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Samstag, 12. November 2016

Leonard Cohen - BBC Broadcast



You Know Who I Am 
Bird On The Wire 
The Stranger Song 
So Long Marianne 
Master Song 
There’s No Reason Why 
You Should Remember Me 
[improv] 
Sisters Of Mercy 
Teachers 
Dress Rehearsal Rag 
Suzanne 
Hey, That’s No Way To Say Goodbye 
Story Of Isaac 
One Of Us Cannot Be Wrong 
Bird On The Wire 
So Long Marianne 
You Know Who I Am 
Hey, That’s No Way To Say Goodbye 
(Duet with Julie Felix) 

http://img.zeit.de/kultur/musik/2014-07/fs-leonard-cohen-singer-songwriter-bildband-teaser/wide__1300x731
* * * *

Dienstag, 10. November 2015

" Ehre, wem Ehre gebührt "

 http://p5.focus.de/img/fotos/origs4917506/3668513109-w630-h472-o-q75-p5/urn-newsml-dpa-com-20090101-150901-99-10660-large-4-3.jpg

 Großer alter, sozial-demokratischer Mann,

hoffentlich hattest Du einen guten Abgang.

Warst ein "Homo politicus" von hohem Rang,

Dein starker Geist aufrichtige Worte ersann.

Hast die Welt zwar nicht waffenfrei machen können,

doch wird Deutschland Dir Frieden und Ruhe gönnen;

warst mit Herbert und Willy das Dreiergestirn,

hast wie ein Schlot geraucht,

doch blieb es frisch - Dein Hirn.

Dein Körper wird in zig Atome zerfallen,

doch Dein Wesen wird mir bis zum Schluss gefallen.


Leonard Dietrich

* * * *
 

Donnerstag, 5. November 2015

" Religions- und Glaubensfreiheit "

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/thumb/e/ef/Map_Indonesian_religions.jpg/800px-Map_Indonesian_religions.jpg
wiki/Map_Indonesian_religions

 Islam Modern

Islam Tradisional

Protestan

 https://quotenqueen.files.wordpress.com/2011/02/kirche-brennt1.jpg?w=620
quotenqueen.wordpress.com//kirche-brennt

Katolik

Hindu

Buddha
  


(... terimah kasih Njoman untuk informasi ini: ein 60jähriger Aktivist, namens Cak Nun, der für ein friedliches und ausgewogenes Zusammenleben der verschiedenen Religionen und Strömungen in Indonesien plädiert und den Verkauf seines Landes mit kritisch-ironischen Bemerkungen kommentiert ... hoffentlich werde ich bald mehr verstehen, was da gesagt und gesungen wird - cinta sholawat... der Mann hat Charisma und sicherlich auch vieles Wichtige zu seinen Landsleuten zu sagen, zum Beispiel, dass man nicht die Häuser anderer niederbrennt und Menschen an ihren Versammlungsorten ermordet ... saya rasa dia mau rohani untuk semua ;-) 

. . .
 

Montag, 30. März 2015

" Kleiner Trost in schweren Zeiten "

gewidmet den Unfallopfern und ihren lieben Angehörigen

* * * *

 http://lh6.ggpht.com/-FiWKeNfwF_I/UQwZxOA9JXI/AAAAAAAACY4/fAkmadBbQxE/Trauerspruch%25252002_thumb%25255B2%25255D.png?imgmax=800
 http://img17.dreamies.de/img/303/b/guumah8q6sl.jpg
  lustich.de

 * * * *

... nichts ist untröstlicher als der Verlust der Menschen, die man liebt. Trost gibt die Aufmerksamkeit und die Zuwendung der liebenden Lebenden, falls noch vorhanden ...

. . .
 

Dienstag, 16. September 2014

Wer sind wir, dass wir es wagen, zu herrschen, ohne zu fragen

 https://speedblogger.de/wp-content/uploads/2013/02/Friese.jpg

" Was fühlst und denkst, Du Tier ? "

" Sage Du es mir hier ! "

http://img.welt.de/img/wissenschaft/crop101471905/5146934871-ci3x2l-w900/tigerthumb-DW-Wissenschaft-Bhopal.jpg

* * * *

Wir schenkten Euch das Leben, was habt Ihr daraus gemacht ? !

https://freidenkertv.files.wordpress.com/2011/04/11-04islam.jpg
 Müssen Frauen ewig Kinder zeugen,

[Eineiige+Zwillinge+National+Geographic.jpg]
cabronsito.blogspot.de
 
um stets "Tod durch Gewalt" zu bezeugen ?

 http://deutsch.sonnenritter.net/wp-content/uploads/2012/12/SR-Islam.jpg

* * * *

Brudermord

Welcher Irrsinn hat mich geritten,

welcher Wahnsinn hat mich gelockt,

dass ich meinen Bruder erschlage ?

