Dienstag, 26. Februar 2013

Die "relative" Gerechtigkeit ist ein fortschreitender Lernprozess

Täter und Straftäter von

Mord, Vergewaltigung und Folter 

verdienen "gefühlsmäßig" den Tod

-

Eine fortschrittliche Gesellschaft muss (!) aber Wege und Mittel finden, diese Straftäter lebend und für immer aus der Gesellschaft auszuschließen, allein um das Verbrechen "relativ zu sühnen" und um weitere potentielle Opfer zu schützen.
  • Doch wer garantiert, dass es keine Justizirrtümer gibt ?
  • Und wer bestimmt und regelt das Maß, wer und was der Verjährung unterliegt ?
Gibt es für gewisse Verbrechen überhaupt eine Verjährung ?
  •  ... wenn ja, dann wäre es eine demütigende Verhöhnung und ein zweites Verbrechen an den Opfern.

* * *

(tobeco)

. . .

Montag, 25. Februar 2013

Es gibt keine Entschuldigung für Gewalt an wehrlosen Opfern

 http://www.rundschau-online.de/image/view/2012/11/27/21507042,16652393,dmFlashTeaserRes,Gewalt.jpg

 " Wer einmal Opfer von körperlicher Gewalt wurde,

kann nur auf Gerechtigkeit in Justiz und Gesellschaft hoffen. "

 http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/genderreport/01-Redaktion/Bilder/10-2-9-abb,property=bild,bereich=genderreport,sprache=de.jpg

* * *

(... es hat gefühlsmäßig eine unerträgliche Ewigkeit gedauert bis diese so ersehnte Hauptverhandlung einberufen wurde ... trotz der Bitte, den Täter milde zu behandeln und das Verzeihen juristisch zu verwirklichen, folgte aber der Vorsitzende Richter dem geforderten Strafmaß der Staatsanwältin von 1 Jahr und 3 Monaten ... es ist somit auch eine kleine nachträgliche Gerechtigkeit für einen mir unbekannten Menschen eingetreten, der in der langen Liste der Verfehlungen des Straftäters Opfer einer Körperverletzung wurde, der Angeklagte wohl aber damals Bewährung bekommen hat ...
  • .... es ist mir fast (!) unerklärlich, wie ein Mensch, der ständig Straftaten begangen hat, ein paar mal Gefängnisstrafen absitzen musste, oft genug Bewährungsauflagen bekommen hat, sich mit Alkohol und anderen synthetischen Drogen vollpumpt und auf völlig Unbeteiligte losgeht, sie verprügelt und dann im nachhinein behauptet, er könne sich an das "Kerngeschehen" nicht mehr erinnern ... dies muss das Ergebnis eines ständigen, persönlichen Horrors von verantwortungslosen Verdrängungsprozessen sein ...
 ... seiner Entschuldigung in der Hauptverhandlung habe ich geglaubt, das Verhalten des Straftäters nach der Verhandlung und Urteilverkündung hat mich aber eines Besseren belehrt => zwei Kumpanen von ihm haben mich schon außerhalb des Schöffengerichts erwartet, um sich mein Gesicht zu merken, seine Verwünschungen für meine "Nachfahren" und das verächtliche Rotzen seiner Freundin auf den Boden haben mir deutlich gezeigt => es gibt Schichten
  •  - ob sie größer werden, hängt auch stark von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlich moralischen Entwicklungen + persönlicher Charakterstärke bzw. -schwäche ab -
  • in der sich der Hang und die Bereitschaft zur Gewalt schwerlich ändern wird ... 
... dies ist das selbstgewählte und unausweichliche Schicksal einer Gesellschaft, die sich nicht um soziale, finanzielle und entwicklungstechnische Gerechtigkeit und Gleichgewichtsverhältnisse kümmert ...  
  • ... glücklich kann sich derjenige schätzen, der nie Opfer einer oder mehrerer Gewalttaten wurde ... und glücklich kann sich derjenige Bürger schätzen, wenn ihm als Opfer von Gewalt "relative" Gerechtigkeit widerfährt ...)
. . .

" Die Gewalt ist Produkt und Akt eines gesellschaftlichen Willens und des persönlichen Wollens "

http://www.sumit-online.de/wp-content/uploads/43_3.jpg
kaumgeschlafen.de

 " Ein nie endender Horror von Gewalt und Waffengewalt 

 liegt im Willen eines jeden Einzelnen eines Volkes

und 

im geschützten Monopolismus von Lobbyisten und Politikern "
 
http://d1.stern.de/bilder/stern_5/kultur/2012/KW51/Waffenkarte_01_2_fitwidth_735.jpg
shortnews.de

* * *

Mittwoch, 20. Februar 2013

Mali


A ton appel, Mali,
Pour ta prospérité
Fidèle à ton destin
Nous serons tous unis,
Un peuple, un but, une foi.
Pour une Afrique unie
Si l’ennemi découvre son front
Au dedans ou au dehors
Debout sur les remparts
Nous sommes résolus de mourir.
Refrain:
Pour l’Afrique et pour toi, Mali,
Notre drapeau sera liberté.
Pour l’Afrique et pour toi Mali
Notre combat sera unité.
Ô Mali d’aujourd'hui
Ô Mali de demain
Les champs fleurissent d’espérance
Les cœurs vibrent de confiance
Debout villes et campagnes
Debout femmes, jeunes et vieux
Pour la patrie en marche
Vers l’avenir radieux
Pour notre dignité
Renforçons bien nos rangs
Pour le salut public
Forgeons le bien commun
Ensemble au coude à coude
Faisons le sentier du bonheur.
 http://www.wochenblatt.de/storage/scl/import/subdir/eins/448089_m3w522h400q75v38489_xio-fcmsimage-20130219230136-006018-5123f64013818.photo_1361216192359-7-0.jpg
wochenblatt.de

