Dienstag, 5. Februar 2008

Der Gefangene des Kreml

"Das Schicksal des Unternehmers Michail Chodorkowski"

Archiv In Russland ein Wirtschaftsunternehmen zu führen, ohne von staatlicher Einflussnahme abhängig zu sein, ist beinahe unmöglich. Das zeigt auch der Versuch des studierten Chemikers und Wirtschaftswissenschaftlers Michail Chordorkowski. 1963 in Moskau geboren, machte Chordorkowski zunächst eine sowjetische Funktionärskarriere im kommunistischen Parteiapparat. Den Liberalisierungen der Perestroika-Ära unter Michail Gorbatschow stand er positiv gegenüber und nutzte die Chancen in der sich abzeichnenden Wirtschaftsfreiheit.

Unter Präsident Jelzin gelang es Chordorkowski ein Finanz- und Industrieimperium aufzubauen, das ihn zum reichsten Mann Russlands machte. Sein größter Coup war die Sanierung und Restrukturierung des angeschlagenen Öl-Konzerns Jukos. Chordorkowski begann, sich für die russische Innenpolitik zu interessieren, finanzierte Parteien der politischen Opposition und engagierte sich finanziell in sozialen Projekten.

Seine immer stärkere Anlehnung an Westeuropa und die USA und seine Vorwürfe, die russische Politik stehe im Ruf, korrupt zu sein, brachten Chodorkowski in Konflikt mit dem Kreml und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Im Oktober 2003 wurde Chordorkowski wegen Steuerhinterziehung und Betrug verhaftet und im Mai 2005 zu neun Jahren Haft verurteilt. Seit Oktober 2005 sitzt er im sibirischen Straflager Krasnokamensk ein. Mehr Infos unter: www.arte.tv / thema. (ARTE, 22:30)

Das Gasprom-Imperium

"Die gefährlichste Waffe des Kremls"

Archiv Im weltweiten Ringen um die Vormachtstellung auf dem Energiemarkt hat Russland mit dem Konzerngiganten Gasprom ein wirksames Instrument entstehen lassen, um seinen Einfluss zu sichern. Der russische Staat hält die Mehrheitsanteile an dem Energieriesen, der nicht nur mit Gas handelt, sondern auch in der Nuklearenergie, in der Medienbranche und auf dem Transportsektor stark engagiert ist. Und seine Aktivitäten bleiben nicht auf Russland beschränkt. So liefert Gasprom inzwischen 30 Prozent des in Europa verbrauchten Erdgases und beginnt, seinen Handel auf die USA und China auszudehnen. Die Dokumentation berichtet über Befürchtungen, dass die Aktivitäten des gigantischen Mischkonzerns Gasprom Abhängigkeiten entstehen lassen, die den russischen Einfluss auch auf die politischen Machtverhältnisse weltweit verstärken wird. Themenabend: Russland gibt Gas ! (ARTE, 21:00)

Der Junge an den Gleisen

Igor Salkovski Mit Georgi Krestevski, Vladimir Jachev, Labina Mitevska und Oliver Mitovski Ein junger Mann wird von seiner Arbeit am Fließband einer Fabrik beurlaubt, da sein Vater verstorben ist. Während er nach Hause zur Bestattung reist, wird die Geschichte eines verschlossenen Jungen erzählt, der mit seinem alkoholkranken Vater in einem Streckenwärterhäuschen an einer Bahnlinie lebt. Die größte Leidenschaft des Jungen gilt dem Sammeln von Käfern. Als der Vater in einem Tobsuchtsanfall die Käfersammlung des Sohnes zerstört, beschließt dieser, sich zu rächen. (3Sat, 21:35)

Wildes Land

Wildes Land

Folge 1, "Die Vision"

Archiv Der ehemalige Texas-Ranger Captain Woodrow Call hat zusammen mit einigen Gefährten eine neue Existenz in Montana gegründet, wo er Pferde züchten will. Call plant, eine Herde wilder Mustangs von Texas nach Montana zu treiben. Zu diesem Zweck sammelt er einige Männer aus seiner ehemaligen Ranger-Truppe um sich: Gideon Walker, der inzwischen eine etwas klägliche Existenz als Damenschneider führt, seinen farbigen Freund Isom, der sich mit Frau und Kindern anschließt, und dessen Bruder Isaac, der sich mit Wildpferden bestens auskennt. Gideon, auf der Suche nach weiteren Männern, trifft auf die Halbmexikanerin Agostina Vega, die sich ihm mit ihrer Truppe mexikanischer Vaqueros anschließt. In Nebraska betreibt Clara Allen mit ihrem Lebensgefährten July und ihren Kindern eine Pferdezucht. Call will seine Mustangherde zunächst nach Nebraska treiben, um Clara einige Zuchttiere abzukaufen, die er mit seinen Mustangs kreuzen will. Er reitet dem Treck voraus. Indessen hält Calls unehelicher Sohn Newt die Stellung auf der Hat-Creek-Ranch in Montana, bis ihn ein Telegramm erreicht, dass er seinen Vater bei Clara in Nebraska treffen soll. Newt und sein Gefährte Jasper kommen allerdings nicht weit - in der nächsten Stadt werden sie im Saloon in eine Schießerei verwickelt, bei der Newt einen Mann tötet. Newt und Jasper werden vom Sheriff eingesperrt, und die aufgebrachte Meute will die beiden sogar lynchen. Aber da schaltet sich Gregor Dunnegan, einer der mächtigsten Rancher der Gegend, ein und kauft die beiden frei, um sie auf seiner Ranch für sich arbeiten zu lassen. Call ist inzwischen dem Banditen und farbigen Halbblut Cherokee-Jack und seinen Indianern in die Hände gefallen...

