Montag, 19. Oktober 2015

Gramatik - Street Bangerz


TRACKLIST:

Track 1: 0:00 
 (INTRO)
 - ENTER THE REALM

Track 2: 1:19 
- A BUNCH OF QUESTIONS

Track 3: 5:00 
- TRANQUILO

Track 4: 11:24 
- COOL THIEVES

Track 5: 14:41 
- DUNGEON SOUND

Track 6: 18:33 
- TALK THAT SLANG

Track 7: 22:00 
- THE SWING OF JUSTICE

Track 8: 27:40 
- SPOILER ALERT

Track 9: 30:15 
- FLIP THE SCRIPT

Track 10: 32:51 
- MUY TRANQUILO

Track 11: 36:45 
- ON THE RUN

Track 12: 40:18 
- IN THIS WHOLE WORLD

Track 13: 44:12 
- THE ANTHEM

Track 14: 49:00 
- CIRKUS

Track 15: 52:30 
VICTORY

Track 16: 55:52 
- GOT TO BE IN ALL THE WAY

Track 17: 58:19 
- BALKAN EXPRESS

Track 18: 1:01:49 
- ADRIATIC SUMMER NIGHTS

Track 19: 1:04:51 
- ORIENTAL JOB

Track 20: 1:08:04 
 - WALKIN' DOWN THE STREET
 
* * * *
 

Sonntag, 18. Oktober 2015

" Stimm- und Sprachbildung "


https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=https:%2F%2Fwww.planet-schule.de%2Fsf%2Fmultimedia%2Fanimationen%2Fanatomie_der_sprache%2Fanatomie_der_sprache7.jpg&sp=c4ff67ca1fb3bf64009b386a08fd4881

Zitat:


[...]

Der Kehlkopf sitzt an der Schnittstelle zwischen Luftröhre und Speiseröhre - er besitzt einen Verschlussmechanismus, der verhindert, dass Fremdkörper in die Atemwege und in die Lunge eindringen können.
  • In der Entstehungsgeschichte der Gattung Mensch (der "Phylogenese") waren die Stimmlippen wahrscheinlich zunächst in ihrer Funktion darauf beschränkt, diesen Verschlussmechanismus zu gewährleisten. 
Im Laufe der Zeit sollte jedoch eine weitere Aufgabe hinzukommen - der Mensch entwickelte sich zu einem sprechenden Wesen weiter.

Sprachzentrum

http://www.nationalgeographic.de/thumbnails/lightbox/35/61/01/hirn-16135.jpg
  • Bei Neugeborenen steht der Kehlkopf im Hals noch sehr weit oben - Säuglinge können deshalb gleichzeitig atmen und trinken, ohne sich zu verschlucken. 
Ab dem sechsten Lebensmonat wandert der Kehlkopf weiter nach unten - 
  • oberhalb des Kehlkopfs entsteht der Raum, der notwendig (!) ist, um den weiter unten entstandenen Klang zur Sprache weiterzuverarbeiten.
[...]

* * * *

< ein Sprachraum >

. . .
 

" Die Beugung des Wortstammes "

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fwww.angenehmdeutsch.de%2Fwordpress%2Fwp-content%2Fuploads%2F2012%2F06%2FWortarten1.png&sp=c17386544cead36388c987b1fb684a6c



Artikel, SubstantivPräposition,

Verb, Pronomen, Adjektiv



Exhoschi 

Hilfsverben, Adverbien, Konjunktionen,

 Interjektionen, Partikel

Exhoschi



Partizip

 weitere Pronomen

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fsuz.digitaleschulebayern.de%2Fdeutsch%2Fdunterlagen%2Fwortarten.gif&sp=0bd65272180412b07790f331781184da

Flexion = die Beugung

flektieren = biegen

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fwww.kochunterricht.ch%2Fwp-content%2Fuploads%2F2013%2F08%2Fwortarten.jpg&sp=86979bfceb79efd3c4fb420cf1d0d5b1
kochunterricht.ch

Zitat:

gutefrage.net//was-heisst-unflektiert

[....]

Flektion ist der Oberbegriff für alle Veränderungen, die an Wörtern durchgeführt werden, um sie in den jeweiligen Sprachzusammenhang einzufügen, d.h. 
  • Deklination die Beugung (Anpassung) des Nomens, Pronomens, Adverbs, Artikel, Numerale => Fallsetzung
Wörter, die sich nicht verändern können, sind unflektierbar. Können sie es, sind es aber nicht, sind sie unflektiert.

[...]

