Sonntag, 20. Januar 2008

Jean Paul Sartre


...dieser Sartre hat ein Mundwerk, das seinesgleichen sucht... um ihn geistig auf gleicher Höhe begegnen zu können (körperlich war er eher klein) musste man schon früh aufstehen, und dann auch noch mit dem richtigen Bein...

Brennpunkt Qumran "Die Schriftrollen vom Toten Meer"

Mathias Windrath Der israelische Archäologe Eleazar Sukenik wittert sofort eine Sensation, als ihm im November 1947 ein Händler in Jerusalem eine Rolle aus brüchigem Ziegenleder anbietet. Es sind Dokumente aus der Zeit Jesu. Nach und nach tauchen Fragmente von fast 900 Originalhandschriften auf - verfasst in hebräischer, aramäischer und griechischer Sprache. Sie lagen in 270 verschiedenen Höhlen in der Umgebung Qumrans versteckt.

Neun Exemplare geben Auskunft über eine Zeit, als die Essener - eine strenggläubige jüdische Religionsgemeinschaft - von sich reden machten. Die Existenz der so genannten "Qumran-Rollen" hat das Bild vom antiken Judentum grundlegend verändert, aber auch Spekulationen über Verbindungen der frommen Männer zu Johannes dem Täufer, zu Jesus und dem frühen Christentum provoziert.

Seit mehr als 50 Jahren bemühen sich Forscher um die Entschlüsselung der Texte. Als Sensation gelten insbesondere Abschriften verschiedener Bücher des Alten Testaments. Sie entstanden tausend Jahre vor allen bisher bekannten Kopien. Ob das gigantische Puzzle aus Abertausenden von Schnipseln jemals komplett sein wird, bleibt abzuwarten. Auch das Rätsel um Qumran und seine Bewohner ist noch weit gehend ungelöst.

Der erste Ausgräber Roland de Vaux interpretierte die Siedlung als klösterliches Anwesen der essenischen Gemeinde. Doch längst sehen immer weniger Archäologen einen zwingenden Zusammenhang zwischen den Essenern und den Schriften aus den Höhlen. Der neue Forschungsansatz plädiert für weitere Grabungen und für die Einbeziehung des regionalen Umfelds.

Jüngste Untersuchungen belegen, dass das Tote Meer um die Zeitenwende keine abgelegene Region, sondern ein blühender Wirtschaftsraum war, mit ausgedehnten Dattelplantagen, weit reichenden Handelsbeziehungen und gut ausgebauten Verkehrsverbindungen. Demnach kann auch Qumran kein "unwirtlicher" Ort gewesen sein, wie antike Schriftsteller suggerieren. (ZDF, Mo, 1:15)

"Bobsport - Heute mit absoluten Hightech-Geräten"

Welt der Wunder Folge 154,

Wissensmagazin.

Vor fast 120 Jahren montierte ein Engländer zwei Schlitten hintereinander unter einem Brett, wobei der vordere Teil mithilfe von Seilen gelenkt werden konnte, und erfand so eine faszinierende, neue Sportart, die sich größter Beliebtheit erfreut. Seit 1924 ist der Bobsport sogar eine olympische Disziplin bei den Winterspielen. Mit bis zu 140 Stundenkilometern jagen die stromlinienförmigen Kufenflitzer in vereisten Betonrinnen, die bis zu 1600 Metern lang sind und eigens zu diesem Zweck künstlich angelegt werden, dem Ziel entgegen. In Steilkurven und Schikanen kann die Beschleunigung für kurze Zeit das Fünffache der Erdbeschleunigung betragen, was enorme körperliche Anforderungen an das Team stellt. Über Sieg oder Niederlage entscheiden dabei oft nur Hundertstelsekunden, meist schon in der Startphase.

Bobsport ist schnell, gefährlich und verlangt sowohl von den Herstellern der Sportgeräte als auch von den Fahrern während des Rennens äußerste Präzision. Wie in der Formel 1 forschen die Entwickler im Windkanal nach der optimalen Form. Materialien wie Kevlar und auf Tausendstelmillimeter genau geschliffene Kufen machen Bobs heute zu absoluten High-Tech-Geräten. Das Wichtigste aber bleiben die Fahrer. Sie müssen ebenso reaktionsschnell und feinfühlig wie kräftig sein. "Welt der Wunder" begleitet ein Vierer-Bob-Team bei der Europameisterschaft in Berchtesgaden, das seine geheimsten Tricks verrät.

Sagen und Märchen

Die kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau hat die Gebote ihres Vaters missachtet und ist durch einen Zaubertrank der Meerhexe ein Mensch geworden. Dem Königssohn, den sie vor dem Ertrinken gerettet hat, gefällt sie, aber sie kann nicht mit ihm sprechen, denn sie hat bei der Meerhexe ihre schöne Stimme gegen die Möglichkeit eingetauscht, bei den Menschen zu leben. Als der Prinz heiraten soll, machen viele Mädchen ihre Aufwartung bei Hofe, und schließlich muss er sich für eine von ihnen entscheiden. Unter den Anwärterinnen ist auch das schöne junge Mädchen, das der Prinz für seine Retterin hält und zur Frau nehmen will. Die kleine Meerjungfrau ist sehr traurig, denn für sie bleibt kein Platz mehr auf dieser Welt. Doch um ins Meer zurückkehren zu können, muss die kleine Meerjungfrau eine Bedingung erfüllen... (WDR, 12:30, CS 1976)

...dieses Märchen als kleines Kind gesehen und gelesen - es ist so traurig und gut gemacht, dass es mich bis heute fasziniert und ich manche Szenen wohl nie vergessen werde: "..deine Stimme wird dir genommen, aber deine Augen, Schönheit und dein Tanz werden die Menschen lieben. Doch jeder deiner Schritte wird schmerzen, als ob du auf Scherben trittst..."

"...ach Meerjungfrau, womit hast du das verdient, dass du des Prinzen Leben rettest und deins aufgibst für nur 24 Stunden unter den Menschen, nur um später zu sterben und in Schaum aufzugehen...?"