Folge 2, "Zwischen den Fronten"

Unter abenteuerlichen Umständen gelingt Call die Flucht vor Cherokee-Jack und seinen Indianern. Schwer verletzt wird er von einem anderen Indianerstamm gesundgepflegt und erreicht schließlich Clara Allen in Nebraska, die von seinem Besuch allerdings wenig erbaut ist. Sie hält Call immer noch für mitschuldig am Tod ihrer großen Liebe Gus McCrae. Unverrichteter Dinge reitet Call nach Montana, um Newt zu sehen. Im nächtlichen Lager der Mustang-Trecker taucht Cherokee-Jack auf und ermordet Isaac. Newt, inzwischen bei Dunnegan angestellt, findet dessen Frau Ferris sympathisch. Zwischen den beiden bahnt sich eine Freundschaft an, die auch ihr Mann toleriert, da er weiß, dass er Ferris, die sehr viel jünger ist als er, nicht halten können wird. Dunnegan überträgt dem Jungen alle Vollmachten auf der Farm. Newt seinerseits fühlt sich aber auch noch Call gegenüber verpflichtet. Im Lager der Mustangs ist eine Epidemie ausgebrochen. Agostina beschließt, ins nächste Fort zu reiten, um Medizin zu holen. Als die beiden Soldaten, die ihr für den Rückweg als Schutz mitgegeben werden, versuchen, sie zu vergewaltigen, erschießt sie sie. Gideon gegenüber gesteht sie die Tat. Bei diesem Gespräch stellt sich auch heraus, dass Agostina Gus McCraes uneheliche Tochter ist. Call trifft Newt auf Dunnegans Ranch und fordert ihn auf, sofort mit ihm auf die Hat-Creek-Ranch zurückzukehren, was Newt aber ablehnt, da er sich Dunnegan ebenfalls verpflichtet fühlt. Call, der sich Newt gegenüber nie als Vater bekannt hat, bricht den Kontakt zu seinem Sohn enttäuscht ab. Währenddessen vernichtet ein Präriebrand Clara Allens Ranch in Nebraska... (TELE 5)

Schroff

...endlich ist mir das Wort wieder eingefallen... habe mich oft gefragt, wie ich das Verhalten und Reden mancher Menschen einzuordnen habe: es gibt da so ein paar Zeitgenossen, in deren Taten und Worten keine Wärme und Warmherzigkeit liegt... oder man reicht ihnen Dinge an, und sie reißen sie förmlich aus der Hand... man nennt so etwas "schroff" ... das Gegenteil wäre "feinfühlig" !
Vor dem Diner im Speisewagen sagte ich mir logischer Weise, daß es erst dann einen Sinn habe, mit der Kur zu beginnen, wenn alle Bedingungen dieser Kur gegeben seien, daß systemlose Halbheiten in solchem Falle sogar recht gefährlich werden können. Andrerseits war mir wohl bekannt, daß bei solchen Kuren ein möglichst großer Gegensatz zwischen heut und morgen nur zu empfehlen ist, weil nämlich der Körper auf solche schroffen Übergänge mit einer beträchtlichen Gewichtsabnahme reagiert. Das Diner setzte sich für dieses Prinzip sehr günstig zusammen; es bestand aus Bouillon mit Klößen, Lachs mit Mayonnaise, Mastochsenbraten mit Maccaroni, Plumpudding und Butter und Käse. Um den Choc, den der Körper morgen erhalten sollte, zu verstärken, nahm ich dazu eine Flasche Bier, eine halbe Flasche Cliquot und zum Kaffee einen Benediktiner. Danach legte ich mich in meinem Abteil schlafen.

Fräulein Phyllis

Archiv Phyllis, eine rothaarige Frau um die vierzig, lebt noch immer mit ihrer Mutter. Sie scheint nie richtig erwachsen geworden zu sein, spielt ihr Spiel mit der Umgebung, inszeniert kleine Szenen und amüsiert sich über die Gefühle der anderen. Mit der übermächtigen Mutter verbindet sie eine Hassliebe, die sie auslebt, indem sie mal deren Kleider auf der Straße verschenkt, mal erzählt, die Mutter leide an Unterleibskrebs, Endstadium und "faule durch die Matratze." Phyllis scheint ohne Ziel im Leben und doch erreicht sie auf ihrem Zickzackkurs letztlich, was sie will. (3Sat, 20:15)

Entspannungsmusik




Sonntag, 3. Februar 2008

"Wen die Götter lieben ...