. . .

Freitag, 11. Juli 2014

Friedrich Hebbel - Der Heideknabe

 http://www.wissen.de/sites/default/files/styles/lightbox/public/wissensserver/jadis/incoming/40885.jpg?itok=U1GBDr44

 Der Knabe träumt, man schicke ihn fort
mit dreißig Talern zum Heideort.

Er ward drum erschlagen am Wege
und war doch nicht langsam und träge.

Noch liegt er im Angstschweiß, da rüttelt ihn
sein Meister und heißt ihm, sich anzuziehn,
und legt ihm das Geld auf die Decke,
und fragt ihn, warum er erschrecke.

"Ach Meister, mein Meister, 

sie schlagen mich tot:

die Sonne,


sie ist ja wie Blut so rot !"

Sie ist es für dich nicht alleine,


Drum schnell, sonst mach' ich dir Beine !


" Ach Meister, mein Meister, so sprachst du schon,

das war das Gesicht, der Blick, der Ton,


gleich greifst du ... "


zum Stock, will er sagen.

Er sagt's nicht, er wird schon geschlagen.



"Ach Meister, mein Meister, ich geh', ich geh',
bring' meiner Frau Mutter das letzte Ade !


Und sucht sie nach allen vier Winden,
am Weidenbaum bin ich zu finden !"


Hinaus aus der Stadt !

Und da dehnt sie sich,

die Heide, 

 nebelnd, gespenstiglich,

die Winde darüber sausend.

"Ach, wär' hier ein Schritt wie tausend !"

Und alles so still, und alles so stumm,

man sieht sich umsonst nach Lebendigem um.

Nur hungrige Vögel schießen

aus Wolken, um Würmer zu spießen.



Er kommt ans einsame Hirtenhaus,
der alte Hirt schaut eben heraus.

Des Knaben Angst ist gestiegen,
am Wegesrand bleibt er noch liegen.

"Ach Hirte, du bist ja von frommer Art,
vier gute Groschen hab' ich erspart.
Gib deinen Knecht mir zur Seite,
dass er bis zum Dorf mich begleite !


Ich will sie ihm geben, er trinke dafür
am nächsten Sonntag ein gutes Bier.
Dies Geld hier, ich trag' es mit Beben,
man nahm mir im Traum d'rum das Leben !"


Der Hirt, der winkte dem langen Knecht,
er schnitt sich eben den Stecken zurecht.

Jetzt trat er hervor - wie graute

dem Knaben, als er ihn schaute !

"Ach, Meister Hirte, ach nein, ach nein,
es ist doch besser, ich geh' allein !
"

Der Lange spricht grinsend zum Alten:
"Er will die vier Groschen behalten."


 Lutz Görner

"Da sind die vier Groschen !"

Er wirft sie hin

und eilt hinweg mit verstörtem Sinn.

Schon kann er die Weide erblicken, 

da klopft ihn der Knecht in den Rücken.

"Du hältst es nicht aus,

du gehst zu geschwind,

Ei,

Eile mit Weile,

du bist ja noch Kind.

Auch muss das Geld dich beschweren,
wer kann dir das Ausruh'n verwehren ?!


Komm, setz' dich unter den Weidenbaum,
und dort erzähl' mir den hässlichen Traum.


Mir träumte ... Gott soll mich verdammen,
trifft's nicht mit deinem zusammen !"


Er fasst den Knaben wohl bei der Hand, 

der leistet auch nimmermehr Widerstand.

Die Blätter flüstern so schaurig,

das Wässerlein rieselt so traurig !

"Nun sprich, du träumtest: ..."

"Es kam ein Mann ..."

"War ich das ? Sieh mich doch näher an !


Ich denke, du hast mich gesehen !


Nun weiter, wie ist es geschehen ?"


"Er zog ein Messer .."

"War das wie dies ?"

"Ach ja, ach ja !" 


"Er zog's ?" 

"Und stieß ..."

"Er stieß dir's wohl so durch die Kehle ?

  
http://denkfabrikblog.de/wp-content/uploads/2013/02/2013-02-07_schrei_angst.png
denkfabrikblog.de

 Was hilft es auch, dass ich dich quäle !"

Und fragt ihr, wie's weiter gekommen sei ?

  So fragt zwei Vögel, sie saßen dabei:

Der Rabe verweilte gar heiter,

die Taube konnte nicht weiter !

Der Rabe erzählt, was der Böse noch tat,
und auch, wie's der Henker gerochen hat.

Die Taube erzählt, wie der Knabe
 geweint und gebetet habe.

 http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/db/wiss/bildende_kunst/illustrationen/sagenmotive/schiestl_dt_spielmann/Heideknabe_Hebbel_Schiestl__500x595_.jpg

* * *

(... ach, mein Dichter, hab's so langsam kapiert,
 
warum bei wem was und wie funktioniert ...)

