Freitag, 3. Mai 2013

Netzwerk Rechtsextremismus

 http://www.taz.de/uploads/images/684x342/Pistole.jpg
taz.de
 
 Der Rechtsextremismus hat viele Gesichter:

rassistisch
laut grölend und marodierend
menschenverachtende Hasstiraden

und

lautlos
mordend
 verschwiegen
 
 http://cdn3.spiegel.de/images/image-445826-thumb-quct.jpg
spiegel.de

(... es geht um verdammt viele Straf- und Gewalttaten ...)

http://www.wallsave.com/wallpapers/800x600/taekwando/26052/taekwando-taekwondo-hd-and-pictures-for-26052.jpg
wallsave.com

(... es wird allerhöchste Zeit, sich zu wehren ...)

* * *
 

Lao Tse



 Tao Te King

" Erkenne, dass genug genug ist

und

immer genügen wird "


http://mobi-wall.brothersoft.com/files/320240/t/12823156115219.jpg
 brothersoft.com

* * *

(thx bro)

. . .
 

" Organisationskultur " (Wiki)

Organisationskultur (engl. organizational culture, corporate culture) ist ein Begriff der Organisationstheorie und beschreibt die Entstehung und Entwicklung kultureller Wertmuster innerhalb von Organisationen.
  • Die Organisationskultur wirkt auf alle Bereiche des Managements (Entscheidungsfindung, Führung, Beziehungen zu Kollegen, Kunden und Lieferanten, Kommunikation usw.). 
  • Jede Aktivität in einer Organisation ist auf Basis ihrer Kultur entstanden und dadurch kulturell beeinflusst.
 http://wirtschaftslexikon.gabler.de/graphs/43/11090_compact.gif 

Das Konzept der Organisationskultur überträgt den Kulturgedanken aus der Kulturanthropologie auf Organisationen.
  • Demnach bildet jede Organisation eine spezifische Kultur heraus, die das kollektive organisatorische Verhalten und Verhalten von Individuen in Organisationen maßgeblich bestimmt. 
  • Sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Werten, Normen, Denkhaltungen und Paradigmen, welche die Mitarbeiter kollektiv teilen. 
Durch die Kultur wird das Zusammenleben in der Organisation sowie das Auftreten nach außen hin geprägt.  


http://www.migration-boell.de/downloads/diversity/Diversity_Dimensionen.jpg

Donnerstag, 2. Mai 2013

" Geocoaching "

 http://www.escapenormal.com/wp-content/uploads/2013/03/geocache4.jpg

Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd.
  • Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geografischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. 
  • Mit genauen Landkarten ist auch die Suche ohne GPS-Empfänger möglich. 
 http://www.cacherklamotten.de/wp-content/uploads/2011/01/foto_geocaching.jpg

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden.
  • Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren
  • Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. 
  • Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. 
  • So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen
Weltweit existieren über 2 Millionen Geocaches.

 http://www.felix-beck.de/diplom/temp_pics/screenshot-geocaches-germany.png
 * * *

Mittwoch, 1. Mai 2013

" Das Spiel in einer Welt der scharfen Krallen "

 http://img.fotocommunity.com/Schweiz-Liechtenstein/Kt-Tessin-Ticino/achtung-krallen-a18949092.jpg
fotocommunity.de 


 " Do it or loose it "
 

http://www.longshot-bar.de/uploads/media/Catwoman270.jpg

 C A T W O M A N

Wenn messerscharfe Krallen 

 aus heit'rem Himmel fallen,


dann lass' bitte das Lallen

und zeige Deine  Krallen.


. . .

" Must keep the control "

" Must keep the peanuts "

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" Quantencomputer vs. Hirn "

http://www.e6.com/wps/wcm/connect/bb49102b-c488-49d1-913d-fd6a24f7a946/quantamL.jpg?MOD=AJPERES&CACHEID=bb49102b-c488-49d1-913d-fd6a24f7a946
e6.com//Applications/Electronics/QuantumMagnetometry


" High Tech " ist Produkt von " Nature Tech "


http://www.k-a-t-z.de/katz/bild/quantencomputer.jpg
k-a-t-z.de

Spintronik: " Elektronenspin und Quantenbit "


 http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/fileadmin/informationen/zentral/pi/2010/elektronenspin-th.jpg
uni-konstanz.de

 Zitat:

[...]

Physikern einer europäischen Forschungskooperation – darunter Forscher der Universität Konstanz – ist es gelungen, die Bewegung kleinster Elementarmagnete, die so genannten „Spins“ von Elektronen, mit bisher unerreichter Geschwindigkeit und Präzision zu kontrollieren
  • Dieses neue Verfahren könnte langfristig die Datenspeicher der Zukunft deutlich kompakter und schneller werden lassen.
  •  Möglich wird das Verfahren durch Terahertz-Impulse Laserlichtblitze, deren Magnetfeldkomponente direkt auf die Spins einwirkt. 
In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature Photonics“ stellen die Forscher ihre Erkenntnisse vor.

[...]
 
http://www.geodz.com/deu/d/images/2075_elektronenspin-resonanz-datierung.png
geodz.com/elektronenspin-resonanz-datierung

 Zitat:

[...]

Elektronenspin-Resonanz-Datierung

Prinzip der Elektronenspin-Resonanz

Durch ein angelegtes Magnetfeld mit der Richtung H führt ein ungepaartes Elektron eines paramagnetischen Zentrums eine Präzissionsbewegung um H aus (links). 
  • Das Einstrahlen von Mikrowellenenergie bewirkt eine Resonanz mit dem Spin des Elektrons und führt zu einem Spinflip mit der Frequenz ω (rechts). 
Die Frequenz ω legt den g-Wert des Messsignals fest. 

[...]

Spintronik

http://www.art4science.de/img/beispiele/mix_divers/04elektronenspin_g.jpg
art4science.de//elektronenspin


" Die schnelle Spinwelle "

http://www.weltderphysik.de/typo3temp/pics/3120100825_Spinwelle-bgo_948787cb4c.png
weltderphysik.de

  Zitat:

In der Spintronik zeigen Elektronen, dass sie für weit mehr verwendet werden können als nur für Elektronik, nämlich wenn ihr Spin genutzt wird.

Elektronen tragen eine elektrische Ladung. Wenn sich viele Elektronen bewegen, dann resultiert daraus elektrischer Strom, die Grundlage unserer Elektronik. 