History

"Wen die Götter lieben - Stars, die jung sterben"

Geschichtsmagazin.

"Wen die Götter lieben, lassen sie jung sterben" - schon die alten Römer wussten, dass ein früher Tod den Ruhm beträchtlich steigern kann. Um früh verstorbene Stars aus der Welt des Sports und der Musik entsteht mitunter ein Mythos, den es bei längerem Schaffen wohl nicht gegeben hätte. ZDF-History untersucht die Gültigkeit der antiken Weisheit an historischen Beispielen: vom Komponisten Mozart über den Rennfahrer Bernd Rosemeyer bis hin zur Sängerin Janis Joplin. (ZDF, 23:30)


"Abenteuerliches Südamerika"

Faszination Erde

Naturdokumentation.

Trick Wendlandt
In dieser Folge von "Faszination Erde" geht Joachim Bublath auf eine abenteuerliche Reise in den Norden Südamerikas und auf die Inseln des Galapagos-Archipels. Die wilden Regionen am Äquator zwischen Vulkangebirgen, Dschungel und Ozean bergen noch viele Geheimnisse. Joachim Bublath berichtet von diesem ungewöhnlichen Lebensraum, in dem Menschen heute wie in der Vergangenheit mit den Naturgewalten kämpfen müssen.

Durch Bewegung der Erdplatten und vulkanische Aktivitäten verändert sich das Gesicht der Erde unaufhörlich. Besonders deutlich ist dies in der nördliche Andenregion zu spüren. Neben Vulkanausbrüchen und Erdbeben droht den Menschen noch eine weitere Gefahr: Erdrutsche. Denn die mächtigen Verschiebungen der Erdkruste ließen hier extrem steile Berge entstehen. An deren Flanken findet die Erde und die Asche der häufigen Vulkanausbrüche nur wenig Halt. Regnet es über längere Zeit, so geraten die Erdmassen in Bewegung, häufig mit fatalen Folgen.

Geologen versuchen, diese Vorgängebesser zu verstehen und hoffen, die Gefahren für die Bewohner dieser so oft von Naturkatastrophen heim-gesuchten Region eines Tages reduzieren zu können. Der Vulkanismus Südamerikas ließ aber auch einzigartige Naturwunder entstehen: Wie bunte Juwelen in der blauen Wüste des Pazifischen Ozeans liegt eine einzigartige Inselwelt vor der Küste Ecuadors: Die Galapagosinseln. Dieser vulkanische Archipel beherbergt eine so außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt, dass er zum Weltnaturerbe erklärt wurde. 40 Prozent aller hier lebenden Tierarten kommen an keinem anderen Ort der Welt vor.

Galapagos ist vor allem ein Dorado für Evolutionsforscher, denn nirgendwo sonst kann man die Anpassung von Arten an veränderte Lebensbedingungen besser beobachten als hier. Schon sehr früh war diese Andenregion die Heimat verschiedener hoch entwickelter Kulturen. In ständiger Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten der Natur mussten die Menschen hier erfinderisch sein. Das karge Land stellte sie vor immer neue Herausforderungen. (ZDF, 19:30)

Samstag, 2. Februar 2008

Projekt "Leiser PC"

..ja der gute Komillitone Carsten Otto, den ich für eine kurze Zeit beim Tauchkurs kennengelernt habe, ist ein eifriger Bastler, der uns das Streaming ermöglicht, ein fähiger Mensch...

Die Infos hier sind zwar veraltet, aber trotzdem eventuell noch nützlich. Viel Spaß damit!

Das große Ziel meiner Spielereien an der Hardware war, den Computer leiser zu bekommen. Da ich meinen Computer nachts laufen lasse und im gleichen Zimmer schlafe, ist dieses Ziel also verständlich.

--CPU--
Angefangen hat es mit einer Wasserkühlung. Ich hatte das Glück die allererste Wasserkühlung von Andreas Höfner kostenlos zu testen. Es war zwar ein wenig Bastelarbeit, aber das Ergebnis war ein Computer ohne CPU-Lüfter. Der Rechner war deutlich leiser und ich konnte auch besser schlafen.
Bemerkenswerterweise funktioniert jene Wasserkühlung seit Jahren ohne Probleme, sogar mein aktueller Dualcore-Opteron wird anständig gekühlt.

--Grafikkarte--
Aber wie das so ist, man ist nie zufrieden. Mir wurde schnell klar, dass auch der Grafikkarten- und Netzteillüfter zu laut waren. Irgendwann hat Andreas Höfner dann auch kleine Wasserkühlungen für die Grafikkarte gebaut (und auch fürs Mainboard, wers braucht...), von denen ich ein Exemplar kostenlos bekommen habe. Mit einem wassergekühlten Prozessor und einer lautlosen und schnellen Grafikkarte lässt es sich schon ganz gut leben und schlafen. Neuerdings habe ich eine Grafikkarte, die direkt passiv gekühlt ist. Rund um die gesamte Karte ist ein riesiger Zalman-Kühlkörper verbaut, der die Wärme recht gut an die Luft abgibt.

