Dienstag, 21. September 2010

Liebes Tagebuch,


jetzt habe ich dich in letzter Zeit sehr stiefmütterlich behandelt, zwischendurch nur ein paar kleine Pseudoabhandlungen geschrieben. Dabei will ich doch selber über meine schriftlichen Einträge lachen und weinen, wenn ich nicht mehr in Deutschland bin. Dann dienst du mir als ewige Erinnerung an die Zeiten in einem Land, das ich liebe und gelegentlich kritisiere, weil es sich seit geraumer Zeit bürger- und arbeiterfeindlich entwickelt zugunsten von Konzernen, Banken und Menschen, die ihr "Schäfchen ins Trockene" bringen wollen mit Tricks, Lug und Trug !

Doch im Endeffekt willst du, mein allerliebstes Tagebuch mit Informationen und "Inputs" gefüttert werden, egal welcher Art, ist es nicht so ?

Als ich den ersten Anruf meiner jetzigen Leih- und Zeitarbeitsfirma bekommen und einen Job auf einem Schiff angeboten bekommen habe, dachte ich zuerst, ich müsste im Kabinenbau Elektrik machen. Aber die Firma, an die wir verliehen worden sind, installiert reichhaltige und variantenreiche Lichtoptik vom Allerfeinsten für die Meyer-Werft auf der "Disney Dream".

Unser Leihfirma hat für uns einen Leihwagen gemietet, um selbst bei den Fahrtkosten zu sparen !
Entweder werde ich um 5:30 oder um 5:00 abgeholt, je nachdem ob wir um 6:00 Uhr oder um 6:45 morgens anfangen. Mittlerweile kommen wir im Dunkeln an, und können froh sein, dass wir auf der Heimfahrt gegen 16:30 noch Sonne mitbekommen. Leider macht uns der häufige Regen ein Strich durch die Rechnung.

Die erste Woche hat unser Chef uns höchstpersönlich abgeholt und wieder abgesetzt, da habe ich auch zum ersten mal "Familienvater" und "Elektromeister" kennengelernt. Der Erstgenannte ist in Hamburg bis zum 18. Lebensjahr aufgewachsen, der andere hat dort seinen "Meisterbrief" erworben.

Hin und wieder muss auch ich fahren und die anderen "Leih- und Wanderarbeiter" abholen, aber verzichte gerne darauf, um hinten im Auto noch ein wenig dösen zu können. Heute z.B. habe ich das Auto auf der Hinfahrt gefahren, weil "Elektromeister" ein wenig müde war. Mittlerweile ist unsere Fahrgemeinschaft auf 7 Personen angewachsen, fünf kommen aus Emden, die beiden anderen aus Ortschaften, die man echt als "Kuhdörfer" bezeichnen kann. Nichts gegen Kühe, die haben sehr schöne Augen und pralle mit warmer Muttermilch gefüllte Euter. Und gegen ein Dorf habe ich auch nichts, weil ich auf einem solchen geboren bin und sicherlich nach einer langen Odysee durch die Weltgeschichte dort meinen Lebensabend verbringen werde, selbstverständlich nicht ohne Internet !

Heute war richtig dicker Nebel auf der Autobahn + ein schwerer Unfall an der Zubringerstraße zur Werft. Vor ein paar Wochen konnte man noch die Nebelschwaden und die Morgendämmerung genießen, mittlerweile ist ein verblassender Sternenhimmel zu bewundern. Und wie ein gutes Omen weist mir der Morgenstern den Weg nach Papenburg zur Meyer-Werft, wo uns Arbeit und Stress, Handwerker und Arbeiter aus ganz Europa, riesengroße im Bau befindliche Passagierschiffe und gigantische Werfthallen erwarten.

Wenn wir erst um 6:45 anfangen, dann müssen wir ganz weit hinten parken, weil die allermeisten Parkplätze schon besetzt sind. Dann sagen wir immer: "Immer diese Ausländer und Meyer Leute - besetzen unseren Parkplatz". Dazu muss man wissen, vor Jahren hat die Meyer-Werf Massen von Arbeitern entlassen, die durch "Leiharbeiter" und "Ausländische Handwerker" ersetzt wurden. Es gibt sogar einige wenige Schiffshandwerker und Arbeiter, die haben lange auf dieser Werft gearbeitet, sind entlassen worden und kommen nun als "Leiharbeiter" zurück, selbstverständlich für einen niedrigeren Lohn als die Meyer-Leute => armes Deutschland !

