Mittwoch, 9. September 2009


Dürre


doktorlindblood

Zitat:

Audiale Dürre

Dürreperioden

Westafrika steht vor weiterer Mega-Dürre

entnommen aus:

umweltschutz-news.de

Schwere und Jahrhunderte lang dauernde Dürreperioden sind in der jüngsten Geschichte Westafrikas häufig vorgekommen.
  • Nach einem neuen Forschungsbericht von Wissenschaftlern der Universitäten von Texas und Arizona steht eine solche Dürre nun erneut bevor.
  • Das schlimme daran ist, dass die globale Klimaveränderung diese noch zusätzlich anheizen könnte, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science.
[...]

Fazit:

Deutschland hat Glück, wenn aber einmal hier der Regen ausfallen sollte, was lokal schon mal vorkommen kann, und in den Alpen die Gletscher kein Schmelzwasser produzieren , dann merken auch "wasserverwöhnte" Menschen, wie wertvoll, bedeutend und lebensnotwendig Süßwasser weltweit ist !

Lichtblick will Keller für Mini-Kraftwerke mieten

Von Martin Kopp

6. September 2009

Der Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick will zusammen mit dem Autobauer VW Mini-Kraftwerke für Einfamilienhäuser herstellen. Die kleine Anlagen sollen in den Kellern normaler Wohnhäuser stehen.

entnommen aus:

welt.de

Der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick will selbst in die Stromerzeugung einsteigen.

  • Zusammen mit dem Wolfsburger Autobauer Volkswagen plant das Unternehmen den Bau von Mini-Kraftwerken als Alternative zur Atomkraft.
  • Das Projekt für den Bau von sogenannten Zuhause-Kraftwerken solle am Mittwoch in Salzgitter vorgestellt werden, sagte Lichtblick-Sprecher Ralph Kampwirth WELT ONLINE.
  • Er bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, wonach Lichtblick und VW diese Woche einen weltweit gültigen Exklusivvertrag zum Bau und zur Vermarktung von gasbetriebenen Blockheizkraftwerken abschließen wollen.
[...]

Dienstag, 8. September 2009

Der Verleger



Folge 1/2, Reihe:

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland


"Der Verleger" behandelt die Erfolgsgeschichte eines Visionärs, der 1945 mit einem klapprigen Auto und einem Stapel Romane seine Karriere beginnt.
  • Er überzeugt die Alliierten mit seiner charismatischen Persönlichkeit, ihm eine Zeitungslizenz zu geben.
  • Bald folgt eine Rundfunkzeitschrift, die schnell Millionenauflagen erreicht.
  • Seine größte verlegerische Erfindung ist eine Tageszeitung, mit der er dem Mann auf der Straße eine Stimme gibt.
  • Obwohl Millionen jeden Morgen seine Zeitungen lesen, sieht er sich nicht als politischen Menschen, sondern als Patrioten.

Die Teilung Deutschlands nimmt er nicht kampflos hin:
  • Sein gewagtes Vorhaben führt ihn in den Kreml, um Chruschtschow von der Notwendigkeit der Wiedervereinigung zu überzeugen.
  • Doch der Verleger scheitert und kehrt gedemütigt zurück.

Von nun an erklärt er dem Osten den Kampf.
  • Er fühlt sich im eigenen Land nicht verstanden.
  • Dabei habe er so viel für die Völkerverständigung getan, vor allem und immer wieder für die Aussöhnung mit dem jüdischen Volk und dem Staat Israel.
  • Am härtesten attackieren ihn die demonstrierenden Studenten der 68er-Generation.

Nicht nur geschäftlich ist der Verleger erfolgreich, er weiß auch den Frauen zu gefallen.
  • Fünf Ehepartnerinnen begleiten nacheinander seinen Weg.
  • Bei der Letzten findet er den Frieden, nach dem er sich immer gesehnt hat.
  • Sie ist auch in seiner schwersten Stunde an seiner Seite, als sich sein Sohn umbringt.

Dieser Selbstmord (=besser: Suizid, Selbsttötung) stürzt den Verleger in eine tiefe Krise.
  • Er zieht sich nach Patmos zurück, um in einem Kloster sein Leben zu bilanzieren.

Im Wettbewerb um den 3sat-Zuschauerpreis steht der zweite Teil des zweiteiligen Fernsehfilms.
  • Für den Fernsehfilm "Der Verleger" können Zuschauer vom 26. November, 23.45 Uhr, bis zum 27. November, 14.00 Uhr, unter der TED-Nr. 0137 / 20334-04 oder www.3sat.de stimmen.
  • Bei Anrufen aus Österreich und der Schweiz kommen die Kosten für die Auslandsleitung des in Anspruch genommenen Telekommunikationsanbieters hinzu.
  • Es gilt die Ländervorwahl für Deutschland +49.

