den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen übernahm. (Quelle: tvtv.de, ARD, Mi, 23:30)

...als ehemaliger Zivi beim DRK bin ich auf der einen Seite sehr erstaunt, dass ausgerechnet so eine große renommierte Hilfsorganisation zu Hitlers Zeiten des Teufels Helfer war. Auf der anderen Seite kamen mir schon im Zivildienst einige Zweifel auf: z.B. => im Klinikum und in anderen Einrichtungen erhält man für die Blutspende Geld, beim DRK ein Appel und Ei => aber für wieviel Geld verkauft letztendlich das Deutsche Rote Kreuz die Blutkonserven ???

EM Fußball 2008 Fußballberichte

Mittwoch, 11. Juni 2008

EM Fußball 2008 Gruppe A

Wahnsinn: Während der Nationalhymnen bleibt es ruhig, so zollt man dem Gegner Respekt !!!!

Türkei gewinnt mit 2:1 gegen die Schweiz ! Dabei geht in der 31.min in der ersten Halbzeit die Schweiz in Führung, bei einem andauernden Regen => Wasserballschlacht pur, besonders das Tor gestaltet sich als sehr kurios: flach gehaltener Pass von rechts außen, aber der Ball bleibt im Torraum in einer Pfütze fast stehen, so dass Yakin den Ball gemütlich einschieben kann.

Hakan Yakin (rechts) 20. Minute
Foto: gcz.ch

In der zweiten Halbzeit hört es zum Glück auf mit dem Regen, ein wahres Kampfspiel beginnt. Ein Hin und her, bis ein türkischer Spieler mit der Nummer 9 sehr hoch zum Kopfball steigt und das 1:1 erzielt. Danach noch 30min zu spielen, sehr sehr spannend. Der Schiri hat alle Hände voll zu tun, viel Gerangel, viele Rutschpartien, kleine Rangeleien und viele Kleinigkeiten zu regeln. Insgesamt war es aber ein faires Spiel.

Semih Sentürk 58. Minute
Foto: jamd.com

Und dann erzielt in der Nachspielzeit, nachdem die Türkei den Druck langsam erhöht, der jüngste Spieler das 2:1 - läuft von links, zieht zwei Verteidiger auf sich und schießt einen hinzukommenden dritten Verteidiger an. Von dessen Hacke senkt sich der Ball unhaltbar über den sehr guten schweizer Torwart Benaglio in das Netz. Somit ist die Schweiz aus dem Turnier raus und spielt gegen Portugal um die Ehre.

Arda Turan 93. Minute (Nachspielzeit)
Foto: kaliteliresimler.com

EM Fußball 2008 Gruppe A

Portugal vs. Tschechische Republik (3:1) => Ronaldo macht den Unterschied


Türkei vs. Schweiz => sieht nicht gut aus für die Schweiz: Frei verletzt, Trainer ist oft im KH, um seine erkrankte Frau zu besuchen und ein schweizer Spieler hat eine "weiche Leiste". Natürlich sind auch die schlimmen Ereignisse vom Qualifikationsspiel im Jahre 2005 in der Türkei nicht vergessen. Trotzdem gilt auch hier: es kommt nur der weiter, der einen freien Kopf hat ! Endspielstimmung. Mein Tipp: Türkei wird gewinnen !

Indonesientag in Eschborn

Vorab in eigener Sache:

Auf dem Indonesientag in Eschborn kommenden Samstag werde ich, Christine Schreiber, mit meinem Buch "SIDIHONI. Perle im Herzen Sumatras I - Von Leben und Bestattung, Traditition und Moderne bei den Toba-Batak" persönlich mit einem Buchstand anwesend sein. Bitte schauen Sie vorbei... Sie sind willkommen! Mehr finden Sie unter www.sidihoni.com.

Und nun das Programm des

I n d o n e s i e n t a g

I. Vorträge/ Diskussion
II Bazar/ indonesisches Buffet
III. Kulturabend

STADTHALLE, ESCHBORN
Rathausplatz 36
SAMSTAG 14. Juni 2008

Veranstalter
DIG Deutsch Indonesische Gesellschaft Rhein-Main e.V.
PERMIF Persatuan Masyarakat Indonesia di Frankfurt/M & sekitarnya

Kontakt:
www.dig-rhein-main.de
Tel. 06196 - 484 679

Schirmherrschaften: Mathias Geiger, Erster Stadtrat Eschborn
und Eddy Setiabudhi, Indonesischer Generalkonsul Frankfurt.

P R O G R A M M

14:00 Eröffnung

I. Vorträge/ Diskussion
14:15 „Islam und Demokratie das Beispiel Indonesien“
Dr. Heinrich Seemann
ehemaliger deutsche Botschafter in Indonesien
15:15 Kaffeepause
15:30 „Investieren in Indonesien“
1. Erfahrungsbericht eines Investors in Indonesien
Dr. Werner Weiglein
Geschäftführer Dr.Werner Weiglein Expedition GmbH
2. Investitionsmöglichkeiten in Indonesien
Albert Schiemann, Unternehmensberater
3. Investitionsrecht in Indonesien
Nina Kurniawidhi, Konsul des indones. Konsulat
4. Podiumdiskussion „ Deutsch-Indonesische Wirtschaftsbeziehung“
Oliver Oehms (Industrie- und Handelskammer -IHK- RheinMain)
Nina Kurniawidhi (Indonesische Konsulat)
NN / Gesellschaft Für Technische Zusammenarbeit ( GTZ)
18:00 Kaffeepause
18:15-19:50

II. Bazar/ indonesisches Buffet zu moderaten Preisen/ Tombola

Anmerkung:
Für Programmpunkte I und II sind eintrittsfrei und freie Parkplätze in der Tiefgarage der Stadthalle

20:00-22:00
III. Bühnenprogramm mit indonesischen Tänzen, Gesang und Angklung-/ Gamelanmusik
Eintritts: Abendkasse € 3,- (kein Vorverkauf)

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung:

Permif & DIG,DAV, Dharma Wanita, GMIF, Himabo-ni, IKID, JKI, MII, MKIF, Nusairama, Nusantara, Per-ki Matheus, Perki Mainz, HMKI, Papeda, PPI, Pesona Indonesia, Wacana Budaya, Tetada, Saptanada, IWS, PB Lorsch, Merc e.V.

"Ist der Planet noch zu retten?"

Quelle: abipur.de

Hausaufgabe, Referat

Schlagwörter: Welt; Ozon; Ozean; Meer; Klimaveränderung; Erde; Klima; Treibhaus; Probleme auf der Erde; Umwelt; Umweltverschmutzung; Umweltschutz;

Die Gespräche über Wind, Regen, Schnee und Dürre haben ihre Unschuld verloren, seit jede Kapriole des Wetters dem befürchteten Klimakollaps zugerechnet wird. Nun sind Eisregen im Juli oder grüne Weihnachten allein keinesfalls verboten dafür, daß die Klimagürtel weltweit zu rutschen beginnen. Wetter ist nicht gleich Klima – erst die Langzeitaufnahme von Wetter ergibt den Gesamteindruck, der Klima heißt.

