Dienstag, 27. Oktober 2009

Gitarrist killed on stage ;-)


smirnabl

Zitat:

"Don't dice with death

Play it safe with Guitar Rig 2

Professional Software for Guitar and Bass"

guitar-rig.com


Elvis Presley - "Teddy bear" & "King Creole"


thugginj

Baby let me be,
Your lovin teddy bear
Put a chain around my neck,
And lead me anywhere
Oh let me be
Your teddy bear.

I dont wanna be a tiger
Cause tigers play too rough
I dont wanna be a lion
cause lions aint the kind
You love enough.
Just wanna be, your teddy bear
Put a chain around my neck
And lead me anywhere
Oh let me be
Your teddy bear.

Baby let me be, around you every night
Run your fingers through my hair,
And cuddle me real tight

(words & music by mann-low)


***

There's a man in New Orleans
Who plays rock and roll
He's a guitar man
With a great big soul
He lays down a beat
Like a ton of coal
He goes by the name of King Creole

Ref.:

You know he's gone, gone, gone
Jumpin' like a catfish on a pole
You know he's gone, gone, gone
Hip shaking King Creole

When the king starts to do it
It's as good as done
He holds his guitar
like a tommy gun
He starts to growl
From way down his throat
He bends a string
And "that's all she wrote"

Ref.:

You know he's gone, gone, gone
Jumpin' like a catfish on a pole
You know he's gone, gone, gone
Hip shaking King Creole

Well, he sings a song about a crowded hole
He sings a song about a jelly roll
He sings a song about meat and greens
He wails some blues about New Orleans

Ref.:

You know he's gone, gone, gone
Jumpin' like a catfish on a pole
You know he's gone, gone, gone
Hip shaking King Creole

[Solo]

Well, he plays something evil
Then he plays something sweet
No matter what he plays
You got to get up on your feet
When he gets the rockin' fever
baby, heaven sakes
He don't stop playin'
'Till his guitar breaks

Ref.:

You know he's gone, gone, gone
Jumpin' like a catfish on a pole
You know he's gone, gone, gone
Hip shaking King Creole

(words & music by Jerry Leiber - Mike Stoller)