" Wortstamm als Basis der Flektion "

https://s17-us2.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fwww.allgemeinbildung.ch%2Farb%2Farb%3Ddeu%2Fw_LernPlakate_DEU_Wortstamm.jpg&sp=d47433b8c3fb88c65a9ea6e6c5c229ba
 allgemeinbildung.ch

 Die Grundform / der Stamm

von 6 Wortarten 

wird

flektiert - gebeugt - gebogen

geändert - angepasst,

durch 

allgemeinbildung.ch

Konjugation

Verb

+

Deklination 

Nomen - Adjektive Pronomen 
 
Artikel - Numerale

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fendoftranslation.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F06%2Fprost.png&sp=056a00396b7e15b74fdd317867ee354b

um die Zugehörigkeit nach 

  Person, Numerus, Tempus

ModusGenus,

Kasus,

 bestimmen und erkennen 

zu können.

 https://s16-us2.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http%3A%2F%2Fwww.allgemeinbildung.ch%2Farb%2Farb%3Ddeu%2Fw_LernPlakate_DEU_Wortstamm-Arten.jpg&sp=bab35c03d9546a022b68c896e518d0a0
allgemeinbildung.ch

 Unveränderlich - nicht zu beugen sind

Adverb, Präposition

Interjektionen, Konjugationen

 * * * *

 (... die Grammatik und Vokabeln, die Rechtschreibung und Aussprache seiner eigenen "Muttersprache" zu beherrschen und auch zu verstehen (!), ist die notwendige Voraussetzung, um eine andere, weitere Sprache leichter und schneller erlernen zu können.
  • Trotzdem hartes Brot für diejenigen, die immer nur eine Sprache gewohnt sind, so dass diese im Hirn dominiert und omnipresent ist.
  • Was ein Kind spielend erlernen kann - sofern ihm die Möglichkeiten angeboten werden - muss der Erwachsene sich nun mühsam erarbeiten ... 
Von allen vier oben genannten Begriffen ist die Grammatik die wichtigste, sie ist das "Knochen- bzw. Grundgerüst", an dem sich alle weiteren sprachlichen Elemente orientieren:
  • Alles andere kann man sich durch die Jahre und Jahrzehnte stetig aneignen.
Doch wer dieses "Regelwerk der jeweiligen Landessprache" (noch) nicht verstanden bzw. nicht verinnerlicht hat, braucht immer einen höheren Aufwand, um erkennbare Lernfortschritte und Sprachverbesserungen zu erzielen ... 
  • Vermutlich könnte jeder zwei bis drei Fremdsprachen beherrschen, wenn einem die Lern- und Lehrmethoden in Ruhe angeboten werden - ohne Leistungsdruck und Konkurrenzdenken.
Wer mir die Grammatik und das Regelwerk seiner eigenen "Muttersprache" methodisch und mit Konzept  an die Hand geben kann, der hat sie auch wirklich verstanden: Wort für Wort ...)

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Ffrawofoto.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2015%2F02%2Fsigurta-park-11.jpg&sp=7bfa42017440c0bcf0302f594b814800

. . . .
 

The Beatles - Because



[Intro]

Because the world is round, 
it turns me on

Because the world is round

Because the wind is high
it blows my mind

Because the wind is high

Love is old, 
love is new

Love is all, 
love is you

Because the sky is blue
it makes me cry.

Because the sky is blue

[Instrumental]

* * * *

Freitag, 16. Oktober 2015

" Die traditionelle Heilmassage "

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fwww.guide-piscine.fr%2Fmedias%2Fimage%2Fle-modelage-est-realise-par-une-estheticienne-tandis-que-le-massage-est-pratique-par-un-kinesitherapeute.-4799-1200-630.jpg&sp=a3f46b2c627ab667d9e028c5b6b30653
guide-piscine.fr

Aus

"Fleisch und Blut"

gemacht,

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2F1.bp.blogspot.com%2F-zOHRyZUqQVM%2FUUU1yEP5CuI%2FAAAAAAAACn4%2FbO8mUbIkv3s%2Fs1600%2FSistema%2Blinfatico.png&sp=91eb285343ac3d2e97328a616bd00417
 gavetasdemiescritorio.blogspot.de

zu 

"Geist mit Seele"

erwacht,

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fwww.praxis-info.ch%2Ffotos%2Ftcm_01.jpg&sp=cc7b33bba94ab995d60d7c407aadc34f
 praxis-info.ch

zum 

"Erleben im Leben"


gedacht.

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fwww.vishuddha-zentrum.de%2Fimages%2FplFussmassage.jpg&sp=c2eab3dc58feda8e90c415d48bcdb7d2
 vishuddha-zentrum.de

* * * *

(... Njoman hat schon recht: Massage ist nicht gleich Massage. Wenn ich also "Heilmasseur" richtig verstanden habe, dann bietet er eine "Traditionelle Heilmassage" an, deren Grundlagen in seiner Heimat in Indonesien auf der Insel Lombok zu finden sind:
  • dort findet die Heilmassage so weit wie möglich täglich (!) statt, was wiederum positive Rückwirkung auf die Bewältigung des Alltags hat.
Es geht darum, nicht nur die Verspannungen an den einzelnen Körperteilen zu lösen, sondern sich auch zu fragen, woher diese Verspannungen kommen. Sie entstehen seiner Meinung nach dadurch, dass der Mensch zu kopflastig handelt => er versucht alle Dinge mit dem Kopf bzw. mit seinem Verstand zu lösen, vergisst aber allzu schnell zwei elementare Dinge:
  • Erstens ist der Mensch nicht nur ein Verstandes- sondern auch ein Gefühlswesen, dass auch auf "Herzensebene" agiert => doch zu oft werde diese Ebene vernachlässigt.
 +
  • Zweitens kann der Kopf sich selber irren, da er übervoll von Bildern, Eindrücken, Informationen und Fehlinformationen ist und von ihnen beherrscht werden kann.
Es kann sogar der krankhafte Zustand eintreten, dass der Kopf uns "belügt" und "betrügt", so dass der Körper und seine Funktionen sich nicht mehr im Einklang mit dem spirituellen Teil befinden => es kommt wie es kommen muss, wenn Körper und Geist nicht mehr in Harmonie miteinander leben:
  • Verspannungen, Fehlhaltungen und sogar Dysfunktionen sind das unerwünschte, leidvolle Ergebnis.
Jeder könnte also zu einem Masseur gehen, der die Verspannungen durch sein professionelles Wissen und Können lösen kann, doch die Ursachen sind damit noch nicht ausreichend geklärt.