Steigt man aus dem Auto aus, so kann man durch drei Haupttore gehen. Nur mit einem gültigen Ausweis mit Barcode oder Soecndergenehmigung kommt man durch die Drehtüren, die Pförtner kennen fast alle ihre "Arbeiter". Man sieht hunderte von Arbeitern in das Gelände strömen, die meisten haben ihre Arbeitsklamotten schon an. Die meisten tragen den geschichtsträchtigen "Blaumann", aber die Vielfalt an Arbeitsbekleidung ist enorm groß.

Bevor man das Schiff betritt muss man noch an einer der vielen elektronischen Stempeluhren sich registrieren und meistens auch noch zum jeweiligen zugewiesenen Aufenthaltsraum und Spind laufen, um dort sein Werkzeug abzuholen oder um sich umzuziehen. Wenn man sich mit den notwendigen Werkzeug gerüstet hat, geht es auf das Schiff. Dieses kann man durch Aufzüge erreichen, die an die Aufzüge im Bergbau erinnern. Man kann auch durch den Schiffsbauch (Deck 1) in das Schiff gelangen.

Am Anfang gingen noch sehr viele Arbeiter die Treppe hoch, mittlerweile will man einfach nur noch den Aufzug nehmen, um Kraft zu sparen ! Das Hauptdeck mit Reling ist Deck 4, dort treffen sich die einige Bautrupps, jeder an seinem Ort. Die meisten aber haben ihre Werkzeugkisten in einen der unzähligen Räume im Schiff aufgestellt.

Für gewöhnlich wird nach der ersten Besprechung erst einmal eine Zigarette geraucht. Ganz früher durfte man noch in den Schiffen rauchen, heute selbstverständlich nicht mehr. Die Meyer-Werft wollte sogar durchsetzen, dass man nur noch auf dem "Land" rauchen darf, doch zum Glück hat sich der Kompromiss ergeben, dass man an zugewiesenen Ecken an der Reling und draußen auf dem Deck in einigen wenigen Ecken rauchen darf. Dort trifft man übrigens immer die gleichen Leute, mit denen mein sein Leid und Kummer bezüglich handwerklicher Schwierigkeiten bespricht, auch werden hier die neuesten Informationen + Tipps ausgetauscht:
  • Hast du schon das Neueste gehört ?
  • Was machst' du denn gerade ?
  • Wo ist denn dieser Raum, ach so Deck x, Feuerzone y !
  • Oh, verdammt, mein Rücken tut so weh - Ja, ich bin auch voll kaputt, die Zeit geht einfach nicht vorbei !
  • Die spinnen doch die Politiker, wollen das Rentenalter erhöhen. Na, die sollen doch selber mal mit 60 Jahren den ganzen Tag die Leiter hoch und runter klettern. 
  • He, habe gerade eine ganze Delegation von Schlipssträgern gesehen.
  • Mensch, echt der Hammer, da oben im Entertainmentraum, da sind vier Weiber, wahrscheinlich aus Italien - Was machen die denn ? - Die streichen den Raum  - Ach, so, die kenne ich auch
  • Das kann doch nicht wahr sein, da hat jemand meine Abisolierzange und meinen Seitenschneider geklaut, das ist doch zum Kotzen hier !
  • Wie siehst du denn aus, hast du deinen Lötkolben gefressen !
  • Sorry, can you give me fire, please ?!
Und wann immer eine Handwerkerin, Ingeneurin oder weibliche Aushilfskraft vorbeiläuft wird hinterhergeschauft oder auch gegafft ! Und jeder weiß vom anderen, was er in diesem Moment denkt, ohne dass auch nur ein Wort gesprochen wird.

In den Schiffsräumen selber geht die Post ab: lebendiges Handwerk kombiniert mit monotonen Arbeitsabläufen => manche sind mit ihrer Arbeit zufrieden, manche empfinden die Arbeit auf kleineren Schiffen spannender und nicht so anstrengend. Manche sagen, Arbeit ist Arbeit, egal wo du bist, der Lohn wird ohnehin gedrückt !

...