Bedrohlicher als gelegentliche Wettererkapaden sind die Zahlenreihen der Statistiker: Und die weisen immer deutlicher darauf hin, daß sich unsere Atmosphäre in unguter Geschwindigkeit aufheizt.Wissenschaftler reden von einem unfreiwilligen globalen Experiment – am lebenden Körper der Erde. Die dilettierenden “Versuchsleiter” – die Menschheit mit einem Wort – könnten dabei unter die Räder kommen. Insbesondere dann, wenn der menschengemachte Klimawandel so rasant über uns kommt, daß für vorsorgende Planung keine Zeit mehr bleibt.

Der Hinweis, daß sich Klima immer gewandelt hat, ja das Wandel die einzige Konstante ist, ist so richtig wie nichtssagend: Bedrohlich ist nicht so sehr der Klimawandel, sondern die Rasanz, mit der er sich vollzieht.Die Drohung ist in der Tat himmelhoch; aber dennoch können Fatalismus oder Schreckenstarre keine Rezepte sein. Ein Rohstoff, der noch immer nicht hinreichend genutzt wird, ist die menschliche Intelligenz. Die größte Hoffnung: Gelänge es, in wirtschaftlich relevanten Dimensionen die Photosynthese nachzubauen, könnte die Flucht aus dem Treibhaus gelingen.Die Wege aus der Klima-Sackgasse sind prinzipiell bekannt – kommt nur darauf an, sie zu gehen; denn das “Neuland des Denkens” schreckt offenbar immer noch mehr, als das ausgedorrte ödland, das uns droht.

Entscheidend für das Leben auf der Erde ist, was mit dem Sonnenlicht geschieht, das uns erreicht. Von 100 Prozent einstrahlender Energie werden 30 von Wolkenschichten in den Weltraum zurückgespiegelt und weitere 20 durch wolken, Staub und Ozon absobiert oder aufgesaugt. Von der Ausstrahlungserreichen die Erdoberfläche also nur 50 Prozent; dazu kommt allerdings noch fast die doppelte Menge (95 Prozent) an atmosphärischer Wärmestrahlung.
Die einstrahlende Gesamtenergiemenge (145 Prozent) erwärmen die Erdoberfläche und wird wieder abgestrahlt: als reine Wärmeenergie. In der Grafik symbolisiert der Farbwehsel an der Knickstelle das bekannt Phämomen: Aus Sonnenlicht wird Wärme.

Diese “erdflüchtige” Wärme wird nun zu rund ein Drittel durch Wolkenbildung aufgezehrt, 15 Prozent entweichen direkt ins All. Entscheidend ist nun, was mit den tund 55 Prozent verbleibender Wärmestrahlung geschieht: Wolken, Wasserdampf und Spurengase verschlucken diesen Löwenanteil, aber vernichten ihn nicht. Er bleibt in der Atmosphäre als diffuse Wärmestrahlung erhalten, taucht in der Grafik als der 95–Prozent–Input wieder auf.

Wenn nun etwa durch zu viele Spurengase zuviel Wärme zurückghalten wird, kommt es zu dem vielbeschworenen und befüchteten Treibhauseffekt. Die prinzipiell gute, lebenserhaltende Erwärmung der Atmosphäre schlägt um in “überhitzung”. Schon die ist eine Drohung, dramatisiert wird sie noch durch die unnatürliche Geschwindigkeit, mit der sie sich vollzieht.

Edward Bass, texanischer Milliardär wagt einen gefährlichen Aufstieg. Er ist in luftiger Höhe auf der Suche nach der Zukunft unseres Planeten. In den nächsten hundert Jahren wird sich die Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre voraussichtlich verdoppeln. Wie werden die Pflanzen darauf reagieren? Werden sie davon profitieren oder daran zugrunde gehen?
Die Suche nach Gewinnern und Verlierern beginnt im größten Glashaus der Welt. Das Wunderwerk aus Stahl und Glas ist so etwas wie eine Erde im Miniatur-Maßstab. Das riesige Treibhaus in der Wüste Arizonas sieht aus wie die Kulisse für einen Science-Fiction-Film. Es wurde vor zehn Jahren als Prototyp für eine menschliche Kolonie auf dem Mars gebaut. Die "Biosphäre 2" sollte ein geschlossenes ökosystem sein, eine Kopie unseres Heimatplaneten, der Biosphäre 1.

2 Milliarden Schilling und ein gewaltiger technischer und logistischer Aufwand war notwendig, um die Natur nachzubilden. 3.800 Pflanzen- und Tierarten wurden aus aller Welt zusammengetragen, um auf den 13.000 Quadratmetern eine vielfältige Arche Noah zu schaffen. Aus Tonnen von Beton und Gips wurden künstliche Felsen modelliert, unter denen sich Stiegenhäuser und Pumpanlagen verbergen. Das Wasser im Glashaus wird - wie auf der Erde - im Kreislauf geführt. Vom Regenwald fließt es in die Savanne und zu den Mangroven und kehrt nach der biologischen Kläranlage als Trinkwasser oder Regen zurück.

Ein idyllischer Meeresstrand in 1.200 Metern Seehöhe. Für den Mini-Ozean wurden 38 LKW-Ladungen Meerwasser vom Pazifik nach Arizona transportiert und mit Instant-Salzwasser, wie es für Aquarien verwendet wird, vermischt. Eine Wellenmaschine sorgt dafür, daß sich Korallen und andere Meeresbewohner im künstlichen Ozean heimisch fühlen.
Abgesehen vom Meeresrauschen ist es in dieser Arche Noah ungewöhnlich still. Nur wenige der angesiedelten Vögel und Insekten waren für das Leben im Glashaus geeignet. Bienen, Schmetterlinge und Kolibris konnten nicht überleben, deshalb müssen die Blüten jetzt von den Menschen bestäubt werden.

Das Wetter und die Jahreszeiten müssen in der "Biosphäre 2" von Menschen gemacht werden. Ohne Klimaanlage würde die Temperatur im Glashaus bis auf 65 Grad steigen. Diese Hitze würden die meisten Pflanzen nicht überleben. Um die Natur zu kopieren, bedarf es eines enormen technischen Aufwandes. Doch tausende Sensoren und unzählige computergesteuerte Anlagen konnten nicht verhindern, daß die geschlossene Mini-Welt schon nach wenigen Monaten in unerklärbare Schwierigkeiten geriet. Im Mai 1992 erreichte den New Yorker Wissenschafter Wallace Broecker ein Hilferuf aus Arizona.

Wallace Broecker, Lamont-Doherty Earth Observatory, Columbia University, N.Y.
"Eines Tages saß ich hier in meinem Büro, als mich mein alter Freund Jack Corliss anrief. Er sagte: Wally, kennst Du die Biosphäre 2? Ich sagte: Ja, ich habe davon gehört, aber ich kenne keine Details. Und er sagte: Die haben ein riesiges Problem. Sie haben zu wenig Sauerstoff und wissen nicht, warum. Ich sagte, ich kann es mir ja mal ansehen. Ich fuhr also hin und kam nicht mehr los davon. Es ist wirklich ein interessanter Ort."

Wallace Broecker und seine Kollegen erkannten ihre große Chance: mit einem Forschungsprojekt in der "Biosphäre 2" wollen sie in die Zukunft schauen. Seit Beginn der industriellen Revolution hat sich die Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre kontinuierlich erhöht. über Jahrtausende war Kohlenstoff als Kohle und Erdöl tief in der Erde gebunden. Doch dann kam der Mensch und verbrannte die für ihn wertvollen Energielieferanten. Er schaffte damit Bewegung und Fortschritt und beförderte die Kohlenstoff-Teilchen in Form von CO2 in die schützende Lufthülle unseres Planeten.

