Donnerstag, 10. April 2008

Flusskreuzfahrten

Lieber Leser,

als Gründer und Vorstandsvorsitzender von Viking Flusskreuzfahrten möchte ich Ihnen heute die Reiseform der Zukunft vorstellen - die Flusskreuzfahrt.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Welt zu entdecken - zu einer der komfortabelsten unserer Zeit gehört jedoch zweifellos die Flusskreuzfahrt. Der interessante Perspektivenwechsel und die bequeme Möglichkeit, sein Hotelzimmer immer dabeizuhaben, machen diese Art zu reisen einzigartig.

Fernreise oder Flussreise? Machen Sie beides!

Mit Viking müssen Sie sich nicht entscheiden, denn unsere modernen Flusskreuzfahrtschiffe fahren Sie direkt in die Herzen der schönsten Städte der Welt. Ob Russland, Ukraine, Ägypten, China oder Europa - mit Viking lernen Sie ein Land und seine Menschen von einer ganz besonderen Seite kennen. Und genießen dabei die Vorteile einer Flusskreuzfahrt: kein lästiges Kofferpacken mehr und trotzdem ein schier unerschöpfliches Angebot an kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.

Fotoquelle: Moskau-Blog

Wir bieten Ihnen auf drei Kontinenten erlebnisintensive Bord- und Landprogramme nach dem Motto "Entdecken und Wohlfühlen", die selbstverständlich stets von deutschsprachiger und eigens geschulter Reiseleitung und Gästebetreuung begleitet werden. Und nach abwechslungsreichen Ausflügen und unvergesslichen Eindrücken an Land werden Sie an Bord Ihres schwimmenden Komforthotels durch unsere erstklassige Hotellerie und Gastronomie nach Schweizer Art rundum verwöhnt.

Mein aktueller Tipp für Sie - "All-Inclusive-Angebote":

Erfüllen Sie sich jetzt den Traum vom unvergesslichen Urlaub auf dem Wasser an zahlreichen Terminen von Juni bis November 2008! Denn im Rahmen unserer attraktiven "All-Inclusive-Angebote" mit zahlreichen inkludierten Leistungen, wie z. B. An- und Abreisepaket, erlebnisreiche Landausflüge, umfangreiches Getränkepaket u. v. m., reisen Sie zu Preisen, die Sie ganz bestimmt überzeugen werden!

Hier geht´s zu den All-Inclusive-Angeboten:

http://www.medizin-online.de/cgi-bin/MO/count.cgi?no=6050

Tarrus Riley - She´s royal

Mikrobiologie Top 1-3

Mitschrift "Einführung in die Mikrobiologie"


Top 1: Mikrobiologie und ihre Hilfswissenschaften
  • Chemische Reaktionen i.d. Zelle
  • Verknüpfung v. Chemie + Biologie => Molekulare Biologie
  • Physiologie, Genetik
  • Mikromolekulare Biologie
  • Chemie und Molekularbiologie überschneiden sich
  • Chemie/Biochemie + Ökologie/Ökochemie/Ökotoxilogie + Genetik + Physiologie + Molekularbiologie + Biotechnologie + Taxonomie + Bioverfahrenstechniker + Zellbiologie
Jeder Mikro-Organismus (MO) hat sein eigenes Habitat:
  • z.B. in heißen Schwefelquellen bei 108°C
  • in Salzseen bei einer Salzsättigung von 100
  • in Eis
  • ...
Jeder MO hat eine spezielle Fähigkeit bzw. Funktion:
  • Schadstoffabbau => Ökotoxilogie
  • Zersetzung von toten Tier- und Pflanzenkörper
  • alkoholische Gärung
  • ...
  • Biotechnologie: Reaktionsgefäße => Gewinnung von Aminosäuren (AS) => hunderte Hektoliter werden gezogen
  • Struktur und Morphologie der Zelle geben auch Auskunft über ihre Funktion
  • Taxonomie: s.a. biotechnische Verfahren
  • Mediziner: muss Keim identifizieren => für Therapieentscheidung (z.B. Einatz e. Breitbandantibiotikums
  • RNA + DNA-Untersuchung => Genomics => Taxonomie => Molekularbiologie
1) Med. Mikrobiologie
  • Krankheitserreger bei Pflanze und Tier => Phytopathologie + Pathologie
  • Keime, die Krankheit hervorrufen => Pathogene
  • Infektionskrankheit => Übertragung von einem Individuum zum anderen
  • MO kann verschiedene Symptome hervorrufen, je nachdem in welchem Organ er sich befindet, vermehrt und ausbreitet
  • ...
2) Lebensmittelmikrobiologie
  • a) pathogene MO => Verderb der Nahrung
  • b) Proportion => Synthese von Substanzen für Nahrungsaufnahme => Besiedlung & Veränderung durch MO
  • Konservierungsmethoden: Hemmung der MO durch Konservierungsmethoden => Pasteurisierung (Hitzebehandlung) => Röhrchen => hohe Temperatur bei kurzer Kontakzeit => Mittel der Wahl
  • ...
3) Reinigung von Wasser und Abwässern
  • Stufenreinigung
  • ...

4) Bodenmikrobiologie
  • Abfallwachstum durch Bevölkerungszunahme
  • Wiederkäuer
  • ...
5) Industrielle Mikrobiologie (MB)
  • Produktion von großen Mengen auf kleinem Raum
  • Antibiotika, Vitamine, Säuen, Alkohol etc
  • MO sind Spezialisten
  • ...