Refrain
La voie est dure très dure
Qui mène au bonheur commun
Courage et devouement
Vigilence à tout moment
Vérité des temps anciens
Vérité de tous les jours
Le bonheur par le labeur
Fera le Mali de demain.
Refrain
L’Afrique se lève enfin
Saluons ce jour nouveau
Saluons la liberté
Marchons vers l’unité
Dignité retrouvé
Soutient notre combat
Fidèle à notre serment
De faire l’Afrique unie
Ensemble debout mes frères
Tous au rendez-vous de l’honneur.
Deinem Aufruf folgend, Mali,
Für Deinen Wohlstand
Treu Deinem Schicksal
Sind wir alle verbunden,
Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube.
Für ein einiges Afrika
Wenn der Feind sein Haupt erhebt
Im Inneren oder außen
Aufrecht auf den Wällen
Sind wir bereit zu sterben.
Refrain:
Für Afrika und für Dich, Mali,
Wird unsere Fahne Freiheit sein.
Für Afrika und für Dich, Mali
Unser Kampf wird Einheit sein.
O Mali von heute
O Mali von morgen
Die Felder blühen von Hoffnung
Die Herzen beben von Vertrauen
Auf, Städte und Felder
Auf, Frauen, Jung und Alt
Für das Vaterland marschiert
In die strahlende Zukunft
Für unsere Würde
Stärkt unsere Reihen
Für das öffentliche Wohl
Schmiedet das gemeinsame Glück
Zusammen Seite an Seite
Gehen wir den Pfad des Glücks.

Karte zur Flüchtlingslage in Mali

http://www.ecoi.net/images/upload/x3055_1354031012_mali-situation-map-thumbnail.jpg.pagespeed.ic.k3--hSOdS2.jpg 
ecoi.net
Refrain
Der Weg ist hart, sehr hart
Der zum gemeinsamen Glück führt
Mut und Hingabe
Wachsamkeit zu jeder Zeit
Wahrheit der alten Zeiten
Wahrheit aller Zeiten
Das Glück durch die Arbeit
Erbaut das Mali von morgen.
Refrain
Afrika erhebt sich endlich
Begrüßt diesen neuen Tag
Begrüßt die Freiheit
Marschiert in Richtung der Einheit
Wiedergefundene Würde
Trägt unseren Kampf
Treu unserem Schwur
Afrika zu einigen
Auf, meine Brüder
Alle gemeinsam, zum Treffpunkt der Ehre.
 (Quelle: wikipedia.org//Afrique_et_pour_toi,_Mali)

 http://si.wsj.net/public/resources/images/WO-AM355_MALI_G_20130114182415.jpg
wsj.com

* * *

(hmm ... können die Malier nicht einen vernünftige Version der "Hymne ihres Vaterlandes" in Youtube reinstellen, damit man auch eine gesanglich klare Nationalhymne hört ? ...)

. . .

 Kurznotiz zum "Mali - Mandat"

Ein Mandat ist eine "Weltverordnung", um der Waffenindustrie weiterhin und ungebrochen finanziellen Vorschub zu leisten. Die Ursachen für Kriege und Bürgerkriege zu bekämpfen (s. Hunger, Ausbeutung, elitäre Familienclans, Raubbau, Umweltzerstörung, Korruption in allen Schattierungen uvm.) ist aber nicht die Aufgabe eines Mandats ... es ist geschaffen, um im besten Fall noch Schlimmeres zu verhindern oder im schlimmsten Fall, noch mehr Unheil anzurichten. Ein Mandat für gesellschaftlich und wirtschaftlichen Aufbau und Weiterentwicklung gibt es allerdings noch nicht ... wozu auch ?

 http://www.wochenblatt.de/storage/scl/import/subdir/eins/448185_m3w522h400q75v31167_xio-fcmsimage-20130219230136-006020-5123f6401ce5d.photo_1361277134028-7-0.jpg
wochenblatt.de

. . .

" Spamfilter "

Zitat:

[...]

Yahoo:
  • Öffnen Sie Ihre Yahoo-Mailbox
  • Klicken Sie auf "Mail Options" ("Mail-Optionen").
  • Klicken Sie auf "Filters" ("Filter").
  • Klicken Sie auf "Add" ("Hinzufügen").
  • Vergewissern Sie sich, dass in der obersten Zeile "From header:" ("Von Kopfzeile") die Option "Contains" ("Enthält") im Pulldown-Menü ausgewählt ist.
  • Klicken Sie in das Textfeld neben diesem Pulldown-Menü und geben Sie @pokerstars.eu ein. 
  • Wählen Sie unten für "Move the Message To:" ("Nachricht verschieben nach") die Option "Inbox" ("Posteingang") im Pulldown-Menü aus.
  • Klicken Sie erneut auf "Add Filter" ("Filter hinzufügen").
  • Wenn die E-Mail von PokerStars per Filter in den Bulk-Ordner verschoben wurde, öffnen Sie einfach die Nachricht und klicken Sie im Feld "From" ("Von") auf "This is not Spam" ("Das ist kein Spam").
[...]

(Quelle: pokerstars.eu)

* * *

...