--Netzteil--
Bleibt noch der Netzteillüfter... und die Festplatte, die sich langsam bemerkbar machte. Da ich zu diesem Zeitpunkt eh einen neuen Rechner kaufen wollte, habe ich mir auch direkt ein leises Enermax Netzteil gegönnt. Richtig leise war es aber trotzdem nicht, also habe ich das Netzteil aufgemacht und die Lüfter direkt an die 7V-Leitung angeschlossen. Im Gegensatz zu den 12V war es nun schon bedeutend leiser. [Ich habe zeitweise auch den Lüfter mit nur 5V betrieben und in Verbindung mit einigen Kurzschlüssen ist mir dieses Netzteil vor wenigen Wochen dann abgeraucht... Nun werkelt ein uraltes 230W-Netzteil mit 7V-Lüfter in meinem "Highend-PC". Nachtrag: Nun ist auch das kaputt :(]
Die nächste Zeit verbrachte ich mit Übertakten von Prozessor und Grafikkarte, was aber nicht besonders produktiv war und auch nichts zur Lautstärke beigetragen hat.

--Festplatte--
Also, nächstes Problem: die Festplatte. Eine alternde Seagate-Festplatte mit 7200 Umdrehungen ist nicht gerade ideal für ein leises System. Auf Geschwindigkeit wollte ich allerdings auch nicht verzichten. Nach einiger Zeit und einigen Problemen mit diversen Onlineshops hatte ich dann schließlich die Fujitsu MPG3409AH in meinen Händen. Hierbei handelte es sich um eine 40GB-Festplatte mit 7200 Umdrehungen, allerdings mit mit einer Technik namens FDB ausgestattet. FDB steht für Fluid Dynamic Bearing und bedeutet, dass das Kugellager in einer Flüssigkeit liegt und dementsprechend viel leiser ist. Mit dieser Festplatte war mein Rechner direkt viel leiser, die andere Festplatte bildete zusammen mit den anderen alten Computerteilen einen alten Server.

--Festplatte II--
Die Fortsetzung der ganzen Geschichte war natürlich, dass es noch immer nicht leise genug war... Der aktuelle Stand [nun nicht mehr] ist, dass der Rechner ohne Festplatte läuft. "Wie kann das gehen?" fragen sich jetzt einige. Zu allererst: mein Rechner ist vollwertig, ich kann alles mit ihm machen, es ist also kein Minimalsystem. Die Technik, die dahinter steckt, nennt sich NFS. Die Daten liegen noch immer auf einer Festplatte, diese ist allerdings auserhalb meiner Hörreichweite in einem Server untergebracht. Um an die Daten zu kommen, muss ich sie über das Netzwerk abrufen. Normalerweise braucht man für einen funktionierenden Netzwerkzugang erst ein Betriebssystem, das wiederrum eine Festplatte benötigt. Mit modernen Netzwerkkarten in Verbindung mit Linux kann man allerdings direkt ohne Festplatte (und Diskette etc.) starten. Seitdem ich in Aachen im Wohnheim wohne, verzichte ich auf die diskless-Lösung mit einem zusätzlichen Rechner. Stattdessen kommt nun eine schnelle und leise Seagate-Festplatte zum Einsatz.

--Festplatte III--
Da ich jetzt auch im Wohnheim die Möglichkeit habe, eine Gigabitverbindung zwischen meinem Rechner und einem Server im Keller herzustellen, läuft mein Rechner jetzt wieder ohne Festplatten. Aus Performance- und Redundanzgründen habe ich mich dieses mal für ein halbwegs großes (und teures) RAID-System entschieden. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung, da sie leise und performant ist - und Platz habe ich jetzt auch genug. (Quelle: http://c-otto.de/ )

Mit offenen Karten

Mit offenen Karten :

Geopolitisches Magazin.

Heute: "Wirtschaftswachstum in Afrika"

Entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil entwickelt sich die Wirtschaft in Afrika seit einigen Jahren positiv. Wie erklärt sich der Aufwärtstrend?.

In nur 10min erklärt
Jean-Christophe Victor, wie die sozio-politische-ökonomischen Wahrheit unseres Planeten aussieht, kein Geschnörkel und Lobbygefasel, hier wird ernsthafter Journalismus betrieben, ohne den leidigen Anspruch: ich habe recht und ihr nicht ! Ich liebe diese Sendung und bewundere die sehr aufwändigen Recherchen !