Top 2: Ausflug in die Geschichte
  • J-B. Van Helmont (1577-1664): Glaube an die sponante Entstehung, Urzeugung

  • F. Redi (1626-1698): Widerlegung der Theorie der "Spontanen Entstehung" durch Abdecken von Gläsern

  • Anotone Van Leuwenhook (1632-1723): baute Mikroskope, beschrieb winzige Tiere

  • Lavoisier/Priestely: Sauerstoff lässt das Leben entstehen, Fehlen von vis vitasis (Äther, Luft) ?

  • Needham (Ende 18.Jht.): Spontane Entstehung, Erhitzung alleine reicht nicht

  • Spallanzani (1729-1799): Mehrfaches Erhitzen ist notwendig, Hypothese von der Urzeugung widerlegt, Experiment !!!

  • Pasteur: MO können Buttersäure, Milchsäure, etc. herstellen => Abtötung von MO, ohne z.B. den Geschmack von Wein zu verändern, kannte die Arbeiten von Robert Koch,

  • Koch: Isolation des Erregers von Wundstarrkrampf => Tollwut => Mäuse: resistenter Erreger: Endosporen (im Boden/im toten Material) vermehren sich in den Lymphknoten, + Rückenmark (RM), Färbung durch Methylenblau => Royal Society

  • Koch´sche Postulate => MO ist Krankheitserreger wenn:
  1. Errger zusammen mit der Krankheit (KH) , nicht aber in einem gesunden Organismus gefunden wird
  2. MO in Reinkultur gehalten werden kann
  3. durch diese Kultur kann wieder ein Organismus infiziert werden, die dieselben Symptome hervorruft
  4. wenn aus diesem erkrankten Organismus der Erreger re-isoliert + in Reinkultur genommen werden kann
  • Jenner: Impfung vor Koch und Koch, Pocken und Kuhpocken, Unterstützung von Napoleon, Zarin, Thomas Jefferson

Top 3: Charakteristika/Kriterien des Lebens:

Fähigkeit, aus chemischen Substanzen organisches Material zu synthetisieren mit folgenden Eigenschaften:
  1. Nahrungsaufnahme
  2. Assimilation
  3. Ausscheidung
  4. Wachstum
  5. Reproduktion
  6. Reaktion
  7. Coordination
  8. Regulation
  • Nahrungsaufnahme durch Zellwand => Umwandlung in kleinere Bauteile
  • Assimilation: chemische Reaktionen => Verwendung von Nährstoffen für den Aufbau und Erhalt der Zelle => Vorgänge laufen in Serie ab => Reaktionsketten => MO wandeln Stoffe in freierwerdender Energie um => ATP
  • an- und aerobe Verarbeitung
  • anaerob: Clostridium => anaerob => spezielle Technik für Vermehrung => clostridium botulinum

Einführung in die Mikrobiologie

Einführung in die Mikrobiologie

mit Prof. Dr. K.Wolf

Institut für Biologie IV (Mikrobiologie und Genetik)
RWTH-Aachen, Worringer Weg,
52056 Aachen
Tel. 0241/80 266 00
Fax: 0241/80 221 80
email: klaus.wolf@rwth-aachen.de

Weitere Infos:
  • im Kurs sind Biologen, Biotechnologen, Lehramt und sogar wir von den Entsorgungsingeniueren anwesend
  • Vorlesung (KH6,Klinikum): Do, 12-13:30
  • Tutorium (AH3, Informatikzentrum): Do, 15:30, alle 2 Wochen, ab Juni einmal wöchentlich, nächster Termin 24.4.2008
  • fehlerhaftes Skript vorhanden, noch mal nachfragen!
  • mündliche Prüfung, drei Wochen vor der schriftlichen Prüfung (ca. 60-90min)
  • Literatur: WolfangFritsch"Mikrobiologie, besondes zu empfehlen, wenn man nicht die Vorlesung besucht + Schlegel
  • weitere Infos + Folien unter "Tutorium zur Vorlesung" + Bioforum
  • email an: anna.joelle.ruff@rwth-aachen.de
  • SS=Vorlesung, WS=Praktikum, 2-4 Kurse a 3 Wochen
  • jeweils Klausur über Vorlesung + Praktikum, 60-90min
Vielen Dank AS, dass du AK Bescheid gesagt hast, dass wir Mikrobiologie vom 4.Semester vorziehen können !

Tastaturbelegung

Windows-Taste + "E" = Windows Explorer

Windows-Taste + "D" = Desktop

Windows-Taste + "R" = Run (eingeschränkt, wenn man keine Admin-Rechte hat)

"Strg" (Steuerung) + "C" = Kopieren, Zwischenspeicher

"Strg" + "V" = Verschieben, Einfügen vom Zwischenspeicher

Mittwoch, 9. April 2008

Ministerpräsident von Italien

...hmm, habe ich doch ein schlechtes Allgemeinwissen ... gerade kommt Paleto rein und fragt, wer aktueller italienischer Ministerpräsident ist ... hmm, ist es Romano Prodi ? ... egal, wenn ein Land wie Italien im Müll versinkt und Berlusconi als Alleinherrscher wieder in den Startlöchern ist, spielt es da überhaupt eine Rolle, wer Ministerpräsident ist ?

Zum Glück hat Süditalien wenigstens gute Nachrichten zu übermitteln: die Menschen lassen sich immer weniger von der Camorra und Mafia in Angst und Schrecken versetzen => so langsam dämmert´s auch ihnen: wer Angst zeigt, wird erst recht unterjocht, schikaniert und ausgebeutet + die vielen Todesopfer sollen nicht umsonst gewesen sein !!!