* * *

Donnerstag, 7. Februar 2013

2. Warnschuss vor dem Bug für die Automobilindustrie

 http://www.mein-elektroauto.com/wp-content/uploads/2011/10/T%C3%BCv-Nord-er%C3%B6ffnet-eStation-f%C3%BCr-Elektroautos-in-Hannover.jpg

 Zitat:

Wellste jeden Dach e Stöck Sonn

Jo, dann muss de och jät dofür dun.

 http://blog.meinauto.de/wp-content/uploads/2010/05/ADAC-Uebersicht-Verkaufsstart-Elektroautos-bis-2013.jpg


 (... nach der Meinung  eines Industriemechanikers in der Emder Ausbildungsgesellschaft hat die Automobilindustrie den Zug verpasst, sich rechtzeitig um E-Motoren, Elektrostationen, Elektrozufrührung von den Umschaltstationen etc. zu kümmern ... sollte der Tag kommen, wo das Zeitfenster nicht genutzt wurde, um von einer Entwicklung in die nächste sich einzuarbeiten und zu wirtschaften, dann gnade Gott dem großen Heer der Zulieferer, den Arbeitern an den Standorten wie Emden, Ingolstadt, Stuttgart, München uvm. ... ist dieser selbstverschuldete Rückgang erstmal eingetreten haben sich Vorstände, Aufsichtsräte und Manager eh' schon aus dem Staub gemacht und längst ihre "Schäfchen ins Trockene gebracht" ...)

* * *

Bläck Fööss - Alles für die Liebe



[Intro]

M‘r jeit bei rut nit övver de Strooss
un bohrt beim Zahnarzt nit en d‘r Nas.

M‘r fährt mem Fahrrad nit op derAutobahn.
un pack om Maat sämpliche Äppel an.

M‘r sät des morjens nit „Joode Naach“
un läuf freihändich övver et Dach.

M‘r schmiess em Auto kein Zijarette fott.
Wat m‘r all nit deit! Leever Jott !

Doch wat deit mer nit
alles für die Liebe
alles für die Liebe 
un e besje Jlöck.

Jo, wat deit mer nit
alles für die Liebe.

Wenn do se jefungen häs,
dann halt se och joot fess !

[Instrumental]

M‘r läuf däm Nohber nit övver‘t Jras,
hält e Kaninche nit für ne Haas.

M‘r molt kein Ostereier en d‘r Weihnachtszick
un kritt et „Kribbeln em Buch“ nit noh Hus jescheck.

M‘r fährt nur selten schwatz met d‘r Bahn
un hät em Auto keine em Kahn.

Do weeds erwisch un schon es dä Lappe fott.
Wat m‘r all nit deit ! Leever Jott!

Doch wat deit mer nit
alles für die Liebe

alles für die Liebe
 un e besje Jlöck.

Jo, wat deit mer nit
alles für die Liebe.

Wenn do se jefungen häs,
dann halt se och joot fess !

Bes de ärm oder häste vill Jeld
Et jitt nix , wat einfach su vum
Himmel fällt.


Wellste jeden Dach e Stöck Sonn
Jo, dann muss de och jät dofür dun.

Doch wat deit mer nit
alles für die Liebe

alles für die Liebe
 un e besje Jlöck.

Jo, wat deit mer nit
alles für die Liebe.

Wenn do se jefungen häs,
dann halt se och joot fess !

Wenn do se jefungen häs,
dann halt se och joot fess !
 
 [Instrumental]

* * *

Freitag, 1. Februar 2013

" Time to go back home "

Verschneite Eifel 

  Marmagen / Kreis Nettersheim 


Ausblick von Klinik "Eifelhöhe"


 ... ca. 300 m vom Bhf Nettersheim entfernt ...


... zu dem Zeitpunkt schöne trockene Kälte ...


... " Maria - sei uns gnädig und gewogen " ...


... in Emden bzw. in ganz Ostfriesland 

wären das schon kolossale Steigungen ...


... nichts geht mehr, wenn es i.d. Eifel mal richtig schneit ...


 ... Spätnachmittagstunden  

und die Bürgersteige sind schon hochgeklappt ...


 ... ein touristenfreundliches Dorf lässt keine Wünsche offen ....


 ... was macht eigentlich der Eifeler Bauer in der Winterzeit ? ...


... die Urft ...


 ... back to "Öcher Land" ...


 ... " Manche halten der Wahrheit die Treue

und bleiben wahrhaftig bis in den Tod " ...


 ... " überregional und international kommt einstein ins Rollen " ...


... " an der Grenze zwischen Kunst und Schmierereien " ...


... wenn die Politik ein wenig mehr geistige "Kopfarbeit
 
leisten würde, dann kämen so manche hoffnungsvolle 
 
Entwicklungen auch auf einen "grünen Zweig" ...


 ... " Funktionalität über Schönheit ?! " ...


... durch die Gassen in Richtung Aachener Dom ...


 ... typisch dunkel, regnerisch, nass & kalt -

und doch ist es ein Stück Heimat ...


... " Manches, was glänzt, ist wirklich Gold "  ...


" Meine Leber ist groß & mein Herzlein rein und klein -

ein klitzekleines Bierchen darf es doch wohl noch sein " ?!


 Kleine "Lebensgeschenke" sind manchmal vonnöten:

In Ruhe die Zeitung lesen und Tabak schmöken


"Bei Leonidas - genieße die Süße "


 " Wer noch nie in seinem Leben hat genascht -

hat Freude und Glückseligkeit verpasst "


Der "goldene Augenblick"


... es ist immer wieder erstaunlich und schön anzusehen, 
 
wie hingebungs- und liebevoll der Mensch totes  Zellmaterial
 
hegt & pflegt, hin & her bewegt ...


 ... dieses Pferd ist heilfroh, nicht mehr bei der alljährlichen CHIO

so sinnlos über Balken und Schlagbäume springen zu müssen ...