In den Jahren 1927-1934 befasste sich der Schriftsteller und Philosoph Walter Benjamin mit den Wirkungen des Cannabis; er plante ein Buch darüber, das Fragment geblieben ist. Seine Eindrücke und Erlebnisse unter der Wirkung von Haschisch fasste er in Protokollen und Aufzeichnungen zusammen, die von hoher intellektueller Schärfe sind. Sie bestätigen, dass vieles von der persönlichen Substanz des Konsumenten, der einen Rauschzustand erlebt, dessen Inhalt und Ausformung wesentlich prägt. Schlicht strukturierte Menschen erleben schlichte Räusche, differenzierte können dagegen sehr detailreiche Rauschzustände erleben. Benjamin [1981] beschreibt vor allem die Wirkung auf die Stimmung, die Affektlage und die Wahrnehmung, er beschreibt Evidenzerlebnisse und grundlose Albernheit, die Beobachtung des Banalen und seiner subjektiv erlebte Umformung zu etwas Bedeutsamen, aber auch Unlustgefühle und Misstrauen gegenüber der Umgebung.
  • "Kommst du mit zur Disco ?" - "Nee, habe mir gerade einen gepieft" - "Es ist immer das Gleiche mit euch Kiffern, dann gehe ich halt mit Chrissie alleine !" ;-) => das war also das zuverlässigste Geheimnis: hast du keine Böcke auf Disco und ähnlich dezibellastige Events, dann schnell eine drehen, auf beste Freundin warten, nur um ihr mitzuteilen, dass man jetzt indisponiert ist ! Und dann wird man in diesem THC-Rausch manchmal doch genötigt und mitgeschleppt und stellt nach dem Abend immer zu 100% fest: das war richtig Scheiße, die ganzen Leute haben mich beobachtet, alle haben bemerkt, dass ich etwas geraucht habe ... demnächst bleibe ich zu Hause, dort fühle ich mich wohl und nicht beobachtet !
  • heutige Analyse: an diesen Abenden war die gefühlte, subjektiv persönliche Einschätzung des Unterschieds in der psychischen Verfassung und Wahrnehmung zwischen dem zahlenmäßig größeren, alkoholisierten Klientel und den einigen wenigen THC-angereicherten Gästen viel zu groß ! Dabei ist ein bekiffter Gast den Türstehern lieber als ein alkoholisierter, denn Ersterer macht zu 99,99 % keinen Stunk, außer er kippt auf der Tanzfläche um, weil er die Wechselwirkung von Alkohol mit THC unterschätzt hat !
In der 1927 erschienenen 2. Auflage seines Buches "Phantastica" beschreibt Lewin auch den indischen Hanf. Er setzt sich sowohl mit der Namensentstehung auseinander als auch mit zahlreichen mittelalterlichen Quellen, auf die hier aus Platzgründen nicht eingegangen werden kann. Er beschreibtdie Verbreitung des Cannabiskonsum in Afrika, die verschiedenen Zubereitungsformen bei den einzelnen Stämmen in West-, aber auch in Süd- und Ostafrika. Einen besonderen Abschnitt widmet er dem Cannabiskonsums in Kleinasien und Asien, aber auch in Nordafrika, wo von Westen nach Osten hin die Leidenschaft wachse, Hanf zu rauchen. Mit den Worten Moreaus, wie sie sich in deutscher Übersetzung bei von Bibra finden [1855], schildert Lewin(allerdings ohne Quellenangabe) die Wirkung von Cannabis:
  • "Bestenfalls ist es so, als wenn die Sonne jeden Gedanken beschiene, der das Gehirn durchzieht, und jede Bewegung des Körpers eine Quelle von Lust wäre. Ein solcher Mensch fühlt sich nicht in der Art glücklich, wie der Feinschmecker oder Hungrige, wenn er seine Esslust befriedigt, noch wie der Wolllüstling, wenn er seiner Liebeslust frönt, sondern er ist glücklich, wie jemand, der auf fröhliche Nachrichten hört, wie der Geizige, der seine Schätze zählt, wie der Spieler, wenn ihn das Glück begünstigt, oder wie der Ehrgeizige, den der Erfolg berauscht. Dabei kann noch ein gewisser Verwirrungszustand bestehen, in dem allerhand fernliegende Gedanken, über deren Auftauchen man sich Rechenschaft nicht zu geben vermag, heranstürmen. Verworrene Pläne, deren Klärung bisher unmöglich schien, glaubt das Individuum entworren vor sich und der Verwirklichungen entgegengehen zu sehen. Die Bande der Zeit und des Raumes sind gesprengt [...]"
  • => dies ist eine sehr gute Beschreibung eines Grundmusters der Wirkung von THC !

Schwester Marihuana

entnommen aus:

wissen.spiegel.de

08.09.1980

Fünf Haschisch-Schmuggler täglich faßt in der Touristensaison der spanische Zoll in der kleinen Hafenstadt Algeciras, dem neuen Hauptumschlag-Platz für die Droge.

Am Anlegekai der Fährschiffe aus Afrika im Hafen von Algeciras drängen sich Tag für Tag die Zuschauer hinter den Absperrgittern, um "Pirri" beim Schnüffeln zu beobachten.

Sie werden fast nie enttäuscht ;-): Mindestens einmal am Tag wird der auf Haschisch abgerichtete Schäferhund des spanischen Zolls fündig. Wenn dann die geschmuggelte Droge ans Tageslicht kommt, erhält der Hund begeisterten Beifall.

Der tägliche Zulauf kommt nicht von ungefähr. Denn hundert Kilometer südlich von Algeciras, im marokkanischen Rif-Gebirge, werden immer größere Mengen Hanf angebaut. Marokko ist Europas wichtigster Haschisch-Lieferant, die kleine südspanische Hafenstadt Algeciras größter Hasch-Umschlagplatz geworden: Rund 50 Prozent des in Europa konsumierten Stoffs, so eine vorsichtige Schätzung der spanischen Zollbehörden, gelangen über Algeciras in den Norden.