Bildquelle: o-solemio.de

TV-Kaiser

Young Yakuza

© Celluloid Dreams Productions In den letzten zehn Jahren hat die Jugendgewalt in Japan dramatisch zugenommen. Naoki ist 20 Jahre alt und ebenfalls in den Sog dieser Bewegung geraten. In allen Bereichen hat er Niederlagen hinnehmen müssen, im schulischen, beruflichen und privaten Leben. Erst vor kurzem ist Naoki der Versuchung erlegen, die Kriminalität zu seiner Lebensgrundlage zu machen, was seine Mutter zur Verzweiflung bringt. Ihr Sohn hat ständig Probleme mit der Polizei. Auf Rat eines Freundes beschließt sie, ihren eigenen Sohn für ein Jahr der japanischen Mafia anzuvertrauen. Danach ist es an Naoki, sich zwischen Licht- oder Schattenseite zu entscheiden... (ARTE, Di, 23h)

Rentner GmbH

© DENKmal-Film Im Durchschnitt sind die Mitarbeiter der Nadel- und Röhrenfabrik "Vita Needle" in der Nähe von Boston 74 Jahre alt. Aber alt und ausgebrannt fühlen sich die ehemaligen Ingenieure, Krankenschwestern, Bäcker oder Serviererinnen noch lange nicht. Sie haben sich gegen einen Lebensabend in Langeweile entschieden. Aufstehen, Anziehen, zur Arbeit gehen und Kollegen treffen macht ihren Alltag sinnvoll und sie selbst zu wertvollen Arbeitskräften.

Eine bessere Therapie gegen schnelles Altern und einsame, leere Tage kann es kaum geben. Firmenchef Frederik Hartmann schwört auf seine 35 arbeitenden Rentner. Sie bescherten ihm in nur fünf Jahren ein Umsatzplus von 100 Prozent. Mary, Marion, Paul, Tom, Ann und Rosa, Angestellte auf Lebenszeit, sind alle zwischen 75 und 95 Jahre alt. Sie haben in der Firma ein neues Zuhause gefunden und fühlen sich in der Gemeinschaft wohl. Sie kommen gern und freiwillig und sind hoch motiviert, weil sie gebraucht werden. Konkurrenzgehabe und Machtkämpfe gibt es nicht.

Die freie Wahl der Arbeitszeiten und Arbeitsstunden lässt ihnen Zeit für Enkelkinder, Arztbesuche oder Gymnastik. Und so profitieren alle voneinander. Frederik Hartmanns innovativer Ansatz in seiner Firma "Vita Needle" stellt das Rollenverständnis in einer Gesellschaft in Frage, in der 50-Jährige manchmal bereits zum "alten Eisen" gehören. Mehr Infos unter: www.arte.tv / thema Themenabend: Erinnern und Vergessen - Unser Gehirn im Alter. (ARTE, Di, 21:45)

Auf der Suche nach dem Gedächtnis

"Der Hirnforscher Eric Kandel"

Eric Kandel zählt zu den bedeutenden Hirnforschern der Gegenwart. Seit über 50 Jahren widmet er sich der Entschlüsselung molekularer Prozesse im Gehirn, die dem menschlichen Gedächtnis zugrunde liegen. Im Jahre 2000 erhielt Kandel den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung des Proteins, das eine Schlüsselrolle bei der Speicherung von Ereignissen aus dem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis spielt.

Kandel hat untersucht, wie geistige Vorgänge biologische Veränderungen produzieren. Dabei hat er nachgewiesen, dass Lernen neuronale Schaltkreise verändert und Wissen eine anatomische Veränderung im Gehirn bewirkt. Das Gedächtnis zählt für Kandel zu den bemerkenswertesten Aspekten menschlichen Verhaltens. Ohne die bindende Kraft der Erinnerung würden die Erfahrungen in ebenso viele Bruchstücke zersplittern, wie es Momente gibt. Die Menschen sind, wer sie sind, auf Grund dessen, was sie lernen und woran sie sich erinnern. (ARTE, Di, 22:10)


=> durch Apoptose (programmierter Zelltod) gehen nach der Geburt Millionen von Gehirnzellen gezielt zugrunde. Ab einem gewissen Zeitpunkt zählt nur noch die Anzahl der Verknüpfungen, die Leitungsgeschwindigkeit und die gute Durchblutung als zuverlässiges Maß guter Hirnleistung !

Dienstag, 8. April 2008

Nachbarin

Nachtrag:

Hallo "Nachbarin", vielen Dank, dass ich die Fotos bloggen darf ;-)

"Rot ist sexy"

Timothy Leary

Sehr interessante Biografie von Timothy Leary gelesen, den Nixon als Staatsfeind Nr.1 in den USA deklariert hat. In seiner Biographie wird auch oft "Das tibetische Totenbuch" erwähnt.

(Fotoquelle: jamd)

Das Rätsel Alzheimer

© LSngengrad Filmproduktion In Europa leiden drei Millionen Menschen an der Alzheimerkrankheit. Obwohl Mediziner und Pharmaindustrie seit Jahren mit großem Aufwand und viel Geld nach Mitteln suchen, die Krankheit zu heilen oder den geistigen Verfall der Patienten zu verlangsamen, blieben alle Anstrengungen bislang erfolglos.

Sind die gängigen Vermutungen über die Ursachen der Alzheimer-Erkrankungen falsch?

Die Dokumentation stellt erstmals eine ganze Reihe von Studien vor, die ein völlig neues Licht auf die Entstehung der Alzheimerkrankheit und mögliche Therapien werfen. Aufwendig recherchiert, beschreibt der Film zum Beispiel den Fall der Nonne Bernadette und ihrer Mitschwestern, die in einem US-amerikanischen Kloster lebten und starben.