In Arizona, wo die Umwelt noch in Ordnung zu sein scheint, sollen die Auswirkungen der Zivilisation untersucht werden. Doch das riesige Glashaus war ursprünglich für ein anderes einzigartiges Forschungsprojekt gebaut worden.Im September 1991 schloß sich die luftdichte Tür der "Biosphäre 2" hinter vier Frauen und vier Männern. Unter den Blicken unzähliger Kameras starteten sie ein außergewöhnliches überlebenstraining. Zwei Jahre lang sollten sie sich im geschlossenen Glashaus selbst versorgen - von der Außenwelt nur mit Strom und wissenschaftlichen Daten beliefert. Die Bionauten hatten sich jahrelang auf dieses Projekt vorbereitet. Denn auf die acht Wissenschafter wartete in der Hightech-Arche Noah eine Menge Arbeit.

Mühsam mußten sie ihre Nahrungsmittel selbst produzieren, ohne Hilfe von Maschinen, Kunstdünger oder Pflanzenschutzmitteln. Der Boden auf dem Acker war reich an Kompost, dennoch fielen die Ernten zumeist schlecht aus. Wegen der dicken Glasscheiben und zwei sonnenarmen Wintern in Arizona erhielten die Pflanzen zu wenig Licht. Läuse, Krankheiten und Unkraut taten das übrige. Nach einigen Monaten sank der Sauerstoffgehalt in der "Biosphäre 2" auf Werte, wie sie am Gipfel des Kilimandscharo gemessen werden. Das Kohlendioxid hingegen stieg auf das Zehnfache des ursprünglichen Wertes.

Ihre Halbzeit haben die Biosphärianer geschafft: Pannen, Zweifel am wissenschaftlichen Wert des Experiments und ein Besucherrummel a la Disneyland haben dem Projekt "Biosphäre 2" inzwischen ein eher negatives Image beschert. Ursprünglich sollte das künstliche ökosystem sich selbst regulieren, sollten nur Strom und Information von außen zufließen. Die angestrebte Autarkie der acht "Außerirdischen" erwies sich aber schon bald als unrealistisch. In knapp zwei Monaten schnellte der Kohlendioxidgehalt in der hermetisch abgeschlossenen Kunstwelt auf 0,2 Prozent - ungefähr sechsmal so hoch wie in der Erdatmosphäre. Der Einbau eines Kohlendioxid-Recyclers, zugepumpte Frischluft und von außen nachgelieferte Ausrüstung machten das Mißverhältnis zwischen propagiertem Anspruch und der Wirklichkeit des 150-Millionen-Dollar-Projekts offenbar. Edward Bass, texanischer Milliardär und Finanzier des für 100 Jahre angelegten Unternehmens, berief deshalb einen unabhängigen Wissenschaftlerstab zur Begutachtung.

Heute haben sich die Wogen der Entrüstung etwas geglättet. Thomas Lovejoy, Leiter des Gutachtergremiums und ökologe an der Smithsonian Institution in Washington, bescheinigte den Managern von "Biosphere-II", daß ihr Projekt die Wissenschaft mit wichtigen und einzigartigen Daten bereichern könnte - vorausgesetzt, sie beherzigten folgende Ratschläge: Sie beschäftigen einen wissenschaftlichen Leiter, erarbeiten einen umfassenden Forschungsplan und publizieren ihre Daten in anerkannten Wissenschaftsmagazinen. Beides soll jetzt geschehen - allerdings reichlich spät: In wissenschaftlichen Kreisen ist es üblich, einen solchen Plan vor Beginn des Experiments in allen Einzelheiten zu fassen. Einem weiteren Vorwurf begegneten die Gutachter mit dem Argument, In- oder Export von Materialien ins künstliche ökosystem gefährdeten nicht automatisch den wissenschaftlichen Wert, wenn sie begründet und öffentlich gemacht werden.

Kritiker hatten besonders Jane Poynters eingeschleusten Sack voll Ausrüstung aufs Korn genommen: Die Biosphärianerin hatte den Glaspalast nach einem Dreschunfall, bei dem sie sich eine Fingerkuppe abgeschnitten hatte, für wenige Stunden zur ärztlichen Behandlung verlassen. Mit zurück brachte sie Fachbücher, Farbfilme und Computerersatzteile, ohne es der öffentlichkeit mitzuteilen. Als das dann drei Monate später herauskam, wurde den Projektmanagern Vertuschung vorgeworfen. Seither informiert der neue Pressesprecher Chris Helms sorgfältig über jede Ein- und Ausfuhr.

Wie im Oktober diesen Jahres, als die Selbstversorger gegen übermäßigen Milbenfraß an ihren Kartoffeln und Bohnen 60000 Raubmilben zur biologischen Schädlingsbekämpfung einschleusten. Gleichzeitig wurden Wasser-, Boden- und Pollenproben ausgeführt, um sie in externen Labors analysieren zu lassen. Nach inzwischen gut einem Jahr sinkt der Sauerstoffgehalt weiterhin, für Helms ein "aufregendes Phänomen" , nach dessen Ursache die Insassen noch suchen. Kohlendioxid wird wahrscheinlich auch in diesem Winter wieder aus der Luft entfernt werden müssen, nicht weil es die Menschen oder Pflanzen stören würde, sondern deren Miniozean: Darin löst sich das Gas als Kohlensäure, was den "Meeres"-Organismen schadet. Um das zu verhindern, "überwintert" das Kohlendioxid als Kalziumkarbonat in "Biosphere-II" und wird im Frühling, wenn die Pflanzen mit zunehmender Tageslänge mehr CO2 binden, wieder in die Luft geblasen.

Doch auch wenn die Biosphärianer "ihre Erde" völlig in den Griff bekommen sollten - Kritiker bezweifeln , daß sich daraus irgendeine Erkenntnis für künftige Mond- und Mars-Missionen herleiten läßt. Denn in Arizona sei über einen existierenden Boden und über eine bestehende Atmosphäre eine Glasglocke gestülpt worden; auf fernen Planeten jedoch müßten Böden und Atmosphäre neu geschaffen werden - inklusive einer komplizierten Gemeinschaft von Mikroorganismen und unter ganz anderen Schwerkraftbedingungen.

Dessenungeachtet sorgt Roy Walford, der Mediziner des Teams, für positive Publicity mit der frohen Botschaft, daß die Cholesterin-Werte der Biosphärianer um fast 40 Prozent von durchschnittlich 200 auf 125 Milligramm je Deziliter gesunken seien, nachdem sie sich sechs Monate einer kontrollierten Diät unterzogen haben. Mit durchschnittlich 1780 Kilokalorien am Tag - davon zehn Prozent als Fett, ansonsten überwiegend vegetarische Kost - hätten sie außerdem ihren Blutdruck, ihre Blutzucker- und Blutfettwerte und ihr Körpergewicht reduziert. Damit ist nachgewiesen, was aus Tierversuchen längst bekannt ist: Auch der Mensch verbessert mit ausgewählter Ernährung seinen Gesundheitszustand.