... man stelle sich mal vor, ein Pferd sitzt auf Deinem Rücken und Du musst über Hindernisse und Wassergräben springen => bescheuerter geht's doch nun wirklich nicht ... dann lieber im "Tanzpalast" mehr schlecht als recht sein Tanzbein schwingen und als Belohnung für diese aufopferungsvollen Bemühungen "heiße Stuten" oder "wilde Hengste" abschleppen ...


... für den venezianischen Maskenball ...


... die Natur gibt so viel Nahrhaftes her
 
&

doch  lockt der "Ruf des Fleisches" ...


Der ewige Ruf des Karnevals :

 

 " Oche Alaaf  "


" Was Lacoste die Welt ? Das spielt doch keine Rolex ! "


 " Energiewende heißt auch dezentral denken und handeln "


" Dieses Milliardenprojekt hat einen einzigen kleinen Schönheitsfehler => man kann keine Fenster öffnen, um Frischluft hineinwehen zu lassen "


 ... nicht schlecht, was ist das für ein dynamisches Surfbrett


 ... ich merke: 

bin wohl schon seit Ewigkeiten nicht mehr hier gewesen !


* * *

Testbilder mit Handykamera

. . .

" Schau nach links, dann nach rechts, dann wieder nach links und dann ab durch die Mitte "


Kommentar:

Die gute "Sarah" war in Emden" ... leider haben die Linken den Einzug in den Landtag von Niedersachsen nicht geschafft ... und leider hat die Piratenpartei es auch nicht geschafft ... vielleicht waren die Piraten einfach zu ruhig und haben zu wenig mit dem Säbel gerasselt => sie müssen sich ein wenig mehr bemerkbar machen ... sie brauchen ja keinen Bockmist reden wie die anderen, aber ein kleines Lebenszeichen wäre doch schön ... sonst kommen sie nicht mal in den Bundestag ... auf jeden Fall meint mein "Alter" am Telefon, die müssen erst mal richtig Politik machen, um überhaupt einen Sitz im Bundestag 2013 zu gewinnen ...

" Piratenpartei

kommt endlich mal in die Gänge "

* * *

Donnerstag, 31. Januar 2013

Herzunterstützungssysteme

Hard- und Software Simulation d. herzinsuffizienten Kreislaufs 
 

zur Entwicklung von Herzunterstützungssystemen

 Doktorvortrag von Dipl.-Wirtsch. Ing Stefanie Heinke

(Aushang im Inst. f. Thermische Verfahrenstechnik)

HIA Kolloquim 31.3.2013

Helmholtz-Institut / Biomedizintechnik

 * * *

Zitat / Notizen / Schlagwörter

  • Darmstadt - Autom. Technik, 
  • Accountmanager HH
  • Motiv: Herzkreislauferkrankungen n. WHO 2008
  • Def: Herzinsuffizien, Europa im Vgl. zu den USA (wesentlich höher)
  • Herzunterstützungssystem (HÜS)
  • Pulsatives oder rotatorisches Pumpensystem
  • Regelung ... hydraulische Last
  • Hard- und Software Simulation d. Herzkreislaufs
  • 4 Herzklappen => 4 Aktionsphasen 
  • Modellierung des Herzens
  • Freiwandvolumen, li. + re. Ventrikel
  • Perikard + Septumsvolumen + Wandspannung
  • Druckvolumenrelation Perikard zu Septum
  • Ersatzschaltbild: RS: Q => L => R
  • L (Induktivität, steht hier für Trägheit)
Das Gefäßsystem:
  • Arteriell, dickwandig => Druckspeicher
  • Venös, dünnwandig => Volumenspeicher
  • Modellierung bzw. Modelle des Gefäßsystems n. Leaning / n. Smith et al.
  • (... die Diplomandin entwickelte neues bzw. erweitertes System ...)
  • 1 Herzschlag ca. 0,8 sec, Inzisur
  • Simulation v. diast. + syst. Herzinsuffizienz
  • Verschiebung der Kurve des Herzunterstützungsmaxima
  • Verschiebung der Kurve 
  • Parameter, Flexibilität, dynamischer Übergang
  • Übertragbarkeit von Patientendaten etc.
  • elektrische Ansteuerbarkeit aller Komponenten
  • modularer Aufbau
  • Einlass => p,V => HÜS => p,V => Auslass
  • Widerstandsverhalten => Zahnradpumpe
  • Compliance Verhalten Tauchspule, Aktuator
  • m. Metallbalg (Volumenspeicher)
  • Rot. HÜS => lastabhängig
  • Regelgröße => Druck im ?
  • (... die gesamte Anlage wurde auf einen Rollwagen konstruiert ...)
  • Regelung: Auslenkung der Tauchspule (Stellgrößenbeschränkung)
  • Dynamik d. Zahnradspule deutlich geringer als bei der Tauchspulpumpen
  • 1. Flussregelung, Vorfilter, Kalmanfilter, PI-Regler, VCA, Wegsensor
  • Soll = Softwaresimulation + Ist = Hardwaresimulation sind fast identisch
  • rechts arterieller Druck, pulomonal
  • vollständ elektrisch anssteuerbare Auslegung v. Regelungen, real.
  • "Bridge to Recovery"
  • Drehzahl 40.000 U / min = konst.
  • Entwöhnung des Patienten v. HÜS (Abiomed, Impela 2.5)
  • Hardware in the Loop, 
  • Veränderung des periph. Wid.
  • Validierung, Tierversuche, etc
Zusammenfassung: 
  • Implemtierung, 3 (?) Herzkreislaufsystem in Dymola ... neues Modell: neue Parametrierung
  • Hardwaresimulation: Hydr., HKR Sim. ... Vorlast / Nachlast
  • Restkontraktilität, Elemente
  • Herzklappen
  • von Links n. Rechts sind Umbauten notwendig
Fragen d. Auditoriums
  • (alles selber Doktoranden, Ing., + Prof. anwesend)
  • bis zu welcher Dynamik fkt. das System => ca. 300 mm Hg
  • Schlauchverbindungen
  • Aktuator = schnell
  • 3.500 mm Hg / sek => Anstieg
  • Regelkreis geht in Sättigung
  • FLUSSDYNAMIK im Zusammenhang mit Pumpenart + Verschaltung
  • Folie 38 + zentrales Schaltbild, Regelung + Regelkreis
  • Prof: "... es gibt i.d. schriftlichen Ausarbeitung noch einige theor. "Schmankerl" + verweist noch mal in dem Zusammenhang auf LAGRANGE
  • Schwierigkeiten i.d. praktischen Arbeit => wie immer => Wischen ist möglich + es gibt keine Druckbegrenzung ... auch Planschen ist möglich ;-)
  • (s. Arbeiten im TVT => dort werden Pumpen- und Stoffkreislaufsysteme genutzt, die ein wenig größer sind + geniale Trickschaltungen aus Glas) 
  • kurzes Gespräch mit Prof. wg NC auf Biomedizintechnik seines Bereiches ( E-Technik-Bach., 600 Studienplatzbegrenzung, s. doppelter Abitursgang etc.)
* * *