David Snowdon, ein renommierter Demenzforscher, durfte über Jahre hinweg die geistige Fitness der Schwestern testen und nach ihrem Tod die Gehirne auf Anzeichen einer Demenzerkrankung untersuchen. Das überraschende Ergebnis zeigte, dass die Gehirne einiger Nonnen, obwohl sie bis ins hohe Alter geistig fit waren und ein ausgezeichnetes Gedächtnis hatten, die Spuren einer schweren Alzheimererkrankung aufwiesen - Demenzgrad 6, das absolute Alzheimer-Endstadium.

Wie lässt sich dieser verblüffende Befund erklären?

Forschungsergebnisse aus den USA, Kanada und Deutschland rücken die Alzheimerkrankheit aktuell in ein anderes Licht. Doch die viel versprechenden Forschungsansätze werden von der Pharmaindustrie nicht verfolgt, weil sie zu wenig Gewinn versprechen. Schlimmer noch: Die Dokumentation berichtet von aktuellen Versuchen an Demenzkranken, bei denen sogar das Wohl der Patienten auf der Strecke zu bleiben droht. Themenabend: Erinnern und Vergessen - Unser Gehirn im Alter.
(ARTE, Di, 21h)

Medizinstudium

(gefunden in: medi-learn)

"Hi Dicker,

zur Kombi Rettungsdienst-Studium kann ich Dir nichts sagen. Ich bin Arzt, arbeite als Notarzt und würde Dir vom Medizinstudium an sich abraten oder zumindest raten, Dir das genau zu überlegen !

Folgende Gründe:

-das Studium ist mit 12 Semestern sehr lang, d.h. Du brauchst MINDESTENS 6 Jahre, bis Du fertig bist. Wähend des Studiums absolvierst Du OHNE Bezahlung: 2 Monate Krankenpflegepraktikum + 4 Monate Famulaturen während der Semester"ferien" sowie 12 Monate praktisches Jahr.

Ist also auch eine Sache der Finanzen (hier einen ganz lieben Dank meinen Eltern !!!), denn während der Praktika kann man kaum mehr nebenher arbeiten.

-wenn Du mit dem Studium durch bist, mußt Du noch jahrelang (Minimum 4 Jahre !) im Krankenhaus und/oder Arztpraxen "knechten", um die Facharztweiterbildung zu absolvieren. In dieser Zeit verdienst Du mit dem Grundgehalt nach BAT nicht viel mehr, als ein RA mit Schichtzulagen (in der Arztpraxis sogar eher weniger). Arbeitspensum in der Klinik pro Woche ca. 60-90 Stunden, falls das EU-Arbeitszeitgesetz (wie zu befürchten) auch weiterhin nicht umgesetzt wird.

-mit dem bestandenen Facharzt kannst Du entweder als Oberarzt weitermachen, falls Du eine der wenigen Stellen ergatterst, d.h. zur 40 h-Woche kommen noch Minimum 100 h im Monat schlecht bezahlte Bereitschaftsdienste. oder Dich niederlassen in eigener Praxis, was finanziell extrem kostspielig und zur Zeit nur noch in "unlukativen" ländlichen Gebieten möglich ist.

(Fotoquelle: marcsteinmetz.com)

Ich bin seit Ende 1986 mit dem Studium fertig, seit 1995 Facharzt für Innere Medizin. Die normale Zeit bis zum Facharzt Innere sind 6 Jahre, was aufgrund des riesigen Kataloges zu erfüllender Untersuchungen mit meist mehrfach nötigen Klinikwechseln gar nicht zu schaffen war.

Nach dem Studium war ich dank Ärzteschwemme erstmal ein Jahr arbeitslos, dann bis 1999 in verschiedenen Kliniken und einer Praxis tätig. Danach konnte ich weder die Nachtdienste, noch die vielen Arbeitsstunden mehr ertragen, habe dann die Akutmedizin verlassen und in einer Überdruckkammer gearbeitet (eher langweilig), danach dann in einem Plasmaspende-Center (nervtötend), bis ich seit 2002 wieder in die Notfallmedizin eingestiegen bin.

Seit August diesen Jahres arbeite ich freiberuflich als Notärztin und bin total happy ! Ist aber eher selten, so einen Job zu kriegen, da die meisten Notarztstandorte von Klinikärzten besetzt werden (ist billiger !), d.h. Du mußt dann den Klinikjob in Kauf nehmen, um Notarzt fahren zu können.

Naja, ich hab jedenfalls mal unter 16 jahrelang im Beruf tätigen Klinik-Kollegen eine Umfrage gemacht, wer nochmal Medizin studieren würde. Resultat: EINER hätte es nochmal gemacht mit der Begründung, daß er nicht wüsste, was er sonst machen solle. Alle anderen würden es nicht mehr studieren, nicht weil der Beruf an sich nicht schön ist, sondern wegen der erdenschlechten Arbeitsbedingungen.

Bevor Du die Entscheidung triffst, ein Medizinstudium zu beginnen, würde ich Dir dingend raten, Dich mal mit fertigen Ärzten zu unterhalten, wie die Ihren Job und die Arbeitsbedingungen finden. Ich hatte damals leider keine Gelegenheit dazu und wusste echt erst Ende des Studiums, auf was ich mich da eigentlich eingelassen habe...

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deinen Entscheidungen und viel Spaß im Rettungsdienst !"