. . .

Mittwoch, 11. Juni 2014

" Wir waren immer gewalttätig " (Zitat)

entnommen aus
 
Spiegelgespräch mit Luiz Ruffato
 
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/ca/Luiz_Ruffato.jpg/240px-Luiz_Ruffato.jpg
Zitat

Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato über das Verhältnis von Fußball und Politik und die Scheinheiligkeit einer Gesellschaft, die sich selbst in ihrer Unzufriedenheit nicht einig ist.
 
Spiegel: Herr Ruffato, warum haben die fußballbegeisterten Brasilianer die Lust an der Weltmeisterschaft verloren ? 
Ruffato: Fußball ist weiterhin unserer Leidenschaft, hinterfragt wird nun aber, ob wir eine Weltmeisterschaft brauchen. 
  • Die Entscheidung dafür wurde so gefällt, wie das hier immer der Fall ist: von oben nach unten, ohne das Volk zu fragen. 
Und sie beruht auf der Illusion, dass wir die siebtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt sind - und damit reich genug, um uns diese Weltmeisterschaft leisten zu können. 
  • Aber das stimmt nicht. Die Tatsache, dass wir die siebtgrößte Wirtschaftsmacht sind, heißt nicht, dass wir ein reiches Land sind.


Spiegel: Brasilien wurde dafür gefeiert, dass es gelungen ist, Millionen menschen in kurzer Zeit aus bitterster Armut zu holen. War das alles nur eine Illusion ?
Ruffato: Tatsächlich hat sich durch Einkommentransfers die Situation der unteren Mittelklasse verbessert.
  • Heute verdienen 42 Millionen Brasilianer den Mindestlohn von 350 Dollar.
Das bedeutet aber nicht, dass wir die Menschen aus der Armut geholt haben.  
  • Sie wurden lediglich in die Lage versetzt, mehr Geld auszugeben, für Fernseher oder Autos. 
Das hat den Konsum erhöht und die Menschen zu Konsumenten gemacht, aber nicht zu Bürgern.
  • In den Bereichen Gesundheit, Erziehung, Verkehr und öffentlicher Sicherheit hat sich nichts getan.
Spiegel: Ist Ihr eigener Aufstieg nicht ein Beispiel dafür, dass sich vieles verbessert hat ?
 
Ruffato: Ich bin eine Ausnahme, kein Beispiel und kein Symbol für das neue Brasilien. Meine Mutter war Analphabetin, mein Vater ein halber Alphabet, aber beide wussten: Die einzige Möglichkeit für ein würdiges Überleben ist Erziehung. Das heißt, meine ungebildeten Eltern haben mehr verstanden als jeder brasilianische Politiker ...
  • (Notiz: ... das hat schon seine handfesten Gründe, dass Politiker nicht in Erziehung und Bildung investieren => was der Bürger nicht weiß, macht ihn auch nicht heiß ...)
Ich hätte eigentlich als Dreher arbeiten sollen, aber ich habe weitergemacht, Journalismus studiert, später kam ich zur Literatur. Das ist aber kein üblicher Werdegang. Von meinen Kindheitsfreuden sind die allermeisten entweder gestorben, weil sie im Drogengeschäft waren - oder sie haben in Fabriken geschuftet, waren unglücklich und wurden Alkoholiker.
  • (Notiz: ... egal wo: der Alkohol ist die wirtschafts-politisch wichtigste Droge, um die Verlierer dieser Systeme ruhig und kalt zu stellen und gleichzeitig Steuergelder zu kassieren ... von daher ist jede andere Droge nur eine zu bekämpfende Konkurrenz ... Alkohol war und ist auch nach der Schusswaffe und den eingeschleppten Viren das Tötungsmittel der Wahl gegen Ureinwohner" von Eurasien, Australien, Nord- bis Südamerika ...)
Für meine Freunde von damals bin ich ein Außerirdischer. Und noch etwas: Ich bin mir sicher, wenn ich nicht weiß wäre, sondern schwarz, würde ich jetzt nicht hier sitzen.

Spiegel: In welcher Welt fühlen Sie sich zu Hause, in der Welt  Ihrer Kindheit oder der Intellektuellen von Sao Paulo ?

Ruffato: Ich fühle mich gar nicht zugehörig, wie übrigens die meisten Brasilianer. Ich bin in der Stadt Cataguases geboren und lebe in Sao Paulo. Und wo gehöre ich hin ? Nirgends.

[...]

http://thecityfix.com/files/2011/05/SaoPaulo.jpg

SPIEGEL: Sie haben einmal gesagt, Sie würden jeden Morgen mit der Angst vor dem Absturz aufwachen. Woran liegt das ?