Bastelanleitung für eine virtuelle Meerjungfrau

Die Story von einer Jungfrau

Im Bann des Priesterkönigs - Suche nach den "Drei Indien""

ZDF-Expedition

"TerraX:

Archiv Dokumentationsreihe.
Mitte des 12. Jahrhunderts sind die Kreuzritter empfindlich geschlagen, Jerusalem steht auf dem Spiel. Für Papst Alexander III. zerbricht der Traum vom christlichen "Königreich des Himmels". Da erreicht den Papst eine Botschaft. Als Absender zeichnet ein Priesterkönig namens Johannes, genannt der Presbyter. Er wolle Jerusalem mit "10.000 Rittern sowie 100.000 bewaffneten Fußsoldaten verteidigen und die Feinde des Kreuzes Christi bekämpfen", schreibt der Monarch. Eilig lässt Alexander III. Kopien des Schreibens zu den Fürsten Europas bringen. Der unerwartete militärische Beistand soll sie zu einem neuen Schlag gegen den Islam motivieren. Doch die Kreuzritter warten vergeblich auf die Entsatzarmee.

Wer war der legendäre Priesterkönig? Und wo lebte er? Die ersten Apostel, die auf ihren Missionsreisen zu den Grenzen der damals bekannten Welt vorstießen, sollen die Kunde von dem geheimnisvollen Herrscher als erste verbreitet haben. An den Höfen kursieren angebliche Augenzeugenberichte und künden vom unvorstellbaren Reichtum des Priesterkönigs. Wer hat den Brief geschrieben, von dem sogar eine Kopie in der Universitätsbibliothek Darmstadt liegt? Kein Reisender hat den Priesterkönig je gesehen.

Dennoch ist er aus den Köpfen der Päpste und Monarchen nicht zu tilgen, zu verlockend bleibt die Idee eines mächtigen Verbündeten im Kampf um die heiligen Stätten. Auch die Handelsmächte des 13. Jahrhunderts suchen nach Johannes, gedeihen doch in seinem Land Pfeffer und andere exotische Gewürze. In jener Zeit wird das Reich des Priesterkönigs in Äthiopien vermutet, und Papst Clemens VI. hofft auf Hilfe aus Ostafrika. Seither stellen die Maler einen der Heiligen Drei Könige als Schwarzen dar.

Die Dokumentation geht dem Mythos vom Priesterkönig auf den Grund. Die Fahndung nach dem Phantom des Mittelalters führt aus den Bibliotheken und Archiven Europas nach Indien, nach Karakorum in der Mongolei und zu den Felsenkirchen im äthiopischen Lalibela.

(ZDF, 19:30)

Die Weisheit der Vielen

"Ratespiel-Experiment"

Archiv Wenn Kandidaten bei 'Wer wird Millionär?' nicht mehr weiter wissen, suchen sie Hilfe beim Telefonjoker. In dem vermeintlichen Experten sehen die meisten Spieler den besten Ratgeber. Doch nur in 65 Prozent der Fälle antwortet der Telefonjoker richtig. Sehr viel besser schneidet dagegen der Publikumsjoker ab. Die Masse derer, die rein zufällig im Studio versammelt sind, trifft in 90 Prozent aller Fälle die richtige Antwort.

Moderator Günther Jauch will diesem Phänomen auf den Grund gehen: 'Interessanterweise liegen viele Menschen, die man fragt, meist richtiger als einzelne mit ihrem Votum. Welches System steckt dahinter? Wir wollen mit der 'Weisheit der Vielen' ein großes Experiment starten - im Studio, aber vor allem mithilfe der Zuschauer zuhause, die interaktiv via Telefon, SMS und Internet abstimmen.' Universitätsprofessor Eckhard Freise aus Münster war der erste Millionengewinner bei 'Wer wird Millionär?'

Am 2. Dezember 2000 knackte er die Millionenfrage: 'Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest?' A: Nasreddin Hodscha, B: Nursay Pimsorn, C: Tenzing Norgay, D: Abrindranath Singh (richtige Antwort C). In einem Live-Experiment wird der Historiker in 'Die Weisheit der Vielen' gegen ganz Deutschland 'Wer wird Millionär?' spielen. Wer macht das Rennen? Der Geisteswissenschaftler als einzelner Experte oder die Masse der Zuschauer?

Auch bei einer Vieh-Ausstellung, bei der im Rahmen eines Gewinnspiels das Schlachtgewicht eines Rindes genau geschätzt werden sollte, war die Schätzung der Gruppe besser, als die jedes einzelnen Teilnehmers. Damals schätzten 800 zufällig anwesende Marktbesucher das Gewicht einer Kuh fast auf das Gramm genau. Kann das Zufall sein?

Die Idee für die Show basiert auf der Theorie des Buchautors James Surowiecki. Er sagt:' Gruppenentscheidungen sind häufig konkreter und klüger in ihren Entscheidungen als einzelne Mitglieder der Gruppe'. Trifft diese These der ?Weisheit der Vielen? wirklich zu? Günther Jauch gibt in seiner Live-Show die Antwort. . (RTL, 20:15)

...das ist das Interessante am Internet: die "Weisheit der Vielen" kommt der Wahrheit schon viel näher, als die Lügengeschichten von Zeitungen und gelenkten Fernsehberichterstattung ... allerdings werden viele Seiten von kritisch Denkenden gesperrt => eine neue Form von Rechtssystem tritt in das Leben des bürgerlichen Lebens ein !

Auf Wiedersehen, Franziska!