Die Biosphärianer gehen nunmehr voller Optimismus in die zweite Runde. Ihre Ernte war ausgezeichnet, besonders reich die an Süßkartoffeln. Sie wollen ihren Nachfolgern einen für drei Monate reichenden Nahrungsvorrat hinterlassen - mit einem solchen hatten auch sie begonnen. Indessen scheint sich die Begeisterung für das Isolations-Experiment in Grenzen zu halten: Beworben haben sich erst neun neue Kandidaten.

Die Bionauten hielten bis zum Schluß durch, doch sie waren von Sauerstoffmangel, Hunger und psychischen Problemen geschwächt. Notvorräte und eine Sauerstoffzufuhr von außen retteten sie über die letzten Monate. Dafür regnete es Spott und Hohn von den Kritikern.

Abigail Alling, ehemalige Bionautin
"Mit einigen Problemen hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Zum Beispiel den Sauerstoffrückgang und was das bedeutet, oder die Lebensmittelknappheit. Ich war niemals hungrig in meinem Leben, aber in der "Biosphäre 2" gab es Zeiten, in denen ich wirklich hungerte. Das hat mich und mein Verhältnis zu den anderen beeinträchtigt . Aber, wie sehr man sich auch vorbereitet: es gibt Dinge, die man erst weiß, wenn man sie ausprobiert hat."

Für Taber MacCallum war der Hunger noch das geringere übel.
Taber McCallum, ehemaliger Bionaut
"Ich finde, daß die Psyche unser größtes Problem wurde. Keiner von uns war ausreichend auf die Probleme vorbereitet, die durch das Aufgehen des Einzelnen in der Gemeinschaft entstanden. Die Gruppe war darüber auseinandergebrochen. Wir waren acht Menschen, doch wir spalteten uns in zwei Gruppen, vier und vier, obwohl wir doch aufeinander angewiesen waren. Das führte zu einer Menge Mißtrauen und Streit in der Mannschaft. Es ist sehr schwer, psychisch mit einer so langen Zeit der Isolation fertig zu werden."

Das Bionauten-Projekt hatte nicht zuletzt auch an mangelnder wissenschaftlicher Betreuung gelitten. Der Besitzer - der texanische Milliardär Edward Bass - suchte deshalb nach einem neuen Zweck für sein Glashaus. Weg von der Marsmission, weg vom Raumschiff Enterprise-Image. Vergangenes Jahr wurde er mit der renommierten Columbia University handelseins. Die "Biosphäre 2" soll zu einem riesigen Labor zur Erforschung der Erde - der Biosphäre 1 - werden.


Wallace Broecker, Lamont-Doherty Earth Observatory, Columbia University, N.Y.
"Wir wollen diese Anlage für Forschung nützen, die in die Zukunft weist. Für die Zeit, in der wir in der Atmosphäre weit mehr CO2 haben werden, als heute. Es wird darüber diskutiert, ob sich das Klima ändern wird und ob es wärmer werden wird, und um wieviel. Aber es ist keine Frage, daß der CO2-Gehalt weiter steigen wird, und daß das auch die Pflanzen beeinflussen wird. Wir wollen deshalb Experimente machen, die uns helfen, vorherzusagen, wie sich die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und natürliche ökosysteme auf unserem Planeten durch höheres CO2 verändern werden."

Auf dem ehemaligen Ackerland der Bionauten soll in Zukunft getestet werden, wie zum Beispiel Weizen auf höhere CO2-Konzentrationen reagiert. Damit könnte Saatgut für das nächste Jahrtausend entwickelt werden. Auch Bäume sollen unter drei verschiedenen CO2-Konzentrationen aufgezogen werden, um Unterschiede in ihrer Reaktion feststellen zu können. Weil der Boden für diese Versuche die falsche Zusammensetzung hat, muß aber zuerst die Erde ausgetauscht werden. Veranschlagte Kosten dafür: rund zehn Millionen Schilling. Doch die Ausgaben könnten sich eines Tages rechnen, wenn das Projekt der Land- und Forstwirtschaft hilft, ihre Bewirtschaftungsmethoden für die Zukunft zu planen.

In den anderen Vegetationszonen des Glashauses werden die Pflanzen bereits jetzt verschiedenen erhöhten Kohlendioxid-Konzentrationen und Temperaturen ausgesetzt. Damit können die Forscher auch die prognostizierte Klimaveränderung simulieren. Dann wird untersucht, was das überangebot an CO2 bei den einzelnen Pflanzen, den Pflanzengemeinschaften und den Mikroorganismen im Boden bewirkt. Die Wissenschafter wollen exakt feststellen, wohin das Kohlendioxid wandert.

Bis jetzt wissen die Forscher, daß die Pflanzen unter höherem CO2 die Photosynthese steigern und mehr oder größere Blätter, Früchte und Wurzeln produzieren. Kohlendioxid ist für die Pflanzen lebensnotwendig, doch es ist noch unklar, ob sie die Verarbeitung von CO2 unendlich steigern können. Wenn der CO2-Gehalt der Luft steigt, brauchen die Pflanzen trotz verstärkter Photosynthese erstaunlicherweise weniger Wasser. Das könnte ein Vorteil für Regionen werden, in denen Wasser knapp ist.

Es sieht auf den ersten Blick so aus, als ob die Natur von einer Erhöhung der Kohlendioxid-Konzentration nur profitieren könnte. Doch so einfach ist die Rechnung nicht, denn sie enthält noch zu viele Unbekannte. Die Wissenschafter suchen weiter:

Wallace Broecker, Lamont-Doherty Earth Observatory, Columbia University, N.Y.
"Im Ozean wollen wir ebenfalls die Auswirkungen des CO2 untersuchen. Wir wissen, daß Korallen und Algen, die in Atollen und Riffen wachsen, auf die Menge des gelösten CO2 im Wasser empfindlich reagieren. Wenn das CO2 in der Atmosphäre steigt, steigt auch der CO2-Gehalt im Wasser. Und wir sind sicher, daß das den Wettkampf zwischen den Algen, die man üblicherweise nicht in einem Korallenriff haben will, und den Korallen beeinflussen wird. Wir wollen also mit Hilfe unseres Ozeans studieren, wie sich die Gesundheit und ökologie von Korallenriffen entwickeln wird."

In der Reinigungsanlage für den Mini-Ozean gedeihen die Algen jedenfalls prächtig. Hier helfen sie, den zu hohen Nährstoffgehalt des Salzwassers zu reduzieren. In einem Korallenriff wäre ein so üppiges Algenwachstum ein Problem. Für die Forschung gehen die Wissenschafter regelmäßig auf Tauchstation. Der künstliche Ozean erlaubt es, Korallen auf Gittern wachsen zu lassen, damit sie jederzeit herausgenommen und untersucht werden können, ohne sie zu zerstören. Auf der Waage wird die Zunahme der Kalkabscheidung gemessen.

Noch wissen die Forscher relativ wenig über die Auswirkungen des höheren Kohlendioxids auf die Meereslebewesen. Doch der künstliche Ozean macht die Arbeit überschaubar. Die "Biosphäre 2" bietet der CO2-Forschung viele Möglichkeiten, die bisherige Forschungsarbeiten nicht hatten. Dennoch waren einige Veränderungen notwendig. Um die einzelnen ökosysteme unabhängig voneinander untersuchen zu können, mußten die Zonen notdürftig mit Plastikbahnen abgetrennt werden. Damit hat die Mini-Welt zwar an Schönheit verloren, doch jetzt hat die Wissenschaft in der "Biosphäre 2" Vorrang.