Aber Elektronen können mehr, als nur ihre elektrische Ladung transportieren, denn sie haben eine weitere Eigenschaft, die von herkömmlichen elektronischen Bauelementen nicht genutzt wird: 
  • Elektronen haben einen inneren Drehsinn, den Spin. 
Der Elektronenspin ist eine quantenmechanische Eigenschaft und lässt sich als eine Drehung um die eigene Achse veranschaulichen. 

Der Drehsinn kann genau zwei Orientierungen haben: 
  • Ein Elektron kann links- oder rechts herum drehen. 
Dies erzeugt ein magnetisches Moment
  • In der „klassischen“ Betrachtungsweise sieht man das einzelne Elektron deshalb stark vereinfacht als winziges Magnet an, bei dem entweder der magnetische Nord- oder Südpol „nach oben“ zeigt. Physiker sprechen vom „Spin Up-“ und dem „Spin Down-Zustand“ der Elektronen.
Die Elektronenspins in einem Material bestimmen seine magnetischen Eigenschaften und sind durch ein äußeres Magnetfeld gezielt steuerbar

[...]

http://www.pci.tu-bs.de/agbecker/alt/dia.gif
pci.tu-bs.de/agbecker

 Zitat:

[...]

Stimmt die Aufspaltung der zu den verschiedenen Elektronenspin-Zuständen gehörigen Eigenenergien mit der Energie der eingestrahlten Photonen überein, kommt es zur Resonanz-Absorption.

[...]

http://www.b4bbaden-wuerttemberg.de/cms_media/module_img/264/132088_1_lightbox_KIT_PI_2012_128_Nature_Quantenbits_elektronisch_auslesen.jpg
b4bbaden-wuerttemberg.de//Quantenbits-elektronisch-auslesen

 Zitat:

Mittels einfacher Elektroden lässt sich der quantenmechanische Zustand eines einzelnen Atomkerns steuern und bestimmen  => Grundlage für Quantencomputer und Nano-Spintronik Quantencomputer versprechen Rechengeschwindigkeiten, die weit jenseits der Geschwindigkeit heutiger Computer liegen. 
  • Da sie Quanteneffekte nutzen würden, sind sie aber auch anfällig für Störungen von außen und der Informationsfluss in und aus dem System ist ein kritischer Punkt
  • (Notiz: ... Stabilisierung der gewünschten Effekte mit Supraleitung => Experimente klappen bei extremer Kälte ... sogar die Ansteuerung eines einzelnen Elektrons ist möglich => High Tech pur ...)
[...]

http://www.zdnet.de/wp-content/uploads/legacy_images/news/201003/elektronenspin-v6.png
zdnet.de//us-wissenschaftler-entwickeln-auf-elektronenspin-basierenden-speicher

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(thx "Physiker" ;-)

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Netzwerke


 http://mdc.helmholtz.de/14876233/de/news/archive/2005/20050905-einzigartige_landkarte_des_menschlichen_pr/Netzwerk.jpg
 
 Zitat:

 Proteinnetzwerk

Wer arbeitet mit wem zusammen ? 

Diese Frage haben Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch bei menschlichen Proteinen untersucht. 
  • Das Ergebnis ist eine weltweit einzigartige Karte, die 3.186 Protein-Wechselwirkungen zwischen 1.705 Proteinen darstellt. 
  • Darunter befinden sich auch bislang unbekannte Interaktionspartner von 195 krankheits-assoziierten Proteinen
Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass jetzt sozusagen ein Schaltplan unseres Körpers erstellt werden kann. Die Karte hilft uns, die Funktionen der Proteine aufzuklären und die komplexen Vorgänge in unseren Zellen zu verstehen
  • erklärt Prof. Erich Wanker, der die Studie leitete
 [...]

http://www.prenews.org/wp-content/uploads/2012/12/Soziales-Netzwerk.jpg
prenews.org//microsoft-socl-beta-neues-soziales-netzwerk-geht-an-den-start


" Who is who 

 &

who works with whom ? " 
 
 http://www.scanlog.se/wp-content/uploads/feature-globalnetwork.jpg
scanlog.se

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Poker - Die Reihenfolge der Pokerblätter

Beim Pokern gewinnt der Spieler, der entweder seine Gegner zur Aufgabe ihrer Hände gebracht hat oder der am Ende (beim sogenannten Showdown, dem Zeigen der Hände) die beste Kartenkombination (Hand) hat. 
Um ermitteln zu können, wer die beste Hand hat, gibt es ein Handranking, also eine Rangliste der möglichen Pokerhände.

Beim Texas Hold'em kann jeder Spieler das für ihn beste Blatt aus seinen zwei verdeckten Holecards und den fünf Communitycards (Gemeinschaftskarten) zusammenstellen. Dabei muss eine Pokerhand aus fünf Karten gebildet werden, wobei egal ist, ob der Spieler dafür eine, beide oder gar keine seiner Holecards verwendet. Die beiden nicht verwendeten Karten spielen für die Wertigkeit der Hand keine Rolle. Selbst dann nicht, wenn es sich um die Holecards handelt. Bilden z. B. die Gemeinschaftskarten einen Royal Flush, dann ist dies das Blatt des Spielers, denn mit seinen eigenen Karten kann er keine bessere Hand bilden (Royal Flush ist die beste Kombination, die beim Texas Hold'em möglich ist).

Zur Beschreibung von Pokerhänden werden für die einzelnen Kartenwerte folgende Symbole verwendet.
  steht für As (Ace).
  steht für König (King).
  steht für Dame (Queen).
  steht für Bube (Jack).
  steht für Zehn (Ten).
  steht für Neun (Nine) …
 
… und so weiter, für alle kleineren Karten werden also einfach die Ziffern verwendet.

Weiterhin werden auch die einzelnen Farben in Symbolen dargestellt.
steht für Pik (spades),
steht für Kreuz (clubs),
steht für Herz (heart) und
steht für Karo (diamond).
 
Hält ein Spieler als Holecards also zwei Könige (in Karo und Kreuz), so ist die dafür gültige Darstellungsweise . Ist die Farbe nicht definiert, werden die beiden Könige so dargestellt: .
Ganz im Gegensatz zu anderen beliebten Kartenspielen, wie etwa Skat, haben die verschiedenen Farben (Pik, Herz, Karo, Kreuz) beim Pokern keinen Wert, d. h. es spielt am Ende keine Rolle, ob jemand z. B. ein As in Kreuz oder in Karo hat, sofern er damit nicht einen Flush (siehe unten) bilden kann. Haben also die am Showdown noch beteiligten Spieler genau dieselbe Hand, nur in unterschiedlichen Farben, wird der Pot geteilt (vgl „Splitpot" weiter unten).
 