Seine zusätzliche (!) Aufgabe als "Heilmasseur" bestehe darin, die vernachlässigte bis misshandelte "Gefühlsebene" wieder mit dem "Spirituellen Wesen", das uns alle umgibt, wieder zu vereinigen:
  • Er schafft also durch Meditation, Atemübungen, Massage und Akkupressur wieder den Zugang zu diesem "höherem Wesen, für das jeder einen anderen Namen hat: Gott, Geist oder Allmacht.
Der "Heilmasseur" ist somit ein in uralten Traditionen ausgebildeter "Wissender", der diesen verloren gegangen Zugang wiederfinden kann, er stellt also wieder den Kontakt her =>  die zuvor behinderten und eingeschränkten Energien können wieder fließen, Körper und Geist finden wieder zueinander, sie werden wieder eine in sich geschlossene Einheit.

Wenn aber die geistig-seelische Ebene weiterhin nicht mit den Körper und seinen Funktionen korrespondiert, also in ständiger Disharmonie mit ihnen lebt, dann käme es zu Suchtgefahren, Verbrechen und Kriegen, denn es besteht, wie er eingangs erwähnt hat, die Gefahr, ausschließlich nur auf seinen "Kopf" zu hören und sein "Herz" zu vernachlässigen.
  • Sollte dieser Fall der "Getrenntheit" eintreten, wird der "Kopf" immer lügen, weil er den Anspruch des Menschen auf "Ganzheitlichkeit" verwirft und fortan mit falschen Anweisungen betrügt.
Auf der praktischen Ebene wird der "Heilmasseur" mit seiner "Behandlung" nicht nur "Hand auflegen", sondern auch versuchen, schädliche Erinnerungen und beängstigende Bilder im Kopf zu elemieren und vergessen zu machen => dies ist in einer medikamentös orientierten Medizin und in einer ständig Traumata produzierenden Welt ein wünschenswertes, alternatives und humanes Ziel.

Sein Credo ist: ich kann nur Gutes geben, wenn ich selber ein guter Mensch bin oder werde ...)

 . . .

Donnerstag, 15. Oktober 2015

" Papier ist geduldig " (Redewendung)


Zitat:

[...]

Eine perfekte Internetwelt sähe wohl so aus:
  • Meinungsfreiheit ohne Zensur,
  • Wohlstand für jeden mit einer guten Idee,
  • öffentlicher Diskurs ohne Schranken,
  • Freunde auf der ganzen Welt und ein Bollwerk gegen unmenschliche Ideologien. 
Da aber auch die Netzwelt von dieser Welt ist,
gutezitate.com

gibt es neben viel Licht auch Schatten.
  • Diktaturen haben die Zensur im Internet perfektioniert,
  • der Meinungsaustausch wird immer wieder vom Shitstorm abgewürgt,
  • die digitalen Freundschaften sind oft sehr flüchtig
und
  • Propaganda hatte es noch nie so leicht, Publikum zu finden.
[...]


wiwo.de

* * * *

Montag, 12. Oktober 2015

" Der Repressionsstaat fürchtet die Wahrheit - sie ist sein größter Feind "



Wie hoch ist der Blutzoll, um an

 die Spitze der Nahrungskette zu gelangen ?

 https://s3-eu5.ixquick.com/cgi-bin/serveimage?url=http:%2F%2Fivarfjeld.files.wordpress.com%2F2012%2F06%2Fturkey-military-erdogan-2011-8-4.jpg&sp=471807cecc1b8f8349eb9c98a62146d5
 arabic-military.com

Wieviele Menschen muss ich ermorden lassen,

um meine Spitzenposition zu sichern ? !



 Xêr Amey / Bixêr hatîn

* * * *

- tiefste Trauer um den grausamen Verlust von Menschen, Schutz und Würde  ... schwerste Schmerzen spürt das Herz, Dunkelheit umfasst die Seele ... all das wegen "psychopathisch veranlagte Führer", die bis zu ihrem eigenen Lebensende mit ihrer loyalen Gefolgschaft - brutaler als jedes Raubtier - nicht aufhören können, tagtäglich den Dolch in das Herz ihrer realen und vermeintlichen Widersacher zu stoßen -

. . . .

