Mittwoch, 16. April 2008

Exkursion: Glasaufbereitungsanlage + Glashütte

Exkursion

Keine Garantie auf Richtigkeit der Daten, Zahlen und reproduzierten Fakten, da dünner Stift => unleserlicher Schrift + zu späte Bearbeitung (1 1/2 Wochen danach) + Gedächtnisprotokoll + notierte Stichworte => Korrekturen erwünscht !

Ablauf Exkursion 16.4.08 von RHKeine Anwesenheitsinformationen 09.04.2008 13:47

7:20 Treffpunkt Wüllnerstraße vor dem Seminargebäude

(der Bus steht auf der Abbiegespur zum Parkplatz)

7:30 Abfahrt Richtung Dormagen

9:30 Besichtigung der GRI-Glasrecycling NV in Dormagen

11:30 Fahrt von Dormagen nach Essen

12:30 Mittagessen

13:30 Besichtigung...



Abfahrt um 7:30 i.d. Wüllnerstraße

... im Hintergrund links: das ehrwürdige und historische Bergbaugebäude...

... im Hintergrund rechts: das orange Institut => Thermische Verfahrenstechnik (TVT) ... neben dem Bergbauinstitut, das Beste, was die RWTH-Aachen zu bieten hat ;-)

Am Europaplatz geht´s auf die Autobahn in Richtung Ruhrpott


Glasbereitungsauflage
  • heute steht die Anlage still wegen Wartungsarbeiten => kommt der Gruppenführung zu Gute, da man sich in Ruhe unterhalten kann.
  • In der Theorie hat das Werk eine Verarbeitungskapazität von 270 t/anno.
  • Zwei Fahrzeugwagen arbeiten im Bereich der Waage bei einem Volumen von 50 t
  • Das Glasgeschäft funktioniert über Ausschreibungen innerhalb des Dualen Systems: Aufbereitungsanlage wurde bisher dem Sammler zugewiesen.

  • Die CGA-Ravensburg hält den Zusammenschluss aller Glashütten in Deutschland mit der Garantie für einen erträglichen Preis für alle
  • Die DSD hat im Zuge für den Gang an die Börse eine Neugestaltung vorgenommen: es werden 2 Millionen Tonnen Glascherben zum Transport und zur Verarbeitung ausgeschrieben => zwei Chargen zu je 1 Mio t mit einer Laufzeit von 2006 bis 2009
  • DSD => versorgt ein Sammelgebiet mit verschiedenen Auflagen: Qualität, Entfernung vom Aubereiter zur Glashütte => Festlegung des Mindestpreises
  • ca. 250 Ausschreibungen mi 120 verschiedenen Preisen
  • Vorfracht/Nachfracht
  • Auschreibung für 2-3 Jahre Festlegung der Preise

  • kleine Story von einem Konkurrenzunternehmen: v. 1. Mio t => Sicherung von 550.000 t => das macht mehr als 50% des Gesamtvolumens aus => Betrachtungsweise als Außenstehender: clever bis hin zur "verwerflichen" Monopolistenstellung
  • damals relativ günstige Preise (10E/t) => heute 35E/t
  • hat somit dem Markt 10% entzogen
  • Preis auf 15-20E/t gestiegen => Verknappung => kann aber selber nur 300t/anno verarbeiten => Rest ins Ausland gefahren => Frankreich => Patee
  • ergo: im Grunde verarbeiten jetzt auch andere Aufbereiter den Anteil von ALBA mit => was für Blüten die Marktwirtschaft doch so hervorbringen kann, als kleiner Bürger staunt man nicht schlecht ;-)
  • letztes Jahr: neue Ausschreibung => diesmal lehnt sich zurück => 500.00 t zu besseren Konditionen erworben => für 3 Jahre => trotz allem wurden vernünftige Verhandlungen geführt
  • Fixkosten => durch die oben erwähnte Geschichte 35-40% fehlen dem hiesigen Unternehmen ???

  • Verarbeitung letztes Jahr: 200-250t => dieses Jahr: 150.000 - 160.00 t => Umstellung von 3 auf 2 Schichtsystem => zusätzliche Entlassung von Mitarbeitern

Eingangsbereich

  • Waage + Kameras + Wiegemeister
  • Ernsthafte Kontrolle am Eingang, da die Sauberkeit der LKWs für die Anlieferung von Rohmaterial Glas sehr sehr wichtig ist !!!
  • Konsequente und penible Kontrolle auf Sauberkeit + Farbzusammenstellung f. Qualitätsbonus => LKWs haben u.U. vorher andere Frachten geladen, so dass Rückstände wie Eisenspäne, Kies etc. den Verarbeitungsprozess stören bzw. schädigen können => LKW-Waschstraße: ca. 60E + 1 Std. Standzeit
  • Da im Transportsektor großer Konkurrenzkampf herrscht, will so mancher Fahrer evtl. notwendige Säuberungsaktionen umgehen und fährt eine eigene Waschstraße oder Tankstelle an, wo er meint, mit 3l Wasser die Säuberungsaktion selber durchführen zu können.
  • Selbst die Liftachsen müssen sauber gehalten werden.
  • Manchmal wird aus dem Ladebereich der LKW ein halber 10l Eimer mit Dreckresten gefüllt => selbst drei Kieselsteine bringen Schwierigkeiten
  • Es herrscht insgesamt aber ein guter Ton zwischen den LKW-Fahrern und den Kontrolleuren im Eingangsbereich
  • Trienekens (Neuss) => auch Auslieferung von Glas
  • Frachtpapiere: wg. Mautgebühren kaum noch Leerfahrten
  • Fahrten bis nach England und Irland

Beginn des Rundgangs

Flachglas + Hohlglas => Flachglas verklebt wg. Folienanteil => Verbundanteile sind zäh