Zwischen 130 und 150 Tonnen Haschisch werden von internationalen Rauschgiftringen und lokalen Schmugglerbanden in Algeciras jährlich verschoben. Im zolleigenen Lagerraum stapeln sich inzwischen solche S.151 Mengen konfiszierten Gutes, daß die Gebäudewachen verstärkt werden mußten, um Diebe abzuschrecken.

Während der Touristensaison fassen die rund hundert Beamten der Guardia Civil, die im Hafen von Algeciras rund um die Uhr im Haschisch-Einsatz sind, täglich gar bis zu fünf Delinquenten, die meisten von ihnen jugendliche Abenteurer und kleine Gauner, darunter in den ersten fünf Monaten dieses Jahres allein in Algeciras und Cadiz 80 Deutsche.

Die Fangquote verdankt die Polizei weniger dem Hund Pirri als vielmehr hilfreichen Hinweisen aus Marokko: Dieselben Händler, die im Rif-Gebirge das Haschisch verkaufen, geben vielfach nach Geschäftsabschluß dem spanischen Zoll die Autonummer ihres Kunden durch.

Denn nur wenn der Schmuggel nicht allzu einfach ist, können die Preise hoch gehalten werden: Innerhalb von drei Jahren stieg auf diese Art der Kilopreis von 300 auf rund 3000 Mark.

Wer der Polizei in Algeciras ins Netz geht, muß nicht selten erst mal bis zu zwei Jahre in Untersuchungshaft, denn die Provinzgerichte des spanischen Südens sind der Drogenschwemme so wenig gewachsen wie die Gefängnisse.

In der Haftanstalt von Cadiz etwa, wohin viele der in Algeciras gefaßten Hasch-Schmuggler überwiesen werden, sitzen 220 Häftlinge zusammengepfercht in einem Bau, der für 140 Insassen geplant war. Für sämtliche Gefangene gibt es tagsüber drei Toiletten.

"Der Abfluß", so einer der Insassen zum SPIEGEL, "führt durch den Raum, in dem wir unsere Mahlzeiten einnehmen müssen." Im Essen finden sich, klagt ein anderer, totes Ungeziefer und Dreck. Und: "Schon geringe Vergehen werden mit Prügelstrafe und wochenlanger Einzelhaft geahndet."

Noch schlimmer ist es offenbar im Untersuchungsgefängnis der spanischen Enklave Ceuta an der marokkanischen Küste, wo ebenfalls viele der geschnappten Hasch-Touristen landen: Je 25 Häftlinge sind in Schlafräumen von zwölf Meter Länge und fünf Meter Breite auf doppelstöckigen Pritschen untergebracht, Fensterscheiben gibt es nicht. 70 Personen teilen sich vier Waschbecken.

Kommt es dann endlich zum Prozeß, ergeht das Urteil meist nach der Faustregel: Pro Kilo Hasch bei der Festnahme ein Jahr Haft, die Höchststrafe sind zwölf Jahre und ein Tag. Nur wer genügend Geld hat, kann sich mit einer Kaution bis zu einer Höhe von 30 000 Mark aus dem Gefängnis freikaufen.

Doch die großen Händler gehen in Algeciras sowieso nicht ins Netz -- sie haben längst erkannt, daß sowohl Algeciras als auch Malaga, der andere traditionelle Schmuggelhafen Andalusiens, zu gefährlich geworden sind, weil die Polizei, so eine unter Händlern kursierende Untergrund-Schmuggelfibel, "dort gut arbeitet". Vor beiden Häfen wird in dem 50 Seiten dicken Handbuch ausdrücklich gewarnt.

Die Großen haben schon neue Handelswege organisiert, gegen die Spaniens Polizei weitgehend machtlos ist:

Haschischplatten und immer häufiger auch Haschisch-Öl werden vor der Mittelmeerküste Marokkos in Hochsee-Jachten verladen, die entweder auf direktem Weg unverfängliche kleine Häfen irgendwo in Europa anlaufen, oder aber in den von Touristen überfüllten Luxus-Jachthäfen an der Costa del Sol, etwa in Puerto Banus in Marbella, S.152 vor Anker gehen. Dort können sie ihre Fracht in aller Ruhe löschen.