(für Richtigkeit der Angaben keine Gewähr, 

da alles auf e. kleinen Zettel notiert)

 . . .

...


* * *

...


* * *

Mittwoch, 30. Januar 2013

" Dr. Martin Luthers Kleiner Katechismus mit Erklärung "

entnommen aus:

Korinth-Verlag, Hamburg

Neuhausen-Stuttgart

Hänssler-Hardcover

- - -
 
 Zitat:
 
Vorwort:

[...]

1.

Luhers Gattin Katharina von Bora hat zutreffend einmal gesagt, Luther habe im kleinen Katechismus "alles Notwendige zusammengefaßt". Luther wolle ja mit seinem kleinen Katechismus die kleine Bibel auslegen. Dass die Bibel die Hauptsache der Erklärungen der vorliegenden Ausgabe ausmacht, entspricht ganz dem Anliegen Luthers.
  • Viele Menschen können die alte Frakturschrift nicht mehr lesen. Die zeitgemäße Drucktype ermöglicht es allen Pfarrern, Lehrern und Eltern, diesen kleinen Katechismus dem Unterricht der Kinder zugrundezulegen.
2. 

Luther hat es ja gewünscht, dass der Katechismus vor allem von den Eltern unterrichtet werden sollte. Er sollte ein Hausbuch sein.
  • " Den Katchismusunterricht hält nicht der Lehrer in der Schule, nicht der Pfarrer von der Kanzel, sondern der christliche Hausvater in der Wohnstube. Das ist für die Männer in unseren Gemeinden nicht ganz einfach zu begreifen; es ist so bequem, die Verantwortung für das heranwachsende Geschlecht auf Schule und Kirche abschieben zu können ...
  • (Notiz: ... ersterer Teil der Aussage hinsichtlich der Schule ist ein äußerst aktuelles Problem: viele Eltern wollen nicht erkennen, dass die Schule nur bis zu einem gewissen Grad fehlende elterliche Fürsorge und Erziehung kompensieren kann ... wird aber die jahrelange "Unterlassungssünde" der Eltern nicht eingestanden und behoben, dass eigene Kind konstruktiv und einfühlsam durch das Leben zu begleiten, so ist das Schulsystem überlastet => es wendet sich der Sinn der Schule gegen das Kind => die Schule wird zu einer zusätzlichen seelischen Belastung und Last ...)
  •  Aber es mag bald eine Zeit kommen, da wird unser Volk, werden unsere Gemeinden bitter büßen müssen. Darum rufen wir jetzt schon die Männer in unseren Gemeinden auf, ihr hauspriesterliches Amt recht wahrzunehmen. "
3. 

[...] 

" Gottes Wort und Luther Lehr

vergehen nun und nimmermehr "

21. Juli 1982

Professor Dr. theol. Ernst-Wilhelm Kohls
Philipps-Universität Marburg
2551 Moischt bei Marburg,
Lönsweg 8

- - -

Das erste Buch
 
Die fünf Hauptstücke 
 
Das erste Hauptstück
  • Die heiligen Zehn Gebote
Das zweite Hauptstück
  • Der christliche Glaube
Das dritte Hauptstück
  • Das Vaterunser
Das vierte Hauptstück
  • Das Sakrament der Heiligen Taufe
Das fünfte Hauptstück
  • Das Sakrament des Altars
  
 Das zweite Buch
 
Der kleine Katechismus
 

Das erste Hauptstück
  
wie sie ein Hausvater den Seinen einfältig vorhalten soll.