Sonntag, 11. Oktober 2015

" Alle Erben des Kolonialismus haben ein Gesicht & einen Namen "

 entnommen aus:



 [...]

Der sich entwickelnde koloniale Staat basierte nicht auf politischer Teilhabe
  • sondern auf Ausschluss, Macht und Kontrolle
Die Kolonialherren reklamierten ein Staatsterritorium und eine auf ihren Rechtsvorstellungen basierende Staatsverwaltung,  
  • aber sie gingen nicht davon aus, dass sie ein Staatsvolk regierten
 und 
  • hatten auch kein Interesse, ein solches zu schaffen oder zu seinem Entstehen beizutragen.
 [...]

* * * *

(... nach langer Zeit mal wieder mit Gleichgesinnten, wenn auch Unterschiede in Formulierung und Emotionen, gegenseitig besucht und diskutiert ... Meinungsverschiedenheiten müssen sein, und sie werden nicht nur gebildet durch die Erkenntnis von logischen Zusammenhängen und Informationen, sondern auch sehr stark durch die die eigene Biografie und Lebenserfahrungen ... 

Was den Kolonialismus und Postkolonialismus anbelangt, so darf nicht vergessen werden, wie die"Kolonialherren und -mächte" vor Jahrzehnten und Jahrhunderten vorgegangen sind => es ist die Etablierung von "inländischen" Familien, Familienclans und Dynastien in den 3.Weltländern, die stellvertretend die Verwaltung und "Ausbeutung" des jeweiligen Landes übernommen haben ... es mag Unterschiede in der Anwerbung,  Unterstützung und Protektion geben, aber es liegt dieses eine Grundprinzip vor:  
  • die Kolonialmacht wendet sich nach "Kriegszeiten" geprägt durch brutale Feldzüge, Eroberungen und Auslöschung in "Friedenszeiten" immer an die stärksten und mächtigsten Familienstrukturen des jeweiligen Landes
Was bei dieser Thematik auf keinen Fall außer acht gelassen werden darf, ist gerade die "exponierte Stellung der Familie" in 3.Weltländern 
  • => sie ist oder war zumindestens der Taktgeber für das Leben im Alltag - unterordnen musste sich der Individualist.
Wenn ich meinen "Alten" noch so reden höre, so ist die "Marga", der Familienverband alles => und kaufst Du Dir ein Auto, denke nicht, es gehört Dir - nein, es gehört der Familie bzw. der Großfamilie.

Wenn also eine Kolonialmacht dieses erst einmal verstanden und all die "mächtigen" Familien an sich gebunden hat, egal in welchen Ländern dieser Welt, erst dann kann diese "Allianz" das annektierte Land und Volk beherrschen und ausbeuten.
  • Nun mögen sich weltweit viele Familienbanden auflösen, doch die Macht und Einflussnahme ist nach wie vor in diesen "Familienclans und -strukturen" zu finden, und sie suchen ihrerseits immer die Protektion im Ausland, egal ob von den USA oder Russland. 
  • Nur so können sich Diktatoren, Gewaltherrscher und Repressionssysteme Jahrzehnte bis Jahrhunderte an die Macht halten.
Wenn also heute (!) ganze Ländereien,
  • Wiesen und Felder,
  • Grund und Boden,
  • Wälder und Seen,
  • Berge und Täler,
  • Wasser und Luft,
an Konzerne und Banken, Großinvestoren und Spekulanten verkauft werden, dann werfe man hin und wieder einen kurzen Blick in die Vergangenheit, schaue sich in der Gegenwart ganz konkret
  •  die ersten 100 mächtigsten Familien des jeweiligen Landes
  • die Struktur, Zusammensetzung und Funktionsweise von Regierungen, Parlamenten, Militärs und Geheimdiensten genauer an,  
und die Erkenntnis wirtschafts-politischer Abläufe wird um ein deutliches Stück klarer und fassbarer:
  • => und koste es das Land seine Entwicklung und den Menschen ihr Leben: die willkürlichen Verträge und mit heißer Nadel gestrickten Gesetze werden eingehalten ...)
* * * *

(... das formale Gerede und Gestammel von "westlichen" Politikern, dass sie die Demokratie in den jeweiligen "undemokratischen" Ländern wohlwollend unterstützen wollen, ist eine weitere etablierte Lüge - genau das Gegenteil ist ihre Absicht:
  • => ein "Vasallen- und Rohstoffland muss in Armut, Unruhe und in Unfrieden leben,
denn nur so erhält man über seine "Helfer und Helfershelfer" preiswert Rohstoffe und die Produkte durch "menpower" geschaffen ...)

. . .