  • vor dem Einsatz des Fräsbrechers: Folienanteile trennen => Regen und O2 sind in dieser Hinsicht sehr nützliche Helfer: Folien quillen/quellen auf und platzen ab => kein Glasgewinn wenn Folie noch an Glas haftet => Brecher stellen feineres Material her
  • Trichter
  • einige Geräte kommen aus der Betonindustrie => für manche Hydraulikomponenten muss man für Bestellungen/im Einkauf 6-12 Monate warten => bei Überholung/Wartung/ Reparatur immerhin noch 10-12 Wochen => auch hier wundert sich der Laie, dass im Maschinenland Deutschland so lange Wartezeiten berücksichtigt werden müssen.
  • in jüngster Vergangenheit ist eine Hydraulikeinrichtung beschädigt worden, so dass man sich mit einer externen Pumpe behelfen musste
  • Kippfahrzeuge
  • manchmal "Walking floors"
  • Sogenannte Lagerbuchten enthalten verschiedene Glasssorten wie z.B. Autoscheiben, Buntglas, Weißglas, Hohlglas, Verbundglas mit und ohne Rahmen, Glasgeist ;-) etc. => Rahmen werden aussortiert

  • Drahtglas ist nicht magnetisch
  • Trotz Wirbelstromeinsatz ist das Entfernen aller magnetischen Anteile nicht unproblematisch wegen Schwungmasse
  • Glasbausteine sind unwillkommen, da sie viel Kitt + Zement enthalten => Schaumglasindustrie
  • verspiegeltes + Buntglas => Glashütten kommen mit Farbstoffen nicht gut zurecht
  • VSG = Verbunds-Sicherheitsglas => kaum bis gar keine Verunreinigung => direkt bis in die Flachglasindustrie zurück
  • hohe Qualitätsanforderung - Supermaterial - Verladung
  • Umschlagstelle für Hohlglas
  • KSP-grün
  • Braunglas z.T. Lidl
  • verminderter Personalaufwand
  • Nachtlagerhalle
  • zusätzliche Lagerfläche => Fahrverkehr niedrig halten
  • Standardqualität für "weißes Glas"=> Ziel: 99,5 % => gemischt mit Bruchglas
  • Glasvolumen hat Maximum zum Jahreswechsel + Karneval
  • Im Betonboden (B35) sind Schienen eingelegt => am Anfang 1994 waren sie mit dem Boden bündig => da Glas einen hohen Abrieb (Abrasion) hat => zerbrochenes Glas wirkt auf Dauer wie ein Schleifmittel => viel Betonboden abgetragen + viel Glasmehl => von ca. ursprünglich 100 mm sind 10-20 mm übriggeblieben
  • Eine Baggerschaufel enthält ca. 6m³ ~ 1t ?
  • Spezialreifen - 35t => ein Satz kostet 30.000 Euro bei einer Wartezeit von 6 Monaten
  • Lebensdauer: 3.000 bis 4.000 Std ~ 1 1/2 Jahre
  • Sortenreines Material nur aus Abfüllbetrieben
  • Eigener Bahnanschluss => das ist in Deutschland erst das zweite mal => bestimmte Bahnwaggons sind erforderlich
  • Grobsortierung
  • Nachtlagerhalle, Tief- + Hochbunker
  • Bandwagen - punktgenaue Rezepturen
  • Schwingsieb: Trennung bei 60 mm
  • Sortierbänder: Abtragsbänder (?) => B-Magneten => grobe Störstoffe
  • Fehlfarben: 4 Schachtabwürfe => auch manuelles Schmeißen ist möglich
  • Zwischenbemerkung: als es noch keine KSP gab, waren 10-12 Mitarbeiter angestellt, jetzt sind es nur noch 1-3
  • es muss auch Indianer geben, nicht nur Häuptlinge: Häuptling wird man mit ca. 10-20 Jahre Berufserfahrung
  • Wiedervereinigung des Glasbruchs 70t/h (?)
  • 4.Etage => Becherwerk => Verteilung auf 2 Siebanlagen
  • 1. Schritt: Feinmechanik 0-5mm, KSP ab 60-80mm
  • 2. Schritt: 2. Siebanlage => bis 33mm runtersieben
  • 0-5/5-60 auf 2.Siebanlage => 5-30
  • > 60mm Nachsortierung
  • grobe Störstoffe kommen in die Hammer- bzw. Schraubenmühle
  • Förderrinne mit Magnetband
  • Lüftungsleitungen => 120m³/h Luftabzug => Leichtstoffe wie Tüten, Etiketten etc. => Zyklonabscheider => Wirbelstromabscheider für NE-Teile
  • Förderaggregate: Förderrinnen (müssen immer sauber sein) + Bänder (große Entfernung)
  • Keramik: kann extreme Störungen verursachen
  • Legierungen auf Bänder
  • Sandstrahlmittel verwenden
  • Feinfolienstücke noch enthalten