Seminarvortrag

FK ruft zum Glück an für die Informationsstunde für den Seminarvortrag:

Kriterien für wissenschaftliches Arbeiten

Objektivität

Sachlichkeit & Ehrlichkeit

Vollständigkeit (besonders im Hinblick auf die Grundlagentheorie)

Genauigkeit & Prägnanz

Übersichtlichkeit

Aktualität

Formal korrekte Gestaltung (s. L²P-Lernraum)



* für Modul Kreislaufwirtschaft

* ab 27.5.08 jeweils 4 Vorträge in 90min

* Betreuung durch 4 Professoren

* Anwesenheitsliste + 1 Fehltermin erlaubt

* insgesamt 28 Themenvorschläge, von denen schon einige besetzt sind

* in 2er Gruppen bei ausgewogener Aufteilung (50/50)

* Arbeit als PPS vorher (!!!) einreichen

* 10-15 Seiten schriftlich (Pflicht)

* 20min mündlicher Vortrag (Kür)

* Recherche in der Bibliothek ist Pflicht !!!

* die digitalen Arbeiten werden durch ein Programm gejagt, in dem festgestellt werden kann, ob man korrekt zitiert oder wild im Internet geklaut und einfach 1:1 kopiert hat ;-)

* 80% aller Informationen sollten auditiv wiedergegeben werden , die restlichen 20 % sind aus den Folien ersichtlich

* Empfehlung: wenn man im Thema drin ist, braucht man für die Text- und Bildecherche 5 mal so lang wie die Vortragszeit. Bsp: 20min Vortrag => 100 min Aufwand für die Zusammenstellung

* Ist man mit dem Thema nicht so vertraut, braucht man entsprechend länger Zeit

"Der Redner" von Dr. Anna Balint

* Einleitung
  • Hinführung zum Thema
  • Ziel der Arbeit & leitende Fragestellung erläutern
  • Aufbau der Arbeit kurz erläutern
  • ....
Hauptteil
  • keine und/oder unbegründete Behauptungen aufstellen
  • Sachverhalte und Inhalte objektiv darstellen
  • ...
Schluss
  • log. verknüpfte Darstellung der zentralen Aussagen
  • keine neuen Argumente bringen oder neue Themen anschneiden
  • Abschließende Schlussfolgerung
  • ...
Layout
  • Deckblatt
  • Rand
  • Arial, weiß, 16pts
  • Zwischentitel, 18pts
  • Folienbeschriftung 20pts
Zitieren
  • direktes Zitieren in Anführungszeichen
  • indirektes durch "laut", "gemäß", etc
  • et. al. (=und andere)
  • ...
Cave:
  • kurze Sätze
  • keine unnötigen komplizierten Verschachtelungen
  • nicht zu viele Nebensätze
  • der Zuhörer + Leser sollte direkt verstehen und nicht über Sätze grübeln und nachdenken müssen
  • bei der Präsentation Schritt für Schritt vorgehen und nicht auf einer Seite alle Punkte direkt wiedergeben wollen (=> dadurch wird das Auditorium vom eigentlichen Vortrag abgelenkt)
  • ...
Fazit: das Publikum muss begeistert sein und Standing ovations abliefern => kein Problem ;-)

Glutamat


A:
Ist es denn wirklich möglich, das Ökotest Glutamat ignoriert? Ich habe diverse Tests gelesen in welchen Produkte empfohlen werde, die Glutamat beinhalten. Nun werden viele Inhaltstoffe schon sehr zurückhaltend mit '...steht im Verdacht xy zu verursachen...' beschrieben - wie kommts, dass dieser gefährliche Stoff total ausser Acht gelassen wird?? ???

B:
Wo haben Sie denn die Information her, dass Glutamat an sich gefährlich sei? Wie bei allem kommt es auf die MENGE an. Glutamat ist natürlicherweise in vielen Lebensmitteln enthalten...

Zu Glutamat:


Wenn Sie auf größere Mengen nicht empfindlich reagieren, sollten Sie sich da keine zu großen Sorgen machen. Schließlich haben wir sogar einen Rezeptor dafür:


A:
Es gibt verschiedene wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Glutamat das Nervensystem zerstört. Ich beziehe mich auf künstlich hergestelltes Glutamat. Ausserdem ist Glutamat in Schweden sogar verboten! Nur in Deutschland wird das Thema totgeschwiegen.

Sehr richtig - man KANN muss aber nicht empfindlich auf Glutamat reagieren. Ich wiederhole meine Frage: Warum weist Ökotest nicht darauf hin? Andere Stoffe werden ebenfalls betitlt mit 'kann Allergien auslösen' etc.
B: Mit Verlaub, haben Sie wirklich alles, was ich eingestellt habe, gelesen?

Zitat:
Es gibt verschiedene wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass Glutamat das Nervensystem zerstört. Ich beziehe mich auf künstlich hergestelltes Glutamat.

Beleg bitte. Erklären Sie bitte den genauen Unterschied zwischen "natürlichem" und "künstlichem" Glutamat.

Zitat:
Ausserdem ist Glutamat in Schweden sogar verboten!

Ich bitte um Beleg. Dann dürften die ja gar keinen Parmesan mehr einführen Grinsend

Zitat:
Nur in Deutschland wird das Thema totgeschwiegen.

Nö. Siehe Stellungnahme BfR.

Zitat:
Ich wiederhole meine Frage: Warum weist Ökotest nicht darauf hin? Andere Stoffe werden ebenfalls betitlt mit 'kann Allergien auslösen' etc.

Welchen Hinweis hätten Sie denn gern und ab welchem Gehalt?