***

gäähn, müde => tobeco

Montag, 20. September 2010

Unheilig - Spiegelbild

 


Sag mir alles was du denkst
Sag mir alles was du siehst
Wo gingst du hin
Hast du dich dafür gehasst 

Wenn Gedanken weiter waren
Und dein Wort blieb stehen

Wolltest alles schon beenden
Weil die Hoffnung einfach ging
Was ist dann geschehen
Warst du viel zu oft alleine 

Weil jeder der mit dir sprach
Aus Mitleid ging
Ich habe dich niemals vergessen
Nur vertrieben und verdrängt 

Wo gingst du hin
Hatte viel zu oft nur Angst
Zu dir zu stehen und zu sprechen
Was ist dann geschehen

Jede Erinnerung jede Flucht
jeder noch so weite Weg
führte nur zu dir zurück
warst du viel zu oft alleine 

Weil jeder der mit dir sprach
aus Mitleid ging
Manchmal kommst du mich besuchen
Und erinnerst mich daran 

Wenn die Angst kam zu verlieren
hab ich oft an dich gedacht
denn wo sind all die klugen Stimmen
Die dein Leben einfach planten 

Wo sind sie hin
Und wo sind all die Besserwisser
Die nur lachten und dich straften
Jetzt sind sie still, endlich still

Mit der Klinge in der Hand
Warst du kurz davor zu gehen
Was ist dann geschehen
Hast gewartet auf den Mut 

Der als Hoffnung wiederkam
wie weit wolltest du gehen

Hättest dir niemals verziehen
Nur aus Schwäche aufzugeben
Was ist dann geschehen
Nur weil andere dich nicht sehen
So wie du wirklich bist
Wie weit wolltest du gehen

Manchmal kommst du mich besuchen....
Wenn du heute vor mir stehst
Und ich in deine Augen seh
Macht alles Sinn 

Denn ohne deinen Schmerz
Hätte ich nie die Kraft gefunden
So zu sein wie ich heute bin
Manchmal kommst du mich besuchen ...

***

(thx Küchenkonstrukteur ;-)

Kurzes Gespräch mit Deckenbauer wg. Missplanung einiger Vorrichtungen für die Glasfieberoptik.  Sie selber haben der Meyer Werft oder dem Konstrukteur dieser phantastischen Idee mitgeteilt, dass wir beim Einsetzen der Glasfaserleitungen Schwierigkeiten bekommen werden. Sie haben sogar Alternativvorschläge gemacht, die leider nicht angenommen wurden.

So haben wir jetzt eine aufwändige Mehrarbeit zu erledigen => es wäre also bei korrekter Planung überhaupt nicht notwendig gewesen, dass ich zwischen UK und Schiffsdecke, zwischen Rohren, Kabeln, spitzen Nägeln, Sprenkleranlage, Belüftung etc. herumkrieche und für meine beleibteren Kollegen unerreichbare Stellen aufsuche ...

... da gab es sogar eine Stelle, da kam ich zu meiner Befürchtung gar nicht mehr hinaus und steckte für 5-10min einfach fest, da ich in der Enge nicht mehr die Arme und Beinen koordinieren konnte.
Akkubohrschrauber
testeo.de
  • Drehzahlmaximum bis zu 1.600/min (also doch mehr möglich, wie ich schon vermutet habe, von wegen bis nur max=700 U/min)
  • Drehmomentstufen, Leerlauf, etc.

Sonntag, 19. September 2010

Fußballcartoons von Guido Schröter

 

***
 
 
***

Blitzschach

 

...




Schacher999

...mein Lieblingsvideo von der Turnier- und Spielvariante Blitzschach: 

"Ich nichts davon verstehen, 
aber es fasziniert und interessiert mich jedes mal auf's Neue." 

...


5minStudio

...




PropheticallyPoetic


...


SKNeumarkt

 
***

tobeco

Schach WM 2000 Lutz - Maghami

 


2


***
Mit Familienvater, seiner Frau und den zwei Kindern + dessen Kollegen, seiner Frau und zwei Kindern über die Emder Kirmes (Schützenfest) gelaufen. Trotz Regen guten Spaß gehabt, beim Auto-Scooter, Ponyreiten und anderen diversen Teilen bis das ganze Geld aufgebracht war. Was mir noch aufgefallen ist: anteilig an Besuchern sehr viele junge Familien mit bis zu zwei kleinen Kindern unterwegs, mehr als auf dem Öcher Bend in Aachen.