  • 3.Etage
  • 1. Aufbereitungsstufe auf KSP (Keramik-Stein-Porzellan)
  • Rinne
  • die Elektronik sorgt für die Erkennung von Glas und Nichtglas
  • Düsenleiste
  • 40 Ventiler auf laufendem Meter => moderne Variante: 160 Ventile/m
  • Druckluft ist teuer => 5 Kompressoren bis 75m³/min => bei mindestens 4 bar Druck wird Störstoff ausgeschossen => mehr Düsen ermöglicht kleineres Fenster
  • bei weniger Glasausschuss wird auch weniger Sekundäraufbereitung in Anspruch genommen
  • Grobkorn (1/3) + Mittelkorn (2/3)
  • Methode 1: Infrarot => geht Lichtstrahl durch dann wird auf Glas erkannt => wenn nicht, dann erfolgt Impuls + Ausstoß
  • Methode 2: Kameras mit einem Farbspektrum von 16 Millionen Farbschattierungen => Frage der Kalibrierung
  • FA will Konzept aufrüsten, z.B. weil auch immer mehr hitzebeständiges Glas verarbeitet werden muss => ca. 40 Aufbereitungseinheiten => mehrfacher Besitzerwechsel => Investitionsstau von 6-7 Jahren => 2 Millionen Euro
  • Input 2000g => 95% nutzbare Ware (?)
  • 1. Stufe: KSP-Ausschuss => 1 Schacht für Gutglas + 1 Schacht für KSP-gut => KSP-Sekundärkreislauf => 2. Aufbereitung für Keramik-Stein-Porzellan (KSP)

  • 2. Etage
  • Gutglas => IR => Fehlfarben => NE-Spule + KSP => kritische Geräte => Tochtergesellschaft Siemens, BGT, Versprechungen => auch in Worms => keine Einhaltung der Versprechen => 2 Geräte kostenfreie Bereitsstellung ??? => externer Mitarbeiter für Wartung einer Maschine eingestellt => man müsste für Ersatzteile aus den USA ein Heidengeld ausgeben
... Werkstatt mit den obligatorischen Pin-up-girls ;-) ...

  • 2 Hersteller: Binder & Co (Österreich) => BGT Binder (Österreich) + S&S (Süddeutschland)
  • 1000er Gerät (ohne Spule etc) = 180.000 Euro (ohne Einbau!) => 1400er => 2 getrennte Schächte => gut + Sekundärkreislauf, Farbanteil
  • Glasschichten über Förderinne => früher Magnetantrieb (ruhige Vorwärts/Rückwärtsbewegung) => Hinunterrutschen bis zum Erkennungspunkt
  • Umwuchtmotoren, günstiger Stromverbrauch, weniger Störanfälligkeit
  • Sicherheit: auf der RWTH-Aachen wurden Versuche gefahren für den Arbeitsschutz => DIN: Gitter zur Gefahrenstelle => kleinstes Lochmaß: 40 mal 40 im Quadrat => Gefährdungs- + Belastungstest => Sicherheitsing. v. RWTH mit Finger
  • durch Gitter => Sicherheitstest kosteten ca. 100.000 Euro => seit 15 Jahren kein Arbeitsunfall mehr => die Berufsgenossenschaft kann glücklich sein.
  • Probennahme: 50 kg Probe => per Hand + Pinzette => Hochrechnung auf g/t => Schnellprobe: 10-15 kg => wenn Probe schlecht => Änderung der Materialführung => Probe wird 1 Monat aufbewahrt => Kunden bekommen Analytikprogramm => einmal in einer zusammenhängenden Stunde 65t/h => 50 kg Probe => Beprobungsaufwand
  • Flachglas ist weiß => Hohlglaskomponenten => kleiner Farbanteil
  • Abkippvorgänge erzeugen hochfrequenten Lärm => Hörschutz
  • Hallen sind deshalb so hoch, damit die Sattelzüge den Lader kippen können
  • Silos: je 1000t Spezialprodukte => z.B. Feuchtgehalt 1% => Weißglas => nicht über Radlager
  • 50 % aus Sand, grobkörnig, nicht lungenschädigend + keine Schnittgefahr mehr
  • Reinigungsmaßnahmen: regelmäßiges Absaugen der Kabeltrassen wegen Hitzestaugefahr => jede Woche Reinigungsschicht für Boden + Arbeitstrasse => es wurde auch mal eine Ringleitungs-Staubsauger in Erwägung gezogen => inhomogenes Material, s. z.B. Flaschenhals => zu großer Unterdruck erforderlich
  • Anlagen + Füllstandshalter (?), Grundbereich
  • Mülliges Image loswerden => Rohstoffproduzent ist die richtige Aussage => erster Eindruck am Tor zählt !
  • Haben langsam Hunger => Komillitone macht Bemerkung: "In der Werkskantine gibt es heute Glasnudeln ;-)"
  • Bauglas hat glatte Kannten, nur am Rohglas kann man sich schneiden !

Glashütte


Leider dürfen keine Fotos gemacht werden, schade eigentlich, von daher nur Stichpunkte:

  • können nicht in den eigentlichen Besprechungsraum, da Konzernbesprechung
  • Umkleidekabine für Gäste: Kittel wegen Feuerbetrieb + Schutzbrille + Ohrstöpsel
  • befinden uns noch draußen auf dem Gelände
  • vor 24 Jahren war der Zentralcomputer so groß, dass er noch einen ganzen Raum ausgefüllt war, heute ist dort die Besenkammer
  • sehr sortenreine Buchten
  • Scherbenlager: Braun, grau, weiß => wird veredelt => riesiges Mengenanlagerung
  • 80% geschreddertes Material muss (!) hinzugegeben werden
  • fast vollautomatische, früher halbautomatisch + Handarbeit
  • Wannenbeheizung mit Schweröl, um unabhängig vom Gas zu sein
  • 4-Schichtbetrieb + Weihnachtszeit + Silvester
  • Glas ist ein schlechter Wärmeleiter
  • in der Schmelzwanne passen 300 t => 1600°C
  • Gemäuer besteht aus Schamott + Keramik
  • große Problematik: Verunreinigung durch Tonscherben + Keramikteile im Glasschrott führen u.U. zum Produktionsausfall, die Tage dauern können
  • 3 Großwannen für jeweils br., gr. und ws Glasware
  • kleinere Hütten : Fiederfärbung i.d. Tschechei /Tschechische Republik
  • hier im Betrieb heißt es zu recht => Achtung: heiß, fettig und ölig !
  • Maschinen können heute die Glasmasse zu Leichtgewichtflaschen verarbeiten, die so dünn sind wie Christbaumkugeln
  • => Schmelzwanne => Arbeitswanne => Fiederschere: 385 Schnitt/min => schneidet die glühend heiße zähflüssige Masse immer in gleichen Mengen => zwischendurch Probewiegen