Das erste Gebot
  • Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden oder des, das im Wassser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen.
  • (Notiz: ... der Humanismus besagt, dass jeder im Falle seines Gottesglaubens, jeden einzelnen Menschen so zu behandeln hat, wie er seinen individuellen Gott "fürchtet, liebt und vertraut" ...)
Das zweite Gebot
  • Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes nicht unnützlich führen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, sondern denselben in allen Nöten anrufen, beten, loben und danken. 
  • (Notiz: ... " in Gottes Namen " Kriege führen, Menschen zwangsbekehren und anderen extreme Gottesvorstellungen auferzwingen, sind Erscheinungen von irrgeleiteten, fanatischen und armseligen Erdenbewohnern ...)
Das dritte Gebot
  • Du sollst den Feiertag heiligen.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern dasselber heilig halten, gerne hören und lernen.
  • (Notiz: ... Feiertage werden im Zuge der Industrialisierung und aufgrund ökonomischer Zwänge geklaut und im Zeichen der Kommerzialisierung zweckentfremdet ...)
Das vierte Gebot
  • Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern dasselbe heilig halten, gerne hören und lernen.
  • (Notiz: ... du sollst Vater und Mutter ehren, wenn sie es verdient haben ...)
Das fünfte Gebot
  • Du sollst nicht töten.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten an seinem Leib und Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und fördern in allen Leibesnöten.
  • (Notiz: ... das am meisten missachteste Gebot, verleitet durch Regierungen, Obrigkeiten, Verführer, Fanatiker, Kriegstreiber und Waffenproduzenten ... durchgeführt durch Menschen, die keine Achtung mehr vor dem Leben haben, für Geld und falsche Versprechungen töten und töten lassen ...)
Das sechste Gebot
  • Du sollst nicht ehebrechen.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir keusch und züchtig leben in Worten und Werken und jeglicher sein Gemahl lieben und ehren.
  • (Notiz: ... die "Beziehungsstreue" ist eine selbstverständliche Grundhaltung auch ohne offizielles Versprechen - allerdings sollte ein "enttarnter" Seitensprung keine Ehe oder Beziehung zerstören, weil es kein Verbrechen und auch keine inhumane Handlung darstellt ... nüchtern betrachtet ist es vielmehr eine rein private (!) Verhandlungs- und Behandlungsangelegenheit zwischen zwei Menschen ... "philosophisch" gesehen ist es eine saubere Meisterleistung ...)
Das siebte Gebot
  • Du sollst nicht stehlen.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsers Nächsten Geld und Gut nicht nehmen noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen, sondern ihm sein Gut und Nahrung helfen bessern und behüten.
  • (Notiz: ... Stehlen ist das am drittmeisten missachteste Gebot .. man kann seinem Mitmenschen Hab und Gut stehlen, aber auch Ehre, Ruf, Unschuld, Vertrauen, Gesundheit,  Mut, Hoffnung und viele andere unentbehrliche Dinge, die man zum alltäglichen Leben braucht ...)
Das achte Gebot
  • Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsern Nächsten nicht fälschlich belügen, verraten, afterreden oder bösen Leumund machen, sondern sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.
  • (Notiz: ... das zweitmeiste missachteste Gebot ... in einer Gesellschaft, die frei ist von Sorgen, Ängsten, Egoismus und Konkurrenzkampf, braucht keiner zu lügen => die Lüge ist eine gesellschaftlich anerzogene Methode, um zu überleben ... wie stark und ausgeprägt der Hang zum Lügen ist, hängt von der individuellen Erziehung, von den persönlichen Erfahrungen und von der jeweiligen aktuellen Situation ab ... stark geprägt von "systembedingten" Lügen sind z.B. Menschen, die die Karriereleiter in einem "inhumanen" System hochsteigen ... Ausnahmen bestätigen Regel ...)
Das neunte Gebot
  • Du sollts nicht begehren deines Nächsten Haus.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause stehen und mit einem Schein des Rechts an uns bringen, sondern ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienstlich seien.
  • (Notiz: ... dies ist einer der weltweit größten Sünden überhaupt, dass Menschen andere Menschen heimatlos machen, sei es auf persönlicher, regionaler oder staatlicher Ebene, indem durch Krieg, direkter/indirekter Ausbeutung oder auf juristischem Wege einem das Dach über den Kopf, die Ressourcen und Lebengsgrundlage genommen wird ...)
Das zehnte Gebot
  • Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.
Was ist das ?
  • Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserem Nächsten nicht sein Weib, Gesinde oder Vieh abspannen, abdringen oder abwendig machen, sondern dieselben anhalten, dass sie bleiben und tun, was sie schuldig sind.
  • (Notiz: ...  das Begehren beginnt und entwickelt sich im Kopf. Dort entscheidet sich, ob aus einer gelegentlichen Begierde eine permanente Gier wird ... ist die Gier erst mal geboren, ist es zur Tat nicht mehr weit ... ist die "Untat" vollbracht, wird bei fehlender Sanktionierung der Gewohnheitstäter zum Kriminellen ... dies gilt für jeden - egal auf welcher gesellschaftlicher Stufe er steht, welchen Rang er sich erarbeitet hat oder welchen Ruf er genießt ...)
Was sagt nun Gott von diesen Geboten allen ? 

Er sagt also:
  • Ich, der Herr dein Gott, bin ein eifriger Gott, der über die, so mich hassen, die Sünde der Väter heimsucht an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied; aber denen, so mich lieben und meine Gebote halten, tue ich wohl ins tausend Glied.
Was ist das ?
  • Gott dräuet zu strafen alle, die diese Gebote übertreten; darum sollen wir uns fürchten vor seinem Zorn und nicht wider solche Gebote tun. Er verheißet aber Gnade und alles Gute allen, die solche Gebote halten; darum sollen wir ihn auch lieben und vertrauen und gerne tun nach seinen Geboten.
  • (Notiz: ... "bis ins dritte und vierte Glied" ist eine zeitlos universale Aussage, die besagt, dass die "Sünden der Väter" weitervererbt werden, sofern jeder seiner Generation diesen "Teufelskreislauf" auf der Ebene seines persönlichen Lebens nicht beendet => Kindervergewaltigung, Prügel, Saufen, permanentes Fremdgehen, Töten auf Verlangen uvm ...)