Übersicht der Hände

Die Wertigkeit der Pokerhände hängt entscheidend von der Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens ab, d. h. je seltener eine Kartenkombination auftritt, desto höher ist ihr Wert.

Beim Pokern sind folgende Kombinationen möglich (die Highcard hat den geringsten Wert, der Royal Flush den höchsten):
 
1.    höchste Karte (Highcard)
2.    ein Paar (One Pair)
3.    zwei Paare (Two Pair)
4.    Drilling bzw. drei gleiche Karten (Set oder Three of a Kind)
5.    Straße (Straight)
6.    Flush
7.    Full House
8.    Vierling (Quads oder Four of a Kind)
9.    Straight Flush
10.  Royal Flush

Die Hände im Detail

Insgesamt gibt es also zehn verschiedene Pokerhände, die im Folgenden genauer erläutert werden.

Höchste Karte (Highcard)

Sollte einem Spieler keine Kombination gelingen, die ein Paar oder etwas Besseres enthält, so ist beim Showdown die höchste Karte entscheidend.
  • Beispiel:
Wir halten und in der Mitte des Tisches liegen . Somit haben wir nichts weiter als das als höchste Karte. Nehmen wir nun an, unser Showdown-Gegner hält in der Hand, dann hat er den König als höchste Karte. Da unser As aber eine höhere Wertigkeit hat als sein König, gewinnen wir die Hand.
 
Ist die höchste Karte gleich, zählt die zweithöchste Karte, ist diese ebenfalls gleich, die dritthöchste usw. Diese Karten, die am Ende den Ausschlag geben, werden als Kicker bzw. Beikarten (siehe unten) bezeichnet.
  • Noch ein Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Beide Spieler haben Highcard Ace (ein As als Highcard). Spieler 1 gewinnt aber, da er als zweitbeste Karte (Kicker) einen König hat, sein Gegner nur eine Dame.

Ein Paar (One Pair)

Können wir eine Hand bilden, die zwei Karten vom selben Wert enthält, haben wir ein Paar.
Hat uns der Dealer also z. B. zugeteilt und es werden aufgedeckt, können wir mit unserem König ein Paar bilden. Sollte unser Gegner ebenfalls einen König halten, so entscheidet der höchste Kicker, sofern unser Gegner nicht ein zweites Paar bilden kann. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich bereits auf dem Board ein Paar befindet (z. B. ). Dieses besitzen dann alle Spieler und nun geht es darum, entweder ein zweites Paar oder etwas Besseres zu bilden - oder es entscheiden wieder die besten Kicker.
  • Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1 hat also die sieben Karten zur Verfügung und bildet daraus das beste Blatt , das ein Paar Asse enthält. Spieler 2 dagegen hat die Karten verfügbar, um sein Blatt zusammenzustellen. Das Resultat ist mit ein Paar Damen. Demnach gewinnt Spieler 1.

Zwei Paare (Two Pair)

Ein Spieler hat zwei Paare, wenn er eine Hand bilden kann, die jeweils zwei gleiche Kartenwerte enthält.
  • Beispiel: 
Wir halten erneut . Das Board bringt . Damit können wir zwei Paare bilden, Asse und Könige.
Liegt bereits ein Paar auf dem Board, z. B. mit , dann können wir dieses selbstverständlich verwenden und müssen mit unseren Holecards noch ein zusätzliches Paar treffen, um zwei Paare bilden zu können (hier wäre unsere beste Hand dann ).

 Befindet sich ein Paar in den Communitycards und ein Paar in unseren Holecards, können wir daraus ebenfalls zwei Paare bilden.
  • Weiteres Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1 hat zwei Paare Könige und Damen und gewinnt gegen Spieler 2, der zwei Paare Damen und Siebenen hält.  

Drilling (Set oder Three of a Kind)

  Um einen Drilling zu halten, brauchen wir drei Karten desselben Wertes.
Drillinge werden nochmals nach ihrer Entstehung unterschieden: in Sets und Trips.

Ein Set hält derjenige, der ein Paar in seinen verdeckten Holecards hat und eine der Communitycards denselben Wert besitzt. Haben wir also und das Board zeigt , haben wir mit ein Set getroffen.
Von Trips spricht man, sobald die Communitycards ein Paar enthalten und wir die entsprechende dritte Karte in unseren Holecards haben, also z. B. bei einem -Board (unsere Hand ergibt dann: ).
Ein Set ist erheblich stärker als Trips, da bei Trips die Gefahr besteht, dass ein Gegner denselben Drilling hat, aber vielleicht mit einem besseren Kicker oder sogar als Full House.
  • Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1 hat einen Drilling Neunen, ein As und die Zehn als Kicker. Er verliert gegen Spieler 2, der in seiner Hand einen Drilling Neunen, ein As und den König als Kicker hat.  

Straße (Straight)

  Eine Straße (Straight) besteht aus fünf direkt aufeinanderfolgenden Karten.
  • Beispiel:
Wir halten   und es werden   als Gemeinschaftskarten aufgedeckt. Damit können wir eine Straße bis zur Dame bilden ().
 
Sobald zwei oder mehr Spieler eine Straight halten, gewinnt die, die das höhere Ende hat. Eine Straße von bis ist also besser als eine Straße von bis .
Bei der Zusammensetzung einer Straight kann das As auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden. Es kann die höchste, aber auch die niedrigste Position einnehmen, also das Ende () oder den Anfang () bilden. Diese spezielle Straße mit dem As zu Beginn wird im Pokerjargon häufig auch als Wheel (Rad) bezeichnet, da es die höchste und die niedrigste Karte verbindet. Eine Straße über das As hinweg (z. B. ) ist hingegen nicht möglich.
  • Noch ein Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1 hat eine Straße von der Neun bis zum König () und gewinnt gegen Spieler 2, der nur eine Straße bis zur Dame () hält. 

Flush

Ein Flush wird aus fünf Karten derselben Farbe gebildet, die nicht aufeinanderfolgen (sonst handelt sich um einen Straight Flush, der höherwertig ist und weiter unten beschrieben wird.). Für einen Flush ist also zunächst nur entscheidend, dass die Farben oder Suits (also Pik, Herz, Karo, Kreuz) gleich sind. Um welche Farbe es sich handelt, spielt keine Rolle, und die Höhe der Karten ist nur ein untergeordnetes Kriterium.
  • Beispiel:
Unsere Holecards sind . Der Flop bringt . Wir haben einen Flush gefloppt. Und da wir den Flush bis zum As halten, ist das auch der bestmögliche (der Nutflush).