Häufig auch starten nachmittags von Gibraltar aus starke Motorboote in Richtung auf die nur elf Kilometer entfernte Küste von Marokko, jagen vollbeladen mit Haschisch wieder über die Meerenge zurück und werfen die Ware, an Salzsäcken vertäut, abends vor der spanischen Küste ins Meer.

Innerhalb von sechs Stunden löst sich das Salz im Wasser auf, und im Morgengrauen treibt dann das Hasch-Paket allein an den Strand. Wird der Empfänger beim Abholen gestört, finden auch schon mal ahnungslose Touristen wasserdicht verpackte, zentnerschwere Haschisch-Pakete.

Welches Ausmaß der Haschisch-Handel zwischen den Küsten hat, zeigte sich, als im vergangenen Mai auf Gibraltar und in England Haschisch-Händler von Scotland Yard festgenommen wurden, die in eine Transaktion im Wert von rund einer Milliarde Mark verwickelt waren.

In einem Versteck, das der Bank-Manager Ambrosius Vinales in einem der zahlreichen Felsentunnel auf Gibraltar angelegt hatte, fand die Polizei Pfundnoten im Wert von 120 Millionen Mark -- Lohngelder für Haschisch-Transporteure in Europa und Produzenten in Marokko.

Von solchen Summen können die in Algeciras, Ceuta oder Cadiz gestrandeten Abenteurer oder Süchtigen nur träumen. "Wir haben mit der internationalen Drogen-Mafia oder Heroin-Szene nichts zu tun. Wir sind Amateure", schreibt, nicht ohne Berufsstolz, ein Deutscher, 27, der wegen des Besitzes von 20,7 Kilo Haschisch in Cadiz einsitzt. "Wir setzten dem ''Bruder Alkohol'' die ''Schwester Marihuana'' entgegen, denn wir sind von unserer Droge überzeugt."

Ihre Droge kriegen die Geschnappten auch im Gefängnis:

In die Haftanstalt von Algeciras wird Haschisch in ausgehöhlten Melonen oder Tennisbällen eingeschmuggelt, die jemand von draußen über die Mauer wirft.


Fazit:

Das also hat der Bürger dem Politiker und Gesetzgeber zu verdanken:

  • eine Förderung des Schmuggels, an dem sich eine geringe Spitze eine goldene Nase verdient: die sogenannten "Kleinen" tragen im gewissen Sinne die Gesamtstrafe auf ihren Schultern
  • Überteuerung eines Naturprodukts, das im Grunde genommen überall wachsen kann, auch auf dem heimischen Balkon !
  • die Schmuggelwege mögen sich geändert haben, der Wille etwas zu schmuggeln, nie, da auch die Nachfrage nie aussterben wird (s.a. Schmuggel in der Prohibitionszeit, bis das Alkoholverbot wieder aufgehoben worden ist => solche politischen Maßnahmen haben Al Capone, einen den größten Verbrecher, hervorgebracht !)
  • eine politische Entscheidung pro Cannabis ist deshalb so schwierig, weil die Entscheidungsträger aus Politik und Justiz, sofern sie selber Drogen konsumieren, eher an persönlichem Alkohol- und Nikotinkonsum denken und in manchen Fällen (Dunkelziffer unbekannt) eher gelegentlich Kokain zu sich nehmen (eine sehr reine und saubere Droge, allerdings auch nichts für kleine Geldbeutel !!!) => ergo: der THC-Konsum kann nicht persönlich nachvollzogen werden, und die Politiker, die nichts gegen das Rauchen eines "Tütchens" haben, halten schön still ihren Mund => wer will schon auf der Leiter seiner Karriere von solchen "Nichtigkeiten" aufgehalten werden ???

Kid dies on tv program


UlicDroma

Zitat:
This is when a hidden camera goes very wrong, the bad guy in the video was sentence to life in prison.

Elvis Presley - "Don't be cruel" & "Trouble"


thugginj

You know I can be found,
sitting home all alone,
If you can't come around,
at least please telephone.
Don't be cruel to a heart that's true.