Freitag, 9. Oktober 2015

" Was sind die Industrieländer ohne ihre Rohstofflieferanten ? "

entnommen aus

Lesebuch Dritte Welt Band 2

Peter Hemmerle Verlag

Wuppertal, 1984

* * * *

Afrika


dreamstime.com

Piano und Trommel

Afrikanische Tradition

Amos Tutulola: Bei der treuen Mutter

John Pepper Clark: Agbor Tänzerin

Amadou Kone: Der Kampf der Zauberer

Kwesi Brew: Ahnengesichter

Arlindo Barbeitos: Nachtblume; Der Verrückte; Töten; Norden; Heimweh

Gabriel Okara: Piano und Trommeln

IOswald Mbuyiseni Mtshali: Shakas Geburt

Maskerade

Koloniale Abhängigkeit und Befreiung

Olaudah Equiano: Das Sklavenschiff

Jomo Kenyatta: Der Mann und der Elefant

Waruhio Itote: "Loyalisten" gegen "Mau Mau"

Ferdinand Oyono: Madame auf dem Markt

Gerald Felix Tchicaya U Tams'si: Der Verächter

Mongo Beti: Hochwürdiger Pater

Chenjerai Hove: Ein Maskenzug

Jose Luandino Vieira: Im Gefängnis

Baumeister der Nation

Politik und Gesellschaft nach der Unabhängigkeit

Christopher Okigbo: Hurra dem Donner

Henry Barlow: Der Aufbau der Nation

Chinua Achebe: Der Wähler

Sembene Ousmane: Eine ehrenwerte Gesellschaft

Wole Soyinka: Ich salbe mein Leib

Ngugi Wa Tiong'o: Ja oder Nein

Die Auserwählten

Frauen in Afrika

Buchi Emecheta: Eine schwarze Schriftstellerin

Henry Lopes: Afrikas Frauen leben gebückt

Ahmadou Kourouma: Salimata

Bessie Head: Die Auserwählte

Aminata Sow Fall: Wer seine Frau liebt, macht ihr Geschenke

Mariama Ba: Ein so langer Brief

Kreuz des Südens

Südafrika

Dennis Brutus: Kälte

Arthur Nortje: Gedicht - Südafrikanisch

Mongane Wally Serote: Blut für jedes Neugeborene

Stimmen aus Gold

Literatur und Kultur in Afrika

Jean-Marie Adiaffi: Das Gold

Francis Bebeye: King Albert

Ngugi Wa Thiong'o: Literatur im Unterricht

Süd-Ost-Asien

asia-atlas.com

Statt eines Vorworts

Mochtar Lubis: Themen für die Schriftsteller Asiens

Indonesien

Mochtar Lubis: Das kurze, glückliche Leben des Conat

Sitor Situmorang: Mutter geht in den Himmel

W.S. Rendra: Der Gefangene

Iwan Simatupang: Dürre

Pramoedya Ananta Toer: Brief an einen Freund vom Land

Malaysia

Kassim Ahmad: Eine gewöhnliche Geschichte

Cecil Rajendra: Canto des Fortschritts

Keris Mas: Hartnäckig

Muhammad Haji Salleh: Eiskrem-Boys

Shanon Ahmad: Mein Besucher aus Kualumpur

Phillipinen

Sionil F. Jose: Ein Held

Nick Joaquin: Das Kleine als Erbschaft

Rene Estrella Amper: Brief an Pedro, US-Bürger

Gregorio C. Brillantes: Geschmack am guten Whiskey der Bourgeoisie

Joaquin R. Roces: In Samar

N. V. M. Gonzales: Die Kinder des aschebedeckten Lehmbodens

Thailand

Pensiri Kiengsiri: Puyai Uam fuhr nach Bangkog

Riem Eng: Das Hinterbein des Elefanten

Pira Sudham: Lied eines Flüchtlings

Sachaporn Singhapalin: Der Eindringling


Latein-Amerika


Luis Britto Garcia: Entdeckung Westindiens

Guillermo Cabrera Infante: Ein Kupferstich aus dem 16. Jahrhundert

Eduardo Galeano: Potosi 1600 - Das achte Weltwunder

Manuel Scorza: Von den verschiedenen Gesichts- und Körperfarben

Pablo Neruda: Der Indio

Eduardo Galeano: Freiheit in Palmares

Pablo Neruda: Mit den Negern tanzen

Nicolas Guillen: Probleme der Unterentwicklung

Luis Britto Garcia: Entwicklungshilfe

Julio Cortazar: Das Elfenbein aus dem Turm

Roque Dalton: Biblische Geschäfte

Lizandro Chavez Alfaro: Der Schneider von Alabama

Sergio Ramirez: Über die gesetzlichen Mittel ein Geständnis zu erwirken

Ignacio de Loyola Brandao: Aussage von Carlos Lopes

Arturo Alape: Gestern war es noch ganz friedlich

Mario Cajina-Vega: Plakat

Gonzalo Rojas: Che Guevara

Norberto Fuentes: Besuch

Maria Gutierrez: Kind der Revolution

Rigoberta Menchu: Mit acht Jahren begann ich zu arbeiten

Nicanor Parra: Gute Frau

Ishmith Khan: Der rote Ball

Luis Fayad: Schulgeld

Pedro Orgambide: Das jüngste Gericht

Plinio Apuleyo Mendoza: Abschied von Neruda

Juan Gelman: Am 26. August 1976 wurden ...