Haben zwei Spieler einen Flush, gewinnt der Spieler mit der höchsten Karte in seiner Hand. Ist diese gleich, gewinnt der mit der zweithöchsten Karte in seiner Hand usw.
  • Hierzu ein Beispiel: 
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1, der einen Flush mit der hat, verliert gegen Spieler 2, der einen Flush mit der bilden kann. 

Full House

Ein Full House wird aus einem Drilling und einem Paar gebildet.
  • Beispiel:
Wir halten abermals .  Das Board zeigt , wodurch wir ein Full House bilden können ().

 Sollten in einem Spiel mehrere Spieler ein Full House halten, so entscheidet zunächst der Drilling darüber, wer gewinnt. Haben die Spieler denselben Drilling, so ist das Paar entscheidend.
Umgangssprachlich wird ein Full House auch als Boat (Boot) bezeichnet. 
  • Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1 hat ein Full House Aces full of Sevens (ein Full House bestehend aus einem Drilling Asse und einem Paar Siebenen) und gewinnt damit gegen Spieler 2, der ein Full House Sevens full of Fives (ein Full House bestehend aus einem Drilling Siebenen und einem Paar Fünfen) hat. 

Vierling (Quads oder Four of a Kind)

Haben zwei Spieler einen Vierling, was äußerst selten vorkommt, dann gewinnt der Vierling mit dem höheren Kartenwert. Ein Vierling   ist also weniger wert als ein Vierling   usw. 

Ein Vierling, auch Quads genannt, besteht aus vier Karten desselben Wertes.
  • Ein Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 1 hat einen Vierling Zehnen und verliert hier gegen den Vierling Asse von Spieler 2.
Haben zwei Spieler denselben Vierling (was nur dann sein kann, wenn der Vierling auf dem Board liegt ;-))), dann entscheidet die höchste fünfte Karte, also der Kicker.

Straight Flush

Ein Straight Flush ist eine Straße, bei der alle fünf aufeinanderfolgenden Karten dieselbe Farbe haben. 
  • Beispiel:
Sind unsere Holecards und es erscheinen auf dem Flop, halten wir einen Straight Flush mit der als höchster Karte.

 Auch hier gilt: Haben zwei Spieler einen Straight Flush, so gewinnt der mit der höchsten Karte in seiner Hand.
  • Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .
Das Board zeigt .
Spieler 2 hat einen Straight Flush von der   bis zur   und gewinnt gegen Spieler 1, der einen Straight Flush von der   bis zur   hat.

Royal Flush
  Der Traum eines jeden Pokerspielers ist der Royal Flush – das absolut beste und das einzige unschlagbare Blatt im Poker.

Ein Royal Flush kann aus einer Straße in gleicher Farbe von der Zehn bis zum As gebildet werden. Er kommt äußerst selten vor, da es von den insgesamt etwa 2,6 Mio. möglichen Pokerhänden nur exakt vier gibt, die einen Royal Flush bilden, nämlich

  • in den Farben , ,   und .
Man wird also nicht sehr häufig Zeuge seines Erscheinens und viele Spieler warten zum Teil Jahre, bevor Sie endlich einen Royal Flush am eigenen Tisch erleben.

Splitpot

Halten beide Spieler jeweils eine Hand, die nach den oben beschriebenen Kriterien exakt gleichwertig ist, wird der Pot geteilt.

  • Beispiel: 
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Das Board zeigt .

Beide Spieler bilden nun das folgende Blatt:
Die Farben spielen keine Rolle, weil keiner der Spieler einen Flush hat. Die ist zwar höher als die , fällt aber aus der Wertung, weil nur das beste Blatt aus fünf Karten zählt. Also wird der Pot geteilt.

  • Beispiel 2
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Das Board zeigt .

Beide Spieler halten nun eine identische Straße. Das Paar Asse spielt keine Rolle, weil es nicht zur Bildung der besten aus fünf Karten bestehenden Hand beiträgt. Also wird der Pot ebenfalls geteilt.

Splitpots kommen im Hold'em häufig vor, weil für alle Spieler automatisch fünf der sieben Karten, auf die man zurückgreifen kann, identisch sind.
  • Sind dann (!) die letzten beiden Karten ebenfalls gleich oder werden nicht zur Bildung der Hand benötigt, wird der Pot automatisch geteilt
  • Starten beide Spieler mit sehr ähnlichen Händen, beispielsweise gegen, wird fast immer geteilt.

Der Kicker

Wie bereits in einigen der angeführten Beispiele erwähnt, kann eine Beikarte, der sogenannte Kicker, darüber entscheiden, welche Hand den Showdown gewinnt.

Ein Blatt besteht zwar genau aus fünf Karten, doch nur Straight, Flush, Full House, Straight Flush und Royal Flush brauchen dabei das Zusammenspiel aller fünf Karten
Bei einem Drilling beispielsweise sind zunächst nur drei Karten wichtig, nämlich die, die den Drilling bilden. 
Bei zwei Paaren sind es vier Karten, die zunächst den Wert der Hand repräsentieren. 
Bei den Händen also, bei denen nicht alle Karten für die Definition der Hand benötigt werden, können die restlichen Karten entscheidend sein.

Ganz deutlich ist dies bei einer Highcard-Hand.

  • Beispiel:
Spieler 1 kann bilden und Spieler 2.
Beide Spieler halten als Highcard. Da die höchste Karte gleich ist, kommt es auf die zweithöchste Karte an. Die ist aber ebenfalls gleich. Erst bei der dritten Karte unterscheiden sich die Hände. Hier hat Spieler 2 eine   , Spieler 1 nur eine   . Spieler 2 gewinnt also mit dem besseren Kicker, nämlich mit Highcard   und Kicker . 

  •  Noch ein Beispiel: 
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Das Board zeigt .

Beide Spieler haben den gleichen Drilling, nämlich einen Drilling Damen. Als vierte Karte können beide Spieler das As vom Board verwenden. Erst die fünfte Karte entscheidet das Spiel. Hier kann Spieler 1 seinen König einsetzen, Spieler 2 nur seinen Jack.

Spieler 1 gewinnt mit dem besseren Kicker.

  •   Und ein letztes Beispiel:
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Der Dealer deckt   auf.

Beide Spieler können als beste Hand zwei Paare bilden, nämlich die beiden Paare, die bereits auf dem Board liegen. Nun kann aber Spieler 1 die Zwei auf dem Board durch eine Dame ersetzen, sein Gegner nur durch einen Buben. Spieler 1 gewinnt also mit der Dame als Kicker.
 
Allgemein spricht man also dann von einem Kicker, wenn diese Karte nicht Hauptbestandteil eines Blattes ist, aber dennoch am Ende über den Sieg entscheidet.