Was hier hinter luftdicht verschlossenen Türen vor sich geht, ist Teil eines riesigen Puzzles, an dem Wissenschafter weltweit seit vielen Jahren arbeiten. Das Smithsonian Environmental Research Center versucht in der Nähe von Washington in die Zukunft unseres Planeten zu schauen.

In diesem salzigen Marschland an der Ostküste der USA werden die Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet. Bert Drake begast hier seit zehn Jahren verschiedene Gräser in Plastikkammern mit jener CO2-Konzentration der Luft, die für das nächste Jahrhundert prognostiziert wird. Nach seinen Forschungsergebnissen besteht die Chance, daß Feuchtgebiete wie hier in der Chesapeake Bay in Zukunft größere Mengen Kohlenstoff binden können. Doch nicht alle Pflanzen werden vom höheren Nahrungsangebot profitieren können. Die Reaktion hängt davon ab, wie die Pflanzen CO2 in ihr System einbauen. Ein Teil dieser Gräser, aber auch Zuckerrohr, Mais oder Sojabohnen nehmen CO2 schlechter auf und könnten deshalb von stärker wachsenden Pflanzen verdrängt werden. Und es gibt noch weitere Unsicherheiten:

"Eine der interessantesten Fragen basiert auf der Tatsache, daß Pflanzen, die unter hohem CO2 wachsen, ihre Zusammensetzung ändern. Wir haben beobachtet, daß vor allem die Stickstoff-Konzentration reduziert ist. Weil Tiere, und dazu gehören auch Insekten, eine bestimmte Stickstoff-Konzentration in ihrer Nahrung brauchen, taucht die Frage auf, wie die änderung der Zusammensetzung die Tiere beeinträchtigen wird, besonders die Weidetiere."

Es könnte also sein, daß in hundert Jahren zwar die Bäume in den Himmel wachsen, aber Tiere und Menschen trotz üppigem Nahrungsangebot zu wenig Nährstoffe erhalten. Ein weiter Sprung über den Atlantik in die Enge eines Wiener Glashauses. Nach dem Vorbild von Bert Drake wird auch am Institut für Pflanzenphysiologie der Universität Wien ein räumlich kleiner, aber trotzdem nicht unbedeutender CO2-Versuch mit Buschbohnen durchgeführt. Die Bohnen werden in den Plastikkammern mit unterschiedlicher CO2-Konzentration, Temperatur und Feuchtigkeit gezogen. Das bietet beim Sammeln der Daten gewisse Vorteile gegenüber den Langzeitversuchen im Freien.

Die ersten Ergebnisse klingen positiv: Unter höherer CO2-Konzentration haben die Buschbohnen größere Blätter, größere Bohnen und mehr Wurzeln entwickelt. Die Bohnen enthalten außerdem mehr Eiweiß. Doch es gibt noch anderes zu beachten:

Harald Bolhar-Nordenkampf, Gärtnerische Pflanzenphysiologie, Universität Wien
"Die CO2-Reaktion ist aber mit noch etwas gekoppelt, was oft vergessen wird: Wenn die Temperatur zu nieder ist, wenn zu wenig Licht da ist, können wir nicht annehmen, daß die Pflanzen CO2 optimal ausnützen. Das heißt, Hochgebirgspflanzen unter einer Wolkendecke bei tiefen Temperaturen werden eine geringere CO2-Antwort geben, als Pflanzen, die in den Tropen, bei starkem Licht und bei hohen Temperaturen wachsen. Diese Untersuchungen sind jetzt im Laufen, es gibt einige Antworten, die eigentlich diese Annahme, die im Labor messend getroffen wurde, bestätigen."

Doch auch wenn Pflanzenforscher die Natur bis in kleinste Einzelteile zerlegen, werden sie wirklich vorhersehen können, wie unser Planet im nächsten Jahrtausend aussehen wird?
Tausende Studien wurden zu diesem Thema bereits veröffentlicht, doch noch immer sind ökologen und Klimaforscher nicht einig, was wirklich passieren wird. Klar ist nur, daß sie weitersuchen müssen, und zwar möglichst fachübergreifend und mit vereinten Kräften.
Es ist an der Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen, dachte sich auch die 24jährige Betriebswirtin Andrea Holzknecht aus Innsbruck. Im August dieses Jahres machte sie sich deshalb nach Arizona auf, um noch einmal die Schulbank zu drücken.

Vor dem Hintergrund des größten Erd-Labors der Welt will sie die Zusammenhänge der globalen Klimaveränderung verstehen lernen.

Andrea Holzknecht, Studentin bei "Biosphäre 2"
"Das Programm, das sie da haben, bezieht sich auf planetary management, also Management vom Planet Erde. Und wo kann man das besser lernen, als in einer Umgebung, wo man so ein tolles Tool wie da hinten die Biosphere hat, wo man wirklich die Forschung hautnah erleben kann und mitarbeiten kann."

Hautnah hatten auch die acht Bionauten bei ihrem zweijährigen Aufenthalt in der "Biosphäre 2" Forschung erlebt. Als sie im September 1993 die geschlossene Mini-Welt wieder verließen, waren sie sichtlich geschwächt und abgemagert. Doch sie hatten viel über die Empfindlichkeit der Biosphäre gelernt.

Taber MacCallum, ehemaliger Bionaut
"Das allererste, was man in einem geschlossenen System lernt, ist die enge Verbindung, die in der Natur zwischen Pflanzen und Tieren herrscht. Und daß wir Menschen nur ein kleiner Teil unserer Umwelt sind. Das war eine wichtige Botschaft. Und wir haben gelernt, wie diese Systeme funktionieren. Geschlossene Systeme sind eine kleine ökologische Einheit. Weil sie begrenzt sind, können wir sie leichter studieren, als die Erde. Denn die Erde ist so groß, daß es schwer ist, alles zu messen."

In seiner Firma in Tucson, unweit der "Biosphäre 2", arbeitet Taber MacCallum deshalb jetzt mit noch kleineren geschlossenen ökosystemen. Sie enthalten Wasser, Luft, Pflanzen und kleine Tiere und können sich unter den richtigen Licht- und Temperaturverhältnissen selbst erhalten. Zwei Mini-Biosphären wurden sogar zur Raumstation Mir geschickt, um ihr Verhalten in schwerelosem Zustand zu testen. Die Mini-Biosphären dienen aber nicht nur zu Forschungszwecken. Sie werden auch als Souvenirs mit Botschaft verkauft: Als ein kleines erlebbares ökosystem.

Die Empfindlichkeit unseres Planeten erlebbar zu machen und harte wissenschaftliche Fakten einer breiten Masse zu vermitteln, ist auch eine Aufgabe der "Biosphäre 2". Im November wurde im ehemaligen Wohntrakt der Bionauten ein Museum eröffnet, das den Besuchern die komplizierten Ursachen und Auswirkungen der globalen Klimaveränderung näherbringen soll.
Touristen sollen die Welt im Glashaus zumindest von außen bestaunen können. Und sie sollen Einnahmen für den Betrieb der "Biosphäre 2" bringen. Denn allein die Betriebskosten des riesigen Glashauses betragen rund 60 Millionen Schilling pro Jahr.