News: genial, sehe gerade, dass der neue Bürgermeister von Sao Paulo mit seinen 11Mio Einwohnern, alle Werbeplakate ab 1.50 m abgeschafft hat. Seine Begründung: Sao Paulo hat schlechte Luft, schmutziges Wasser, wir beginnen jetzt erst mal mit einer Säuberung der
visuellen Verschmutzung... seitdem machen die männlichen Autofahrer keine Unfälle mehr, wegen halbnackter Frauen auf Plakaten... außerdem hat er nächtliche Disco-Musik eingedämmt und die Marktschreier abgeschafft... nun, bleibt abzuwarten, ob dieses nur Augenwischerei oder der Anfang für eine wirkliche Verbesserung der Lebensqualität ist... z.B. die Kriminalität, sie ist die größte Herausforderung für den Bürgermeister einer Stadt, die den Stellenwert einer Großweltstadt inne hat... by the way: zum Anfang des Hochsaison des brasilianischen Karnevals wurden 19 Millionen Kondome von der Regierung verteilt, eine weise Entscheidung !

Schultze Gets the Blues

Archiv Schultze fristet seit Jahr und Tag sein Leben in einem kleinen, vom Kalibergbau geprägten, anhaltinischen Ort nahe der Saale. Früh verwitwet verläuft sein Leben in gleichförmigen Bahnen. Ein durch die Arbeit verursachtes Lungenleiden verdrängt er. Die ritualisierte Freizeitgestaltung zwischen Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik und Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und Jürgen in den Vorruhestand geschickt werden. Während sich diese mehr und mehr dem Nichts ergeben und nur noch mühsam ihre alltägliche Routine aufrecht erhalten können, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.

Zufällig hört Schultze im Radio ein Zydeco-Stückaus den Südstaaten der USA. Er wird den Rhythmus nicht mehr los. Spontan gelingt es dem Hobby-Musiker auch seinem Polka-geschundenen Akkordeon diese rasanten Klänge zu entlocken. Mit seinem ersten öffentlichen Auftritt droht er die Jubiläumsfeier seines Heimatmusikvereins zu sprengen. Bald steht sein Entschluss fest, in die Staaten zu reisen, zur Quelle der Zydeco-Musik. Es folgt eine Odyssee durch Sümpfe und Industrielandschaften, die ihn von einem texanischen Wurstfest zu Freunden in einer neuen musikalischen Heimat führen.

Michael Schorr gelingt es mit seinem humorvollen Spielfilm, sein Thema bei aller Tragik mit großer Leichtigkeit zu erzählen. Dies liegt sicherlich am lakonischen Spiel von Horst Krause, aber auch an der Besetzung zahlreicher Rollen mit Laien. Die nahezu dokumentarischen Milieueinsichten verbinden sich mit satten Cinemascope-Aufnahmen und einer leitmotivischen Musikalität zu einer Geschichte voller Poesie.

Belohnt wurde dieses für deutsche Verhältnisse ungewöhnliche Wagnis mit dem Regiepreis im Wettbewerb Controcorrente beim Filmfestival in Venedig. Er lief erfolgreich auf zahlreichen internationalen Filmfestivals und erhielt weitere Auszeichnungen in Gijón und Stockholm. (ARTE, 22:45)

Die Schlacht von Azincourt

"Ein Freitag in der Hölle"

© Gedeon Am 25. Oktober 1415 gegen 16 Uhr neigt sich die Schlacht von Azincourt dem Ende zu, und das Schlachtfeld ist von den Leichen Tausender französischer Soldaten übersät. Ironie des Schicksals: Obgleich das französische Heer zahlenmäßig um ein Mehrfaches überlegen war, wurde es binnen nur weniger Stunden vom englischen Erbfeind und dessen berühmten Bogenschützen besiegt. Diese bis dahin blutigste und grausamste aller Schlachten wird den Franzosen für alle Zukunft im Gedächtnis bleiben und der legendären Tapferkeit der französischen Elitekavallerie, die an diesem regnerischen Tag im Kampf untergeht, ein Ende bereiten.

Über dem blutgetränkten Schlachtfeld bricht ein neuer Tag an. Der junge, kriegerische König Henry V. von England hat nur wenige Tage nach der Einnahme der Stadt Harfleur sein höchstes Ziel erreicht: Das besiegte Frankreich ist ihm ausgeliefert. Die französisch-englische Koproduktion beleuchtet den Kampf der beiden mächtigsten Monarchien Europas im frühen 15. Jahrhundert aus dem Blickwinkel beider Länder. Sie zeigt die Menschen, die an diesem denkwürdigen Tag unter der Flagge des Heiligen Georg oder unter dem Lilienbanner gekämpft haben, und gibt so wahrheitsgetreu wie möglich Aufschluss über die näheren Umstände dieser entscheidenden Schlacht des Hundertjährigen Krieges. (ARTE, 21:50)

...ich denke oft darüber nach, in welchem Geiste ein Soldat stirbt. Gelten seine Gedanken der Familie, dem Vaterland , seinen Freunden oder gar von
seinem Auftraggeber propagierten Feind und dessen Angehörige und Freunde ? Oder setzt sich im allerletzten Moment die Vernunft und das Gefühl durch, dass der Sinn des Lebens nicht auf dem Schlachtfeld beantwortet und erfüllt werden kann ?!