  • Gemengenhaus: früher 20 Leute, heute 1 Mann => vollautomatisch, seit 1993
  • LKW-Anlieferung => pneumatisch => Wiegebehälter ist sehr lang
  • Füllstandsmessung durch Computer => auch im Handbetrieb möglich
  • Bestandteil des Glases: 70 % Sand, 20% ?, Rest ?
  • Probleme bei Zwangspfand => kaum Scherben auf dem Markt => Schlag ins Kontor

  • Scherbenanalyse: KSP + Organik
  • zusätzliche Probe, um ganz sicher zu gehen, dass der Glasaufbereiter sich auch nicht in seiner Qualitätszusicherung der Ware geirrt hat: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ! Insgesamt herrscht ein ehrlicher Umgang mit dem Scherbenaufbereiter !
  • Entwicklung bei der Scherbenaufbereitung ist besser geworden
  • 50 LKWs/dies => 5 Proben pro Tag => 10% Zufallsprinzip

  • Mischen
  • Trennung von Weiß- nach Farbglas => Fehlfarben ausschließen => ein kleines Grün kann alles verschieben
  • Weiße + separate Buntglasstrecke
  • 2 1/2 t Gemenge + 7 1/2 t Scherbenzusatz (Bruchbandwaage) unterhalb des Mischers
  • pro Satz 10-11 t => Sandwichverfahren
  • Sand + Kalk + Soda + Chrom + Kupfer => Rezeptur => Zusammenführung => 20 Silos
  • Quarzsand ist was Besonderes => 16E/t hier nur 10E/t => nasse Aufbewahrung ?
  • Gemenge => Schmelzwanne => Arbeitswanne => Speiser (Fieder)
  • Abhitzverwertung + Abgasreinigung
  • Staubsilo + Ammoniaktank + Kalkhydratsilo
  • Der Fieder ist faszinierend, wenn man so will, das Herzstück der Glashütte: hier kann man schön den Übergang von der fluiden in die feste kompakte Phase beobachten => Erstarrung einer zuvor hellen, zähen und heißen Flüssigkeit zu einer festen stabilen Form
  • zwei helle rot-gold-glühende Tropfen werden abgeschnitten und landen in vorgefertige Formen => Arbeiter fetten die Formen regelmäßig ein
  • Conti Drain
  • Überprüfung des Glases, da zuvor die glühenden Flaschen hinuntergeschossen kommen
  • überall sieht man Werkzeugboxen/stände +
  • Gasbrenner erwärmen das löchrige Fließband, damit kein zu großer Temperaturgradient und somit Risse und Sprünge entstehen können
  • IS-Maschine 2/2
  • Bruchmessung
  • GPS
  • eine interne Feuerwehr hält sich ständig im Produktionsraum auf

  • Überwachung + Kontrolle
  • Meßwarte / Kontrollraum mit etlichen Monitoren => 144 Schnittpunkte werden überwacht => Einblick in die Wannen => Wannenboden ist wellenförmig => Gemenge drückt nach => wechselndes Flammenspiel
  • Kühlung => Entspannung => 1 1/2 Std. Kühlung
  • Maschinenführung => Flammen => Gemenge - geschmolzenen Klumpen
  • Arbeiter trinken bis zu 5l pro Schicht
  • formgebende Schritte: vom Fieder werden sogenannte Tropfen abgeschnitten => Vorform => Loch durch Stempel => 180° Schwenkung => Blasluft + Vakuum

  • Kontrollbereich
  • Sichtung mit bloßem Auge => heller Hintergrund/Wand
  • Schriftzug: "Miga baut dich auf" - Portrait mit Zahnlücke
  • Qualitätsüberprüfung mit Laser => Gerät der Wahrheit => Kameras durchleuchten und begutachten von vier Seiten auf Spannung=Stress => automatische Aussortierung
  • Prüfung auf Stöpselgenauigkeit am Flascheneingang/hals
  • Multistation - Bodenkontrolle, Wanddicke => wenn kein Riss, dann auch keine Reflexion
  • Platten, Kurven, Ladestation für Stapler, Flaschen drücken nach, Rhenus-Logistik, Montechhio Emilin (RE) - Italia, Cabor RKL Ruhn-Kristall ?, zentraler Wasch- und Umkleideraum
=> es geht in die Mensa, Hunger und Durst => tolle Bewirtung, alles kostenlos => es hängt ein Briefkasten mit der Aufschrift: "Lob und Tadel" => Abschlussrede vom Prof, + Dank an die Herren Ingenieure

Rückfahrt => Abreise ins Öcher Land - ade du mein geliebtes Ruhrgebiet ;-)

... wenn die Scheibe kaputt/beschädigt ist, bitte zuerst der Aufbereitungsanlage zukommen lasssen ...

... auf deutschen Autobahnen wird immer gebaut ... andere Länder haben überhaupt keine Autobahnen oder nur ganz wenige => ist letzteres besser oder schlechter für die Lebensqualität der Menschen ?

Dienstag, 15. April 2008

Die Ampel steht auf „rot“

von Daniel Wilhelmi

Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Wochenende. Wo einige von Ihnen waren, weiß ich ja. Denn ich habe Sie auf der Invest-Messe in Stuttgart getroffen, die dieses Wochenende stattfand. Zum ersten Mal fand die Messe auf dem neuen Messegelände am Stuttgarter Flughafen statt. Und man kann mit Fug und Recht behaupten: Die Messe ist so weit weg von der Stadt Stuttgart, da hätten die Stuttgarter die Gebäude auch direkt in Sibirien hätten bauen können.