A:
Alles nachzulesen in:

Spektrum der Wissenschaft(Buch) - Gehirn und Nervensystem ISBN 3-922508-21-9

Hans-Ulrich Grimm: Die Ernährungslüge, Droemer Verlag

Lebensmittelzutaten-Liste der Verbraucherzentrale("E-Nummern-Liste") ISBN 3-922940-12-9

Der Spiegel 10/92:"Lernen,wie Geist funktioniert"

Darf ich fragen, woher SIE Ihre Informationen nehmen? Mir ist ihre Internetadresse aufgefallen - darf ich also davon ausgehen, dass Sie die Meinung Ihrer Firma vertreten und nicht Ihre eigene?

B:
Schön, dass Sie was nennen. Noch schöner wäre es, wenn Sie es kurz DARSTELLEN würden und nicht nur, mit Verlaub, Titel hinklatschen. So viel Zeit sollte sein, meinen Sie nicht? Zumal ich EINFACHE FRAGEN gestellt habe.

Im Übrigen verweist meine Adresse nicht auf eine Firma, sondern einen Verein. Und selbst wenn es eine Firma wäre, wie kommen Sie denn darauf, dass ich nicht MEINE Meinung schreibe? Also bitte. Die Links ("wo nehmen Sie Ihre Information her") sind doch klar erkennbar, ich verstehe Ihre Frage also nicht so ganz.

C:
mich würde interessieren, ob an der Gefährlichkeit von Glutamat etwas dran ist. Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen? EINFACHE FRAGEN - EINFACHE BELEGE Grinsend

B @ C:
In dem BfR-Link sind einige Quellen angegeben.

Ich gehe im Wesentlichen mit der Meinung von BfR und FDA d´accord. Im Übrigen sollte derjenige, der behauptet, der in vielen Nahrungsmitteln natürlich vorkommende Stoff Glutamat sei "gefährlich" (in welcher Menge denn bitte und für wen?) seine konkreten Informationen auftun. Da waren immer mal wieder einige unerwünschte Wirkungen im Gespräch, was sich nach meiner Kenntnis jedoch in den meisten Fällen nicht bestätigt hat. In den 40 ern und 60 ern war das auch schon mal breiter thematisiert worden.

Vielleicht lesen Sie mal die Links, dann können wir über Ihre Bedenken reden.

C:
Danke für die Links. Das BfR-Statement kenn' ich, muss allerdings zugeben, dass ich die dort getroffenen Aussagen wenig überzeugend finde.

Zitat:
Im Übrigen sollte derjenige, der behauptet, der in vielen Nahrungsmitteln natürlich vorkommende Stoff Glutamat sei "gefährlich" (in welcher Menge denn bitte und für wen?) seine konkreten Informationen auftun.

Geht es bei dieser Diskussion wirklich um den "natürlich vorkommenden Stoff"? Ich würde behaupten hier geht es um den weniger natürlichen Zusatzstoff.

B @ C:
Ob Sie nun Glutamat in das Fleischgericht streuen oder Sojasauce dazugeben, ist nur vom Glutamat her betrachtet wurscht. Das meine ich.

Bildquelle: medizininfo.de

"Krankhaft fett! - Extrem Übergewichtige"

"Stern"-TV - Reportage

Foto: VOX/Privat Jeder Dritte leidet in Deutschland an Übergewicht, jeder fünfte gilt als Adipositas-Patient, ist also krankhaft dick. Viele lachen über die Übergewichtigen, sprechen ihnen ab, dass sie abnehmen wollen, glauben, sie wären lethargisch, unorganisiert und faul.

Doch wie sieht es in den Betroffenen wirklich aus?

Das Dicksein macht ihnen das Leben schwer: Bewegungsunfähigkeit, Bluthochdruck, Gliederschmerzen, Rückenschmerzen - viele von ihnen sind auf die tägliche Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen.

Wie lebt man mit diesen Handicaps?

Was macht diese Eingeschränktheit mit den Betroffenen?

Wie geht man mit der ständigen Ausgrenzung um?

stern TV-Reportage begleitet drei extrem Übergewichtige in ihrem Alltag.

Adolf (52) aus Frankfurt ist 1,72 Meter groß und wiegt über 200 Kilo. Sein genaues Gewicht kennt er nicht, da seine Waage es nicht anzeigen kann. Adolf ist fast bewegungsunfähig. Das war nicht immer so: Zwar war er schon immer übergewichtig - mit 18 Jahren zeigte die Waage schon 120 Kilo - bis 2005 wog er "nur" 170 Kilo, leitete eine kleine Spedition, war davor Hotelier, Bauunternehmer, Versicherungsvertreter, Eigenheimbesitzer:

"In meinen guten Zeiten hatte ich 12.500 Euro im Monat - das war prima!" Er war von morgens bis abends agil, unternehmungslustig, lebensfroh. Heute lebt er mit seiner Ehefrau und drei Kindern von Hartz IV. Der Einschnitt kam 2005: In einem Urlaub in der Dominikanischen Republik erkrankte er an einer Lungenentzündung, musste monatelang das Bett hüten. Danach folgte erst Arbeitslosengeld I, 2006 dann Hartz IV.

"Ich wurde immer dicker, kam aus dem Loch nicht mehr raus!" Existenzgründungsanträge beim Arbeitsamt wurden abschlägig beschieden. Dabei wünscht er sich endlich eine Arbeit: "Seit zwei Jahren sitze ich zu Hause, bewege mich kaum, weiß nicht mehr, was ich tun soll!"