Baby, if I made you mad
for something I might have said,
Please, let's forget the past,
the future looks bright ahead,
Don't be cruel to a heart that's true.
I don't want no other love,
Baby it's still you I'm thinking of.

Don't stop thinking of me,
don't make me feel this way,
Come on over here and love me,
you know what I want you to say.
Don't be cruel to a heart that's true.
Why should we be apart?
I really love you baby, cross my heart.

Let's walk up to the preacher
and let us say I do,
Then you'll know you'll have me,
and I'll know that I'll have you,
Don't be cruel to a heart that's true.
I don't want no other love,
Baby it's still you I'm thinking of.

Don't be cruel to a heart that's true.
Don't be cruel to a heart that's true.
I don't want no other love,
Baby it's still you I'm thinking of.


***

(Words & music by Leiber - Stoller)
If you're looking for trouble
You came to the right place
If you're looking for trouble
Just look right in my face
I was born standing up
And talking back
My daddy was a green-eyed mountain jack
Because I'm evil, my middle name is misery
Well I'm evil, so don't you mess around with me

I've never looked for trouble
But I've never ran
I don't take no orders
From no kind of man
I'm only made out
Of flesh, blood and bone
But if you're gonna start a rumble
Don't you try it on alone
Because I'm evil, my middle name is misery
Well I'm evil, so don't you mess around with me
I'm evil, evil, evil, as can be
I'm evil, evil, evil, as can be
So don't mess around don't mess around don't mess around with me
I'm evil, I'm evil, evil, evil
So don't mess around, don't mess around with me
I'm evil, I tell you I'm evil
So don't mess around with me
Yeah!


Variierte Serien versuche mit Meskalin

entnommen aus:

springerlink.com

Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie



Gerhard Franke1

(1) Landesheilanstalt Altscherbitz, Deutschland

Eingegangen: 16. April 1934

Zusammenfassung Meskalin (wie auch Haschisch und dergleichen) bietet die Möglichkeit einer mehrmaligen künstlichen Psychoseerzeugung am gleichen Objekt.
  • Der Wert dieser Möglichkeit ist dadurch beschränkt, daß das jedesmalige Psychosemodell sich ganz verschieden gestaltet infolge der Mitwirkung zahlreicher unbekannter und wechselnder Faktoren, welche die aktuelle biologische Verfassung der Versuchsperson bestimmen.
  • Auf Grund von 2 kurz hintereinander vorgenommenen Selbstversuchen, die trotz sehr verschiedener Dosis und sehr verschiedener toxischer Wirkung in psychopathologischer Hinsicht überraschend ähnlich waren, halte ich die Wahrscheinlichkeit für groß, daß sich bei Versuchen mit gleichen Dosen rasch hintereinander symptomatologisch ganz gleichartige Modellpsychosen erzeugen lassen würden, denn je weniger Zeit zwischen 2 Versuchen verstreicht, desto weniger Faktoren können sich ändernd an der biologischen Verfassung der Versuchsperson bemerkbar machen.
  • Wenn solche Versuchsserien zu etwa je 3 Versuchen angestellt würden, wobei der mittlere Versuch in einschneidender, jedoch möglichst wenig komplexer Weise variiert werden müßte, so könnten wahrscheinlich wichtige Fragen der Psychosenerforschung der Lösung nähergebracht werden. [...]


... tigen Arbeit über das Kokain [1924] vorübergehend dem Studium des Cannabis zuwandten [1927], aber auch an ihre Diskussion mit Kant und Krapf [1928, 1930].

Danach befasste sich auch Beringer mit dem Haschisch, nachdem er seine noch heute lesenswerte und akribisch verfasste Monographie über das Meskalin veröffentlicht hatte, und aus dessen Besitz uns noch einige Sonderdrucke über dieses Thema vorliegen. Zur gleichen Zeit begann auch sein späterer Mitarbeiter Stringaris aufgrund von Erfahrungen in seiner Heimat Griechenland mit Studien und Veröffentlichungen über das Haschisch [1933], die später in seine ebenfalls noch heute lesenswerte Monographie über die "Haschischsucht" [1939, 2. Auflage 1972] einmündeten. Die damals geführten Diskussionen sind teilweise nur noch von begrenztem und historischen Interesse und bleiben einer separaten Darstellung vorbehalten.