***

Der vor Jahren geforderte "Ein Ruck geht durch Deutschland" trägt erste Früchte !

Vorwort

Seit Herr Sarazin seine etwas plakativen aber durchaus berechtigten Formulierungen in die weite Welt hinausposaunt hat, öffne auch ich wieder meine kleine Vorstellungswelt über zwei Lieblingsthemen von tausenden.

Das eine Thema behandelt
  • im Allgemeinen den Glauben in Deutschland
und
  • im Speziellen die Integration von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund.
Was die Religionzugehörigkeit zum Islam anbelangt, so habe ich das Glück, in einem Land geboren zu sein, wo ca. 80-85 % der Bevölkerung muslimisch sind, von ca. 240 Millionen Einwohnern. Aber mein Geburtsort liegt in einem der Kerngebiete, wo das Christentum, sei es protestantisch oder katholisch die dominante Religions- und Glaubensrichtung vorgibt. Die Zahl dieser christlich geprägten Enklaven und Zentren in Indonesien kann man, wenn man großzügig zählt, an einer Hand abzählen.

So wird für jeden Außenstehenden sofort klar, was das bedeutet: die christlichen Gemeinden müssen dort besonders stark zusammenhalten, um nicht unterzugehen. Bis in die heutige Zeit gibt es leider immer noch tödlich endende Reibereien und Zusammenstöße zwischen islamischen Fundamentalisten und Christen. Das zeigt, dass Christen in vielen Orten dieser Welt, um ihr Überleben kämpfen und ringen müssen, ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo das original und ganz natürlich geprägte Christentum aus ganz anderen Gründen vernachlässigt wird und sich auf dem Rückzug befindet.

Haupteil

Kommt man als 15jähriger wieder zurück nach Deutschland, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Dieses Bild war nach nur einer sehr kurzen Wiedereinlebungsphase in der Bergbaustadt Alsdorf (Rheinland) so sonnenklar und prägnant, dass ich bis heute erkenntnistheoretisch davon zehren und praxisbezogene Handlungen ableiten kann. Was mir sofort und auch zunehmend im Fortschreiten der Zeit negativ  aufgefallen ist, sind folgende Dinge:
  • Die Respektlosigkeit der jüngeren Generation gegenüber der älteren.
  • Der Rückgang und der Niedergang christlicher abendländischer Werte, Grundsätze und Moral
  • Die fatale und niederschmetternde Abhängigkeit von Banken und Konzernen, der Versicherungswahnsinn und die Manie eines übersteigerten finanziellen Sicherheitsdenkens in Deutschland.
  • Zunehmende Entkopplung von Macht und Verantwortung bei gleichzeitiger unterschiedlicher Sanktionierung von Straftaten (s. z.B. Diebstahl von Gemein- und Privatgut)
Da allein eines diese Themen den Blog sprengen würde, werde ich mich sehr kurz fassen, und nur hinsichtlich des zweiten Themas ein paar wenige subjektive und persönlich geprägte Betrachtungsweisen in meinem geliebten, respektierten und hochgeschätzen Blog hinterlassen.

Die Deutschen sind es zum größten Teil selber schuld, wenn sie jetzt über Integrationsprobleme klagen. Sie selber leiden nämlich unter Identitätsverlust + dicke politische Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit => das ist nicht in nur in Deutschland der Fall, sondern auch in Japan und in anderen Ländern, wo  im Übergang zum 3. Jahrtausend die Moderne und die bislang nur wirtschaftlich und einseitig geführte finanzorientierte Globalisierung an den Fundamenten und Mauern des Gewohnten, der Traditionen und Kulturen rüttelt und hämmert !