Ansonsten ist das Messegelände sehr gelungen, außer das sie viel zu groß ist. Ich weiß nicht, was die Stuttgarter da in Zukunft für Messen abhalten wollen. Aber wenn darunter keine Messe für Supertanker ist, die dann mit Modellen im Maßstab 1:1 ausgestellt werden, dann werden sie die riesigen Räume kaum füllen lassen.

Die große Halle für die Invest war jedoch rappelvoll mit Ausstellern. Wenn Sie den Profit-Radar schon länger lesen, dann wissen Sie, dass die Invest immer ein guter Kontra-Indikator ist. Aus den Besucherzahlen, der Anzahl der Aussteller und wie sich die Aussteller präsentieren, lässt sich immer sehr gut ein Bild für einen Kontra-Indikator basteln. Frei nach dem Motto: Die Masse liegt an der Börse fast immer falsch. So hatte ich Ihnen nach der Invest-Messe im letzten Jahr schon geschrieben, dass der „Invest-Indikator“, wie ich ihn nenne, bereits auf die Ampel-Farbe „gelb“ gewechselt ist.

Nun, nach diesem Wochenende muss ich Ihnen leider sagen: Der „Invest-Indikator“ ist ganz klar auf „rot“ gesprungen. Das letzte Mal, dass ich so viele Aussteller auf der Messe gesehen habe war in den Jahren 2000/2001. Vor allem die Art und Weise wie die Aussteller auftraten, lässt bei mir alle Alarmsirenen angehen. Das erinnerte schon fast an beste „Neue Markt“-Zeiten.

Emerging Markets weiterhin noch kein „Mainstream“-Thema

Die Stände waren plötzlich teilweise 3 Mal so groß wie noch vor 2 Jahren und an Prunk kaum zu überbieten. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich habe damit keine Probleme. Ist ja auch nicht mein Geld, was da verpulvert wird. Aber es ist für mich ein absolutes Warnsignal. Ein weiteres Warnsignal: CFDs waren eines der großen populären Themen auf der Invest.

Wie Sie wissen, sind CFDs aber für die Masse der Anleger nach meinen Erfahrungen nicht geeignet. Für einige Spezialisten, die ja auch unter Ihnen sind, sind CFDs sehr wohl nützlich. Aber nicht für die Masse der Anleger. Dass die Anbieter aggressiv versuchen, die Privatanleger in CFDs zu treiben macht mir Sorgen.

Denn das können die Anbieter nur schaffen, wenn auch eine dementsprechende Nachfrage da ist. Und das bedeutet: Die Risikobereitschaft bei vielen Anlegern ist immer noch sehr hoch – und das ist ebenfalls ein Warnzeichen. Insgesamt lag die Stimmung irgendwo zwischen leicht positiv bis leicht negativ. Bei den Extremen gab es mehr Hardcore-Bullen als Hardcore-Bären.

Interessant für mich: Die Emerging Markets führen weiterhin ein Schattendasein – und das beruhigt mich sehr. Natürlich haben die Fonds- und Zertifikate-Aussteller ihre Emerging Markets-Produkte aggressiv beworben. Aber im Allgemeinen waren die Schwellenländer weiterhin nur ein Randthema.

Wenn ich meine beiden Vorträge über Vietnam rausrechne, dann gab es in den 3 Tagen glaube ich lediglich 5-6 andere Vorträge über die Emerging Markets. Das ist genau die gleiche Größenordnung wie vor 3-4 Jahren. Immerhin das ist aus der Sicht des Kontra-Indikators absolut positiv.

Have a successful day,

Montag, 14. April 2008

Fischlaich

RB erhält im Tauschhandel drei getrocknete Fische. Ruft zurück, dass ein Fischweibchen noch Eier im Bauch hat => das wirft die Frage auf, wie oft im Jahr laichen Fische ?

Geheimnisvolle Tigerhaie

"Spurensuche im Ozean"

© Tesche-Dokumentarfilm Er gilt als gefährlicher als der Weiße Hai und frisst angeblich alles, was ihm in die Quere kommt: der Tigerhai. Dokumentarfilmer Sigurd Tesche hat dem Mythos vom Meeresmonster auf den Zahn gefühlt. Er war in der ganzen Welt unterwegs, um den verrufenen Räuber aufzuspüren, und zeigt, wie man sich vor ihm in Acht nimmt.

In Südafrika beispielsweise versucht man, die Strände durch kilometerlange Schutznetz-Systeme gegen Haie abzuschirmen und so die Badetouristen zu schützen. Mit seinem kleinen Team begegnet Sigurd Tesche in den Lagunen des St.-Lucia-Wetland-Parks Krokodilen und Flusspferden. In den Gewässern des Hawaii-Archipels können sie Tigerhaie beim Vogelfang beobachten und einen spektakulären Kampf einer Seeschildkröte mit einem der gestreiften Jäger filmen.