CCC Franziska Roloff lebt mit ihren Kindern in einer beschaulichen Kleinstadt. Ihr Ehemann, der Sensationsreporter Stefan Roloff, hält es allerdings nur kurz bei der Familie aus; wie ein Wirbelwind fegt er jeweils durch ihr Leben, um dann, rastlos wie er ist, monatelang in die Welt hinauszuziehen. Franziska, die sich inzwischen selbst eine Karriere aufgebaut hat, ist schließlich der Belastung nicht mehr gewachsen und will sich scheiden lassen. Die unverändert große Liebe zu seiner Frau und der Tod eines Freundes machen Stefan jedoch zu einem selbstkritischen Menschen. Er wird sich bewußt, dass sein bisheriges Dasein sinnlos war, und nimmt sich vor, sein Leben zu ändern.
(ZDF, 13:55)

Samstag, 19. Januar 2008

Der Liebespakt

"Simone de Beauvoir und Sartre"

© Hassan Brahiti Als Simone de Beauvoir 1929 an der Sorbonne den jungen Jean-Paul Sartre kennenlernt, beginnt der untypische Frauenschwarm, sie heftig zu umwerben. Gemeinsam bereiten sie das Abschlussexamen der "Agrégation" vor, das Simone auf dem zweiten Platz hinter Sartre und als eine der ersten Frauen überhaupt besteht. Sartre und de Beauvoir schließen einen Liebespakt, der mit den bürgerlichen Moralvorstellungen der Zeit bricht: Die beiden werden immer füreinander an erster Stelle stehen, doch Sartre möchte, dass weitere, "kontingente", also nebensächliche, Liebesbeziehungen für ihn als Schriftsteller weiter möglich sind. Simone de Beauvoir akzeptiert den Pakt und verstößt damit gegen die Vorstellungen ihres Elternhauses.

Allerdings muss sie sich nicht nur gegenüber dem Ego ihres existentialistischen Geliebten behaupten, sondern hat trotz aller revolutionären Ideen mit Eifersucht zu kämpfen. Und als sie endlich zusammen sein könnten, nimmt Sartre ein Stipendium im fernen Berlin an, weit weg von Simone. Doch nicht nur Sartre lernt andere Menschen kennen und lieben: Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, philosophischer Diskussionen und der ersten Veröffentlichungen Sartres und Beauvoirs entspinnt sich ein Netz von Liebesbeziehungen, in denen beide ihre Philosophie leben. (ARTE, So, 0:25)

"
Die beiden werden immer füreinander an erster Stelle stehen, doch Sartre möchte, dass weitere, "kontingente", also nebensächliche, Liebesbeziehungen für ihn als Schriftsteller weiter möglich sind" ...das ist also die große Frage: kann eine Beziehung dauerhaft Bestand haben, wenn man "nebensächliche, Liebesbeziehungen" zulässt ? Gibt man nicht dann der BELIEBIGKEIT zuviel Raum, die Werte wie Verantwortung, Treue, Opferbereitschaft, langfristiges Planen und Geduld zum Zusammenwachsen, Stärke und Vertrauen aus einer soliden Gemeinschaft gefährdet, oder gar in Frage stellt ?! Oder ist eine offene Beziehung für gewisse Menschen besser, damit sie nicht schändlich lügen und betrügen müssen ? Letztendlich sollte es unter vier Augen ein ehrliches Gespräch geben, was könnte hilfreicher sein ?

Katharina die Große

"Die Lebensgeschichte der russischen Zarin"

Archiv Mit Emily Bruni als Katharina.
Als 15-Jährige wird Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst nach Russland gerufen und mit dem russischen Thronfolger vermählt. Sie lernt die russische Sprache, legt das orthodoxe Glaubensbekenntnis ab und heißt von nun an Katharina Alexejewna. Trotz ihrer unglücklichen Ehe nimmt Katharina II. ihre Aufgaben bei Hof sehr ernst und versucht aller Ränke und Intrigen zum Trotz, ihren Bildungshorizont ständig zu erweitern. Durch einen kühnen Staatsstreich gelingt es ihr, die Macht an sich zu reißen. Nach dem von langer Hand geplanten Anschlag auf ihren unliebsamen Gatten übernimmt sie das Zarenzepter.

Katharinas 34 Jahre währende Herrschaft führt zur Modernisierung der russischen Gesellschaft und zu Neuerungen im Gesundheits- und Bildungswesen. Trotz ihrer aufklärerischen Ideen führte die Zarin in ihrem unersättlichen Expansionsstreben jedoch auch zahlreiche Kriege. Lange Jahre teilte sie die Zügel der Macht mit ihrem Geliebten, Fürst Potemkin, mit dem sie eine stürmische und leidenschaftliche Beziehung verband. (ARTE, 21:00)

"Neue Rolle Äthiopiens"

Mit offenen Karten

Geopolitisches Magazin.

Äthiopien ist der älteste unabhängige Staat Afrikas. Das Land spielt eine immer wichtigere Rolle am Horn von Afrika, einer derzeit besonders instabilen Region. (ARTE, 20h)

"Alligatorjagd in Florida"

360° - Die GEO-Reportage

Ein Alligator im Gartenteich ist in Polk County West, im Zentrum Floridas, keine Seltenheit. Auf einem Gebiet um die 2.000 Quadratkilometer gibt es mehrere hundert Seen und unzählige Kanäle. Seit Millionen von Jahren lebten die Alligatoren ungestört, bis der Mensch kam. Und täglich ziehen Hunderte Neubürger aus den gesamten USA in den Sunshine State. Dadurch wird der Lebensraum der Echsen knapper. So kommt es immer häufiger zum "Nachbarschaftsstreit" zwischen Mensch und Tier. Besorgte Bürger rufen den Alligator-Trapper Scot Barbon, damit er ein mutmaßliches Problemtier aus der Zivilisation entfernt. Doch Scot Barbon hat nicht für jede Beschwerde über Alligatoren Verständnis. Seiner Meinung nach sind Tiere, die gerade mal 1,20 Meter kurz sind, ungefährlich: "Die schaden niemandem und müssten nicht entfernt werden", sagt er, obwohl er sein Geld damit verdient. Ungefährlich sind Alligatoren allerdings nicht. Auf der Insel Sanibel im Golf von Mexiko vor Florida verursachten ausgewachsene Exemplare innerhalb von drei Jahren zwei Todesfälle. Daraufhin wurden in dem Naturparadies während weniger Wochen 150 Tiere getötet. Doch die Stimmung hat sich etwas beruhigt, seitdem man weiß, wie wichtig Alligatoren für das ökologische Gleichgewicht sind. So sinkt ohne große Alligatoren die Zahl der Vögel, weil sich Räuber wie der Waschbär ungehindert vermehren können. Inzwischen macht sich eine Gruppe von Einwohnern für ein friedliches Zusammenleben mit den Alligatoren stark. (ARTE 17:10)

