Der Himmel klart zwischendurch auf, die Schwüle der letzten drei bis vier Tage wird weggeweht ... auf dringende Empfehlung des "Chefs" doch heute zur
Polizei gegangen, anstatt bis Montag zu warten, um der "Verdächtigen" die Gelegenheit zu geben, das gestohlene
Portemonnaie in den Briefkasten zu werfen, egal ob mit oder ohne Geld (obwohl die
100 Euro Abschlag von der Stadt sind lebenswichtig, besonders in der jetzigen Phase !)
Ein
KK "
Extra" (Anfang 50, leichter bis mittelschwerer Bauch, ca. 1.90m) bearbeitet mit stoischer Ruhe meinen Fall. Wir verbleiben folgendermaßen:
- wenn ich mich bis Montagmittag nicht telefonisch melde, wird er den Fall in den Computer einspeisen
- erst dann kann ich einen neuen Führerschein + Personalausweis beantragen
- es bleibt mir überlassen, ob ich "Gegen Unbekannt" oder gegen eine "konkrete Person" ermitteln lasse !
... im Wartezimmer einen interessanten Artikel über
Internet-Kriminalität gelesen ... der Fokus lag auf
"Soziale Netzwerke" (z.B. Facebook und andere), die
Kriminelle genüßlich und in
aller Ruhe studieren , um an
wichtige und
notwendige Daten zu gelangen !
Und wenn sie genügend Daten aus dem
virtuellen Raum gesammelt und
Informationen zu Erkenntnissen und Profilen kombiniert haben, dann erfahren die ehemals
virtuellen Kunden und
Nutzer (=User) Schaden in der
realen Welt in Form von:
und
***
Was meine persönliche Einstellung zu
"Lug und Trug" nach vier schlaflosen und unruhigen Nächten anbelangt, so sprach die ganze Zeit eine
immer lauter werdende
Stimme zu mir:
"Du musst unbedingt zu einer persönlichen Entscheidung, Betrachtungsweise und zu einer neuen inneren Haltung kommen, willst du nicht an dieser Gesellschaft verzweifeln und zugrunde gehen !"
Die
erste Erkenntnis:
- Man kann sich selber nicht trauen, da zu viele Verlockungen und Gelegenheiten oft genug die eigenen guten Grundsätze und moralischen Maßgaben über den Haufen werfen (Lügen, Betrügen, Stehlen, Übergriffe, Verletzung der Intimssphäre etc.)
Die
zweite Erkenntnis:
- Eine ständige, immer wiederkehrende Einteilung der Menschen in "Vertrauenswürdig oder nicht" + "Glaubwürdig oder nicht" ist viel zu anstrengend und auf Dauer ermüdend !
- besser ist eine konsequente Grundhaltung (pro oder contra bzgl. eines anstehenden individuellen Vertrauensvorschusses) + "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser !"
- => denn: jeder Mensch probiert am anderen Menschen innerhalb eines Systems, in einer Beziehung oder in einer Gruppe seine Grenzen aus, im schlimmsten Fall bis hin zum aufgedeckten oder nicht erkannten Vertrauensbruch, wenn der potentielle (!) Täter nicht persönlich sich selber vorher am Riemen reißt und gedanklich diszipliniert !
Die
dritte Erkenntnis:
- "Liebesbruch- & Liebesentzug" und "Vertrauensbruch & Vertrauensentzug" sind mit die schlimmsten persönlichen Gefühlslagen/Emotionen und sozial-gesellschaftlichen Baustellen
... weiter habe ich noch den Ausspruch der "
Kleinen" vom Freibad im Kopf:
- "Du musst deinen Style ändern !"
=> der
Jungspund hat recht: ich werde meinen
inneren Style ändern, der
äußere folgt ganz bestimmt !
... noch viel wichtiger der Ausspruch der seligen
Oma:
- "Junge, du musst hart werden !"
... am allerwichtigsten von
Mom:
- " ..., du musst endlich lernen, egoistisch zu werden !
Kombininiere ich alle
drei "Muss-Empfehlungen" so komme ich zur
Gesamterkenntnis:
- Diese Empfehlungen sind dringend und überlebenswichtig für mich geworden, um mich selber zu schützen vor einer geistig und moralisch degenerierenden Gesellschaft, die sich von den "Oberen Zehntausend" beklauen und betrügen lässt und in der Folge sich auf der gesellschaftlichen Basis und im Alltag um den jämmerlichen Rest prügelt, betrügt, belügt und tot schlägt !
- Zitat vom 1-Euro-Jobber: "Die da oben lassen uns die Brotkrümel, denk an meine Worte !"
Fazit und innere Entscheidung:
Ich bin nicht der erste Mensch, der endlich gelernt hat, anderen nicht mehr zu vertrauen ! Man kann ja in diesen Zeiten nicht mal sich selber konsequent vertrauen !