Sensationell sind auch die Bilder einer Zitronenhai-Geburt auf den Bahamas: Samuel Gruber, Urgestein der internationalen Haiforschung, leistet dort unter Lebensgefahr Geburtshilfe. (ARTE, Mo, 20:15)

Angie und ihr Abendkleid

Hingucker - Die Abendrobe der Kanzlerin

Quelle: focus.de

...oh...la...la...find ich gut ;-)

Party Express

,, Einmal hatte ich vollstes Vertrauen in einen Furz. Dann habe ich mich vollgeschissen"


^^^^^^^^^^^^^| ||
| party-express | ||'|"\,___.
|_..._...______ ===|=||_|__|...,]
(@)'(@)""""*|(@)(@)*****(@)*I©


Mein Herz:Normal _/\_/\_/\_/\_
Wenn ich DICH sehe : /\/\/\/\/\/\
Wenn ich dich verliere: ___________


╔════ ღ ══╗
║¨schön,dass ║
║ es dich gibt¨║
╚ ღ ══════╝

Träume

Wenn (!) im Angesichte des Todes alle Menschen gleich sind, Schnitter Tod also keinen Unterschied macht zwischen Reich und Arm, zwischen Gebildet und Ungebildet oder zwischen Mann und Frau, so kann man auch stark vermuten, dass der Schlaf als Vorstufe ähnlich mit Menschen und Tieren verfährt.

Wie jeder Baum vom anderen verschieden ist, so sind aber alle zusammen den gleichen Naturgewalten unterworfen: Wind, Wasser und Sonne ! Sie alle erfahren das gleiche Prinzip, und trotzdem ist die Ausprägung so verschieden, keiner gleicht dem anderen !

Im Alltagsleben, also im Wachzustand werden die Menschen verschieden geprägt es zeigen sich deutlich Unterschiede. Erst im Schlaf werden wir wieder alle gleich, gleichsam Kindern, die sich nicht wehren können und in eine Welt vordringen, in der sie auf Schutz und Geborgenheit hoffen, bei gleichzeitiger Entspannung und Hoffnung auf Antworten.

Im Schlaf erfahren wir wieder alle die gleichen Prinzipien: das Gewand, die Kleidung des Alltags wird abgelegt, Maske und Maskierung verschwinden, nackt und ohne Rüstung treten wir in die Welt der Dunkelheit, aus der das Leben geboren und hervorgerufen wurde. Beruf, gesellschaftliche Position und Ansehen erfahren in unserer Schlafwelt eine ganz andere Bedeutung, u.U. eine so geringe, dass wir über manchen übertriebenen Ehrgeiz lächeln können.

In unseren Träumen wird Nacht für Nacht das ausgefochten, was wir im Alltag fürchten: ein Resume zu ziehen zwischen eigenen Ansprüchen, Befürfnissen, Wünschen und der Realität mit ihren teilweise bescheidenen Mitteln. Nur in seltenen Fällen kommt es zwischen Traum und Wirklichkeit zur Übereinstimmung. Dies trifft bei bei Menschen mit einem einfachem, sonnigen, geduldigen oder toleranten Gemüt zu.

Der größereTeil der Menschheit wird aber mit einem Konfliktpotential konfrontriert, der besonders in der sogenannten "westlichen" Welt ein erschreckendes Ausmaß annimmt. Und die zunehmende "Verwestlichung", die Zunahme des Glaubens im Kapital und das Erhaschen von vermeintlicher Sicherheit wird die Beantwortung der Frage nach der Diskrepanz zwischen Traum und Wachzustand niemals beantworten.

Zu gering an bedeutenden Informationen, zu aussageschwach und zu unbedeutend sind die Errungenschaften der Industrialisierung und der technischen Entwicklung, um den Expansionsdrang des Geistes zufrieden zu stellen. Zu gering ist der Beitrag des Menschen im Industriealter für Humanität und vernunftsorientiertem Handeln in jüngster und älterer Vergangenheit.

Der Geist fordert seine Zeit, seine Entwicklung und seinen Raum ... bei viel zu viel Menschen, die sich im immer schneller werdenden Rad befinden und sich nicht trauen auszusteigen, sind diese Möglichkeiten, die dem Geist erlauben, sich auszubreiten und zu wachsen, nicht mehr gegeben !

Und die Katze beisst sich in den Schwanz: der Geist wird nach Verlassen seines einzigen verbliebenem Refugium nämlich der Traumwelt, in der er sich Nacht für Nacht zurückzieht und die es ihm erlaubt, frei und lebendig zu sein, zunehmend irritiert: er steht zwischen den immer komplizierter werdenden Anforderungen des Alltags und seinen geistigen urtümlichen Grundbedürfnissen. Ergo: der Geist hat auch Grundbedürfnisse !!!

Welche Antworten und Vorstellungen des Geistes sollen die Träume dem Menschen weitervermitteln, wenn er wieder aufwacht, wie lautet die Botschaft für jeden einzelnen, und in welcher Sprache spricht der Traum ?

Im Traum erfährt der Geist keinen Widerspruch, erst nach dem Aufwachen kommt er in Schwierigkeiten ... und er kann sich nur äußern, wenn er stärker ist als gesellschaftliche Anforderungen, Unwissen, Vorurteile und jahrtausende alte verkrustete Traditionen.

Im Moment des Aufwachens, also in nur einem kleinen Zeitfenster, erinnert uns die REM-Phase noch mal kurz daran: Menschlein, erinnere dich, was du geträumt hast, baue auf, was du aufbauen kannst, rette was du retten kannst, und verlasse das, was dich zerstört !

Im Traum bist du alleine, im Leben muss man sich mit anderen auseinandersetzen, das macht die Kompatibilät zwischen Traum und Wirklichkeit so schwer, aber nicht unmöglich !

Quelle: bepepa.de

Welthungerhilfe

... laut Welthungerhilfe kommen wieder über 100 Mio. hungernde Menschen dieses Jahr hinzu ... Menschen sterben vor unseren Augen, weil Dürre, Korruption und der steigende Bedarf an Biosprit zunehmen ...

Das abenteuerliche Leben des Jack London

Archiv Jack London, am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren, war nicht nur Schriftsteller. Er versuchte sich als Goldsucher in Alaska, Austernräuber in der Oakland Bay, Schiffsjunge auf einem Robbenschoner, Eisenbahner quer durch die USA, Arbeiter in einer Jutefabrik und einer Wäscherei, Journalist und Viehzüchter.