Anleitung zum Glücklichsein

"Wie Zufriedenheit gemessen wird"

Archiv Lässt sich Glück messen? Kann man den Grad der eigenen Glückseligkeit oder der eines anderen Menschen auf einer Skala abbilden? Die norwegische Filmemacherin Line Hatland versucht in ihrer "Anleitung zum Glücklichsein" zu ergründen, warum manche Menschen mit ihrem Leben offenkundig zufriedener sind als andere. Dabei stützt sie sich sowohl auf spezielle wissenschaftliche Forschungen, die dieser Frage seit langem nachgehen, als auch auf ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle. Das Ergebnis ist ein subjektiver und kritischer Film, der sich - mit einem Schuss Ironie - durchaus als "Leitfaden des Glücks" verstehen lässt.(ARTE, 18:05)

xxx

Next

MTV ist nicht gerade mein Sender, aber wenn man in der Küche ist, schaut man sich ab und zu mit seinen Hombres so US-amerikanische Dating-Shows an, die immer nach einem ähnlichen Muster ablaufen, fünf Frauen stellen sich einem Mann vor, der sich letztendlich eine aussucht. Oder umgekehrt, fünf Männer werden von einer Frau gemustert und selektiert.

"Next" läuft z.B. nach diesem Schema ab: "Nacheinander kommen fünf weibliche Kandidaten aus dem Bus. Der Bewerber macht einzeln gemeinsame Aktionen mit ihnen, wenn er keine Böcke mehr hat, sagt er "next" und die nächste kommt an die Reihe. Öde ist es, wenn von Anfang an "Next" gesagt wird, da hat der Zuschauer nichts von. Er kann ihr aber auch anbieten: die gemeinsamen Minuten auszuzahlen oder ein nächstes Date anzubieten. Wenn sie ja sagt, dann ist alles in Butter, wenn nicht, dann ist die Show auch für ihn vorbei, egal wieviele Frauen noch im Bus sind.

Das eigentlich Interessante sind aber die Gespräche im Bus, wo mächtig abgelästert wird, könnte eine fast 1:1 Kopie von unseren Küchengespräche sein mit den kleinem Unterschied: wir unterhalten uns über Frauen die gut aussehen und was im Kopf haben. Allerdings verirren sich hin und wieder auch Frauen auf der Mattscheibe, die man auch im realen Leben treffen möchte.

Über die meisten männlichen Kollegen bei solchen Shows kann ich nur eins sagen: geschniegelte Lackaffen, die bei einer kleinen Spinne in die Hose scheißen würden ... aber genauso wie Männer auf schöne Frauen stehen, stehen Frauen auch auf schöne Männer, wie die eigentliche Substanz aussieht, das muss wohl jeder für sich herausfinden und bewerten und manchmal auch billigend in Kauf nehmen ;-)

Wo bleibt Europa, ich habe Hunger !

...sehr interessante Berichte auf ARTE: ...wie sieht´s aus auf dem Balkan ? Über 12 Jahre sind nun Karadic und der andere General, die u.a. in Srebenica den Völkermord an über 8000 Muslime zu verantworten haben, immer noch auf freiem Fuß - Verständigungsversuch von Albanern und Serben, Minarettbauverbot in der Schweiz und Österreich - Roma (500.000) in Bulgarien - Restaurierung in Süd-Ost-Anatoliens Osmanischen Baudenkmälern und Substanz

Eine Roma-Frau, ca. 60 Jahre alt, zeigt auf ihren knurrenden Magen: "Wo bleibt Europa, ich habe Hunger ?"


http://www.gulli.com/

Bach und Broccoli

Centerpoint Onkel Jonathan liebt die Ruhe und Musik von Bach. Doch dann zieht seine 11-jährige Nichte Fanny mit einem Stinktier namens "Broccoli" bei ihm ein. - Ein warmherziger Familienfilm, der für gegenseitiges Verständnis und Toleranz wirbt. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die elfjährige Fanny bei ihrer Großmutter auf dem Land. Bevor diese ins Altenheim geht, bringt sie Fanny zu Onkel Jonathan, dem einzigen Verwandten. Jonathan kann sich für den kleinen Dauergast nur schwer begeistern, zumal Fanny auch noch ihr Lieblingshaustier mitgebracht hat, ein Stinktier namens "Broccoli".

Er sieht die Ruhe seiner kleinen Welt gefährdet, in der nur die Musik Johann Sebastian Bachs existiert. Doch das quirlige Mädchen fühlt sich bei dem Onkel pudelwohl. Als er Fanny jedoch in seinem Schuppen dabei erwischt, wie sie mit dem Nachbarsjungen Sean alles mögliche Getier anbringt, ist Jonathan so wütend, dass er eine Adoptivfamilie für die Kleine sucht. Aber Fanny nimmt den Kampf auf und scheut auch nicht davor zurück, ihrem Onkel jederzeit offen ihre Meinung zu sagen. Zum Beispiel in Bezug auf Bérénice, eine Arbeitskollegin, in die Jonathan sich verliebt hat. Und dadurch kommt einiges ins Rollen.

André Mélançon inszenierte einen intelligenten und warmherzigen Film, der zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Raymond Legault spielt überzeugend die Rolle des kauzigen Junggesellen, den seine eigenen Gefühle irritieren. Star des Films ist jedoch die junge Mahée Paiement, die sich mit ihrer erfrischend offenen Art mühelos in die Herzen der Zuschauer spielt.