Ruffato: Menschen wie ich, aus der Mittel- und Unterschicht, leben in ständiger Unsicherheit. Anfang der Neunzigerjahre lag die Inflation hier bei 90 Prozent im Monat. Das Gefühl ist daher: Heute geht es uns gut, aber was morgen ist, weiß keiner. 

SPIEGEL: Im vergangenen Jahr haben Sie auf der Frankfurter Buchmesse eine schonungslose Rede gehalten, in der Sie die dunklen Seiten Brasiliens benannten: Brutalität, Homophobie, vor allem aber Rassismus. Ist das friedliche Zusammenleben von Farbigen und Weißen ein Mythos

Ruffato: Dieser Eindruck, dass es in Brasilien eine friedliche Vermischung der Rassen gebe, ist trügerisch. Die Sklaverei wurde hier erst 1888 abgeschafft, und wenn man sich die Abstammung der heutigen Brasilianer anschaut, sieht man, dass ihre männlichen Vorfahren in der Regel europäischer Herkunft sind, ihre weiblichen Vorfahren aber indigene und afrikanische Wurzeln haben.

Das heißt doch: 
  • Die europäischen Männer haben diese Frauen vergewaltigt.
  • (Notiz: der Nachweis ist relativ einfach => das mitochondriale Erbgut wird immer von der Mutter weitergegeben, so wurden und werden Erbkrankheiten, die auf mitochondriale Mutationen beruhen, immer mütterlichseits weitergegeben ...)
Wie soll daraus ein friedliches Miteinander erwachsen ?
Der Fußballer Ronaldo hat auf die Frage, ob Brasilien rassistisch sei, einmal geantwortet:
  • Ja, es gibt Rassismus, und als ich noch schwarz war, habe ich darunter gelitten.
 Er meinte:
  • Heute sei er nicht mehr schwarz, weil er Geld hat. 
Das ist das, was wir soziale "Weißwaschung" nennen.
  • Das heißt aber nicht, dass die weiße Elite diese Schwarzen auch akzeptiert. 
SPIEGEL: Von Pelé heißt es, er sei ein Schwarzer mit weißer Seele.

Ruffato: Genau, das ist doch der schlimmste Rassismus, den es gibt ! 

SPIEGEL: Die Arbeiterpartei wurde gewählt, weil sie versprochen hatte, diese elitären Strukturen abzuschaffen. Warum ist Brasilien noch immer so ungleich ? 

Ruffato: Unser politisches System ist ein Erbe der Militärdiktatur. Um Entscheidungen durchzusetzen, muss man so viele Allianzen schließen, dass es nahezu unmöglich ist, das System zu verändern. Die Arbeiterpartei hat es am Anfang versucht, aber inzwischen übernimmt sie die politische Praxis, die sie früher bekämpft hat, einschließlich der Korruption

SPIEGEL: Gilt das auch für Präsidentin Dilma Rousseff, die ja angekündigt hatte, gegen die Korruption vorzugehen? 

Ruffato: Wir Brasilianer sind alle korrupt.Ich selbst bin es, jeder hier ist es.
  • Die soziale Struktur führt dazu, und es macht keinen Unterschied, ob es um einen Real geht oder um 100 Millionen. 
  • Wir betrügen bei der Steuererklärung oder wenn wir einen Strafzettel bekommen.
Korruption ist akzeptiert, viele Menschen glauben sogar, es sei gar keine Korruption, wenn man den Staat beklaut. Weil uns der Staat ja auch beklaut.

Gibt es in der Regierung von Dilma Rousseff Korruption?
  • Sicher gibt es die, wie es sie auch unter Präsident Lula gab oder während der Militärdiktatur.
Unser gesamtes politisches System ist faul. Und das Schlimmste ist:
  • Wir Bürger leisten keinen Beitrag, um das zu ändern
  • (Notiz: ... ist ein natürliches Phänomen: erst wenn eine "kritische Masse" erreicht ist, setzt sie sich in Bewegung ...)
SPIEGEL: Sie haben Brasilien einmal als ein Land bezeichnet, in dem man "seinem Nächsten den Rücken zukehrt". Woher kommt diese Rücksichtslosigkeit

Ruffato: Wir haben kein Gemeinschaftsgefühl, wir sind sehr individualistisch und egoistisch.
  • Die Hauptursache dafür ist meiner Meinung nach unsere ausbeuterische Elite.
  • Sie hat den Staat zu ihrem Privateigentum gemacht.
Zum Beispiel unsere öffentlichen Universitäten: Sie sind gut, aber wer besucht sie ?
  • Nur die Reichen, die eine gute Schulbildung haben und die Aufnahme schaffen.
  • Und wenn einem Brasilianer der Aufstieg gelingt, dann übernimmt er die konservativen Werte der Mittelklasse.
Bei uns gilt:
  • Wer einen Hubschrauber hat, 
  • überholt denjenigen mit dem teuren Auto
  • das teure Auto überholt das schlechte Auto
  • das schlechte Auto den Motorradfahrer
  • dieser den Radfahrer und der Radfahrer den Fußgänger
Man schaut nicht zurück, sondern immer nur nach oben. 
 