Spätestens hier wird ein moderneres, deutlich innovativeres und effizienteres Denken und Handeln gefordert sein als das Bisschen und Kümmerliche, was z.Zt. Politiker, Wirtschaftsgrößen (=Degradierung zu Finanzjongleuren) und Religionsvertreter uns tagtäglich präsentieren. Es zeigt sich, dass bis jetzt kein Land dieser Welt, dieses zu Lebzeiten allgegenwärtige Problem gemeistert hat, so dass in der Konsequenz und am Ende eines jeden Tages der erschreckend aktuelle Spruch aus der Bibel immer mehr zum Tragen kommt:
  • "Wer hat, dem wird gegeben, wer nichts hat, dem wird auch noch genommen !"
Lebenserhältnisse werden schlimmer indem
  • viele verselbständigte, autonome Behörden, Politiker und Wirtschaftsgrößen gezielt und mit aller Macht gegen den Bürger arbeiten
  • auf politischer Ebene Entscheidungen getroffen werden, die nur einigen Wenigen zum Wohlstand und Reichtum verhelfen protektiert durch Justiz, Gesetzesgebung und Polizei
  • (zum Glück sind wir hier in Deutschland nicht auch noch zu einer Militärdidaktur deformiert und zurückentwickelt)
  • Menschen gegeneinander ausgespielt werden (Arbeiter vs. Leiharbeiter, vermeintliches Deutschtum vs. Migrationshintergrund, Abitur vs. niedrigere schulische Qualifikationen usw.)
Was hat das alles mit Punkt 2 zu tun, dem Rückgang und Niedergang christlicher abendländischer Werte, Grundsätze und Moral ?!

Hier werden Prinzipien aufgedeckt, die einem erklären, warum es zu desolaten Zuständen und Ungerechtigkeiten kommen kann, wenn man seine eigene Kultur nicht mehr kennt und sich auch noch von moralisch degradierten Politikern, Vorgesetzten und Befehlshabern leiten und bevormunden lässt.

Wichtig ist auch zu erkennen und zu akzeptieren: niemand lernt aus der Luft, man muss immer auf die Schrift zugreifen, sei sie theologischer, medizinischer oder juristischer Art. Aber gerade dieser immens wichtige Bezug geht dem einfachen Menschen immer mehr verloren aus folgenden Gründen:
  • die wissentliche Verkomplizierung und Darstellung der Materie, damit nur "Profis" und "Spezialisten" daran verdienen und sich somit einen entscheidenden Wissenvorsprung erarbeiten können.
  • Dieser Vorsprung ermöglicht den exklusiven Gewinn eigener Räume, Nischen und finanzieller Vorteile.
  • Dieses wiederum führt zu Resignation derjenigen, die nicht die Möglichkeit und Chance gestellt bekommen, sich in Dinge einzuarbeiten, die im Zuge einer zahlenmäßig größer werdenden Gesellschaft zwangsläufig komplexer werden.
So also funktioniert Polarisierung im Allgemeinen und Speziellen mit einem anschließendem schleichenden aber stetigen Auseinanderleben.

Wenn ich mir also im Speziellen meine deutschen Mitbürger anschaue, dann fällt mir eins besonders auf. Manche wissen fast so gut wie gar nichts über ihre eigene abendländische Kultur, Herkunft und Wurzeln. Da spukt in den Köpfen einiger Verwirrter und Zurückgebliebener noch die verherrlichte Nazizeit + die Verselbständigung von großdeutschem Gloria und Bürgertum herum, und das war's dann mit der Herrlichkeit von eigenem Geschichtswissen und -hintergrund => Ende im Gelände von objektiver und über den eigenen Suppenteller hinausreichende Geschichtskenntnisse, Welt- und Wertvorstellung !

Und plötzlich wacht der deutsche Michel auf und sieht noch halb schlaftrunken:
  • die Kirchen bleiben leer bei gleichzeitiger Baubentragung von Moscheen !
  • Der Moslem betet fünf mal am Tag, der getaufte Bürger kein einziges mal, zu wem auch ?
  • Dem Moslem ist seine Familie lieb und teuer, dem Deutschen gehen die familiären Beziehungen immer mehr verloren !
So verwundert es nicht, dass viele das nachvollziehbare Gefühl haben, dass sich in einem entstehenden Vakuum etwas breit macht, das man nicht kennt. Und das, was man nicht kennt und womit man sich nicht ernsthaft und gewissenhaft auseinandersetzt, kann Angst machen => alte Binsenwahrheit aus dem Repertoire von "Folgen und Konsequenzen der Unwissenheit und Bequemlichkeit".