Die Reihenfolge der Pokerblätter zu kennen ist absolute Grundvoraussetzung, um Poker überhaupt spielen zu können. 
  • Deswegen ist es empfehlenswert, sie einfach auswendig zu lernen
Wenn du den Artikel aufmerksam gelesen und das dazugehörige Video angeschaut hast, sollte es für dich kein Problem mehr sein zu bestimmen, wer die beste Hand hat. 

Im nächsten Artikel wird es um das Üben mit Spielgeld und die Besonderheiten an Spielgeldtischen gehen. Zu diesem Artikel geht es hier.


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Dienstag, 30. April 2013

Joker Poker

entnommen aus


Pokerkurse

  Zitat/Stichworte/Zusammenfassung

Basiskurs

Einleitung

Seit Chris Moneymaker 2003 die World Series of Poker gewann, erlebt Poker einen weltweiten Boom.
  • Die Geschichte eines Amateurs, der die weltbesten Pokerprofis schlug und einen Millionengewinn einstrich, faszinierte Menschen in aller Welt und führte zu gewaltigen Zuwächsen bei den Live-Pokerturnieren.
Der so genannte "Moneymaker-Effekt" ist auch heute noch ungebrochen wirksam, vor allem in Europa und Nordamerika. 
  • Turnierserien wie die PokerStars European Poker Tour (EPT) haben sich zu bedeutenden Veranstaltungen gewandelt und ziehen nach wie vor Rekord-Teilnehmerzahlen an, generieren gigantische Preispools und machen dabei immer wieder neue Millionäre.
  • (Notiz: über 80-90% der Mit- und Gelegenheitsspieler finanzieren diese Millionäre ?! => s.a. "Im Glücksspiel verlieren die meisten, die Wenigsten gewinnen "...)
Dabei ist der wirkliche Wachstumsmotor des Pokers die Online-Welt.
  • Dass sich Chris Moneymaker 2003 über ein $39 Satellite für das Main Event qualifizieren konnte, inspiriert weiterhin Scharen neuer Spieler, online auf PokerStars und den vielen anderen Poker-Websites zu spielen, die seitdem entstanden sind. 
Innerhalb nur weniger Jahre hat sich Onlinepoker zu einer riesigen Industrie entwickelt und Poker zu einem der am häufigsten gespielten Spiele der Welt gemacht.
  • Allein 2008 brach PokerStars zahllose Rekorde, darunter 150.000 gleichzeitig spielende Spieler, 25 Milliarden gespielte Hände und das größte Pokerturnier aller Zeiten mit 35.000 Teilnehmern. 
  • (Notiz: ... gute Programmierer ... gute Rechenleistung ... gute Netzstruktur)
Gleichzeitig ziehen wöchentlich stattfindende Turniere, wie das PokerStars Sunday Million und das Sunday Warm-up, jedes Wochenende Tausende von Spielern an und generieren gewaltige Preispools.

Nun sind die Gründe für die Popularität des Poker nicht schwer zu erfassen.
  • Die Chance, aus einer Handvoll Dollar einen Millionengewinn zu machen, ist sicherlich der größte Anreiz.
  • Daneben unterscheidet sich Poker von anderen Sportarten darin, dass Spieler aller Erfahrungsstufen die Möglichkeit haben, gegeneinander anzutreten
  • Ein Online-Satellite auf PokerStars bietet jedem die Chance, bei einem großen Event ganz groß rauszukommen – unabhängig davon, ob man ein blutiger Anfänger oder ein erfahrener Veteran ist.
Nehmen wir zum Beispiel den deutschen Spieler Stefan Geim.
  • Er qualifizierte sich für das Grand Final der EPT Monte Carlo über ein IntelliPoker-Freeroll auf PokerStars, das ihn direkt in eines der größten Live-Events des Jahres und an einen Tisch mit Stars wie Daniel Negreanu führte.
  •  Stefan wurde am Ende Zwanzigster und fuhr mit einem Preisgeld von €46.000 in der Tasche zurück nach Hause. 
Es sind genau diese Geschichten, die Poker so spannend machen, und die das Verlangen der Spieler nach immer neuer Action nicht erlahmen lassen.
 
Texas Hold'em ist die wohl beliebteste und meistgespielte Pokervariante der Welt.
  •  Fast alle großen Turniere werden inzwischen in dieser Variante ausgetragen. 
Dabei unterscheidet man zwischen No-Limit und Fixed-Limit
  • Das Spiel zu verstehen ist relativ einfach, sein perfektes Beherrschen gelingt jedoch nur sehr schwer und kann einige Zeit dauern, getreu einem Zitat des bekannten Pokerspielers und Kommentators Mike Sexton:
 „It takes a minute to learn
 
but a lifetime to master". 
 
Dank einer Vielzahl von Fernsehformaten und großer Veranstaltungen wie der World Poker Tour (WPT) und der World Series of Poker (WSOP) haben viele Leute angefangen, auch online Poker zu spielen. 
  • Bevor man selbst jedoch den Schritt an die (virtuellen) Tische wagt, sollte man zuerst die Regeln kennen. 
  • (Notiz: ... Pokerportale ... Kartengenerator ... Wahrscheinlichkeiten anders als in der Realität => s. phantastische Kombinationen ...)
Spielregeln

Texas Hold'em wird mit insgesamt 52 Karten von zwei bis maximal zehn Spielern gespielt. 