Und dabei war er immer auf der Jagd nach Leben, Ruhm und Inspiration. Sein Leben, das nur 40 Jahre währte, glich einem wilden Galopp. Und es lieferte ihm den Stoff für sein umfangreiches literarisches Werk. Zwischen 1900 und 1916 verfasste Jack London mehr als 50 Bücher - darunter "Frisco Kid" (1902), "Ruf der Wildnis" (1903), "Der Seewolf" (1904) und "Lockruf des Goldes" (1910) -, Hunderte Kurzgeschichten und zahllose Zeitungsartikel.

Die Dokumentation ist das Porträt eines Mannes, der auf der Suche nach seiner Identität die verschiedenen Facetten des amerikanischen Traums selbst gelebt hat. Sie berichtet gleichzeitig von einer Epoche, in der Amerika eine schwere Krise durchlebte, von einer Zeit der lebendigen, von sozialer Ungleichheit geprägten Großstädte und von der Notwendigkeit, sein Überleben selbst zu sichern. (ARTE)

=> und das Schicksal sprach zum Menschen: du hast die Wahl, willst du wie eine heiße helle Flamme leben: kurz, intensiv und hell leuchtend oder wie ein kleines unscheinbares Licht: nur für einige wenige Menschen bedeutend und nützlich ?!

Sonntag, 13. April 2008

Auf der Spur der Küstenwölfe

"Expedition in die Wälder British Columbias"

Archiv Küstenwölfe sind einzigartige Tiere. Sie besitzen die größte genetische Vielfalt aller Wolfsarten. Da sie zumeist in abgelegenen Regionen leben, sogar auf Inseln, hatten sie kaum Kontakt zu Menschen. Küstenwölfe können kilometerweit schwimmen, und sie fischen Lachse - wie Bären. Die ehemalige Skilanglauf-Weltmeisterin Gudrun Pflüger erforscht seit sechs Jahren Wölfe in der Wildnis Kanadas. Für ein Gen-Forschungsprojekt sammelt sie Haar- und Kotproben und wertet diese Spuren aus. Die Dokumentation begleitet die junge Biologin auf ihrer Spurensuche in den Küstenurwäldern British-Columbias. Um die Wölfe aus der Nähe zu beobachten und ihr Sozialverhalten zu erforschen, kämpft sich Gudrun Pflüger durch Regenwälder, Flüsse und Sumpfwiesen, stets in gefährlicher Nähe zu Grizzlybären. Ihre Expedition endet mit einer unglaublichen Begegnung, die die Wölfe in einem neuen Licht erscheinen lässt. Als bei Gudrun Pflüger kurz nach der Rückkehr von ihrer Expedition ein Gehirntumor diagnostiziert wird, erhält das Zusammentreffen mit den Wölfen für sie eine neue Dimension. Es gibt ihr die Kraft, auch mit der größten Herausforderung ihres Lebens fertig zu werden.

Wolfsblut

Archiv Alaska um 1898: Der Goldrausch hat viele Abenteurer in das rauhe Land gelockt. Zu ihnen gehört auch der junge Jack Conroy, dessen Vater dort den Tod fand; bevor er starb, schickte er seinem Sohn einen Plan seines Claims. Greenhorn Jack kann sich in der winterlichen Wildnis nur behaupten, weil ihn der erfahrene Alex Larsen unter seine Fittiche nimmt.

Der junge Mann gewinnt nach manchen Abenteuern noch einen anderen Freund: "Wolfsblut". Der kleine Wolf hat früh seine Mutter verloren und ist in die Hände einiger Strolche geraten, die ihn in Wettkämpfen mit Kampfhunden mißbrauchen. Jack rettet das übel zugerichtete Tier und gewinnt sein Vertrauen; ihre Freundschaft bewährt sich bald, als die Halunken ihm und Alex das gefundene Gold abnehmen wollen. (ARTE, So, 20:45)

=> mit so viel Klischees behaftet, und doch ist dieser Film einer der Schönsten => so viel Tier- und faszinierende Landschaftsaufnahmen, zum Verlieben !

Samstag, 12. April 2008

Aachener Forscher spüren Herzinfarkt-Verursacher auf

MIF lässt Immunzellen wie eine Zecke an der Gefäßwand andocken

aus Campus - Das Hochschulmagazin:

Eigentlich könnte amn sich die Arterien, Venen und Blutbahnen unseres Köprers wie geheime , dunkle Gänge, vorstellen. Und MIF, gleichsam der "most important factor", tatsächlich aber das älteste, seit den 50er Jahren bekannte Immuneiweiß, liegt im Aderngerüst auf der Rezeptor.

Trifft er mit ganz bestimmten Rezeptoren auf weißen Blutzellen zusammen, kann er wie eine Zecke im Gefäß andocken. Durch diese entzündlichen Reaktionen können gefährliche Gefäßverengungen gefördert werden. Arteriosklerose entsteht und kann wiederum Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigen.

Das haben Forscher um Professor Christian Weber vom Institut für Kardiovaskuläre Molekularbiologie und Professor Jürgen Bernhagen von der Abteillung Biochemie und Molekulare Zellbiologie in einem interdisziplinären Forschungsprojekte herausgefunden.

Sie wollen die Arteriosklerose nun aufhalten und möglichst rückgängig machen. Ihr Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft die nächsten drei Jahre mit drei Millionen Euro gefördert.