Django


ARD/Degeto Nach Beendigung des amerikanischen Sezessionskriegs bekämpfen sich im abgelegenen Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko zwei marodierende Banditenbanden. Unter dem Kommando des verbrecherischen Major Jackson (Eduardo Fajardo) vertreiben die so genannten "roten Kapuzenmänner" alle mexikanischen Siedler, die sie als "minderwertig" verachten. Die mexikanischen Rebellen unter General Hugo Rodriguez (José Bodalo) leisten erbitterten Widerstand, sind jedoch schlechter ausgerüstet als Jacksons Männer. Beide Parteien kassieren von dem Saloonwirt Nataniele (Angel Alvarez) Schutzgebühren und bedienen sich der Damen in seinem Etablissement. Eines Tages taucht ein Ex-Soldat auf, der für die Nordstaaten gekämpft hat. Er nennt sich Django (Franco Nero) und kommt zu Fuß in Begleitung einer Frau namens Maria (Loredana Nusciak), die er aus den Fängen der Banditen befreit hat.

Django schleppt einen Sarg hinter sich her, in dem sich ein Maschinengewehr befindet, mit dem er Major Jackson und seine Leute völlig überrumpelt. Jackson selbst lässt er jedoch am Leben, denn mit ihm hat Django andere Pläne. Zum Schein schlägt Django sich auf die Seite von General Hugo, dem er verspricht, Waffen für seine Revolution zu besorgen. Das hierfür notwendige Gold jagen sie Major Jackson durch einen geschickt ausgetüftelten Überraschungsangriff ab. Als sich herausstellt, dass Django das Gold für sich alleine haben will, lässt General Hugo dem Verräter die Hände zerschlagen. Djangos Finger können keinen Revolver mehr halten. Auf einem verlassenen Friedhof erwartet er Major Jackson, der sich an ihm rächen will...

"Django" ist ein virtuos in Szene gesetzter Western von Sergio Corbucci ("Leichen pflastern seinen Weg"). Die vom japanischen Samuraifilm inspirierte Titelfigur wirkte stilbildend auf den hierdurch maßgeblich geprägten, so genannten "Spaghettiwestern". Der von schlammigen Straßen und schmutzigen Interieurs bestimmte düstere und zuweilen brutale Realismus steht dabei in reizvollem Kontrast zu den humorvollen Akzenten. (Quelle. tvtv.de)

Freitag, 18. Januar 2008

Das Schachgenie Bobby Fischer ist tot

Der frühere US-Schachweltmeister Bobby Fischer ist im Alter von 64 Jahren in Reykjavik gestorben. Das berichten mehrere isländische Medien. Der Exzentriker Fischer war seit 2004 isländischer Staatsbürger. Sein Weltmeisterschaftskampf 1972 gegen Boris Spasski (Sowjetunion) war einer der Höhepunkte der Kalten Krieges...weiter unter >welt.online< Die Schach-Weltmeister seit 1886Click here to find out more!

1886-1894: Wilhelm Steinitz (Österreich)
1894-1921: Emanuel Lasker (Deutschland)
1921-1927: José Capablanca (Kuba)
1927-1935: Alexander Aljechin (Sowjetunion)
1935-1937: Max Euwe (Niederlande)
1937-1946: Alexander Aljechin (Sowjetunion)
1948-1957: Michail Botwinnik (Sowjetunion)
1957-1958: Wassili Smyslow (Sowjetunion)
1958-1960: Michail Botwinnik (Sowjetunion)
1960-1961: Michail Tal (Sowjetunion)
1961-1963: Michail Botwinnik (Sowjetunion)
1963-1969: Tigran Petrosian (Sowjetunion)
1969-1972: Boris Spasski (Sowjetunion)
1972-1975: Robert James „Bobby“ Fischer (USA)
1975-1985: Anatoli Karpow (Sowjetunion)
1985-2000: Garri Kasparow (Sowjetunion/Russland)
seit 2000: Wladimir Kramnik (Russland)
seit 2007: Viswanathan Anand (Indien)

1993 hatte sich Weltmeister Kasparow vom Weltschachbund Fide getrennt und die Weltmeisterschaft im so genannten klassischen Schach in eigener Regie weitergeführt. Die Fide organisierte von 1993 bis 2006 eigene WM-Turniere und änderte dabei mehrfach den Austragungsmodus.

Die Fide-Weltmeister seit 1993:
1993-1999: Anatoli Karpow (Russland)
1999-2000: Alexander Khalifman (Russland)
2000-2002: Viswanathan Anand (Indien)
2002-2004: Ruslan Ponomarjow (Ukraine)
2004-2005: Rustam Kasimdschanow (Usbekistan)
2005-2006: Weselin Topalow (Bulgarien)

...wer die Phalanx der russischen Schachelite durchbricht, ist ein Genie...und wer selbst nach seinem Höhepunkt stets im Gedenken aller Schachinteressierten bleibt, ist ein interessantes Genie... vor allen Dingen dann, wenn er in jüngster Vergangenheit inkognito im Internet Eliteschachspieler zu Verzweifllung gebracht hat ;-)....


...und die Welt dreht sich weiter, Genies gehen, Genies kommen:

Wunderkind: Zug um Zug zum jüngsten Schachweltmeister

Zum drittjüngsten Großmeister in der Geschichte des Schachs hat es der 16-jährige Magnus Carlson bereits gebracht. Im Jahre 2004 sorgte er weltweit für Schlagzeilen, als er den Ex-Weltmeister Anatoli Karpow in Reykjavik schlug. Und für die Zukunft hat der Norweger ein ehrgeiziges Ziel.

Mit fünf Jahren konnte er angeblich schon sämtliche Länder der Erde samt Hauptstädten und Bevölkerungszahlen aufsagen. Mit 16 gilt der Norweger als derart hochbegabter Schachspieler, dass er in der Szene als aussichtsreicher Kandidat zum jüngsten Schachweltmeister aller Zeiten gehandelt wird. Magnus Carlsen hat eine steile Karriere hingelegt. Mit 13 Jahren holte er den Titel des Großmeisters. Inzwischen steht er auf der Weltrangliste des Weltschachbundes Fide auf Platz 17. Das hat in seinem Alter noch niemand geschafft.