Der Dealer hat dabei eine sehr wichtige Funktion. 
  •  Seine Aufgabe ist es, die Karten zu mischen, sie auszuteilen und das Spiel zu leiten
  • Außerdem ermittelt er bei einem Showdown, wer die beste Hand hält, und stellt den Pot dem oder den Gewinnern zu.
Bei kleinen Pokerrunden, sog. Homegames, ist reihum immer einer der Mitspieler der Dealer. 
  • Der Dealerbutton (kurz Button) zeigt die Position des Kartengebers an und legt alle anderen Positionen im Spiel (Big Blind, Small Blind etc.) fest.
In einem Casino obliegen oben genannte Aufgaben allerdings einer zusätzlichen Person, also einem Angestellten des Hauses, dem Croupier bzw. Dealer.
  • Online übernimmt die Software das Geben der Karten und die Überwachung der Regeln.
Im Casino und im Internet wird der Dealerbutton (im Casino meist eine weiße Plastikscheibe, online ein Kreis mit „D") also nur noch rein formal und zur Positionsbestimmung der Mitspieler verwendet, dort gibt der Spieler mit dem Button nicht die Karten. 
  • Der Button wird vor dem formalen Dealer, der im Folgenden zur besseren Abgrenzung vom Dealer ebenso „Button" genannt wird, auf dem Tisch platziert und nach jeder Setzrunde im Uhrzeigersinn weitergegeben.
  • Der Spieler zur Linken des Dealers setzt den Small Blind
  • Der zweite links vom Dealer sitzende Spieler setzt den Big Blind
Diese Grundeinsätze müssen in jeder Runde gebracht werden, und zwar noch bevor die Spieler ihre Karten erhalten. 
  • Normalerweise hat der Big Blind den doppelten Wert des Small Blinds
  • An einem NL-$1/$2-Tisch wäre der Small Blind folglich $1 und der Big Blind $2
Die Blinds dienen dazu, einen Anreiz zu schaffen, damit das Spiel in Gang kommt. 
  • Nachdem sie gesetzt wurden, beginnt der Dealer, die Karten zu mischen. 
Anschließend teilt er im Uhrzeigersinn an jeden Spieler zwei verdeckte Karten, die sogenannten Holecards bzw. Pocketcards, aus. 
  • Er beginnt dabei beim Spieler links von ihm. 
  • Somit bekommt der Spieler im Small Blind immer die erste Karte
Beide Spieler werden in diesen Positionen, ebenso wie der oben erwähnte Button, auch „der Big Blind" und „der Small Blind" genannt.

Die vier Setzrunden

Preflop – Die erste Setzrunde 

Alles, was sich vor dem Aufdecken der ersten drei Gemeinschaftskarten (Flop) abspielt, wird als preflop bezeichnet. 

  • Nachdem die Spieler ihre Karten angeschaut haben, kann zum ersten Mal gesetzt werden. 
  • Vor dem Flop muss der Spieler zur Linken des Big Blinds, under-the-gun (UTG) genannt, die erste Entscheidung treffen.
 Grundsätzlich kann ein Spieler zwischen den folgenden Optionen wählen: 

•    Fold (passen): 
  • Man möchte den gesetzten Betrag nicht mitgehen und entschließt sich, seine Karten wegzuwerfen. Somit muss man im Verlauf der Hand keine weiteren Einsätze machen, kann aber den Pot auch nicht mehr gewinnen.

•    Call (mitgehen):
  •  Man geht den Betrag mit, den der Spieler vor einem gesetzt hat. Wenn in derselben Wettrunde noch niemand an der Reihe war oder in der Wettrunde noch nicht gesetzt wurde, kann man checken.

•    Raise (erhöhen):
  • Man erhöht den Einsatz eines anderen Spielers. Wurde in der Wettrunde bisher nicht gesetzt, kann man einen Einsatz (Bet) machen.

Der Big Blind entspricht dem Mindesteinsatz, der gebracht werden muss.
  • An einem NL-$5/$10-Tisch muss man also $10 bezahlen, um mitzugehen. 
Eine Setzrunde beginnt immer mit dem Spieler zur Linken des Big Blinds.
  • Im oberen Beispiel ist also Spieler 1 als Erster an der Reihe. 
  • Er entscheidet sich zu callen und die $10 mitzugehen. 
  • Die Spieler 2 und 3 folden. 
  • Der Small Blind callt ebenfalls. 
  • Er muss jedoch nur $5 nachzahlen, da er ja bereits den Small Blind ($5) gesetzt hat. 
  • Der Spieler im Big Blind entschließt sich jedoch, auf $40 zu erhöhen. 
Somit ist wieder Spieler 1 an der Reihe, der nun die Möglichkeit hat, entweder zu folden, zu callen oder nochmal zu erhöhen.
  • Er callt und muss daher $30 bringen ($40 minus die $10 von seinem Call). 
  • Der Small Blind callt ebenfalls. 
Nun ist die Wettrunde beendet, da jeder Spieler mindestens einmal am Zug war und alle Spieler, die nicht gefoldet haben, denselben Betrag gesetzt haben.
  • Falls ein Spieler erhöht, ist jeder andere Spieler noch einmal dran und die Wettrunde endet vor demjenigen Spieler, der die letzte Erhöhung getätigt hat. 
Vor dem Flop kann (unter der Bedingung, dass keiner der anderen Spieler erhöht hat) nur der Big Blind checken, da sein Einsatz bereits im Spiel ist.

Der Flop – Die zweite Setzrunde

Im Anschluss an die erste Setzrunde werden drei der insgesamt fünf Gemeinschaftskarten (Communitycards) aufgedeckt.
  • Diese werden als Flop bezeichnet und stehen allen Spielern zur Verfügung, um mit ihnen und ihren Holecards die bestmögliche Fünfkartenkombination zu bilden.
Danach beginnt eine neue Wettrunde, dieses Mal jedoch mit dem Spieler links vom Button. 
  • Dieser Spieler hat nun die Optionen zu checken oder zu setzen. 
  • Danach ist, wieder im Uhrzeigersinn, der nächste Spieler dran. 
Die Wettrunde endet, wenn alle Spieler einmal an der Reihe waren. 
  • Erhöht jemand, sind alle anderen Spieler ein weiteres Mal am Zug.

Der Turn – Die dritte Setzrunde

Sobald alle Einsätze in der Flop-Runde gemacht wurden, wird die vierte Gemeinschaftskarte, „Turn" genannt, aufgedeckt in die Mitte des Tisches gelegt.
  • Die Runde beginnt wieder beim Spieler links vom Button und läuft genauso ab wie die Wettrunde am Flop.

Der River –Die vierte Setzrunde

Wenn alle Einsätze in der dritten Setzrunde gemacht wurden, wird der River, die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte, aufgedeckt.
  • Die letzte Wettrunde beginnt links vom Button und es wird wie zuvor verfahren.

Der Showdown

Nach der letzten Setzrunde bildet jeder Spieler aus keiner, einer oder beiden Holecards sowie der entsprechenden Zahl der fünf Communitycards die bestmögliche Fünfkartenkombination.
  • Die Hände der verbliebenen Spieler (also der Spieler, die nicht gefoldet haben) werden nun verglichen. 
  • Der Spieler mit der besten Hand gewinnt den Pot.
  • Haben mehrere Spieler dieselbe Kartenkombination, wird der Pot geteilt (Splitpot).
Hinweis:  
  • Die Reihenfolge der Pokerhände wird im nächsten Artikel ausführlich erklärt.
  • Anschließend wird der Dealerbutton eine Position nach links gerückt und die nächste Hand beginnt.

Unterschied No-Limit und Fixed-Limit

Alle Limits haben vom Grundaufbau her identische Regeln, lediglich die Begrenzungen der Beträge, die gesetzt werden können, variieren.
  • Dadurch unterscheiden sich diese beiden Varianten jedoch erheblich voneinander. 