Angelika (52) aus Wiednitz in Sachsen kennt kein Leben ohne überschüssige Kilos. Zeit ihres Lebens ist sie übergewichtig. Mit bis zu 150 Kilo fühlte sie sich aber immer noch wohl. (VOX, Di, 22:15)


A
uch übermäßiges Essen ist eine Droge. Doch wer mit dem Finger auf dicke Menschen zeigt, der lenkt ab von seinen eigenen Drogenproblemen. "Wer ohne Schuld ist, der werfe, den ersten Stein". Wer in dieser Gesellschaft lebt ohne Drogen ? Den möchte ich gerne mal sehen !

Montag, 7. April 2008

Maria voll der Gnade

Archiv Die 17-jährige Kolumbianerin Maria arbeitet auf einer Plantage, wo sie im Akkord Dornen von Rosen abstreift. Sie ist schwanger von ihrem Freund, mit dem sie sich nicht versteht, und von ihrer Familie hat sie auch nichts zu erwarten.

Um ihrem tristen Dasein zu entfliehen, lässt Maria sich von einem charmanten jungen Mann als Drogenkurier anwerben. Sie schluckt 62 Latexpäckchen mit Heroin und setzt sich zusammen mit drei weiteren Kurieren ins Flugzeug nach New York. Als eines der Mädchen verhaftet wird und Marias Freundin Lucy aufgrund einer geplatzten Heroinkapsel stirbt, entpuppt die Reise sich als Horrortrip. Trotzdem ist Maria bereit, die Herausforderung eines neuen Lebens anzunehmen. (ARTE)

=> sehr traurig, sehr trostlos die Situation der einfachen Menschen => platzt nur ein Latexpäckchen, ist die Person tot => ja so sieht die Welt aus, und nicht wie im deutschen Spaß- und Unterhaltungsfernsehen oder wie in der Boulevardpresse mit ihren Schicki-Micki-Personen-Kult

Kollision der Kulturen

Kampf der Zivilisationen

Folge 2,

Archiv Dokumentationsreihe.

Kollision der Kulturen Die ungleiche Verteilung der Reichtümer ist der wichtigste Schlüssel zum Verständnis der modernen Welt: Warum sind Europa und Asien in der Geschichte so dominant? Warum haben nicht die Indianer, Afrikaner und australischen Aborigines die Europäer und Asiaten versklavt und vernichtet?

Lange umgingen die Historiker die Erforschung dieser grundlegenden Frage und argumentierten nur mit nahe liegenden Gründen, wie Eroberungskriegen und dem Expansionsstreben der industrialisierten Welt. Doch heute machen die Vertreter einer gewissen biologischen Forschungsrichtung weiter entfernte Gründe geltend, indem sie auf die angebliche Ungleichheit des genetischen Kapitals der Menschheit verweisen.

Doch die ungleiche Entwicklung der menschlichen Gesellschaften ist milieubedingt und nicht auf genetische Unterschiede zurückzuführen. Dies beweist Jared Diamond anhand eines Rückblicks auf 13.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Indem er so unterschiedliche Disziplinen wie Genetik, Molekularbiologie, Verhaltensökologie, Epidemiologie, Linguistik, Archäologie und Technologiegeschichte heranzieht, verdeutlicht er insbesondere die Rollen der Lebensmittelproduktion und der Entstehung von Keimen in dichten menschlichen Populationen, deren Herausbildung durch die landwirtschaftliche Revolution begünstigt wurde.

Ferner zeigt er die Auswirkung der geografischen Lage auf die Verbreitung von Schrift und Technologie, die in Eurasien mit dem Breitengrad und in Amerika und Afrika mit dem Längengrad variiert. Jared Diamonds Buch "Guns, Germs and Steel" erschien unter dem deutschen Titel "Arm und Reich" im Fischer-Verlag. (ARTE, Di, 19h)

"Sambuco, im Valle Stura in Italien"

Gipfel der Genüsse

Folge 1,

© Eikon SYdwest/Andreas SchSfer Eine kulinarische Reise durch die europäische Gebirgswelt.
Im Volksmund heißt das Sturatal "das schwarze Loch Europas". Kaum ein anderer Landstrich hat durch Kriege soviel Bevölkerung verloren. Der Koch Bartolomeo Bruna, der mit seiner Familie die "Osteria della Pace" führt, erzählt von den Traditionen des Tals: "Ich erinnere mich, dass ich mit meinem Großvater in die Berge ging, um Gemüse zu sammeln.

Es wurde Buon Enrico genannt, weil Enrico II. von Burgund dem Volk gestattet hat, es zu pflücken, ohne dafür zu bezahlen." Bartolomeo Bruna ist mit den alten wiederentdeckten Gerichten der Bergbauern erfolgreich. Für ihn liefert die Bergwelt kulinarische Besonderheiten: "Ich glaube, für ein Schaf sind unsere Wiesen wie ein großes Hochzeitsmahl. Es frisst nur, was es wirklich mag - und daher stammt natürlich auch die außergewöhnliche Qualität des Fleisches, der Wolle und der Milch".

Sein wichtigster Verbündeter ist der Schäfer Adriano Fossati. Der ist nach jahrelangem Aufenthalt in der Stadt zu seiner Bestimmung zurückgekehrt, das Sambucana-Schaf vor dem Aussterben zu bewahren. Der Schafzüchter und der Restaurantchef haben gemeinsam erreicht, dass das Sambucana-Schaf weit über die Grenzen des Piemonts hinaus wieder ein Begriff ist. Das wunderbare Fleisch bekommt man allerdings nur hier. (ARTE)

=> verlassene Dörfer, Landflucht, Kommentar von einem Zurückgebliebenen: früher hat man in der Stadt gehungert und auf dem Dorf war man gut versorgt, heute ist es umgekehrt. 1965 waren wir 700 im Dorf, jetzt sind es nur noch 300. Aber das ist ja überall auf der Welt so. Vielleicht werden die Zeiten besser.