Wie also kann man dem "Deutschen" helfen ? Ein sehr schweres Unterfangen, schließlich kann man unmöglich jedem eine Wasserpfeife unter die Nase halten und sagen:
  • "Jetzt beruhig dich mal, komm mal ein wenig runter. Lass' uns einen zwitschern wie die Singvögel und blubbern wie ein ordentlicher Aborigini, dann sieht die Welt schon viel angenehmer aus !"
Dies ist vielmehr ist ein bildhaftes Anfangsszenario, um mit einem aufgeklärten und beruhigten Gemüt sich an einen Tisch zu setzen, sei es in der Kneipe, im Coffeeshop, am Arbeitsplatz oder in der hohen Politik, um über Rechte, Pflichten und garantierten Konditionen offen zu diskutieren und erneut zu verhandeln !

Das Gute und wirklich Vorteilhafte an Deutschland ist, dass dieses Land ganz auf sich allein angewiesen ist, und nicht wie die Israelis einen überstarken Bruder als Rückendeckung haben, wenn es um die Verhandlung von Raum, Rechte und Pflichten in der eigenen Heimatregion geht.

Bei allem darf nicht vergessen werden: es gibt im 3. Jahrtausend keinen Alleingang mehr, nicht in einer Familie, nicht innerhalb einer Kommune und eines Staates und erst recht nicht innerhalb einer Staatengemeinschaft !


***

Samstag, 18. September 2010

JM JH


 ***

Ella Fitzgerald - I concentrate on you

 

Whenever skies look gray to me
And trouble begins to brew
Whenever the winter winds become too strong
I concentrate on you

When fortune cries nay, nay to me
And people declare "You're through"
Whenever the blues becomes my only song
I concentrate on you

On your smile, so sweet, so tender
When at first my kiss you decline
On that look in your eyes
When you surrender
And once again our arms intertwine

And so when wise men say to me
That loves young dream never comes true
To prove that even wise men can be wrong
I concentrate on you.

(Der) Tintenfisch

 
 
2

***

Deepwater Horizon 11 Missing Tribute

 


***

Rain


***

Freitag, 17. September 2010

The Witcher Intro (German)

 

***

Krabat



2
 

3
 


4


5


6


7

***

Donnerstag, 16. September 2010

Anatomie des Herzens

Schematische Herzanatomie


...


frank1510

...

 

hdznrw

2



3
 


4

5

6

7


8



9

10

 

(Der) Sinusknoten


...

Nodus sinuatrialis, Sinuatrialknoten

unabhängig arbeitender, körpereigener Schrittmacher des Herzens, der die regelmäßige Kontraktion des Herzens steuert.
  • Der Sinusknoten besteht aus einer 15 bis 30 Millimeter langen und zwei bis drei Millimeter breiten Ansammlung von erregungsbildenden Zellen im rechten Herzvorhof und arbeitet in Ruhe mit einer Frequenz von 60-80 Impulsen pro Minute. 
Bei einer Erkrankung des Sinusknotens können → Herzrhythmusstörungen auftreten.

***

Mittwoch, 15. September 2010

Ein wacher Geist

Pflanzen, Tiere und Menschen = wachsende und auf Selbsterhaltung entwickelte Systeme und Organisationsformen.

Mehrzellige Organismen bestehen aus stationären und wandernden Lebewesen, die miteinander vernetzt werden wollen oder frei fließen werden. Ziel ist die bestmögliche Anpassung an Umwelt und Schutz vor schädigenden Situationen.

Es formen sich immer komplexere Systeme bis hin zu den vielen Wunderwerken wie Sinusknoten und Hirn. Der eine steht im Gesundheitsfall für Konztanz, Autonomie und Zuverlässigkeit, das andere für Lernen, Erkennen und Handeln, Mess- und Regelung.

Ein sich selbst erkennender Organismus lebt und sieht sich eines Tages in seiner Entwicklung an der Schnittstelle zwischen Mikro- und Makrokosmos, besonders dann, wenn er zu den Sternen schaut.