No-Limit

Das Besondere an No-Limit (NL) Texas Holdʼem ist, dass ein Spieler zu jeder Zeit all seine Chips setzen kann.
  • Aus diesem Grund ist bei diesem Spiel viel Action garantiert.
  • Zudem bietet No-Limit die Chance, innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne einzufahren. 
Andererseits besteht aber auch ein höheres Risiko, innerhalb eines kurzen Zeitraums sehr viel Geld zu verlieren.
  • Deshalb ist diese Variante für Anfänger nicht zu empfehlen.
Bei No-Limit Texas Holdʼem muss die Erhöhung mindestens der Summe des letzten Einsatzes oder der letzten Erhöhung in der gleichen Runde entsprechen.
  • Beispiel: Wenn der erste handelnde Spieler $5 setzt, muss der zweite Spieler um mindestens $5 erhöhen (Gesamteinsatz von $10).

Fixed-Limit

Im Gegensatz zu No-Limit sind beim Fixed-Limit Texas Holdʼem die Beträge, die man in den einzelnen Runden setzen kann, genau festgelegt (fixed).
  • Deswegen ist diese Variante für Beginner sehr gut geeignet, da das Risiko begrenzt ist. 
  • Außerdem bietet einem Fixed-Limit die Möglichkeit, sehr viele Flops zu sehen. 
  • Dadurch kann man schnell Erfahrung sammeln und sein Postflop-Spiel verbessern. 
In den ersten beiden Setzrunden (vor dem Flop und am Flop) kann immer nur ein Small Bet gesetzt oder um einen Small Bet erhöht werden.
  • In den letzten beiden Setzrunden (also nach der Turn- und der River-Karte) kann dann nur ein Big Bet gesetzt bzw. um einen Big Bet erhöht werden. 
  • Die Höhe dieser Einsätze ist der Tischbezeichnung zu entnehmen. „Fixed-Limit $1/$2" gibt beispielsweise an, dass der Small Bet $1 und der Big Bet $2 betragen. 
  • In jeder Setzrunde darf maximal dreimal erhöht werden, dann haben wir ein sogenanntes Cap, d. h. es ist keine weitere Erhöhung möglich.
Ob man sich schlussendlich für No-Limit oder Fixed-Limit entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist jedoch, dass man die Regeln vollkommen verstanden und verinnerlicht hat.
  • Beide Varianten von Texas Holdʼem erfordern unterschiedliche Überlegungen, was Strategien und Spielweisen betrifft. 
  • Die Schwierigkeit des Spiels besteht darin, diese zu erkennen und zu beherrschen. 
Unsere Ausbildungssektion wird euch dabei helfen, dies zu schaffen.
  • Im nächsten Artikel befassen wir uns mit der Reihenfolge der Pokerhände, damit du in der Lage bist, ganz leicht zu bestimmen, wer die beste Hand hat.

Im nächsten Video stellen wir dir die Reihenfolge der Pokerblätter vor.
  • Um das Video jetzt anzuschauen klicke bitte hier.

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 Die heutige Verfassung der Niederlande geht auf die Jahre 1814/15 zurück, als das Königreich der Vereinigten Niederlande begründet wurde. Zuvor hatte es bereits Verfassungen im Zuge der Französischen Revolution gegeben. Sie ist eine der ältesten noch gültigen Verfassungen der Welt. Die wichtigste Verfassungsänderung, die zur Entstehung des parlamentarischen Systems in den Niederlanden führte, stammt von 1848. Als einen weiteren Meilenstein bezeichnet man die Änderungen im Zusammenhang mit der pacificatie von 1917, als das allgemeine Wahlrecht eingeführt wurde. Die letzte größere Revision fand 1983 statt, damals wurde ein Großteil des Textes neuformuliert. Auf das doppeldeutige Wort Kroon (Krone) verzichtet das Grundgesetz seitdem, und wo das Wort Koning (König) im Sinne der Regierung verwendet wurde, steht nun regering (Regierung). Wie die deutsche heißt auch die niederländische Verfassung „Grundgesetz“ (niederländisch Grondwet, das grammatische Geschlecht ist Femininum). Der volle Titel lautet Grondwet voor het Koninkrijk der Nederlanden. mehr
 
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Donnerstag, 25. April 2013

 Als Codex Hammurapi oder Codex Ḫammurabi bezeichnet man eine Sammlung von Rechtssprüchen aus dem 18. Jahrhundert v. Chr. Sie gilt zugleich als eines der wichtigsten und bekanntesten literarischen Werke des antiken Mesopotamien und als bedeutende Quelle zur Erforschung der Keilschriftrechte. Der Text geht zurück auf Ḫammurapi, den sechsten König der 1. Dynastie von Babylon. Er ist in über dreißig Tontafel­abschriften aus dem zweiten und ersten Jahrtausend v. Chr., auf mehreren Basaltstelen­bruch­stücken sowie auf einer nahezu komplett erhaltenen 2,25 m hohen Stele über­liefert. Aufgrund dieser guten Quellen­lage ist der Text heute vollständig bekannt. Der Text besteht aus rund 8000 Wörtern, die auf der erhaltenen Stele in 51 Kolumnen mit je rund 80 Zeilen in altbabylonischer Monumental-Keilschrift niedergeschrieben wurden. Er lässt sich grob in drei Abschnitte gliedern: einen Prolog von rund 300 Zeilen Umfang, der die göttliche Legitimation des Königs darlegt, einen Hauptteil, mit nach moderner Einteilung 282 Rechtssätzen, und einen rund 400 Zeilen um­fassenden Epilog, der die Rechtschaffenheit des Königs lobt und nachfolgende Herrscher zur Befol­gung der Rechtssätze auffordert. Die enthaltenen Rechtssätze, die rund achtzig Prozent des Gesamttextes ein­nehmen, betreffen Staatsrecht, Liegenschaftsrecht, Schuldrecht, Eherecht, Erbrecht, Strafrecht, Mietrecht und Viehzucht sowie Sklavenrecht. mehr