"Kreuzzug in die Hölle - Die Templer"

Sphinx

Geheimnisse der Geschichte.

© ZDF/Jens-Peter Behrend
Die Ereignisse bieten alles, was ein historischer Thriller benötigt: geheim gehaltene Dokumente, die Suche nach einem verschollenen Schatz, einen Schauprozess, Intrigen, Bestechung, Gewalt, Folter und Mord. In den Morgenstunden des 13. Oktober 1307 wurden in einer einmaligen Polizeiaktion tausende von Männern in allen Teilen Frankreichs festgenommen - der Auftakt zu einer Verhaftungswelle, die bald über ganz Europa hinwegrollen sollte. Ziel war die Zerschlagung des Templerordens, einer der mächtigsten Organisationen, die das Mittelalter hervorgebracht hat. Noch heute umgibt ihn ein großes Geheimnis.

Die Herrschaft der Ritter vom Orden des Tempels reichte vom Norden Europas bis nach Sizilien und von Portugal bis nach Jerusalem. Die Männer, die an den weißen Umhängen mit dem Tatzenkreuz auf der Schulter zu erkennen waren, galten als das Symbol einer 200-jährigen unerschütterlichen Herrschaft, die die Feinde des Christentums das Fürchten gelehrt hatte. Nach dem Aufruf zur Befreiung des Heiligen Landes von den Ungläubigen erlebten die Tempelritter einen steilen Aufstieg. In der durch die Kreuzzugsbewegung entstandenen neuen Ordnung zwischen Okzident und Orient suchten die Tempelritter ihre Position an den Schaltstellen der Macht.

Die über Ländergrenzen hinweg operierende Organisation wurde zu einem starken und äußerst wohlhabenden Machtapparat, der allein dem Papst in Rom unterstand. Das rief Neider auf den Plan, allen voran den König von Frankreich. Nach der Rückeroberung des Heiligen Landes durch die Muselmanen gerieten die Tempelritter unausweichlich in eine Interessenkollision des Papstes mit der französischen Krone. Zwischen Papst Clemens V. und Philipp IV. von Frankreich entbrannte ein Machtkampf.

Wie war es möglich, dass die als äußerst tapfer und furchtlos geltenden Elitesoldaten zu willenlosen Opfern in den Schauprozessen der heiligen Inquisition wurden? Waren die Vorwürfe von Götzendienerei und widernatürlicher Unzucht erfunden oder beruhten sie auf der Wahrheit? (ARTE, 21h)

...im Namen Gottes das Schwert zu führen, ist die größte und schlimmste Entwicklung, die die drei größten monotheistischen Bewegungen eingegangen sind... solange dieses und jahrtausend alte Fehler und Fehlentwicklung nicht eingestanden werden, sind alle drei unglaubwürdig und für den Fortbestand der Menschheit sehr fragwürdig..!!!

Frances Newtons letzte Worte

"Chronik einer Hinrichtung"

Archiv "Es ist soweit" - das sind die letzten Worte, die die zum Tode Verurteilten im Hinrichtungsraum von Huntsville hören. Der Satz des Oberaufsehers ist das Signal für die erste von drei Spritzen. Ein Kamerateam hat die Todeskandidatin Frances Newton besucht. In ihrem letzten Interview spricht sie über den Mord, der ihr zur Last gelegt wird. 18.00 Uhr, die Hinrichtung beginnt. Die "Frances! Frances!"-Rufe der wenigen Demonstranten werden leiser, die Reporter stellen sich vor die Kameras. Dann meldet die Justizsprecherin den erfolgreichen Abschluss der Hinrichtung, die 13. in diesem Jahr. Der Protokollant vermerkt keine besonderen Vorkommnisse.

"Frau Newton hat auf die ihr zustehende letzte Mahlzeit verzichtet und auch ihr letztes Statement nicht in Anspruch genommen". Nur zu ihrer Familie im Zuschauerraum hat sie mit den Lippen lautlos eine Nachricht geformt: "I love you". Das ist um 18.07 Uhr, neun Minuten später wird ordnungsgemäß der Tod festgestellt. War sie schuldig oder unschuldig? Zweifel sind angebracht, die Verhandlung vor 18 Jahren war eine Farce. Frances Newton hatte die Tat bis zuletzt geleugnet.

Aber nicht diese Frage steht im Zentrum der Dokumentation, sondern die Chronologie der Hinrichtung selbst. Das staatlich angeordnete Töten erzeugt eine bizarre Routine - von der Plastikblume auf dem Besuchertisch bis hin zum Kleenex-Spender für die letzten Tränen. (ARTE)

...es gibt nur ein Kommentar: das Justizsystem in den USA ist reformbedürftig, besonders was die Todesstrafe anbelangt: ein System das Angst und Willkür sät, wird Angst und Willkür ernten...