Gonzalo Rojas: Wohnsitz an der Ostsee

Leonel Rugama: Die Häuser waren voller Rauch

Ernesto Cardenal: Die Papageien; So groß war die Freude (aus den den Dichterwerkstätten Nicaraguas)

Luis Santiago Palacios Gomez: Granatwerfer

Robert O. Moore: An das Schatzamt von Nicaragua

Manlio Argueta: Die von der Sondereinheit

Roque Dalton: Liebesgedicht

Leonel Rugama: Die Erde ist ein Satellit des Mondes

Cesar Vallejo: Die neun Ungeheuer

- - -

Brief an einen Freund vom Lande


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Inhalt

(gekürzt)

Jetzt ist er an der Reihe: Jetzt will er nach Jakarta. Wer könnte es Dir übel nehmen, dass Du ein Bürger Jakartas werden willst ? Wieder einer mehr. Früher oder später will das jeder. Ihr Leute vom Land haltet viel zu viel von Jakarta. Ihr denkt, dass es alle Herrlichkeiten besitzt, die Eurer eigenen Gegend fehlen. Ihr verliebt Euch in diese Stadt. Ihr schmückt Euren Traum aus wie eine Stickerei - Stich um Stich.


Mein Freund, ich will Dir ein bisschen was über unser Jakarta erzählen.

Damals, als ich nach Jakarta kam, wimmelte es um den Gambir-Bahnhof nur so von Pferdewagen. Heute, siebzehn Jahre später, sind die Wagen verschwunden, und die Pferde sind an den Stadtrand vertrieben worden. Jetzt haben wir Trishaws; Kutscher und Pferd sind eins geworden. So spart man die Kosten für das Heu. In Jakarta sind Männer bereit, für Geld Pferde zu sein. (Zugegeben, in Deinem Städtchen wird es diese Fahrzeuge auch geben: in der Provinz wurden schon immer die Verfallserscheinungen der Hauptstadt imitiert.)


Genau wie Du haben sich auch andere ihre Träume zusammengebastelt - Mädchen von dem Feldern und aus den Bergdörfern, Landarbeiter, Bauern, die von ihrem Land nicht mehr leben konnten, Dorfbewohner, die von marodierenden Banden ruiniert wurden, Studenten, die ihre Ausbildung fortsetzen wollen - mit ungebrochenem Glauben an die herrliche Zukunft, die sie erwartet.


Sie kommen. Die Mädchen suchen eine bescheidene Stellung finden eine, geben sie wieder auf, weil das Vergnügen sie mehr reizt, und schließlich sieht man sie jede Nacht vor Bordellen stehen. Die Männer haben größer Probleme, Arbeit zu finden, und werden dann Pferde. In ein paar Monaten sind sie mit Muskeln bepackt. Sie essen grobe Speisen. Auf der Straße sind sie vollkommen frei. Bei Gefahr können sie auf den Bürgersteig springen und die Trishaws sich selbst überlassen - nicht so wie bei den alten Wagen.


Nach ein paar Jahren sind sie Invaliden mit überentwickelten Herzen, und sie werden in ihre Dörfer zurückgeworfen wie Abfall. Ihre Ersparnisse haben sie für das Vergnügen vergeudet, und wenn sie tot sind, dann bleiben sie tot. Es sind mehr Männer auf der Straße gestorben als im Kampf für die Revolution.

Und Du willst nach Jakarta kommen und so leben wie wir !

Männer - auf aggressiver Suche nach Geld. Reiche Männer, die aus der Provinz kommen mit nur einem Gedanken im Kopf: nach Jakarta gehen und Geld ausgeben.Verbrecher, die aus der Provinz kommen und hinter eben diesem Geld her sind. Jakarta ist auf Geld gebaut. Die Holländer errichteten es vor vierhundert Jahren, und es ist immer noch eine Ansammlung von Dörfern ohne spezifisch städtischen Lebensstil. Alles kam entweder aus den Provinzen oder aus dem Ausland: Tänze, Filme, Unterhaltung, Alkohol, verschiedene Religionen.


Ach ja, Du willst hier studieren. Jakarta ist das Zentrum unseres regionalisierten Erziehungssystems, aber ich muss leider sagen, dass Jakarta keine akademische Perspektive für das bieten kann, was Indonesien sein könnte. Der Pseudointellektualismus, der von der japanischen Armee zerschlagen wurde, ist jetzt wieder aufgetaucht. Akademische Titel verrotten am Bürotüren, während vernachlässigte Provinzen auf qualifizierter Führerschaft warten. Es gibt keine Führungskraft. Ausländer aus allen politischen Schattierungen haben von den Reichtümern, die sie wegschleppten, nur Krümel übriggelassen.


In den Provinzen vergöttert Ihr die Führer. Ich bin etwas näher an der Wirklichkeit. Ihr schreit nach einer eigenständigen Wirtschaft. Wir sind ein landwirtschaftlich orientiertes Land, eine von ausländischen Märkten abhängige Kolonie. Landwirtschaftlich orientierte Gegenden waren schon immer Kolonien und sind es auch heute noch:

Die Bauern in diesem Distrikt wurden den indonesischen Königreichen von Majapahit, Srivijaya und Mataram versklavt.

Tagsüber gehörten die Menschen

dem König

und

nachts den Ungeheuern.