***

Grundstrukturen Hirn

LERNEN, GEDÄCHTNIS, CORTEX

entnommen aus:



Inhalt:

1. Ursprung und moduläre Organisation des ZNS

2. Zelluläre Spezialisierung und Kooperation im ZNS
  • 2.1. Neurone
  • 2.2 Neuroglia

3. Elektrische Aktivität des Cortex
  • 3.2 Großhirnrinde
  • 3.3 Pyramidenzellen

3.4 evozierte Potentiale


4. Vigilanzkontrolle
  • 4.3 Vigilanzregulation
  • 4.4 Schlaf

5. Verhalten
  • 5.1 Verhaltensmuster
  • 5.3 Lernen
  • 5.5 Gedächtnis
  • 5.6 Limbisches System
  • 5.9 Hierarchie
***

Vom Reiz zur Bewegung und zum Sinneseindruck


22. Juli 2008 


Zitat, Kommentare:

  • tut mir leid, aber mir ist das zu ungenau, hier wird ja nicht mal eingegangen auf die kalium und calciumpumpen:S

  • Stimmt. Das ist eher eine Lightvariante. Wir wollten damit ausprobieren, ob sich so ein Thema überhaupt vernünftig umsetzen lässt. Dazu haben wir uns eine Basispräsentation als Vorlage genommen.
...


MCBierkopf 

...



wwwteledesignde

...



Tnosirrah004


... 



greatpacificmedia


...


 
khanacademy

...  



 JCCCvideo



x.te Wiederholung:

 Wozu dienen die Schwann'schen Zellen und die Ranvier-Schnürringe ?
  • Zur schnellen saltatorischen Erregungsfortleitung
Was zerstört die Schwann'schen Zellen ?
  • u.a. Alkohol !
Warum ?
  • Weil diese Zellen z.T. aus Fettverbindungen bestehen, und Alkohl fettliebend ist ! Letzterer zerstört diese funktionell sehr wichtige Myelinscheide / Ummantelung irreversibel.
Ist Alkohol schädlich ?
  • Keine Ahnung, frag mal lieber die Alkohol-Lobby, Alkoholgeschädigten, Politiker, Juristen und Gesetzeshüter !
Was ist schädlich ?
  • THC-Genuss bevor das Gehirn vollständig ausgewachsen ist !
  • Doppelmoral und Heuchelei

...


vanitavance


...



gatephoenix



 
 
***
Postbank
  • Girokonto bis Jahresende kostenlos
  • Girokonto mit Tagesgeldkonto (=Unterkonto)
  • Visa-Card, Master-Card
  • Barüberweisung für Fremdkunden 7 € / Transaktion (Sparkasse = 15 €)
  • Verdienst unter 1000 € => Kontoführungsgebühren 5.90 € (inklusive Überweisungen etc.)
  • Verdienst über 1000 € => kostenlose Kontoführung
  • Kontoauszüge entweder am Postdrucker oder zu Hause (=xor) + zuschicken lassen

Nachteil:
  • in vielen kleinen Ortschaften werden Postämter geschlossen bzw. sind geschlossen worden
  • manchmal gibt in kleineren Ortschaften zu wenig Bargeldauszahlung
    ***

    (Das) Gehirn

     

    ...

    Zitat

    W wie Wissen - 

    Die Welt in Zahlen: Das Gehirn.

    Staunen, entdecken, verstehen -
    • das bietet [W] wie Wissen immer sonntags um 17.03 Uhr im Ersten mit Moderator Dennis Wilms.

    Unser Gehirn besteht aus bis zu 100 Milliarden Nervenzellen, die mit über einer Trillion Synapsen miteinander verbunden sind. 
    • Ein Neuron ist mit bis zu 30.000 anderen Neuronen vernetzt
    • Jede dieser Nervenzellen in der Großhirnrinde kann in höchstens zwei Zwischenschritten jedes andere Neuron erreichen.
    Gesamtlänge aller Nervenbahnen unseres Gehirns: 5,8 Millionen Kilometer
    • Das entspricht 145 Erdumrundungen
    Nur zwei Prozent unseres Körpergewichts entfallen auf das Gehirn. 
    • 20 Prozent beträgt sein Anteil an unserem Sauerstoffverbrauch.
    • * Durchschnittsgewicht männliches Gehirn: 1.375 g
    • * Durchschnittsgewicht weibliches Gehirn: 1.245 g
    • * Gewicht von Albert Einsteins Gehirn: 1.230 g

    Unser Gehirn ist ein Supercomputer mit einer unvorstellbaren Speicherkapazität
    • Anzahl der Elementarteilchen im Universum: 10 hoch 79. 
    • Anzahl der Wahrnehmungs- und Bedeutungsinhalte, die das menschliche Gehirn speichern kann: 10 hoch 150.

    Illustration und Animation: Tom Murmann

    Quelle: (c) ARD/NDR

    ...


    zaphod319


    2




    3




    4




    5

     


    ***