SPIEGEL: Das ist das Gegenteil der Wahrnehmung, die viele von Ihrem Volk haben. 

Ruffato: Ich glaube, Brasilien wird oft falsch verstanden. Wir waren immer gewalttätig. 
  • Es hat mit dem Völkermord an den Ureinwohnern begonnen, 
  • es folgten die Sklaverei, später die Ausbeutung der armen Einwanderer
Und praktisch das gesamte 20. Jahrhundert lebten wir unter einer Diktatur. Die Geschichte Brasiliens ist eine Geschichte der Gewalt. Mich überrascht daher auch die Gewalt heute nicht. 
  • Wir sind so nett, dass wir in der Lage sind, eine Frau auf der Straße zu lynchen, weil wir sie verdächtigen, ein Kind entführt zu haben. 
  • Wir sind so offenherzig, dass wir voriges Jahr 368 Homosexuelle ermordet haben. 
  • Wir sind so friedlich, dass es Schätzungen zufolge im Jahr etwa 500 000 Fälle von häuslicher Gewalt gibt, aber das wird gar nicht bekannt, weil die Frauen sich nicht trauen, zur Polizei zu gehen. 
Ich weiß also nicht, warum wir so ein herzliches Volk sein sollen. Was wir haben, ist eine Neigung zur Fröhlichkeit. Trotz unseres Elends versuchen wir, fröhlich zu sein. 

SPIEGEL: Warum hat in letzter Zeit die Gewalt sogar noch zugenommen, obwohl die Armut gesunken ist und viele Favelas angeblich befriedet wurden? 

Ruffato: Die Situation hat sich radikal verschlimmert, und meiner Ansicht nach gibt es dafür verschiedene Gründe.
  • Die sozioökonomischen Unterschiede werden größer, das ist ein Grund.
  • Und weil der Drogenhandel nicht richtig bekämpft wird, ist Brasilien inzwischen zu einem der wichtigsten Märkte geworden.
Auch ein weiterer Aspekt ist interessant:
  • In Brasilien sind die Armen, die für die Reichen arbeiten, unsichtbar. 
Wenn ein Armer zum Verbrecher wird, sieht er den anderen nicht als Menschen, weil er selbst nicht gesehen wird.
  • Für ihn ist es egal, ob er 100 Real klaut oder jemanden umbringt. 
  • (Notiz: ... es gilt auch das Umkehrprinzip von übergeordneten Konzern- und Monopolstrukturen, dass je höher die Margen, Dividenden und Profitspannen sind, die Opferzahlen immer weniger ins Gewicht fallen ...)
Ich glaube, das liegt auch daran, dass der Staat im Alltag abwesend ist. 

SPIEGEL: Es gab sehr viele negative Reaktionen auf Ihre Rede in Frankfurt. Ihre Gegner drohten: Wenn Sie Ihr Land nicht liebten, sollten Sie besser auswandern. Warum ist Kritik an den Verhältnissen in Brasilien so ein Tabu

Ruffato: Ich glaube, das liegt an unserem geringen Selbstwertgefühl.
  • Es ist nicht schön zuzugeben, dass wir ein gewaltbereites Volk sind, dass wir Rassisten sind, Homophobe und Machos. 
Viel einfacher ist es, so zu tun, als gäbe es das alles nicht. Denn dann muss man nichts ändern.
  • Deshalb reden wir uns ein, dass wir die tollsten Strände, die schönsten Frauen und den besten Fußball der Welt haben. 
  • Warum müssen wir um bessere Lebensbedingungen kämpfen, wenn wir all das haben? 
  • Warum müssen wir etwas gegen die Schwulenfeindlichkeit tun, wenn wir die größte Gay-Parade der Welt feiern? 
Wir sind zu allem Überfluss auch noch scheinheilig

SPIEGEL: Ein Erbe der Diktatur? 

Ruffato: Ja, ganz sicher, die meisten Brasilianer sind in autoritären Systemen aufgewachsen.
  • Wir wurden mit Fußtritten erzogen.
Wir blicken einander 
selten auf Augenhöhe an, 
sondern von unten nach oben 
ein Blick von Menschen
die Angst haben. 

SPIEGEL: In diesem Jahr jährt sich der Militärputsch zum 50. Mal, die Diktatur hat hier länger überlebt als in fast allen anderen Ländern Lateinamerikas. Dennoch wurde die Vergangenheit kaum aufgearbeitet. Warum ist das so schwierig?
 
Ruffato: Wir Brasilianer meiden gern die Konfrontation. Wenn wir Dinge lösen können, indem wir sie verstecken, dann tun wir das.