Heute, jetzt, da wir unabhängig sind, ist der Markt der König.

Die Ungeheuer sind dieselben geblieben:
  • Piraten, Diebe, Räuber und Mörder.
Königreiche und Leibeigenschaft

Jakarta ist ein Traum, der in den Provinzen erschaffen wurde. Alle wollen hierherkommen. In dieser riesigen Ansammlung von Dörfern gibt es nicht einmal richtige Sprache für vernünftige Verständigung. Kinder werden zu früh erwachsen, Babys, Jugendliche und Erwachsene - alle leben zusammengepfercht in winzigen Zimmern und berühren sich jedesmal, wenn sie sich bewegen. Es gibt hier kein Erwachsenenproblem, das Kinder nicht kennen. Mein Sohn, sechs Jahre alt, fragte mich neulich: "Wenn Gott Menschen macht, warum kann er das nicht so machen, dass die Bettfedern nicht so laut quitschen ?" Als ich ihn fragte, was Gott für ein Farbe hätte, sagte er "weiß" - die einzige Farbe, die man nicht interpretieren muss, die nicht von Anmaßung geprägt ist. Doch andererseits ist das Leben in Jakarta voller Interpretationen und Anmaßung - auf jede nur vollstellbare Weise. jeder zwingt dem anderen seine Meinung auf, doch niemand fühlt sich verantwortlich. Solltest Du die Geschichte der Gedankenfreiheit studiert haben, tust Du mir leid.


Aber man muss sich ja nicht mit anderen abgeben. Es gibt keine Gemeinschaft. Ich bin ein Schriftsteller, und ein Schriftsteller in der Hautpstadt ist wie ein Wasserbüffel in der Wüste. Das Fehlen von Gemeinschaftssinn gefällt vielen, vor allem jenen staatlichen Kaufleuten, die mit dem Handel treiben, was uns allen gehört.


Das sind die dunkleren Seiten der Hauptstadt. Wo die glänzenderen sind, weiß ich nicht, obwohl ich auf irgendeine göttliche Offenbarung bezüglich ihres Wesens warte. Wenn Du Dir in Deinem Leben Enttäuschungen ersparen möchtest, dann glaube nur 80 Prozent von alledem, was man Dir erzählt. Das gilt auch für das, was ich Dir erzähle.


Ich weiß, Du bist ein Patriot, weil die Hauptstadt Dich noch nicht korrumpiert hat. Das Beste, was Du machen kannst: so viele Menschen wie möglich von Jakarta fernzuhalten. Bleib wo Du bist. Baue Schulen. Jede Schule sollte den Wert sozialer Hingabe, das wissenschaftliche Wesen der Politik, schöpferisches und sorgfältiges Arbeiten lehren. Jeder Student muss der Gesellschaft dienen wollen, indem er den Pseudointellektualismus meidet, der "weiß", aber nicht "tun" kann. Warum Fächer studieren, die für das spätere Leben bedeutungslos sind. ?

Studienanfängerquoten

Ich versichere Dir, dass ich nicht versuche, Dir meinen Willen aufzuzwingen. Ich glaube, ich bin alt genug, um so mit Dir zu reden, und ich habe immer gehofft, dass Dur für den Landesteil, in dem Du lebst, einen bedeutenden Beitrag leisten würdest. Ich bin zufällig auch der Ansicht, dass Du, weil Du aus gutem Hause kommst, die Bauern nicht genügend achtest.


Ich bin der Überzeugung, dass die Revolution, eine neue, zusammengehörige und einheitliche Rasse schaffen muss, die ihre Kraft schöpferisch benutzt und nicht verschwendet, bevor sie die Massen erreicht. Immer habe ich die Notwendigkeit betont, Macht in die Hände verantwortungsvoller Menschen zu legen. Es gibt nur wenige, und ihre Stimmen sind von verschiedenen politischen Erschütterungen übertönt worden, obwohl die Zeit für so etwas weiß Gott noch nicht reif ist.


Wir müssen arbeiten.

Auch wenn ich nicht glaube, dass wir Erfolg haben werden, wo andere gescheitert sind.

Ich könnte noch lange weiterreden über unsere Hauptstadt Jakarta. Aber ich hoffe, Du kommst nicht: es gibt hier schon genug Gescheiterte. Hilf, Deine eigene Provinz zu entwickeln. Es ist mir egal, ob Du ein Föderalist wirst oder nicht. Früher habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob Freiheit oder Einheit wichtiger seien. Heute ist mir das egal. Werde Du nicht auch noch ein Denkmal für das Scheitern der Revolution.

Ich habe alles gesagt, was ich sagen wollte.

Pramoedya Ananta Toer

* * * *

(... solche Schriftsteller und ihre Werke haben tausend mal mehr Informationswert als jede Nachrichtensendung oder Regierungserklärung über die Lage der Nationen, über Gewinner und Verlierer, Herrscher und Untertanen und über die extrem divergierenden Lebensqualitäten auf dieser Erde ...)