Mein Ziel ist es, Weltmeister zu werden“, sagt der 16-Jährige. Zum drittjüngsten Großmeister in der Geschichte des Schachs hat es Magnus bereits gebracht. Bislang gilt der Russe Garri Kasparow, der mit 22 Jahren den Weltmeistertitel holte, als erfolgreichster Jungschachspieler aller Zeiten. "Ein bisschen Zeit habe ich also noch“, sagt Carlsen selbstbewusst. Kasparow selbst sieht in Carlsen einen möglichen Nachfolger.

Die Schachwelt ist über das hohe Maß seiner Kreativität und Energie ebenso erstaunt wie über die Intuition und Nervenstärke des 16-Jährigen. Dass es sich bei Magnus um ein hochbegabtes Kind handelt, wurde seinem Vater schon sehr früh und nicht nur im Hinblick auf die geografischen Kenntnisse des Kleinen klar. "Mit zwei Jahren kannte er alle Automarken, und mit fünf waren seine Lego-Konstruktionen so ausgefeilt, dass er die Gebrauchsanleitungen zurate zog“, berichtet Henrik Carlsen. Doch die ersten Züge auf dem Schachbrett waren kein Kinderspiel. Magnus ist eben nicht im Handumdrehen der "Mozart des Schachs“ geworden, wie ihn die "Washington Post“ euphorisch titulierte. "Ich hätte fast aufgegeben“, erinnert sich Henrik Carlson an die Zeit, als er seinem Sohn Schach beibringen wollte. Magnus hatte mehr Lust, Fußball zu spielen und auf Skiern die Hänge hinabzusausen.

"Ich spiele in erster Linie, um zu gewinnen“

Mit acht Jahren entdeckte er sie dann doch: seine Leidenschaft für Könige und Damen aus Holz – und bestritt sein erstes Turnier. Das war der Beginn eines atemberaubenden Aufstiegs. Magnus Carlsen reist seitdem von Wettkampf zu Wettkampf.
Er wurde immer besser und immer selbstbewusster. 2004 sorgte er weltweit für Schlagzeilen, als er Ex-Weltmeister Anatoli Karpow in Reykjavik schlug. Gegen Garri Kasparow schaffte er nur ein Unentschieden.

Die Zahl der jugendlichen Schachprofis nimmt stetig zu. Mittlerweile gibt es elf, die vor ihrem 15.Geburtstag den Titel des Großmeisters holten. Bobby Fischer war fünfzehneinhalb, als er 1958 Großmeister wurde. Und das galt als Sensation. Inwieweit das Privatleben eines hochbegabten Schachspielers im Teenageralter leidet, lässt sich nur vermuten. Weil Magnus Carlsen viel Zeit für seine Karriere opfert, durchläuft er eine Schullaufbahn für Spitzensportler. "Für mich ist Schach ein Sport. Ich spiele in erster Linie, um zu gewinnen“, sagt er. Die beste Voraussetzung für sein ehrgeiziges Ziel, der jüngste Schachweltmeister aller Zeiten zu werden.

...wenn das Wort "wenn" nicht wäre, und ich damals gemeinsam zum Schachverein mit meinem Brüdercheng gegangen, wäre ich heute auf jeden Fall in einem klar besser: ich hätte kaum schön gespielt, sondern versucht, den Gegner so schnell wie möglich zu töten: schnörkel- und kompromisslos...! Leider sieht die momentane Realität so aus: er spielt mit mir Katz und Maus und lächelt nur müde, selbst wenn ich Materialvorteil habe...! Aber ich gebe nicht auf, ihn und seine Kollegen so weit zu bringen, dass sie weinend das Schachbrett verlassen ;-)

Kommentare:
Max Fischer II meint:
14.02.2008, 17:25 Uhr
Bobby Fischer war mein Idol und starb an meinem 51. Geburtstag. Er hat von seinem Heimatland nie eine Würdigung dafür bekommen, dass er 1972 im tiefsten Winter des Kalten Krieges die selbstherrliche sowjetische Vorherrschaft mit seinem Sieg gegen Spassky schachmatt setzte und das unsichtbare intellektuelle Minderwertigkeitsbefinden des Westens vergessen machen liess. Fischer hat mit Recht "sein" Land nachher gehasst - und alle seine Äusserungen sind, wenn man die ganze Fischer-Biografie versteht, irgendwie nachvollziehbar, aber trotzdem nicht in jedem Fall entschuldbar. Bobby hat für den Westen in Sachen intellektuellem Selbstvertrauen und für das Schachspiel im Besonderen eine gigantische Leistung gebracht, die niemals jemand anderes zustande bringen wird. Wenn man Regierungschefs und Präsidenten von wichtigen Ländern genauer anschaut mit ihrem beschränkten Zielen und Streben, täte manch einem das geniale strategische und logische, das taktische und psychologische Denken eines Robert James Fischer gut. Danke Bobby! Ruhe in Frieden!

Andreas
meint:
29.01.2008, 03:07 Uhr
Die meisten die hier Fischer ins Dreck ziehen wissen doch nicht einmal wie man einen Springer oder Läufer im Spiel richtig einsetzt. Was für dumme Klugscheisser es doch - die ganze Welt ist
voll von Euch und einen Oberhaupt habt Ihr auch noch - den Vollidioten G.W. Bush.
Die Partien die Fischer zu seiner Zeit gespielt hat, davon war selbst Kasparov zu seinen eigenen Glanzzeiten meilenweit entfernt.

acepoint meint:
21.01.2008, 10:22 Uhr
Zu den vielen Legendenbildungen über Robert J. Fischer haben häufig auch uninformierte Journalisten beigetragen, denen eine reißerische Story wichtiger als nüchterne Recherche war.

1. Der Gegner in der zweiten erwähnten Partie war nicht Donald sondern Robert Byrne.

2. Die Partie mit Bauernvorgabe gegen Gott stammt vom ersten amtlichen Weltmeister Wilhelm Steinitz

3. Die Remisabsprachen in Curacao 1962 waren offensichtlich und wurden auch nach Fall des Eisernen Vorhangs von einem Offiziellen des sowjetischen Schachverbands bestätigt.