Die Geschichte, die in der Schule gelehrt wird, ist eine konfliktscheue Geschichte:
  • eine Erzählung von der Rassendemokratie, von einem fröhlichen Volk.
Doch wir haben die Diktatur gar nicht richtig hinter uns gelassen,
  • wir haben noch immer eine verdeckte Diktatur der politischen und wirtschaftlichen Elite
SPIEGEL: Seit einem Jahr gibt es immer wieder Proteste unzufriedener Bürger gegen die Regierung. Ist das der Beginn einer größeren Bewegung, die das politische System zu Reformen zwingen wird? 

Ruffato: Ich mag keine Zukunftsprognosen erstellen, auch Volkswirte und Meteorologen liegen ja immer daneben. Sicher ist, dass die Proteste eine generelle Unzufriedenheit zeigen, allerdings sind die Menschen aus unterschiedlichen Gründen auf die Straße gegangen. Die einen forderten einen stärkeren Staat, andere ein besseres Bildungssystem.
  • Manche sind unzufrieden, weil sie jeden Tag drei Stunden zur Arbeit fahren,
  • manche, weil sie abends nicht das Haus verlassen können, weil es zu unsicher ist. 
  • Und wieder andere, weil ihre Kinder in Schulen gehen, in denen sie nichts lernen
Also, Unzufriedenheit gibt es genug. Was fehlt, sind gemeinsame Ziele. 

SPIEGEL: Warum sind die Brasilianer selbst in ihrer Unzufriedenheit so gespalten? 

Ruffato: Weil hier in Brasilien das, was allen gehört, keinem gehört. Wir kümmern uns erst, wenn die Probleme uns selbst betreffen.
  • Wenn der Nachbar überfallen wurde, geht mich das nichts an.
  • Wenn ich ein gepanzertes Auto habe, kümmern mich Überfälle nicht.
  • Wenn die Kinder auf der Straße hungern, ist das nicht mein Problem, solange meine Kinder zu essen haben. 
Wir haben keinen Gemeinsinn.
  •  (Notiz: ... mit einem solchen Deutschen habe ich mich mal auf einer Autofahrt vom Seemannsheim in Emden nach Bremen unterhalten, der sich vor etlichen Jahren in Brasilien niedergelassen hat ... es war erschreckend, wie arrogant ein Mensch sich gegenüber der heimischen Bevölkerung benehmen und verhalten kann, dem nicht bewusst ist (trotz höherer Schulbildung) auf wessen Kosten er nur erfolgreich werden konnte ...)
SPIEGEL: Kann der Fußball der fehlende Kitt dieser gespaltenen Gesellschaft sein? 

Ruffato: Einerseits stimmt es, dass Fußball Arm und Reich vereint.
  • Aber er ist auch ein Herrschaftsinstrument, das eingesetzt wird, um soziale Unterschiede zu überdecken.
Als Brasilien 1970 zum dritten Mal Weltmeister wurde, waren die Repressionen am schlimmsten.
  • Gegner der Militärdiktatur wurden gefoltert und ermordet
SPIEGEL: Wird der Fußball auch heute noch politisch genutzt? 

Ruffato: Keine Frage, da hat sich nichts geändert.
  • Am Anfang hieß es, dass die WM der Bevölkerung und den Austragungsorten zugutekommt, weil in neue Infrastruktur investiert wird. 
Jetzt sehen wir:
  • Es war vor allem eine Gelegenheit für Korruption
  • Es werden Stadien gebaut, die keiner braucht, und Steuergelder verschwendet. 
Das ist unsere traurige Realität. 

SPIEGEL: Sie sind großer Fußballfan, werden Sie sich Spiele im Stadion ansehen? 

Ruffato: Nein, denn die Eintrittspreise sind sehr hoch, das kann ich mir nicht leisten. Deshalb sehen Sie in den Stadien auch nicht die brasilianische Bevölkerung.

Man konnte das gut beim Endspiel des Confed-Cups beobachten:
  • Das ganze Stadion war voll mit weißen Zuschauern, die unserer Nationalelf zuschauten, die vor allem aus Schwarzen besteht.
Das ist die Metapher für Brasilien:
  • Die Dunkelhäutigen schwitzen, damit die Elite ihren Spaß hat. 
SPIEGEL: Herr Ruffato, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. 

Ruffato, 53, ist einer der bekanntesten Autoren Brasiliens. Sein Leben klingt wie ein Roman: die Großeltern arme italienische Einwanderer, die Mutter Analphabetin, der Vater Popcornverkäufer. In seinen Büchern gibt Ruffato der städtischen Unterschicht eine Stimme, berühmt wurde er mit seinem auch ins Deutsche übersetzten Roman "Es waren viele Pferde", der in 69 Szenen einen Tag in São Paulo erzählt, so atemlos, brutal und manchmal auch poetisch, wie das Leben dort ist. Ruffato besitzt kein Auto, kein Handy, keinen Fernseher und lebt mit seinen zwei Katzen in einer bescheidenen Wohnung im Westen São Paulos, in der auch das Gespräch stattfand. 