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Mittwoch, 7. Oktober 2015

" Neue Herrschaften => neue Ordnung "


Film
  • Seni Ditating Jaman
  • (Deutsch: Die Kunst, die nie stirbt)
 Lesung
  • Verletzte Sehnsucht“ aus „Ausgewählte Kurzgeschichten & Gedichte“ 
  • von Putu Oka Sukanta.
Gast:

Putu Oka Sukanta wurde am 29. Juli 1939 in Singaraja, Bali, Indonesien, geboren.
  • Er ist einer der führenden Literaten und Produzent von Dokumentarfilmen über die gewaltsamen Ereignisse von 1965/66 in Indonesien.
Er hat eine Reihe von bemerkenswerten Dokumentarfilmen und Veröffentlichungen produziert.
  • Ohne Gerichtsverfahren war er selbst in den Jahren 1966-1977 zur Zeit der sogenannten „Orde Baru“ (= „Neue Ordnung“) unter der Präsidentschaft Suhartos ein politischer Häftling.
http://www.taz.de/picture/202406/624/suharto_indonesien_250712.jpg 

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Putu Oka Sukanto auch als Experte in der traditionellen Heilbehandlung der Akupunktur bekannt.
  • (Der Bericht „Kräutergarten“ war im Fernsehprogramm bei ARD und Arte zu sehen.)
Bei der Frankfurter Buchmesse kommenden Oktober, wo Indonesien Ehrengast ist, gehört er zu den eingeladenen indonesischen Schrifstellern.

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Mittwoch | 7. Oktober 2015 | 

15:00 Uhr Katholische HochschulGemeinde (KHG) Aachen, 

Pontstraße 72, 52062 Aachen.

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(... alle die im Raum anwesenden Deutschen und Indonesier konnten "Bahasa Indonesia", es wäre also eine Simultanübersetzung nicht notwendig gewesen, dann aber hätte ich so gut wie nichts verstanden ... so war ich froh, dass die hochgeehrte "Ibu" und die hübsche Studentenvertretung alles übersetzt haben ... doch in einer Angelegenheit verstehe ich "Heilmasseur" aus Lombok nicht: er machte dem Vortragenden zum Vorwurf, dass dieser immer nur von der Vergangenheit spräche + der Mann von der Regierung Gelder bekäme ... aber dagegen spricht, dass der Schriftsteller und Dissident Putu Oka Sukanta selber jahrelang im Gefängnis saß und gefoltert wurde und erwähnte, dass die Vergangenheit der Ausgangspunkt für die gegenwärtige Lage sei =>  sie zu verstehen bedeute auch, eine unverzichtbare Erklärungsgrundlage für die Gegenwart geschaffen zu haben ... sein Anliegen und vieler anderer Betroffenen sei nach wie vor den "Grausamkeiten, Ängsten und Qualen" an sich selber und an Millionen Mitmenschen ein Gesicht zu geben, so dass die Massaker der Regierung Suhartoes und seiner Todesschwadronen  Mitter der 60er Jahre von der jetzigen Regierung als Völkermord eingestuft und als offizielle (!) Erklärung bezeichnet werden sollen, und der jetzige Präsident Joko Widodo, alias Jokowi, sich im Namen des Volkes und seiner Volksvertreter dafür entschuldigt, soweit man sich überhaupt stellvertretend für andere für ihre begangenen Morde, Folter und Vergewaltigungen entschuldigen kann ... nun kann jeder sich gut vorstellen, dass diese offizielle Entschuldigung auch folgende Punkte beinhaltet: die Änderung der Geschichtsschreibung in Büchern und in den Köpfen der Menschen + die juristische Aufarbeitung, die sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht ... doch dann zeigt sich auch sehr schnell, wie solche Systeme und Staatsapparate nicht nur in der Vergangenheit funktionieren, mit all der Erkenntnis von Korruption, Verflechtung von nationalen und internationalen Geschäften, Geheimdiensten und Militärs ... so war Präsident Barack Obama nicht umsonst in Jakarta und hat den indonesischen Präsidenten zur Verschwiegenheit ermahnt mit den Worten: "Jokowi, entschuldige Dich nicht und halt bloss die Klappe, sonst sehen die Menschen noch, wie die Staatsmächte agieren und die Mächtigen auf internationaler Ebene miteinander kooperieren ... Du selber bist doch von Mächtigen in das Amt gehoben werden, also friss nicht die Hand, die Dich füttert - ich weiß, wovon ich rede" ...)

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(... so wie die Kolonialherren, in Indonesien waren es beispielsweise - sage und schreibe - über 350 Jahre lang die Niederländer, die Land und Güter stahlen und Menschen beherrschten ... so stehlen, besitzen und regulieren heute Banken, Konzerne, Militärs, Spekulanten ganze Staaten, Regionen und Kommunen ... der Mensch als Besitz eines anderen Menschen, einer der größten Irrtümer menschlichen Daseins ...)

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Mittwoch, 30. September 2015

Im übertragenen Sinne



pflegt das Barbarentum

 seine Kannibalen;

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peta50plus.de

tötet der Stärkere

  die Schwächeren;


fressen die Gewinner
 
den Verlierer

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zuzeeko.com

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