Dabei sind die Kosten für die Forschung noch nicht mitgerechnet. Ob jemals wieder Menschen in das riesige Glashaus eingeschlossen werden, oder ob es beim einmaligen Versuch bleiben wird, ist derzeit ungewiß. Für die Bionauten war es jedenfalls eine Erfahrung, die sie ihr Leben lang nicht vergessen werden.Sie konnten in die Zukunft unseres Planeten blicken und anhand der "Biosphäre 2" erfahren, wie empfindlich die "Biosphäre 1" - das Leben auf der Erde - ist.

Dienstag, 10. Juni 2008

SS oder ß(sz)

Soll für den Chef schnell einen Zweizeiler korrigieren, fast alles okay. Aber "Gruss" schreibt man mit "ß". Meint, er habe auf der französischen Tastatur kein "ß" ... so geht das nicht: wir sind hier in Deutschland, und da muss man ab und zu das "ß" benutzen ;-)

EM Fußball 2008 Gruppe D

Russland vs. Spanien (4:1)

... Paleto holt heute extra Fisch, um gemütlich Russland zu schauen.

David Villa (20.)

David Villa (45.)

David Villa (75.)

Cesc Fabregás

Roman Pavluchenko (86.)

Fazit: Fisch schmeckt super, das Spiel nicht, denn Russland war grottenschlecht !!!


Griechenland vs. Schweden (0:2)

... und wer ist der Trainer von Griechenland: Otto Rehagel. Und wo war Otto erfolgreich? Bei Werder Bremen ? König Otto wird die Griechen vielleicht nicht erneut zum Europameister machen, aber wenn sie die Vorrunde bestehen, dann wird´s für alle Favoriten gefährlich. Und was ist über Schweden zu sagen ... erst mal eins: Zlatan Ibrahimovic, der Rest wird sich im Spiel ergeben.

Zlatan Ibrahimovic (66.)

Petter Hansson (72.).

Fazit: Griechenland war so schlecht, dass man kaum glauben konnte, dass sie amtierener Europameister sind.

Montag, 9. Juni 2008

SiWaWi

...sry TK, werde diese Liste peu a peu vervollständigen...

D
d
= day, Tag


E
E
= Einwohner


G
GW
entnahme => Grundwasser, Entnahme

GWNeubildung => Grundwasser, Neubildung


H
hA
= Gesamtabfluss [mm/a]

hA = hAo + hAu [mm/a]

hV = Verdunstung [mm/a]

hVT = Niederschlag, Verdunstung [mm]

hAu = Niederschlag, Abfluss, unterirdisch

hN = Niederschlag
hN = hA + hV + (hR-hB)


Q
Qd
,mittel = Entnahmemenge, Dies, im Mittel

Qd,mittel = 100l / (E*d)

QE = Entnahmemenge, mittlere jährliche [m³/a]
QE = 80.000 E * 0,125 m³ / (E *d) * 365 d / a

QAu = Entnahmemenge, Abfluss, unterirdisch
QAu = hAu * AG

EM Fußball 2008 Gruppe C

Rumänien vs. Frankreich => das Spiel soll langweilig gewesen sein !

Niederlande vs. Italien (3:0) => Super Spiel !

Lukas Podolski

"Vielen Dank" und "Dziskuje bardzo", Lukas !

Foto: fussball-kultur.org


"Keine Ursache, mache ich doch gerne ;-)"

Foto: fussballportal.de

EM Fußball 2008 Gruppe Gruppe B

Österreich gegen Kroatien (0:1)

=> Spiel soll sehr langweilig gewesen sein.

Luka Modric (4.)

***


Polen
gegen Deutschland => Küche ist vollbesetzt + Kino

=> Endstand 0:2 (Doppeltorschütze: Lukas Podolski => 20. und 72. Minute)

Im Grunde genommen hat ein polnische Boulvevardblatt das Ergebnis schon vorweggenommen. Auf dem unteren Bild sind zwei abgehackte Köpfe zu sehen => das bedeutet 2 Tore, nur für wen, das war niemanden vor dem Spiel klar.

Sonntag, 8. Juni 2008

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Weltgemeinschaft

Dieses Thema ist so weltumspannend und zeitlos, dass es kein Mensch es schafft, zufriedendstellend dieses Thema zu bearbeiten. Aber jeder für sich sieht Ansätze und Entwicklungen zur Rettung oder zum Niedergang der Weltgemeinschaft.

Den Menschen wird immer klarer, dass diese sogenannte "Globalisierung" ein wirtschaftliches Konstrukt von Konzernen, Banken und Großhandelsketten sind, um sich zu bereichern. Aber wo einer sich bereichert, da wird der andere ärmer. Wenn aber die Gefahr der persönlichern Verarmung schon beim Nachbarn zu sehen ist, wie weit ist sie dann von einem selber entfernt ?

Die jetzige Form der wirtschaftlichen Globalisierung hat nichts, aber auch gar nichts mit Weltgemeinschaft zu tun, im Gegenteil: sie reißt die Gräben zwischen den Nationen und Völkern noch weiter auseindander und forciert die Ausbeutung und Zerstörung des Planeten Erde.

Der Schutz vor Armut ist schon lange nicht mehr nur eine Frage des persönlichen Einsatzes, gekennzeichnet durch Fleiß, Organisations- und Verhandlungsfähigkeit, er wird immer mehr durch finanzpolitische, politische und wirtschaftliche Maßnahmen bestimmt und zunehmend gefährdet. Die Maßnahmen ihrerseits werden durch Menschen geplant und durchgesetzt, die jegliche Bodenhaftung und Realitätsnähe verloren haben, aus welchen Gründen auch immer. Ihnen hat man aber auch überproportionale Macht gegeben hat, die bei gewolltem, fahrlässigem und groben Missbrauch, zu menschenverachtendem Chaos führt.

Milliarden von Menschen produzieren und arbeiten, aber der Lohn ihrer Mühen und Arbeit kommen nicht wie in einem vernünftigen Kreislauf wieder zu ihnen zurück !

Wenn ein Mensch sich z.B. beklagt, dass er im Krankenhaus so lange auf die Behandlung wartet, oder dass nicht genügend Materialien, Untersuchungen, Zeit und Zuwendung im angeboten werden, vielleicht könnte ich ihm in einer ruhigen Stunde erklären: "Schau mal, deine Steuern und somit dein Geld, das vielleicht für das Gesundheits- und Bildungssystem genutzt werden könnte, werden jetzt woander investiert => entweder fliegt es als Maschine in der Luft und wirft Streubomben ab, oder es befindet sich in den Taschen der Multimillionäre und Kleinstmillionäre oder wird auf dem großen Spielmarkt der Börse verspekuliert."

Frei nach Udo Latteks Kommentar kann man die Behauptung aufstellen: "Man kann mit Geld alles regeln - das geht, aber es geht nicht gut".

Mögen andere mit ihren goldenen Yachten und Schiffen über´s Wasser gleiten, mit ihren schönen Autos durch die Straßen fahren oder in schönen Villen leben, das alles sei ihnen gegönnt.
Wenn aber gleichzeitig in unmittelbarer Nähe - und die wird durch das Zeitalter des Internets, durch Fernsehen, Radio und Zeitungen und durch schnelle Transportmittel immer kleiner - Menschen den nächsten Tag als "Überlebenskampf" und nicht mehr als Leben bezeichnen, dann kann schon der nächste Morgen der Überlebenskampf für jeden beginnen, besonders für diejenigen, die ohne Partner, Fürsorger oder Mitstreiter leben. Dann heißt es allerspätetens für alle Gesellschaften, Schichten und Verbände: "Stop, und hier geht es nicht weiter !"