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Montag, 22. April 2013

Bettie Page (* 22. April 1923 als Betty Mae Page in Nashville, Tennessee; † 11. Dezember 2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanisches Fetisch- und Aktmodel. Sie wurde in den 1950er Jahren durch ihre Pin-up-Bilder bekannt, die unter anderem in Zusammenarbeit mit den Fotografen Irving Klaw und Bunny Yeager entstanden. Sie posierte für rund 20.000 Fotos und wirkte als Catfight-Star an etwa 50 Frauenringkampffilmen mit. In der seriösen Schauspielerei konnte sie jedoch weder auf der Bühne noch auf der Leinwand Fuß fassen. Nach ihrer Hinwendung zum christlichen Glauben und Rückzug aus der Öffentlichkeit geriet sie in den 1960er Jahren weitgehend in Vergessenheit. Seit den 1980er Jahren wird sie von verschiedenen Subkulturen als Ikone des Pin-Up und Sexsymbol verehrt. Sie gilt als eine der meist fotografierten Frauen der 1950er Jahre, erstes bekanntes Bondage- und Fetischmodel, Wegbereiterin der Sexuellen Revolution und war Inspiration für Comicfiguren, Filme und die Entwicklung der New Burlesque. mehr

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Samstag, 20. April 2013

Das Craters of the Moon National Monument (seit dem Jahr 2000 auch Craters of the Moon National Monument and Preserve) ist ein Schutzgebiet vom Typ eines National Monuments in der Ebene des Snake Rivers im US-Bundesstaat Idaho. Es liegt auf etwa 1750 m über dem Meer und besteht aus einer vulkanischen Landschaft mit mehreren Schlackenkegeln und großflächigen Lavaflüssen. Der Vulkan gilt als aktiv aber ruhend, sein letzter Ausbruch liegt etwa 2000 Jahre zurück. Das Gebiet in einer der abgelegensten Regionen der Vereinigten Staaten wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts näher erkundet und 1924 unter Schutz gestellt. Zuvor mehrfach geringfügig erweitert, wurde es im Jahr 2000 durch Präsident Bill Clinton auf die 13-fache Fläche ausgedehnt. Seitdem stehen das ganze Vulkanfeld und die angrenzenden Präriegebiete unter Naturschutz, die Erweiterungsgebiete unterliegen aber dem geringeren Schutzstatus einer National Preserve, dort ist die Jagd weiterhin zulässig und die bestehenden Verträge über die Nutzung der öffentlichen Flächen durch Herden privater Rinder-Rancher bleiben in Kraft. mehr

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Freitag, 19. April 2013

 Mit dem Begriff Deutsche Physik, oder auch Arische Physik, wird ein Weltbild, das von einer Gruppe von deutschen Physikern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts propagiert wurde, bezeichnet. Die Deutsche Physik versuchte die exakte Naturwissenschaft Physik mit nationalistisch-rassistischem Gedankengut zu verbinden. Die Vertreter dieser Weltanschauung, unter ihnen namhafte Wissenschaftler wie die Nobelpreisträger Philipp Lenard und Johannes Stark, lehnten die von Albert Einstein entwickelte Relativitätstheorie und auch die Quantenmechanik als „jüdisch inspirierte“ Wissenschaft ab. Großen Aufwind erlebte die Deutsche Physik in den ersten Jahren der nationalsozialistischen Diktatur, als sie starke Förderung von staatlicher Seite erfuhr und auf der anderen Seite viele ihrer Gegner aus Deutschland emigrieren mussten. Aber schon nach wenigen Jahren verlor die Bewegung wieder deutlich an Einfluss, da sich zeigte, dass sie nicht in der Lage war, theoretisch überzeugende Alternativen zur Relativitätstheorie und Quantentheorie anzubieten. mehr

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Mittwoch, 17. April 2013

 Der Nördliche Felsenpython (Python sebae) zählt zur Familie der Pythons (Pythonidae) und wird dort in die Gattung der Eigentlichen Pythons (Python) gestellt. Er unterscheidet sich durch Beschuppungs- und Musterungsmerkmale vom Südlichen Felsenpython. Mit gesicherten Längen über fünf Meter gehört der Nördliche Felsenpython zu den größten Schlangen der Welt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Afrika südlich der Sahara von der Westküste bis zur Ostküste und südlich bis in den Norden von Angola. Hier bewohnt er eine Vielzahl tropischer und subtropischer Landschaften in nicht zu großer Entfernung von Gewässern. Er ist sehr anpassungsfähig und besiedelt als Kulturfolger auch landwirtschaftliche Nutzflächen und Siedlungen. Die Nahrung besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Wirbeltiere. In Gebieten mit hohen Säugerbeständen erbeuten große Individuen relativ häufig kleine Antilopen, die selten sogar über 30 Kilogramm

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" Verdammt und zugenäht, soll das ewig so weitergehen ? "

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 Gedankenexperiment

Ich habe mich oft genug gefragt, was "meine Freunde" sich dabei denken, wenn sie die wunderschönen und nützlichen Hanfpflanzen entdecken, aus dem Boden herausreißen, zerstören und verbrennen.
  • Was geht in den Köpfen der tausenden bis millionen "Ordnungshütern" ab, selbst wenn sie das "Zeug" nicht rauchen oder industriell weiterverarbeiten ?!
Denkt er oder sie sich:
  • "Verdammt, diesen Schurken von Hanfanbauern werden wir das Handwerk legen !"
  • "Verdammt, irgendwie stimmt da etwas nicht, was mache ich hier eigentlich ? Sollte ich nicht besser Kinderschänder, Steuerflüchtige und Waffenschieber suchen und verfolgen ?"
  • "Verdammt, warum lassse ich diese Leute nicht einfach in Ruhe, sie haben doch keinem etwas getan ! Meines Wissens nach ist das Zeug in Maßen und in richtiger Dosierung sogar gesund !"
  • "Verdammt, ob das Zeug gut schmeckt ? Vielleicht sollte ich auch mal etwas davon probieren ?! Wer weiß, vielleicht bringt das mehr Ruhe in meinen Dienst. Außerdem nervt mich dann mein Vorgesetzter nicht so sehr !"
  • "Verdammt, das ist ja das Feld meines Schwagers ... hmm ... sollte ich ihn jetzt vorwarnen oder die schlechte Nachricht übermitteln, dass ein Jahr harter Arbeit + Investition + Zeit auf einen Schlag vernichtet worden ist ?"
  • "Verdammt, die Asservatenkammer ist doch schon voll von diesem Grünzeug, die platzt doch schon aus allen Nähten ... Menschenskerl, irgendwann müssen wir Scheunen bauen, damit wir das Zeug wie Heu stapeln können."
  • "Verdammt, jedes Jahr das Gleiche: Zerstörung und Verbrennung meiner Lieblingspflanze, wohin ich auch blicke ... wenn ich hiermit fertig bin, ziehe ich erst mal eine dicke Line Koks, um mein Gewissen zu beruhigen - ach was, zu Hause backe ich mir lieber einen leckeren "spacecake", ich glaube, das kommt auch gut !"
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