Freitag, 1. Februar 2008

Die neun Leben des Tomas Katz

Archiv London am Tag der Sonnenfinsternis. Wie aus dem Nichts taucht ein seltsamer Unbekannter auf. Wo er hinkommt, häufen sich groteske und mysteriöse Vorfälle, bis die Stadt im absurden Chaos zu versinken droht. Allein der blinde Polizeichef von London ahnt die Gefahr. Begleitet von deinem treuen Assistenten macht er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Fremden.

London am Tag der Sonnenfinsternis. Am Londoner Autobahnring taucht ein seltsamer Unbekannter auf, der auf unerklärliche Weise seine Identität mit einem Taxifahrer tauscht. Auf einer kuriosen, einem filmischen Puzzle gleichenden atmosphärischen Reise durch die Großstadt schlüpft er neunmal in den Körper von Fremden, die er jeweils mit der Identität des letzten Opfers zurücklässt. Parallel dazu treffen im Hauptquartier von Scotland Yard beunruhigende Meldungen über seltsame Ereignisse in der ganzen Stadt ein. Allein der durch ein Netzwerk mystischer Kräfte mit der spirituellen Welt verbundene blinde Londoner Polizeichef erahnt die drohende Apokalypse und macht sich gemeinsam mit seinem treuen Assistenten auf die Suche nach dem rätselhaften Unbekannten mit den oskuren subversiven Kräften. -

"Die neun Leben des Thomas Katz" besticht durch eine fantastische Synthese aus Subkultur, Filmkunst und britischem Humor, inspiriert von der wunderbaren Welt Monty Pythons, der Ästhetik Derek Jarmans und Zitaten aus der Filmgeschichte. Die Nutzung diverser Aufnahmetechniken wie DV-Video, Betacam und konventioneller 16-Millimeter-Kamera sowie die fast durchgängige Schwarzweiß-Fotografie lassen einen außergewöhnlichen visuellen Stil entstehen. Durch die zusätzliche Verwendung von Techniken wie Überlagerung, Beschleunigung oder Zeitumkehr gelang es, mit verschiedenen Filmstilen zu experimentieren: von der Ästhetik und den Techniken des deutschen Expressionismus über den Film Noir und das Doku-Drama bis hin zu MTV Pop-Promo. (ARTE, 23:20)

1. Matheklausur (DI1 + LA1)

Samstag, 2.2.2008, 8:15 - 12:00 !!!

8:30 - 10:00, Differentialrechnung 1 (DI 1)

10:00 -10:30 Pause

10:30 - 12:00 Lineare Algebra 1 (LA 1)

Karman-Auditorium, Fo1

Multiple Choice Fragen (MC): 1-6 Antworten möglich

Single Choice Fragen (SC): nur eine einzige Antwort möglich

Korrekt beantwortet: 1 Punkt

Falsch beantwortet: -1 Punkt

Enthaltung: keine Punktabzug oder Gewinn

Bestehensgrenze: 40%

Voraussetzung: alle wöchentlichen Protokollfragen mit über 50% richtig beantwortet

Probeklausur: Durchfallquote lag bei über 90 %

Taschenrechner, + eigene Rechenblätter, dokumenten-echter Stift: Kugelschreiber (Kuli) oder Federfüllhalter (Tintenstift) + bis zu 10 Seiten handgeschriebene Formelsammlung !

Aufgabenblatt kann behalten werden, wichtig für evtl. Klausureinsicht !!!

DSDS

http://www.clipfish.de/player.php?videoid=MjU0Mjl8NjA3MjM4

Dieter Bohlen ist ätzend und die Castings sind ein Trauerspiel, aber die Schadenfreude beim Fernsehzuschauer überwiegt. Von daher werden solche Sendungen nie aussterben... andererseits muss man auch mal eine Lanze für die Casting-Kandidaten brechen : wer nicht wagt, der nicht gewinnt ! Von daher beweisen sie schon Mut: Hauptsache einmal im Fersehen.

Fazit: ...dafür muss man oder frau den Spott und die Häme vom Lackaffen Bohlen ertragen, der seinerseits Musik produziert, die nicht mal annähernd die Qualität einer Lokalband hat !

Allerdings fragt man sich natürlich zu Recht: reicht es nicht aus, wenn man sich zu Hause vor seiner eigenen Digicam hinstellt und seine Kumpels fragt, ob die Proben und Aufnahmen gut genug sind für ein Casting ?

Wahrscheinlich aber gibt es Kumpels- und Freundeskreise die aus Unwissenheit oder aus übertriebener Höflichkeit zu etwas Falschem raten: sie würden auch noch ihren männlichen Kumpel zu einer Miss-Germany-Wahl schicken, obwohl er keine Titten und Pussy hat ;-)

TvK-Seite

...die TvK-Seite der Netz-AG wird immer besser, besonders die Anzeige für die Durchschnittstemperatur- und Sonnenphasen find ich gut !

