Dienstag, 14. Februar 2012

" Der Verfassungsschutz ist durchsät mit rechtsextremem Gedankengut "

Gedanken zu rechtsextremem Gedankengut in Behörden und Gesellschaft:
 
Schaut man sich in diesen Zeiten mal genauer die Amtsträger und Verantwortlichen in diesen Behörden an und liest zwischen den Zeilen der sehr aussagekräftige Bemerkungen von ehemaligen Verantwortlichen, s. z.B. Präsidenten a.D., so offenbart sich ein monströses und erschreckendes Bild, dass Du gar nicht zu beschreiben wagst.
  • (... das muss eine jahrzehntelange Entwicklung gewesen sein, zu der viele pensionierte Beamte und Politiker in der Vergangenheit beigetragen haben ...
Es ist, als ob nicht nur der "kleine Mann" immer häufiger an den den Biertresen sein verengtes, immer mehr nach rechts gerücktes anachronistisches Weltbild zum Besten gibt, sondern auch ein politisch gewolltes System einem flächenübergreifenden rechtsradikalen Gedankengut einen idealen Nährboden geschaffen hat.
    Es ist nicht die Aufgabe des Bürgers in dieser national prekären Angelegenheit nach Beweisen zu suchen oder Schuldige in Gremien zu finden, in die man aufgrund seiner Vita niemals hineinkommt, es ist die vornehmliche Aufgabe von Politikern, Juristen und Journalisten diesen Sachverhalt von ganz oben nach unten lückenlos aufzuklären.

    "Lückenlos" bedeutete nicht, dass Verantwortliche sich klamm und heimlich aus der Affäre ziehen können, indem sie
    • Verfehlungen und Unterlassungssünden verharmlosen,
    • Kollegen, Mittäter und Mitwisser schützen,
    • Zuständigkeitsbereiche von sich weisen,
    oder
    • einfach nur lügen.
     "Lückenlos" bedeutet vielmehr, sich konsequent und ohne persönliches Eigennutzen, eine frische und aufgeklärte Denkweise anzueignen und in die Tat umzusetzen.

    Es ist schon fast müßig darüber nachzudenken, dass viele ehemalige Nazis kurz nach dem Weltkrieg wieder in wichtige Ämter eingeführt wurden, sei es in der Politik, Wirtschaft, Finanzwesen und in anderen wichtigen gesellschaftsrelevanten Bereichen.

    Aber man muss leider (!) immer wieder daran erinnern, um nicht zu vergessen, dass die Ermordung, Folter und Erniedrigung von Millionen von Menschen kein Zufall war, sondern eine gewollte (!) Entwicklung, die willentlich (!) in den Köpfen der Menschen beginnt.

    Und dort, wo man den Anfängen nicht wehrt sondern fördert und forciert, da gilt:
    • " Unrecht Gut gedeiht nicht " 
    Man sieht doch sehr gut, wie sich kurz nach der Jahrtausendwende Milliarden Menschen und Bürger, besonders der jüngeren Generation von diesem repressiven und menschenfeindlichen Gedankengut befreien wollen, sei es in Russland, im Iran, in allen arabischen Ländern und nicht zuletzt in China selber.

    Was also nützen in Deutschland die alljährlichen Gedenkfeiern, Beileidsbekundungen und Kondolenzen bezüglich des Holocaust, wenn im gleichen Atemzug ein unzeitgemäßer Verfassungsschutz und Politiker einem flächenübergreifenden rechtsradikalem Gedankengut Vorschub leisten, indem sie
    • weiterhin Massenaufmärsche von Rechtsradikalen zulassen,
    • antifaschistische Zivilcourage verfolgen und willkürlich zerstören,
    • NPD, NSU und viele weitere rechtsradikale Vereinigungen nicht endgültig zerbrechen und zum Teufel jagen ?!?
    • => solange ich noch in Deutschland lebe, will ich diese menschenverachtende Schlangenbrut weder in meinen Gedanken noch in meinem zivilen Leben beherbigen ...
    Niemals hätte ich gedacht, solche Überlegungen während meiner Restzeit in Deutschland anzustellen, und man kann nur hoffen, dass Menschen in Behörden, Politik und Juristerei die Zivilcourage an den Tag legen, die so mancher Bürger schon im Alltag bewiesen hat.

    Es gibt nur diese miteinander verflochtenen Vorgaben in Deutschland, will man endlich den Sprung in ein fortschrittliches Zivilleben wagen:
    • lückenlose Aufklärung von miefenden Zuständen in Behörden, Chefetagen und diversen Grauzonen der Gesellschaft,
    • Der Wille zu mehr Gerechtigkeit in Verteilung der Güter, Einkommen und Berufschancen (s.a. Monopolismus vs. Diversität),
    und
    • die Neudefinierung von Amt und Würde, von Vertrauen und Verantwortung und die Neuregelung von  Sanktionen bei Missbrauch, egal ob im gutbürgerlichen Bereich oder in der selbsternannten "High Society" gepaart mit "Lobbyismus".
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