4. Fischer hat Ende der 80er einige Monate in dem fränkischen Hotel Pulvermühle verbracht und dort unter anderem sehr viel mit dem späteren Großmeister Petzold analysiert. Keinesfalls hat er "Jahre ausschließlich über einen einzigen Zug gegrübelt."

Als Schachspieler und Vorkämpfer hat er bis 1972 unbezahlbare Dienste für das Schach, insbesondere für das Profitum geleistet. Ebenso sorgte er für einen unglaublichen Schachboom in den 70ern des vergangenen Jahrhunderts.

Die späteren Entgleisungen bezüglich des Holocaust, seine allgemeinen Haßtiraden gegen Juden und die Häme bezüglich 9/11 sind allerdings nicht nachvollziehbar und in meinen Augen unverzeilich.

hotblackdesiato meint:
20.01.2008, 20:09 Uhr
bobby fischer war wie schach selbst.64 ist kein alter um zu sterben..aber soviele felder hat das brett..ich hätte ihn gerne 128 jahre alt werden sehen..machs gut bobby ! jetzt bist du unsterblich !


Martin meint:
19.01.2008, 22:54 Uhr
die Kritiker des des Artikels sollten mal das geschmiere in der Frankfurter Rundschau lesen, wo angezweifelt wird, ob Fischer überhaupt Schachspielen konnte: die unglaublichen 6:0 Siege gegen Taimanov und Larsen (Kramnik hätte mindestens 10x Remis geschoben) sind ihm unbekannt, wer der Weltranglistenerste Larsen war, davon hat er keine Ahnung. Die Steinitz-Anekdote ist schon richtig gestellt, nicht Aljechin; aberz.Tl.ist ist es richtig, Aljechin aber verlor nicht voltrunken, aber alkologeschwängert gegen Euweum die Weltmeisterschaft: die gewonnene Revanche spielte er 2 Jahre später mit Milch. Und: der schöne Satz: er hätte nie gegen einen Gesunden gewonnen, ist nicht von Bobby, sondern von Blackburne (dem Schwarzen Tod), einem starken Großmeister des 19. Jahrhunderts!

Martin Jan Dehne-Niemann meint:
19.01.2008, 20:47 Uhr
Ihre Informationen sind offensichtlich falsch. es war Steinitz - übrigens ein bekennender Antialkoholiker - der Gott im Zustande geistiger Umnachtung zu einer Partie herausforderte und ihm einen Bauern vorgeben wollte. Bei Fischer handelt es sich auch wohl kaum um das größte Schachgenie aller Zeiten. Er war einfach ein "enfant terrible", der als Hoffnungsträger die sowjetische Schachhegemonie durchbrach und dessen Eskapaden gerade deshalb hingenommen wurden. Seine Gegner entnervte das.

Unter normalen Bedingungen ist zweifelhaft, dass Fischer so ohne weiteres gegen Spasskij hätte gewinnen können. Das Matchergebnis ist denn auch viel zu hoch ausgefallen. Es fällt auf, dass in der zweiten Hälfte des Matches Spasskij beinahe stets die Initiatve hatte und Fischer in etlichen Partien nur knapp einer Niederlage entging. In Reykjavik wurde nur wenig "großes Schach" geboten. Fazit: Ein großer Spieler ist gestorben - aber das Übergenie, das alle aus ihm machen, war Fischer auch zu seinen "Glanzzeiten" nicht.

Fischerlebtewig meint:
19.01.2008, 13:23 Uhr
Unglaublich was für Typen sich hier das Recht rausnehmen, den grösstem Schachgenie aller Zeiten posthum noch zu kritisieren. Respekt und Achtung wäre doch wohl angebracht liebe Leute!!!

Manfred Fenn meint:
19.01.2008, 12:56 Uhr
Sie erwähnen nicht, daß der "verrückte" Fischer in den USA aufgrund des Spasski-Revanche-Spieles wegen Hochverrates angeklagt werden sollte. Japan gewährte Fischer solange Asyl, bis Japan von den USA dermaßen unter Druck gesetzt wurde, daß die Auslieferung Fischers nur verhindert werden konnte, als Island Bobby Fischer politisches Asyl gewährte. Also ist nicht nur Fischer verrückt sondern auch die japanischen und die isländischen Politiker? Hat der CIA Ihren Bericht geschrieben?

Marco Vogt
meint:
19.01.2008, 10:01 Uhr
Er war der Größte!

Schildbuerger meint:
19.01.2008, 04:18 Uhr
Der Schachspieler Bobby Fischer hat wie der Boxer Muhammad Ali, die Weltmeisterschaft in
"verwandte Disziplienen" gewonnen und haben ihre Kraefte ausserhalb des Brettes/Ringes ueberschaetzt und ihre Gegner unterschaetz und-oder nicht gefuerchtet, Bobby Fischer ist tot Muhammad Ali kann sich nicht mehr erinnern...

Cetin S. meint:
19.01.2008, 03:40 Uhr
Naja, so humorlos war Bobby nun auch wieder nicht und sicher kein Autist. Ein Beispiel für seinen Humor auch in schwieriger Lage war sein Brief, den er aus dem Gefängnis in Japan an Präsident Bush schrieb, nachdem Spasski sich für ihn eingesetzt hatte.

Doch erst die Vorgeschichte: Bobby Fischer wurde mit internationalem Haftbefehlt von den USA gesucht, weil er es 1992 gewagt hatte, in Serbien gegen Spasski zu spielen, obwohl die USA damals eine Sanktion gegen dieses Land verhängt hatten. Er wurde daraufhin in Japan verhaftet und Spasski setze sich für ihn ein, indem er sich öffentlich an Bush wandte: "Bobby und ich begingen dasselbe Verbrechen. (...) Verhaften Sie mich!"

Daraufhin schrieb Bobby Fischer an Bush: "Ich will Spasski nicht in meiner Zelle. Ich will ein Mädchen. Wie wäre es mit dieser Russin, wie ist ihr Name, Kosteniuk?"

klaus eismann meint:
19.01.2008, 00:51 Uhr
Ein bisschen mehr Ehrfurcht,vor so einem grossen Schachspieler. Bobby Fischer hat geniales geleistet !! Für die Politik kann mann ihn nicht verantwortlich machen!! Ich beuge mich in grosser Achtung vor Bobby Fischer . Gott habe ihn Seelig!!!