Wenn ich mir all die verfallenen Steinhäuser sehe, dann kommen so Pläne auf, für Aussteiger mit Berufsambitionen diese Ruinen wieder bewohnbar zu machen.

Rentenangst und der ganz normale Rentenbetrug

Wer die Dokumentation "Rentenangst" noch nicht gesehen hat, der kann das sofort nachholen:

Sonntag, 6. April 2008

"Maske des Kodiak-Archipels"

Kunst und Mythos

Folge 1,

© MusZe du Quai Branly "Reden ist beinahe unanständig", sagt der Historiker Oleg Kobtzeff über die Sitten der Menschen im Hohen Norden. Doch auch wenn in der Geschichte Alaskas manchmal nur wenige Worte nötig waren, gab es dennoch eine Vielfalt an anderen Ausdrucksformen, wie zum Beispiel rituelle Tänze und mythische Kunstwerke. Dazu gehört auch eine Sammlung von mehr als 70 Masken vom Kodiak-Archipel, deren Glanzstück die Mondmaske ist.

Die Legende besagt, dass ein Jäger diese Masken nach seinen Traumvisionen anfertigte und diese ihm alsbald zu reicher Beute verhalfen. Von den Ureinwohnern des Archipels, den Sugpiaq und den Alutiiq, wurden die Masken bei rituellen Tänzen und Gesängen getragen. Doch mit den russischen und später den amerikanischen Kolonialherren verschwanden viele dieser Traditionen. Bis 1867 gehörte die Kodiak-Insel zu Russland und wurde dann von den Vereinigten Staaten gekauft.

Die indigene Kultur ist seither bei den Inselbewohnern so gut wie vergessen, nur die Ältesten haben einige wenige Erinnerungen bewahrt. Einer der letzten Zeugen der alten Rituale war vermutlich der französische Anthropologe Alphonse Pinart. Bei seinem Aufenthalt auf einer der Inseln Alaskas im Jahr 1871 beschrieb er die dortigen Bräuche. Seine eigene, auf der Welt einzigartige Maskensammlung ist heute im Museum in Boulogne-sur-Mer zu bewundern. (ARTE, 20:15)

"Fahrten ins Ungewisse - Verschollen vor Spitzbergen"

ZDF-Expedition

Arved Fuchs Dokumentationsreihe.
Am Morgen des 5. August 1912 verlässt die "Herzog Ernst" den norwegischen Hafen Tromsö und nimmt Kurs auf Spitzbergen. An Bord der Polarforscher Herbert Schröder-Stranz und eine 15 Mann starke Crew aus Seeleuten und Wissenschaftlern. Schon seit Jahren träumt der ehemalige Offizier von der Durchquerung der Nord-Ost-Passage.

Jetzt scheint er seinem Ziel ein Stück näher zu sein. Der kleine Stoßtrupp - unterwegs im Auftrag des Deutschen Kaisers Willhelm II. - will den abenteuerlichen Trip durch diearktische Kälte vor Ort logistisch vorbereiten. Doch schon wenige Tage später scheitert das Unternehmen. Die "Herzog Ernst" wird vor Spitzbergen zwischen Kap Platen und dem Nordkap vom Eis eingeschlossen.

Am 15. August lässt sich der Deutsche mit drei Kameraden auf einer gewaltigen Scholle absetzen, um mit Hundeschlitten, Kajaks und einigen Vorräten bis nach Cross Bai an der Westküste zu gelangen. Ein Selbstmordkommando, wie sich herausstellen sollte. Das letzte, was die restlichen Teilnehmer der Expedition von den Männern hören, ist ein dreifaches "Hurra". Dann verliert sich ihre Spur irgendwo im Eismeer zwischen 80 Grad 17 Minuten Nord und 24 Grad 10 Minuten.

Kurz darauf setzt sich eine zweite Gruppe ab, in der Hoffnung, der weißen Höllezu entkommen. Doch auch sie kehrt nicht zurück. Drei Rettungskommandos machen sich in den folgenden Monaten auf, nach den Schiffbrüchigen zu fahnden. Nur sieben Teilnehmer der Erkundungsfahrt durch die Arktis können gerettet werden. Doch von Herbert Stranz und den anderen Mitgliedern der Expedition fehlt jedes Lebenszeichen. Die "Loevenskjold" unter der Leitung von Theodor Lerner gerät sogar selbst in die Fänge der Natur, sein Schiff wird vom Packeis zerdrückt.

m Juli 2007, fast 100 Jahre nach dem Verschwinden der wagemutigen Truppe, folgt der Abenteurer Arved Fuchs den Spuren der Stranz-Expedition. Er glaubt, das mysteriöse Verschwinden der Männer rekonstruieren zu können. (ZDF, 19:30)

Donnerstag, 3. April 2008

Die kleine Drogenfibel

Spielende Kinder

...ich kann überhaupt nicht verstehen, warum Erwachsene sich über lärmende und spielende Kinder aufregen, macht doch richtig Spaß, denen zuzuhören: man sitzt also Zimmer und hört die Kleinen unten lärmen ... irgendwann fängt immer einer von denen an, zu heulen und zu weinen, ca. eine Minute später spielen sie weiter, als wäre nichts passiert ;-)