Wut

© WDR/Hardy Spitz Als feinsinniger Teenager mit bildungsbürgerlichem Hintergrund ist Felix Laub (Robert Höller) für den jungen Berliner Türken Can (Oktay Özdemir) und seine Gang ein willkommenes Opfer. Hilflos und ängstlich erträgt der Schüler und Hobby-Cellist Cans Schikanen, bis sein Vater Simon Laub (August Zirner) bemerkt, was Felix durchmacht. Nagelneue Schuhe hatte Felix an den Anführer der Gang abtreten müssen; eine solche Frechheit will der angehende Universitätsprofessor Simon nicht so einfach durchgehen lassen. Angetrieben auch durch seine Frau Christa (Corinna Harfouch), stellt er sich sofort schützend vor seinen Sohn - um festzustellen, dass die Sache so einfach nicht aus der Welt zu schaffen ist.

Im ersten direkten Gespräch mit Can zeigt sich dieser von den klaren Worten des schöngeistigen Akademikers wenig beeindruckt, Simons nachfolgende Unterredung mit Cans strengem, gläubigem Vater (Demir Gögköl) bringt allenfalls einen Teilerfolg. Zwar beugt sich Can dem Willen seines Vaters und bringt Simon die Schuhe seines Sohnes wieder zurück - dafür aber wächst jetzt in Can die Wut auf Felix Vater.

Längst schon ist Can für Simon zum Angst einflößenden Eindringling in seine Welt geworden, jetzt aber trifft Can bei seinem Rachefeldzug Simon an seinen empfindlichsten Stellen. So platzt er zum Beispiel ausgerechnet in Simons Antrittsvorlesung als Germanistik-Professor - und sorgt dort mit seinem Wissen, dass Simon mit der dort anwesenden Studentin Dominique (Melika Foroutan) eine Affäre hat, für einen Eklat.

Jetzt unterminiert Can sogar die berufliche Existenz des Mannes, für den der gewaltbereite Jugendliche längst zum Albtraum seines Lebens geworden ist - und dem in dieser Situation auch in der Familie mehr und mehr der Rückhalt fehlt. Seine offene Beziehung mit der Immobilienmaklerin Christa funktioniert längst nicht mehr, alles sieht danach aus, dass ihr gemeinsamer Freund Michael (Ralph Herforth), ein bodenständiger und praktischer Typ, für Christa mehr ist als eine kurze Affäre. (ARTE 21h)

Die Stille nach dem Schuss

MDR Deutschland in den 70er Jahren. Rita Vogt glaubt an eine gerechtere Welt, die mit Anarchie zu erreichen wäre. Aus Liebe zu dem charismatischen Andi kommt sie zum Terrorismus. Gemeinsam mit ihren Genossen überfällt sie eine Bank - "Enteignungsaktion" nennen sie ihren bewaffneten Raubzug. Als Andi gefasst wird und in Berlin inhaftiert wird, will Rita ihn mit Friederike und Klatte befreien. Die Aktion geht schief, es gibt Verletzte und einen Toten. Über Ost-Berlin, wo sie Bekanntschaft mit der Stasi machen, können die vier entkommen, zunächst ins vermeintlich sichere Beirut, später nach Paris.

Jahre später: Selbstzerstörerische Diskussionen und Andis Affäre mit Anna zehren an Ritas Nerven. Im Zuge einer Verkehrkontrolle erschießt sie einen Polizisten. Rita flieht nach Ost-Berlin, um für sich und andere Aussteiger, die in möglichst ferne Länder wollen, die Vermittlung der DDR zu erbitten. Doch die DDR zeigt kein Interesse am Vermitteln. Wenn schon, dann will sie die Leute im eigenen Land haben, unter eigener Kontrolle;

Rita entscheidet sich gegen die Bewegung und gegen Andi. Aus Rita Vogt wird Susanne Schmidt, Arbeiterin im VEB Modedruck. Während ihre Kollegin Tatjana gegen die erstarrten Verhältnisse revoltiert und in den Westen will, projiziert Rita den Rest vom Traum von einer besseren Welt auf die DDR. Dennoch entsteht zwischen den beiden Frauen eine tiefe Freundschaft, die durch eine Fahndungsmeldung im Westfernsehen abrupt zerstört wird.

Wieder muss Rita untertauchen, wieder muss sie eine neue Identität annehmen. In einer neuen Stadt lernt Rita Jochen kennen, der sich in sie verliebt und sie mit nach Moskau nehmen will. Doch dann wird Rita von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt, es ist das Jahr 1989 - die Mauer fällt, die DDR hört auf, zu bestehen. (ARD, 22:45)
  • The South Pole, also known as the Geographic South Pole or Terrestrial South Pole, is the southernmost point on the surface of the Earth.
  • It lies on the continent of Antarctica, on the opposite side of the Earth from the North Pole.
  • It is the site of the US Amundsen-Scott South Pole Station, which was established in 1956 and has been permanently staffed since that date.
  • It should not be confused with the South Magnetic Pole.
  • ;-)))))))))))))

Schlagseite

Leck oder Schiffsladung nicht richtig vertäut

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