Robby
meint:
19.01.2008, 00:05 Uhr
Die Kommunisten mochten Fischer nicht, er war einfach zu gut für den sozialistischen Weg. Fischer mochte die Kommunisten nicht, weil sie ihn auf Großveranstaltungen unfair hereinlegten. Die ihm nachgesagte "antisemitische Hetze" bezog sich ohne Zweifel zuerst auf diese Leute. Hätte es keinen Kommunismus gegeben, der versuchte, Fischer als Spieler kalt zu stellen oder zu benutzen, hätte es auch keinen Antisemiten Fischer gegeben, sondern nur das Schachgenie. Das der Zusammenhang projeziert war, ändert nichts daran. Fischer bleibt ein spätes Opfer der kommunistischen Regime und ihrer Machtspiele. Ohne deren Vorspiel hätte es auch keinen Zusammenstoß mit dem FBI gegeben.

A meint:
18.01.2008, 23:52 Uhr
Ein Schach Genie der keine Angst hatte die wharheit zusagen,starb leider früher!!! und ich bedauere das sehr.

vorreisaperecomefalagente meint:
18.01.2008, 23:23 Uhr
Anscheinend sind sie Journalist. Für mich ist das so aus der Ferne nicht vollständig diagnostizierbar.

Frank meint:
18.01.2008, 22:53 Uhr
Ich bin kein Schachspieler, sondern Pädagoge. Aus meiner Sicht (soweit diese "Ferndiagnose" zulässig ist) deuten sämtliche Beschreibungen über Verhaltensweisen Fischers in diesem Artikel auf Autismus hin. Das, was im Artikel als "Wahnsinn" beschrieben wird, wäre somit nicht das Ergebnis seiner Erfolge, sondern die Ursache.

Chessfan meint:
18.01.2008, 21:47 Uhr
Nun muss er sich nicht mehr länger vor der Welt verstecken, um seinen Mythos zu bedienen. Durch seinen Tod ist sein Lebenswerk vollendet - und er unsterblich geworden.

Gaute
meint:
18.01.2008, 20:54 Uhr
Ein stilles Gedenken, dem größten Schachgenie aller Zeiten!

John Platon meint:
18.01.2008, 20:54 Uhr
Da das FBI eine 900-seitige Akte über ihn hatte und er die USA und die Juden (obwohl er selber jüdische Eltern hatte) übel beschimpft hat, wäre es doch sehr interessant zu wissen, ob er wirklich eines natürlichen Todes gestorben ist. Ob er nun ein Opfer seiner "Achse des Bösen" war oder seines eigenen Wahnsinns, als genialer, aber paranoider Autist - wir werden es wohl nie erfahren.

Jörg Erb meint:
18.01.2008, 19:56 Uhr
Leute, ein bischen besser recherchieren! Nicht Aljechin - Steinitz!!!!!!!, der erste Schachweltmeister - gab Gott einen Bauern vor. Beste Grüße

Jörg Erb
Don_debile meint:
18.01.2008, 15:43 Uhr
Schade um den vielleicht genialsten Schachspieler aller Zeiten. Die Schachwelt möge ein wenig inne halten und seinen Tod bedauern.


cindy meint:
18.01.2008, 15:02 Uhr
wie auch immer - ein Genie ist tot. Grund für Trauer ist das allemal; übrigens nicht nur bei Genies. Schlauschwätzer - Schreibt euch das hinter die Ohren.

Dowanda meint:
18.01.2008, 14:30 Uhr
Dividiert man seinen Schachgenie durch seinen Peinlichkeitsfaktor ... landen wir irgendwo bei null komma josef. Schade, das grosse Geister oft an sich selber scheitern.

2 mal tod macht... meint:
18.01.2008, 14:29 Uhr
"bei sich zu Hause in Reykjavik gestorben..." 2 sätze weiter... "starb am Donnerstag im Alter von 64 Jahren in einem Krankenhaus" wie glaub würdig sind medien.....

Coboldt meint:
18.01.2008, 13:12 Uhr
@Natürliche Todesursache oder kurzes Krebsleiden: Wo nie etwas war, da fault auch nix mehr!

tut nichts zur sache meint:
18.01.2008, 12:46 Uhr
das event in ex-jugoslawien war kein turnier, sondern ein match gegen seinen kontrahenten von 1972, boris spasski. nix für ungut :-)

Du bist geiler als geil

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_@@@@@@ stell Dir das Süßeste vor @@@@@@@@
_@@@@ multipliziere es mit der Unendlichkeit @@@@
_@@@@@@ erweitere es um die Ewigkeit @@@@@@
__@@@@@@@ und Du hast den Hauch @@@@@@@
___@@@@@@@ einer Ahnung davon @@@@@@@@
____@@@@@@ wie süß Du doch bist @@@@@@@
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Beim Lernen für Chemie gefunden:

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Donnerstag, 17. Januar 2008

Genesung

...auf dass ich nie vergesse, wem ich die Integration in Deutschland zu verdanken habe...

White Power vs. Black Power

..what´s up...bei der lauten Musik kann ich schwerlich Chemie lernen, was ist los auf dem Flur ? Aha, DH holt seinen Teil vom Etagenputz nach Wochen nach: Dusche säubern + laute Musik aus seinem Zimmer , sehr löblich !

... und da kommt auch schon der "Chef" vorbei...

White Power (=DH) weiß was er zu tun hat, nämlich Black Power(=HP) die Schuhe zu putzen

...und es bleibt bei meiner Theorie: wenn die Menschheit mit mehreren Auswanderungswellen in Afrika begonnen hat, was mittlerweile eine unstrittige Erkenntnis zu sein scheint, dann sind die Europäer, Asiaten und Amerikaner nichts anderes als afrikanische Varianten besonders hinsichtlich der Melaninproduktion...;-)

Avril Lavigne