    Das zweite Hauptstück

    Der christliche Glaube,


    wie ihn ein Hausvater den Seinen auf's einfältigste vorhalten soll.

    Der erste Artikel

    Von der Schöpfung
    • Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde.
    Was ist das ?
    • Ich glaube, dass Gott mich geschaffen hat samt allen Kreaturen, mir Leib und Seele, Augen, Ohren und alle Glieder, Vernunft und Sinne gegeben hat und noch erhält; dazu Kleider und Schuh, Essen und Trinken, Haus und Hof, Weib und Kind, Acker, Vieh und alle Güter; mit aller Notdurft und Nahrung dieses Leibes und Lebens mich reichlich und täglich versorget, wider alle Fährlichkeit beschirmet und vor allem Übel behütet und bewahret; und das alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit ohn all mein Verdienst und Würdigkeit, des alles ich ihm zu danken und zu loben und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewisslich wahr.
    • (Notiz: ... es wäre töricht zu glauben, dass der Mensch das Endprodukt von Werden und Sein ist ... von daher ist der Gottesglaube auch ein Stück Vernunft gepaart mit persönlicher Herzensangelegenheit ... wie, in welchen Formen und mit welchen Worten, das sei jedem Gläubigen und jeder Glaubensgemeinschaft selber überlassen ... wichtig ist nur, dass der sich ständig weiterentwickelnde Humanismus zu jeder Zeit die Glaubens- und Religionsgemeinschaften zum gegenseitigen Respekt, zur gelebten (!) Toleranz und Ergänzung erinnert und ermahnt ...)
    Der zweite Artikel

    Von der Erlösung

    Ich glaube an Jesum Christum, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten.

    Was ist das ?
    • Ich glaube, das Jesus Christus' wahrhaftiger Gott vom Vater in Ewigkeit geboren und auch wahrhaftiger Mensch von der Jungfrau Maria geboren, sei mein Herr, der mich verlornen und verdammten Menschen erlöset hat, erworben, gewonnen von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels; nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben; auf dass ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm leben, und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit; gleichwie er ist auferstanden vom Tode, lebet und regieret in Ewigkeit. Das ist gewisslich wahr.
    • (Notiz: ... der Verfasser der Notizen glaubt an Jesus, sein Wirken und seine Botschaft - auch wenn sein eigener "twin" die Möglichkeit offenhält, dass Jesus ein Hochstapler gewesen sein könnte - ... seine Geburt und seine Auferstehung will ich gerne als ein "Mysterium" glauben ... Hauptsache die Kernbotschaft ist angekommen: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selber" ... denn allzu deutlich besteht die Gefahr, dass das Gute vergeht und der Mensch zum Teufel selber verkommt ... und was das bedeutet, das ist hinlänglich bekannt, wenn Teuflisches die Welt regiert ... es gibt keinen einen personifizierten Teufel, jeder einzelne Mensch selber wird zum Teufel, wenn er die Grundsätze des Humanismus des gegenseitigen Respekts und Fairness nicht beachtet und ins Gegenteil verkehrt. Diese Grundsätze von Menschlichkeit sind in jeder ernstzunehmenden Religion wiederzufinden.
    Der dritte Artikel

    Von der Heiligung
    • Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige christliche Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben. Amen.
    Was ist das ?
    • Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Christum, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann kann; sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiliget und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, im rechten, einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt und am jüngsten Tag mich und alle Toten auferwecken wird und mir samt allen Gläubigen in Christo ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewisslich wahr.
    • (Notiz: ... Kernaussage Luthers: ... nicht aus eigener Kraft, Vernunft und Verdiensten, sondern nur aus der Gnade Gottes alleine kann man selig und geheilt werden und Erlösung erlangen ...)
    Das dritte Hauptstück

    Das Vaterunser,

    wie es ein Hausvater den Seinen auf's einfältigste vorhalten soll.