Das Gespräch führten die Redakteure Jens Glüsing und Juliane von Mittelstaedt.


* * *

 (tobeco)
 
 

Dienstag, 18. März 2014

" Last flight - final communication "



(1:19 min)

" ... and the Cockpit is not answering the phone ..."



* * *


Mittwoch, 22. Januar 2014

" Flucht ist kein Verbrechen " (Zitat)


Einem Freunde

Wie kommt es, dass Du mich verstehst,
wenn ich die Sprache meiner Heimat rede,
die doch so weit jenseits der Meere liegt ?

Und wenn ich still zu meinen Göttern bete,
dass du unsichtbar bei mir stehst,
und deine Freundeshand in meiner liegt ?

Auch fühl ich oft mit weichem Strich
beim Geigen deine Hand mich rühren,
und wenn ich krank bin, ängstet´s mich,
Du möchtest meine Leiden spüren.

 
(Hermann Hesse)



* * *

Der Anfang war der Kolonialismus,
 
 das Ende ist die Globalisierung

http://www.fuereinebesserewelt.info/wp-content/uploads/2009/06/fluechtlingskarte_aog.gif
fuereinebesserewelt.info/was-es-heist-ein-fluchtling-zu-sein

Aus der Schattenseite
  
der Globalisierung der Märkte,
 
Militarisierung & Umweltzerstörung

fliehen die Menschen aus Heimat und Vaterland
  
http://www.kpg-responsebility.de/wp-content/uploads/2013/06/Folie1.jpg

Donnerstag, 2. Januar 2014

" Einer für Alle - Alle für Einen "

gewidmet den Humanisten und Kosmopoliten 

 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiNaVrhi0gKsZCymdVnQ7Egq2AElcsI0U5bc-0bQ9mCtmsEWLlh4oRdqqdY3j3sa6d_F4yTesmVwtIvLt22VjQ9c0AuD0fNnK7rqD5oGmSlTY0VCpS6DLPeVXl1H3YpboN8C0BdP6zNb2g/s1600/Infinite+God.jpg

 Ziehe an Dein kosmopolitisches Gewand

und schaue lebenslang demütig und gebannt

auf das Leben aller Wesen in Deiner Hand
  


Weg der Vernunft

" Einer für Alle - Alle für Einen "  

ist das "Innerste Wesen" des Humanismus.

http://waldorfblog.files.wordpress.com/2011/05/holzstich-aus-flammarion-l-atmosphaire-paris-1888.jpg
waldorfblog.wordpress.com

Es ist die zeitlose, grenzenüberschreitende 

universale Aufforderung an jeden Menschen,

die Bürden, Lasten und Schwere gemeinsam zu tragen,

die Freuden, Genüsse und Erkenntnisse miteinander zu teilen.

http://media05.myheimat.de/2009/05/31/531415_preview.jpg
myheimat.de

Keine Religion, keine Obrigkeit und auch keine Verfassung

kann dieses außer Kraft setzen, denn es ist selber eine Kraft,

die Kosmopoliten und Humanisten zusammenwachsen lässt.


(... das "Non-plus-ultra" => leicht zu begreifen, schwer zu verinnerlichen ...)

* * *

Freitag, 6. Dezember 2013

" Freiheit ist nicht nur ein Wort "

 http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/mandela112~_v-videowebl.jpg

Wer sich von Obrigkeiten & Diskriminierung 
 
nicht brechen lässt, muss großen Mut haben, 
 
wer auf Rachegefühle verzichtet
 
hat ein noch größeres Herz.

 http://www.afrika-junior.de/public/images/Persoenlichkeiten/Geschichte/Mandela_im_Gefngnis.jpg

 * * *

Sonntag, 11. August 2013

" Believe it or not "

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEixu_jUeoPOGvBzVcAKb5-44SuCe1I6CTrZtRjbhQ1tW8llew1pWyhrkZyDp7tzw4V1ob3gVFpHDc3mG0TFUMPtQb4bZ79vlZJwjmh-ouIA9O5cF2HjUWUkNNJSxFu5w5qAejhlb0cKjMCS/s320/A+Tribute+To+Manowar.jpg
tributes-of-metal.blogspot.de


Only with a heart of steel ... 
 
http://www.manowarfinland.com/kuvat/diskografia/hell_on_earth_part_iii.jpg
manowarfinland.com

... you can survive in hell !