Von daher ist so wichtig, dass Menschen (aber auch alle anderen höher entwickelten Organismen) in sozialgesellschaftlichen Mikro- und Makrosystemen erkennen: Jedes System ist nur so stark und gefestigt wie sein schwächstes Glied + niemand kann mehr Alleingänge machen, es gibt nur noch Gemeinschaftsentscheidungen.

In einer Gemeinschaft wird niemand alleine gelassen, weder der unterentwickelte Nachbarstaat oder Kontinent, noch der körperlich Behinderte, noch der Frühabgänger aus der Schule, noch der Asylsuchende und auch nicht die Rentner und Kinder. Tritt das Gegenteil in Form von Vernachlässigung, Benachteiligung oder Abschiebung ein, dann heißt es: "Stop, und hier geht es nicht weiter !"

Die gegenwärtige Lage sieht aber so aus: "Es werden tausendorts Stopschilder überfahren, an den Haltelinien wird nicht mehr angehalten, um zu schauen, was von rechts oder links kommen könnte: einfach Augen zu und rücksichtslos weiterfahren." Man kann es auch so formulieren: "Es gibt tatsächlich genug Wahnsinnige, die ein Loch in den Schiffsrumpf bohren, damit alle untergehen. Für diese Taten erhalten sie noch Lob, Anerkennung und Schmiergelder."

Eine Weltgemeinschaft wird so lange ein hypothetischer Begriff bleiben, solange man den Menschen und Charakteren Macht gibt und denen keinen Einhalt gebietet, die nicht an einer real funktionierenden Gemeinschaft interessiert sind. Und Gemeinschaften werden in Form von Familie bis hin zu Staaten gebildet.

Weltgemeinschaft ist ein Mannschaftssport, und der Gegner ist nicht der Mensch oder Außerirdische, sondern die Naturgewalten wie Überflutungen, Erdbeben, Dürre, Vulkanausbrüche uvm. Die allergrößte Herausforderung werden aber zwei Organismen sein, der eine ist unvorstellbar winzig klein, und der andere unvorstellbar groß: der Virus und das Meer.

Der Virus war von Anfang an der Feind des Menschen, das Meer haben wir zum Feind gemacht: das größte Chemiewerk der Erde, der größte Lebensraum und die größte Nahrungsquelle für alle, die treibende Kraft im Verbund mit der Sonne für jedes Leben => es gibt keinen besseren Zeugen für unsere Taten und Untaten - ins Meer fließt alles: Tränen und Blut!

Milch und Milchprodukte

Sehe gerade wie im Zuge des Protests der Milchbauern, ein Landwirt Milch in den Abfluss kippt.
So weit sind wir gekommen, dass die Molkereien, der Handel und der Konsument die Milchbauern zu solchen unfassbaren Handlungen zwingt => eine Schande, menschenverachtende Aktionen, da woanders Menschen vor Hunger sterben, so geht das nicht weiter ! Und ein Wiederholungsfall ist inakzeptabel und absolut beschämend zugleich.

Der Grund der ganzen Misere: die Milchbauern haben keine Lizens die Milch selber zu verkaufen, das ist der Knackpunkt => das muss endlich ein Ende haben !!!

Landwirte müssen weltweit die alternative Chance haben, ihre Produkte direkt an den Kunden verkaufen zu können oder in "Genossenschaften", sofern sie es wollen. Was alles damit zusammenhängt wie Produktions- und Reinheitskontrollen ist keine neue Herausforderung, muss aber in einem neuen Rahmen gestaltet werden.

Viererkette

Lattek: "Schweinsteiger im Mittelfeld und Poldi links, das ist eine Möglichkeit. Schweinsteiger im Mittelfeld und Poldi rechts => nein das geht nicht !"

Wontorra: "Geht das (letztere) wirklich nicht ?"

Lattek: "Das geht schon, aber es geht nicht gut"

Some hints from NP

A town called "Fucking"

Mariah Carey's song "Ken Lee" performed by a bulgarian Idol candidate

Indonesian version of the song "Numb" from Linking Park performed by an Idol candidate:

...hmm...wusste gar nicht, dass "Nation x sucht den Superstar" auch in Indonesien gibt => wäre schön, wenn man eine gute Version von "Numb" im I-Net finden könnte ;-)

(asante NP)

Katzenturm

Samstag, 7. Juni 2008

EM Fußball 2008 Gruppe A (Auftaktspiele)

Schweiz vs. Tschechische Republik (0:1)

=> ein wenig glücklich für den Sieger: in der Abwehr Beton gemischt und vorne per Zufall einen Konter glücklich abgeschlossen. Tragisches Auscheiden vom schweizer Kapitän Frei: sehr wahrscheinlich Innenbandriss oder -anriss bzw. Teilabriss !

Torschütze Vaclav Sverkos, 71. Minute
Foto: matkanesmividet.cz

Jetzt wird´s aber richtig spannend, ein Spiel auf das ich mich persönlich freue: Türkei vs. Portugal und der zweitbeste Schiri der Welt Heribert Fandel leitet das Spiel => in anderen Worten: zwei südländische, heißblütige und temperamentvolle Mannschaften werden von einem ruhigen aber auch gleichzeitig unbeirrbaren deutschen Gemüt geleitet => es gibt keine bessere Kombination im Weltfußball ;-)

Toptorjäger (31 Tore in 33 Ligaspielen) und Championsleaguesieger Cristian Ronaldo will nach diesem Turnier zum weltbesten Spieler gekürt werden, wünsche ihm viel Erfolg für dieses Projekt.