"Wir wollen MIF verstehen und ausschalten. Wenn wir verhindern könnten, dass MIF an seine Rezeptoren andockt und so Immunzellen anlockt, müssten sich die Gefäßschäden zurückbilden oder zumindest stabilisieren", meinte Institutsdirektor Weber. Ganz neue Behandlungswege würden sich dadurch ergeben - mit einem Medikament gegen MIF, um Ablagerungen in den Gefäßen einzudämmen oder gar aufzulösen.

Verkalkter Brei

"Als degenerativer Brei, der sich verkalkt", lässt sich Arteriosklerose aus dem Griechischen ableiten. Und Patienten gehen ja erst zum Arzt wenn bereits Arteriosklerose bereits vorliegt. Das ist meist ein jahrelang schleichender Prozess durch chronischen Entzündungsvorgang.

Begünstigt wird so eine Entwicklung durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, zu wenig Bewegung. Dann kommt MIF hervor, und die Immunzellen bleiben besonders leicht "kleben".

Die aktuelle Behandlungsmethode: Patienten werden so genannte Stents an den verkalkten Gefäßstellen eingesetzt. Damit das Blut ungehindert durchfließen kann, Beschwerden gemildert und in den nächsten Jahren Herzinfarkte verhindert werden.

Doch "zu viele Stents sind sehr teuer, und man kann auch nicht den kompletten Gefäßbaum damit zupflastern", wirft Weber ein. Mit einem Medikament gegen MIF könnte man die Arteriosklerose schon in einem frühen Stadium auflösen und Herzinfarkt oder Schlaganfall verhindern. (Ende des Zitats)

=> was also ist die Leitstruktur, wie kann man sich ein sauberes Blutgefäß vorstellen ? So wie ein Internist es einmal gesagt hat: "Ein gut funktionierendes Blutgefäß von innen, müssen Sie sich als ein blitzblank sauber geputztes Edelstahlrohr vorstellen, in dem die Erythrozyten ohne Hindernisse sich fortbewegen können" !

Donnerstag, 10. April 2008

Mikroorganismen, Mikroben und Bakerien

...diese Liste ist zu jeder Vorlesung + Tutorium mitzunehmen.

A
Achromobacter
Acinetobacter
Actinomyces
Agaricus
Agrobacterium tumefaciens
Alcaligenes
Amanita
Aquifex
Ascomycota
Aspergilus glaucus
Aspergilus niger
Azotobacter

B
Bacillus anthracis
Bacillus megaterium
Bacillus stearothermophilus
Bacillus subtilis
Bacterioides
Balantidium coli
Basidiomycota
Beneckea
Bordetella pertussis
Borrelia
Botrytis cinerea

C
Candida albicans
Cytophaga
Cellvibrio
Chlamydia psittacis
Chlamydia trachomatis
Chlamydia nivalis
Chloroflexus
Chlorophyta
Chromista
Chromobacterium
Chrysophyta
Chytridiomycota
Clostridium botulinum
Clostridium perfringens
Corynebacterium diphteriae
Crenarchaeota
Cytophaga psychrophila


D
Deinococcus
Desulfomonas
Desulfotocaculum
Desulfovibrio
Deuteromyycetes
Dunaliella

E
Entamoeba histolytica
Enterobacter
Erwinia amylovora
Escherichia coli
Euglena gracilis
Euglenophyta
Euryarchaeota
Flavobacterium
Flexibacter

G
Giardia lamblia
Gloeocapsa
Glomus
Gonyaulax

H
Haemophilus
Halobacterium
Halococcus
Heterosiphon
Hydrogenobacter
Hyphochytriomycetes
Hyphomicrobium

K
Klebsiella
Korarchaeota

L
Lactobacillus acidophilus
Lactobacillus bulgaricus
Lactobacillus lactis
Lactobacillus plantarum
Lamblia intestinalis
Laminaria
Leishmania donovani
Leishmania infantum
Leuconostok mesenteroides

M
Mastigophora
Methanobacterium
Methanococcus
Methanosarcina
Methanothermus sociabilis
Micrococcus lysodeicticus
Micrococcus radiodurans
Mucor rouxii
Mycobacterium tuberculosis
Mycoplasma
Myxamoeba

N
Navicula
Neisseria gonorrhoeae
Neurospora crassa
Nevskia
Nitrobacter agilis

O
Olpidium brassicae
Oomycetes

P
Penicillium camemberti
Penicillium caseicolum
Penicillium chrysogenum
Penicillium roqueforti
Phaeophyta
Pirella
Planctomyces
Plasmodium
Polysiphonia
Protozoa
Pseudomonas
Pyrococcus furiosus
Pyrodictium occultum
Pyrrophyta

R
Rhizobium
Rhizopus
Rhodobacter
Rhodophyta
Rhodopseudomonas
Rickettsia

S
Saccharomyces cerevisiae
Saccharomyces rouxii
Salmonella typhi
Salmonella typhimurium
Schizosaccharomyces pombe
Serratia marcescens
Shigella
Sphaerotilus natans
Sporocytophaga
Staphylococcus areus
Staphylococcus viridans
Streptococcus lactis
Streptococcus pneumoniae
Streptococcus sanguis
Streptococcus thermophilus
Streptococcus viridans
Streptomyces
Sulfolobus acidocalcarius
Synchitrium endobioticum

T
Thermoactionomyces vulgaris
Thermomicrobium
Thermoplasma
Thermotoga
Thermus aquuaticus
Thermus thermophilus
Thiobacillus
Toxoplasmo gondii
Treponema pallidum
Treponema saccharophilum
Trypanosoma gambiense
Tubifex
Typhula

U
Ustilago tritci

V
Vibrio cholerae
Vibrio fischeri
Vibrio marinus

R
Rhizobium

X
Xeromyces

Y
Yersinia pestis

Z
Zygomycota
Zymomonas mobilis