* * *
 

Freitag, 5. Juli 2013

Eine "friedliche Welt" ist die "Mutter aller Kinder"

http://img.mittelbayerische.de/bdb/2031900/2031999/300x.jpg

* * *

Wo die "Mutter des Friedens" unterdrückt oder getötet wird,
 
kommt "Vater Krieg" ohne Rücksicht auf Verluste und Zukunft.

. . .
 

Donnerstag, 27. Juni 2013

Exodus

http://static1.kleinezeitung.at/system/galleries_520x335/upload/3/2/6/3206358/minsk010112_726apa.jpg
kleinezeitung.at

Was war der Anfang,

wo ist das Ende ?

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1374518.1355311941/860x860/leibeigenschaft-mauretanien.jpg
sueddeutsche.de

* * *

( Auf der weltweiten Spurensuche nach den Gründen eines täglichen Wahnsinns entdeckt man in einem kollektiven Teufelskreislauf immer wieder die gleichen Prinzipien und Unrechtszenarien:
  • Leibeigenschaft, Unterdrückung und Ausbeutung jeder Form, Rechtlosigkeit, Rohstoffausbeutung, Meinungsunfreiheit, Vettern- und Clanwirtschaft, Rechtsbeugung, Militarismus, Spekulation, Religionsfanatismus, Umweltzerstörung, Vergewaltigung, Verstümmelung, Korruption, Vertreibung, Folter, Diktaturen, ethnische Säuberung, Monopolismus, Wirtschafts- und Finanzkriminalität, Diskriminierung und Benachteiligung, Willkür und Verwahrlosung ...
Manchmal führt die Spur zum einzelnen Verursacher, selten aber kehrt das Glück zu den Leidtragenden und das Recht zu den Benachteiligten zurück )

. . .
 

" Ask and watch closely what's going around you "



 I

knew 

that I could 

never again raise my
 
voice against the violence  

of the oppressed in the ghettos 
 
without having first spoken clearly to the 

greatest purveyor of violence in the world 

today  - my own government
 

 http://blogs.nd.edu/msps/files/2013/01/MLK.jpg
 blogs.nd.edu//peace


 I cannot be silent


*  +  *

(... you ! cannot be silent ! ...)
 

Montag, 24. Juni 2013

" Can we give the truth and human rights a chance ? "

http://ok-ko.ch/wp-content/uploads/2013/06/edward_snowden_bradley_manning_nobel_prize.jpg
ok-ko.ch
 

Edward Snowden und Bradley Manning 
  


 LeeCamp2
  
gegen

Staatsterror mit System 

http://sphotos-a.xx.fbcdn.net/hphotos-ash4/p206x206/396709_10150560464469268_1603461133_n.jpg
facebook.com

 Zitat:

Die Staaten halten 

sich Inquisitionssysteme
 
um sich in ihren Gespinste-Systemen zu bewahren
 
auch und insbesondere

 unsere vermeintlichen Vorzeigedemokratien
 
welche sie mangels besseres Wissens Demokratien nennen ?

  
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEifISg-r0ukOuHXgPPXVjB4NBB66mItAffvVkbruTlSHvc41vCZIondqkes4ifc0tCH85SBXUEf0QbsZVyVmSQ87gISmmKARnGSbtSfISpBStuwB_q-EXoS_FDMZwGzfwMSY6QZOiVkM7Ev/s1600/usageheimgef%25C3%25A4nginsse.jpg  

Zitat:

Länder,
 
 in denen sich Geheimgefängnisse der CIA befinden

in die Verschleppte zur Folterung überstellt wurden

über denen die CIA illegal Flüge durchgeführt hat

 in denen von der CIA Personen entführt wurden



I am Bradley Manning
 

' I don't want to live in a society

 

that does these sort of things ' ! 

  


theta00
 
* * *

Mit höchstem Respekt ziehe ich meinen Hut vor Menschen

die für andere ihr Leben riskieren und ihre Existenz opfern. 

 . . .
 

Sonntag, 9. Juni 2013

Black Sabbath

" Heaven and Hell "

http://thumbs4.ebaystatic.com/d/l225/m/mI2OyzrEiQZKoPz_Uo4F4GQ.jpg
ebay.de
  
[...]

  They say that life's a carousel
Spinning fast, you've got to ride it well 

The world is full of Kings and Queens
Who blind your eyes then steal your dreams 

 

... it's Heaven and Hell ...
 

And they'll tell you black is really white
The moon is just the sun at night


´And when you walk in golden halls
You get to keep the gold that falls
  


... it's Heaven and Hell ...

No, no fool, 


 fool


You got to bleed for the dancer


Fool, fool, look for the answer !


(Black Sabbath) 
 
* + *
 

Mittwoch, 5. Juni 2013

" Nothing can stop me now "

 Leichte Brise ?

Irrtum:

 Schwerer Sturm !


zinovp

* * *


Samstag, 11. Mai 2013

" What`s possible "

 Laird Hamilton takes on Teahupoo








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