(Quelle: tvtv.de, NDR)

Herbert Fandel

Der Fandel-Wandel

entnommen aus:

Schiedsrichterzeitung

Offizielles Organ für die Schiedsrichter im Deutschen Fußball-Bund

4/2009

Juli/August


Zitat:

Am Anfang seiner DFB-Karriere piff Herbert Fandel "mit dem Regelbuch unter dem Arm", wie er selbst ausdrückt. Am Schluss war er ein weltweit geachteter Schiedsrichter, der auch schwierigste Spiele souverän meisterte


Report:
  • [...]

Kommentare von
  • DFB-Präsident Dr.Theo Zwanziger
  • Dr. Rainer Koch (DFB-Vizepräsident für Schiedsrichterfragen)
  • Volker Roth (Vorsitzender des DFB-Schiedsrichterauschusses)
  • Mike Pickel (9 Jahre lang Fandel-Assistent)
  • Lutz Wagner (46, der einzige aktive Schiedsrichter, der schon vor Herbert Fandel in der Bundesliga pfiff)
  • Volker Wezel (war bei fast allen internationalen Top-Spielen dabei)

Lockerheit:
  • "Gewinnt man mit wachsender Erfahrung und steigender Akzeptanz.
  • Eine gewisse Entspanntheit trägt dann auch zur besseren Leistung bei."

Rote Karten:
  • " Ich hatte nie Scheu davor, eine Rote Karte zu ziehen.
  • Sie ist eine gute Möglichkeit, Vorgänge in einem schwierigen Spiel endgültig zu beenden.
  • Zu einer berechenbaren Konsequenz gehört auch der Einsatz der Roten Karte."

EM 2008:
  • "Mein Turnier. Diese EM habe ich von A bis Z genossen. Und ich weiß, dass es meinen langjährigen Weggefährten Carsten Kadach und Volker Wezel ähnlich erging.
  • Der Grundstein für die guten Leistungen war, dass wir während der Turnierzeit als Sportler und Menschen authentisch bleiben konnten und niemand versuchte, uns stromlinienförmig auszurichten.
  • Ein großes Kompliment dafür an die UEFA-Schiedsrichter-Kommission mit Volker Roth."

Fan-Attacke:
  • "Das war beim Länderspiel Dänemark gegen Schweden ein dramatischer Moment in meiner Karriere.
  • Unfassbar, dass so etwas passieren konnte. Ich hatte allerdings nie wirklich ein Problem damit, diese Geschichte zu verarbeiten.
  • Nur gut, dass es keinen jüngeren Kollegen erwischte."

Medien:
  • "Rudern mit uns auf dem gleichen See. Wir sollten in Deutschland selbstbewusst und offen mit den Medien umgehen.
  • Natürlich gibt es auch bei den Journalisten - wie bei den Schiedsrichtern - gute und weniger gute.
  • Medienarbeit gehört aber auch zu unserem Gespräch."

Strenge:
  • "Ich weiß, dass ich als Schiedsrichter immer als streng galt.
  • Jeder Schiedsrichter muss aber seinen eigenen Weg finden, erfolgreich zu sein.
  • Wenn ich etwas nicht leiden konnte, dann waren es wild gestikulierende und gegen eine Entscheidung protestierende Spieler. Dagegen bin ich immer sofort vorgegangen.
  • Vielleicht hat man mich deshalb eher selten von Spielern umringt gesehen."

Scholl:
  • Als Mehmet Scholl mir damals um den Hals fiel, wollte er einer drohenden Verwarnung entgehen.
  • Ein intelligenter, humorvoller Mann, mit dem man auch mal ein vernünftiges Wort während des Spiels reden konnte. "
  • (... da sagt er was Wahres: jeder Spieler und Spielführer, der ein bisschen Grips in der Birne hat + ein entsprechendes aufgeklärtes Verhalten zeigt, erleichtert die Arbeit des Schiris ungemein ...)

Dialog:
  • "Als Schiedsrichter lernt man mit den Jahren, dass es wichtig ist, sich der Kommunikation mit den Spielern während eines schwierigen Spiels nie ganz zu verschließen.
  • Die volle Akzeptanz aller Beteiligten erhält man nur dann, wenn man trotz angespannter Lage im Dialog bleibt."

Konkurrenz:
  • "Ist förderlich und unumgänglich. Wenn ich als Schiedsrichter an die Spitze will, muss ich mich auch gegen Konkurrenz behaupten und durchsetzen wollen."

Zukunft:
  • "Ich habe auch deshalb jetzt aufgehört, um in aller Ruhe etwas Neues zu beginnen.
  • In den letzten 20 Jahren habe ich viel in die Schiedsrichterei inverstiert und beruflich vieles vernachlässigen müssen, dafür aber auch vieles erhalten und hinzubekommen.
  • Die Schiedsricherei ein ein großer Teil meines Lebens und wird es auch in Zukunft bleiben.
  • Dazu gehört, dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen."