    Die Anrede
    • Vater unser, der du bist im Himmel.
    Was ist das ?
    • Gott will uns damit locken, dass wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater und wir seine rechten Kinder, auf dass wir getrost und mit aller Zuversicht ihn bitten sollen wie die lieben Kinder ihren lieben Vater.
    • (Notiz: ... ist Gott männlich, weiblich oder sächlich ? Steht der Vater, Sohn und der Heilige Geist für eine patriarchische Betrachtungsweise, also längst überholt ... muss man diese Anrede aus aus einem gewissen Zeitgeist betrachten ? ... s. Exegese ...)
    Die erste Bitte
    • Geheiligt werde dein Name.
    Was ist das ?
    • Gottes Name ist zwar an sich heilig; aber wir bitten in diesem Gebet, dass er auch bei uns heilig werde.
    • (Notiz: ... wer oder was ist dem Menschen in unserer schnelllebigen Zeit noch heilig ? Wer oder was genießt noch den Respekt, die Verehrung und die Achtung aller Menschen => der Ruhm, das Geld, die Karriere ?...)
    Wie geschieht das ?
    • Wo das Wort Gottes lauter und rein gelehret wird, und wir auch heilig als die Kinder Gottes darnach leben. Das hilf uns, lieber Vater im Himmel ! Wer aber anders lehret und lebet, denn das Wort Gottes lehret, der entheiligt unter uns den Namen Gottes. Davor behüte uns himmlischer Vater !
    • (Notiz: ... ein hoher Anspruch nach dem Wort Gottes zu leben ... das gilt wohl für jede Glaubensrichtung ... s.a. "Wasser predigen aber Wein trinken" ...)
    Die zweite Bitte
    • Dein Reich komme.
    Was ist das ?
    • Dein Gottes Reich kommt wohl ohne unser Gebet von sich selbst; aber wir bitten in diesem Gebet, dass es auch zu uns komme.
    • (Notiz: ... wie sieht das "Feedback" aus ... wie reagiert Gott auf Gebete ... versteht er die sehnsuchtsvollen Wünsche und das allzu menschliche Wehklagen an der "Klagemauer" ? ... die Kommunikation zwischen Gott und dem Menschen gehört wohl zum "Geheimnis des Glaubens" ...)
    Wie geschieht das ?
    • Wenn der himmlische Vater uns seinen Heiligen Geist gibt, dass wir seinem heiligen Wort durch seine Gnade glauben und göttlich leben, hier zeitlich und dort ewiglich.
    • (Notiz: ... der Glaube der monotheistischen Religionen kommt nicht aus der Luft geflogen, er basiert auf eine Schrift ... s. "Schriftliche Überlieferungen" ... es waren keine dummen oder einfältigen Menschen, die die "Heilige Schrift" verfasst haben ...)
    Die dritte Bitte
    • Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden.
    Was ist das ?
    • Gottes guter, gnädiger Wille geschieht wohl ohne unser Gebet; aber wir bitten in diesem Gebet, dass er auch bei uns geschehe.
    • (Notiz: ... gilt dieser Wille auch den Tieren und Pflanzen, die wir essen und tagtäglich verspeisen ? ...)
    Wie geschieht das ?
    • Wenn Gott allen bösen Rat und Willen bricht und hindert, so uns den Namen Gottes nicht heiligen und sein Reich nicht kommen lassen wollen, als da ist des Teufels, der Welt und unseres Fleisches Wille; sondern stärket und behält uns fest in seinem Wort und Glauben bis an unser Ende. Das ist sein gnädiger, guter Wille.
    • (Notiz: ... es kommt für jeden der Tag, an dem der Mensch seine persönlichen Taten und Worte hinterfragt ...dann entscheidet bei dem Gläubigen sein persönlicher Gott, beim "Atheisten" die individuelle Gesinnung, wie er sich zukünftig verhalten wird ...)
    Die vierte Bitte
    • Unser tägliches Brot gib uns heute.
    Was ist das ?
    • Gott gibt täglich Brot auch wohl ohne unsere Bitte allen bösen Menschen; aber wir bitten in diesem Gebet, dass er uns lasse erkennen und Danksagung empfangen unser täglich Brot.
    Was heißt denn täglich Brot ?
    • Alles was zur Leibesnahrung und -notdurft gehört, wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vieh, Geld, Gut, fromm Gemahl, fromme Kinder, fromm Gesinde, fromme und treue Obherren, gut Regiment, gut Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen.
    • (Notiz: ... nicht zu vergesen: der humane und sinnvolle Einsatz von Technik und Entwicklungen +  die für alle (!) Menschen dienenden Transformation von Energien und Versorgung mit Rohstoffen aus der Natur (= Schöpfung) + die Erhaltung einer natürlichen, gesunden und menschenwürdigen Lebensweise ...)
    Die fünfte Bitte
    • Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern.
    Was ist das ?
    • Wir bitten in diesem Gebet, dass der Vater im Himmel nicht ansehen wolle unsere Sünden und um derselben willen solche Bitte nicht versagen; denn wir sind der keines wert, das wir bitten, haben's auch nicht verdienet; sondern er wolle es uns alles aus Gnaden geben, denn wir täglich viel sündigen und wohl eitel Strafe verdienen. So wollen wir wiederum auch herzlich vergeben und gerne wohltun denen, die sich an uns versündigen.
    • (Notiz: ... " leichter gesagt, als getan " => es gibt kaum etwas Schwereres, als zu vergeben ...)
    Die sechste Bitte
    • Und führe uns nicht in Versuchung.
    Was ist das ?
    • Gott versucht zwar niemand, aber wir bitten in diesem Gebet, dass uns Gott wolle behüten und erhalten, auf dass uns der Teufel, die Welt und unser Fleisch nicht betrüge und verführe in Mißglauben, Verzweiflung und andere große Schande und Laster; und ob wir damit angefochten würden, daß wir endlich gewinnen und den Sieg behalten.
    • (Notiz: ... "der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach" ...)
    Die siebente Bitte
    • Sondern erlöse uns von dem Übel.
    Was ist das ?
    • Wir bitten in diesem Gebet als in der Summa, daß uns der Vater im Himmel von allerlei Übel Leibes und der Seele, Gutes und Ehre erlöse und zuletzt, wenn unsere Stündlein kommt, ein seliges Ende beschere und mit Gnaden von diesem Jammertal zu sich nehmen in den Himmel.
    • (Notiz: ... die Kardinals- und Gretchenfrage ist doch, wie wir Menschen und Systeme loswerden, die uns das Übel bescheren ... das Übel hat Namen, und ist immer in Personen, Handlungen und Handlungsanweisungen behaftet ... es nimmt Zeit unseres Lebens ganz konkrete, benennbare Formen an und spiegelt sich in Menschen und Systemen wieder ...)
    Beschluß
    • Denn dein ist das Reich und die Kraft und Herrlichkeit in Ewigkeit.
    Was ist das ?
    • Daß ich soll gewiß sein, solche Bitten sind dem Vater im Himmel angenehm und erhöret. Denn er selbst hat uns geboten, also zu beten, und verheißen, daß er uns will erhören. Amen, Amen, das heißt: Ja, ja, es soll also geschehen.
    * * *

    (tobeco)

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