Anpfiff
  • 6. Minute ein türkischer Spieler erhält Gelb, weil er trotz nach Pfiff weiterspielt => Fandel, einziger deutscher Schiri in diesem Turnier macht es jetzt ganz genau, gibt zu verstehen: hier wird Fußball gespielt und keine Mätzchen gemacht => auch Ronaldo, das kleine Schwatzmaul muss aufpassen
  • 12.min: erste Ecke für Türkei, Ball wird sofort bis zur Mittellinie abgelenkt
  • 13.min: erste knifflige Situation im Strafraum (StR) der Portugiesen
  • sehr schön: Fandel bewegt sich so wie ich zum Ball: möglichst auf gleicher Höhe aber nicht um jeden Preis => idealer Laufweg: eine großes "umgekehrtes Z"
  • 17. min: Eckstoß Portugal - Fandel ermahnt portugiesischen Kapitän - Kopfballtor von Pepe, zählt aber nicht, wegen Abseits - zentimetergenaue Entscheidung => Kompliment für den Mut dieser Entscheidung, aber es wäre für die Attraktivität des Fußballs besser, und so war es auch seit Jahren von der FIFA geplant: IM ZWEIFEL FÜR DEN ANGREIFER !!!
  • 19. min: Freistoß für Türkei kurz vor der 16m-Strafraumlinie: Torentfernung 21.50 - Schuss - abgefälscht - Ecke
  • Fandel ermahnt Nihat: Eckstoß in die Arme des Torwarts (TW)
  • 21. min: Altintop verteidigt hervorragend, Ecke für Portugal => bringt aber nichts ein
  • 22.min: Kazim foult, Freistoß (FS) für Portugal
  • Portugal ist momentan spielerisch besser, aber Türkei kommt immer besser ins Spiel
  • Schlachtgesänge der türkischen Fans sind eindeutig lauter als die der Portugiesen
  • 27. min: sobald Ronaldo den Ball am Fuß hat, sind direkt zwei bis drei Gegenspieler bei ihm
  • 28. min: FS kurz vor dem 16er für Portugal 25,6m => Simao schnibbelt den Ball knapp über die Latte => bis dato beste Torchanche
  • das Spiel ist schnell, viel Kurzpässe, sofortige Orientierung nach vorne, Mittelfeld wird schnell überbrückt von beiden Mannschaften
  • 30. min: Ronaldo trickst drei Gegenspieler aus, schießt aber ca. 2-3 Meter neben das Tor
  • Portugiesen stehen sehr oft im Abseits, was auch konsequenterweise abgepfiffen wird
  • 33. min: Portugiese kreuzt den Weg des Türken, sperrt ihn aber nicht.
  • 34. min: FS Portugal, Wolkan der Torwart der Türkei pflückt den Ball ganz sicher herunter
  • Ronaldo wechselt auf die linke Seite, FS für Portugal wegen "gestrecktem Bein" => Ronaldo zieht ab => Aufsetzer => TW lenkt mit den Fingerspitzen den Ball zum rechten Innenpfosten => Ball springt wieder heraus => Konter Richtung Portugal => Abschluss mit einem Schuss 5m neben das Tor
  • 39. min: Ecke Portugal => mit dem Hinterkopf daneben => das war die 7.Torchance für Portugal
  • 40. min: Deco verzieht auf den langen Pfosten
  • 41. min: Ecke Portugal => Ball wird abgefangen => wieder so ein halber Konter/Tempogegenstoß der Türken, Ball geht aber am Tor vorbei
  • 43. min: Altintop schießt auf das portugische Tor, aber TW hält ihn sicher
  • 1 Minute Nachspielzeit: Schuss auf den portugiesischen Kasten, aber TW hält ihn erneut sicher
  • Kapitän Emre hat als einziger einen 5km-Laufweg hinter sich
Halbzeit:
  • jetzt gehe ich doch in die Küche und schaue mit den anderen zusammen. Paleto meint: SH ist zurück von der Schweiz und hätte 10kg zugenommen => Blödmann ;-)
  • ich bleib doch im Zimmer: meine Lieblingspieler sind für mich bei der Türkei Emre und bei Portugal Ronaldo
  • 60. Minute: Ronaldo spielt Pepe im Halbfeld der Türken an, Doppelpass durch einen Mitspieler, Pepe läuft entschlossen in das Abwehrloch zwischen der Viererabwehrkette und dem defensiven Mittelfeld und und schießt im Strafraum ins linke Eck, ein hinzueilender Verteidiger hebt Pepe noch von hinten von den Beinen, kann aber das Tor nicht mehr verhindern.
Pepe (61.) brach den Bann
  • 64. min: Kopfball gegen die Latte vom spanischen Kapitän Numez
  • 69. min: Neue Rangordnung in Portugal ? Nani geht hinaus, Nuno der Kapitän geht hinaus und gibt Ronaldo die Kapitänsbinde anstatt Deco
  • jetzt steht das jüngste und wahrscheinlich genialste Mittelfeld von Portugal auf dem Platz: Ronaldo, Nani und ?
  • 73. min: Gelb für einen türkischen Spieler wegen Reklamierens, die Linie Fandels wird konsequent durchgeführt, neue Anweisungen der FIFA eingehalten
  • 76. min: Hamit Altintop wird ausgewechselt => ein sehr guter, fleißiger und sympathischer Spieler, spielt bei Schalke offensives Mittelfeld, muss aber in der türkischen Nationalelf rechten Außenverteidiger spielen
  • Türkei macht jetzt mehr Druck, besonders Kazem hält im Mittelfeld den Ball gut und gibt entscheidende Impulse für das Spiel nach vorne
  • Seitdem Hakim Sükur nicht mehr für die Nationalelf spielen darf, hat die Türkei keinen gefährlichen Kopfballspieler im Angriff mehr
  • 82. min: Ecke Türkei => Kopfball geht drei Meter am linken Pfosten vorbei
  • die letzten 10 Minuten, erfahrungsgemäß die heikelsten Minuten eines Spiels => jetzt muss der Schiri sich gut konzentrieren, weil die aufkommende Müdigkeit der Spieler auch zu mehr Ungenauigkeiten und Foulspielen führt
  • sehr gut: Stoßen gegen den Spieler wird sofort vom Schiri unterbunden
  • es ist schon Wahnsinn, wie schnell Ronaldo noch in den letzten Minuten ist, ein absoluter Spitzensportler, der auch dorthin geht, wo es wehtut
  • 90. min: Duncay tritt im Strafraum über den Ball => Glück für Portugal
  • 2 Minuten Nachspielzeit
  • Hammer: erst in der Zeitlupe wird klar, wie gefährlich ein türkischer Verteidiger in Nani hineinspringt => das kann zu Unterschenkelbrüchen führen
  • Ronaldo läuft und läuft und läuft von links und passt auf einen Spieler, der dreht sich im Strafraum und gibt den Ball an einen weiteren Spieler ab, der von rechts kommt und den Ball in das Tor schiebt (!!!)
Raul Meireles (92.)
  • Endstand: 2:0 für Portugal, hochverdient, super Spiel => Türkei wäre aber beim 1:0 fast dem Ausgleich näher als Portugal dem 2:0 => Fazit: fast zwei gleichwertige Mannschaften, wo die Individualleistung ein Tick besser bei Portugal war => mannschaftlich haben beide sehr gut gespielt, wobei der Türkei ein Knipser fehlt. Aber Portugal hat durch Cristiano Ronaldo einen Spieler, der den Ball entscheidend nach vorne treibt, den Angriff abschließt durch einen Torschuss oder durch einen mannschaftsdienlichen entscheidenden Pass, es waren in diesem Spieler derer zwei !

Technische Dokumentation

Die Jolle

Die Jolle

... Ob Ing.G., mittlerweile pensioniert, noch seine Jolle hat und M. seinen Katamaran ? Melden !

Spruchsammlungen

Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB)

Nieder mit I.T

Tom Waits - You are innocent when you dream

Video

Intro:
story of lies ;-)

...

The bats are in the belfry
and the dew is on the moor
where are the arms that held me
and pledged her love before
and pledged her love before

Chorus
And it's such a sad old feeling
for the fields are soft and green
and it's memories that I'm stealing

but you are innocent when you dream, when you dream
you are innocent when you dream, when you dream
you are innocent when you dream

I made a golden promise
that we would never part
I gave my love a locket
and then I broke her heart
and then I broke her heart

And it's such a sad old feeling
for the fields are soft and green
and it's memories that I'm stealing

but you are innocent when you dream, when you dream
you are innocent when you dream, when you dream
you are innocent when you dream

***

we were running through the graveyard
and we laughed my friends and I
we swore we'd be together
until the day we died
until the day we died

Chorus (2*)
And it's such a sad old feeling
for the fields are soft and green
and it's memories that I'm stealing

but you are innocent when you dream, when you dream
you are innocent when you dream, when you dream
you are innocent when you dream