Endspiel:
  • "Als Junge war ich immer fasziniert vom Endspiel der europäischen Landesmeister.
  • Als mir 2007 die Ehre zuteil wurde, mit Liverpool gegen den AC Mailand dieses Finale zu leiten, erfüllte sich für mich ein Traum.
  • Die vier von mir geleiteten Endspiele betrachte ich mit Stolz und zugleich als die persönlich Ernte meiner Schiedsrichter-Laufbahn."

Assistenten
  • "Da fällt mir zuallererst Mike Pickel ein, der mir in all' den Jahren eine große Hilfe war und ein wirklicher Freund wurde.
  • Die Entwicklung unserer Assistenten ist insgesamt hervorragend.
  • Mittlerweile haben wir absolut kompetente Fachleute an der Linie, die einen unglaublich schwierigen Job erledigen."

Ehrungen:
  • "Sie sind eine schöne Reaktion auf erbrachte Leistungen.
  • Als ich 2001 zum ersten Mal "Schiedsrichter des Jahres" wurde, passte ich anschließend vor Stolz kaum durch den Türrahmen."

Letztes Spiel:
  • "Es war immer mein Wunsch, unauffällig auszuscheiden. Eine Inszenierung kam für mich nie in Frage und widerspricht meiner Auffassung vom Job des Schiedsrichters."

Kommentar von Florian Meyer als Fandelnachfolger als Aktivensprecher
  • ...
***

... Fandel ist mein "man", Dr. Markus Merk war es bis zu dem Zeitpunkt, als er den Bayern in der Nachspielzeit eine Meisterschaft schenkte und somit Schalke (die zu doof waren) in das Tal der Tränen stürzte ...

The Butterfly Effect - Without Wings


vnikey

Mould me, human clay
Broken cutaway
Using me puppet strings
still born (I'm still born), without wings
broken wings

I've ruptured, the fragile sea
taken a life you steal
Embryo and always too (always too)
when building blocks, fall down on you

without wings your without wings
why wont you find the reasons why
your without wings your without wings
smashing all your precious things
your ruining (x4) me
I don't bleed without you

Trauma, my mistake
ending are we made to break
new threshold the more you wait
I'm breathing under water (x7)

without wings your without wings
why wont you find the reasons why
your without wings your without wings
smashing all your precious things
your ruining (x4) me
I don't bleed without you

precious things
without wings

if I'm dreaming your awake is it real
inside me sickness mine to take
yours to feel
u cocoon inside your own
temperate stain
breathing new life into my lungs
your not breathing

your without your without wings you left me here
you precious things your precious things you broken, broken

... der gestrige Film "Spielverderber" war nicht schlecht ... vll. ein letztes mal noch mal einige Schiris vom Mittelrheinverband gesehen ... Sesssel gemütlich ... kurze Ansprache vom VKSA ... dann folgt der Film

3 Protagonisten:
  • ein Schüler macht die Jungschiriprüfung (Köln/Nippes ?)
  • ein älterer Herr, der schon 3 Generationen gepfiffen hat (Essen, zwischendurch in der Schweiz gewesen)
  • Weltklasseschiri Herbert Fandel im Focus, hat seine Karriere als Konzertpianist mit 21(?) Jahren beendet, um sich ganz dem Fußballsport zu widmen !
... die Beweggründe für das Amt des Fußballschiris, das Umfeld und die Zukunftsperspektiven werden beleuchtet ...

... danach, ab zum Niederrhein ... in Hoengen überlege ich mir: da ist doch noch Trompetenkollege "Olli" ... kurzes "join in" ... wundere mich, warum alles so "relativ" ordentlich ist, im Vgl. zum damaligen Besuch mit "Böser Werwolf" ... aha, er hat seit 8 Wochen aufgehört mit dem "Piefen" ... wie aber kommt es zu diesem Lebenswandel ? => hat während eines Urlaubs im hohen Norden (Stade ?) eine Frau mit zweieigigen Zwillingen (im Kindergartenalter) kennenlernt ... will zu ihr ziehen und in der dörflichen Gegend eine Existenz aufbauen (mobiler Computerservice) ... dazu braucht er aber seinen Führerschein, den er vor 10 Jahren abgeben musste ... jetzt will er "clean" bleiben, um die MPU zu bestehen ... mit seiner 50er war er letzte Woche nach oben gefahren (ca. 470km) ... 70 km vor dem Ziel freckt seine Maschine, ein Kumpel holt ihn mit dem VW-Bulli ab ... Hinfahrt wg. Stau 4 1/2 Stunden ... Rückfahrt nur 2 1/2 Stunden ... ist auch mit Windows 7 sehr zufrieden, holt sich nach der zweiten Betaversion die Vollversion ... noch bei ein paar Musikdemonstrationen, Baller- und Rennspielen zugeschaut, dann heißt es auch hier: Kollege, wir sehen uns beizeiten !