Auch in Ländern wie der Türkei, Afghanistan, Pakistan und dem Libanon sowie in Nordafrika ist der Cannabiskonsum in weiten Bereichen gang und gäbe. In Nepal gab es noch in den 80er Jahren offizielle Geschäftslokale, in denen Haschischzubereitungen in verschiedenen qualitativen Abstufungen zu geringen Preisen von jedermann erworben werden konnten. In Pakistan und Indien ist es leicht, Haschisch zu erwerben. Die Hauptquellen für das in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen westlichen Ländern auf dem Markt befindliche Haschisch sind der Libanon, die Türkei, Afghanistan und Pakistan, daneben aber auch nordafrikanische Länder, vor allem Marokko.

Das Alkoholverbot des Islam scheint die weite Verbreitung des Cannabis zusätzlich gefördert zu haben, wie sich auch bei den heutigen, meist jugendlichen Haschischkonsumenten zeitweise eine Abwendung vom Alkohol ergeben hat.
  • jvfg-cham.de:

    Ein Mann kommt nach seinem Tod zu Petrus. Petrus fragt ihn: "Wo möchtest du hin? In den Himmel oder in die Hölle?" Der Mann ist erfreut: "Das kann man sich aussuchen? Wunderbar! Könnte ich mir Himmel und Hölle ansehen, bevor ich mich entscheide?" Petrus stimmt zu. Beide steigen in den Aufzug und fahren zunächst nach oben: Harfenmusik empfängt sie, ein Tisch ist festlich gedeckt, weiß gekleidete Menschen laufen umher, die Stimmung ist entspannt und friedlich... "Gar nicht übel", denkt der Mann, möchte aber auch noch die Hölle sehen. Sie steigen also wieder in den Aufzug. Als sich unten die Tür öffnet, steht er in einer überfüllten Kneipe mit fetziger Musik, wenig bekleidete Damen bedienen die grölenden Männer, Alkohol fließt in Strömen! "Klasse Stimmung!", denkt der Mann und verkündet Petrus seine Entscheidung: "Hier werde ich bleiben!" Da packt ihn der Teufel und wirft ihn in einen Feuerofen. "He", ruft der Mann, "ich wollte in die Kneipe, nicht hierher!" Da sagt der Teufel zu ihm: " Die Kneipe? Das ist nur unsere Werbeabteilung!" => Langzeitschäden von Alkohol und THC im Vergleich !

Einen unterhaltsamen Abriss der Geschichte des Cannabiskonsum von der Frühzeit und über alle Kulturen hinweg gibt Abel [1980]. Über die Verhältnisse in der Türkei hat Özek [1972], über die in Ägypten Soueif [1979] und über die marokkanischen Verhältnissse Benabud [1957] berichtet. Zusammenfassende Angaben über die Haschischsituation im Ausland bis in die 70er Jahre bringt Woggon [1974].

1.2 USA

In den Vereinigten Staaten begann ein eigentliches Mariuhanaproblem in den 30er und 40er Jahren. Die weite Verbreitung des Konsums dieser Droge führte 1944 zur Erstellung des so genannten La-Guardia-Berichts über "Das Marihuanaproblem in New York". Darin wird u.a. festgestellt, dass Marihuanakonsum zur Toleranzentwicklung und zur Notwendigkeit der Dosissteigerung führt. Zugleich kommen die Autoren zu dem Ergebnis, Marihuana führe nicht zu geistiger und physischer Zerstörung, wenn es in relativ geringer Dosierung konsumiert werde. Durch neuerer ist der methodisch angreifbare Bericht mittlerweise in wesentlichen Punkten korrigiert worden. Bis heute ist der Cannabiskonsum in den Vereinigten Staaten jedoch ein Problem geblieben. Die in staatlichem Auftrag erstellten Berichte über "Marihuana und Gesundheit" (1971-1980) können als wesentliche Erkenntnisquellen über Wirkung und Gefährlichkeit des Marihuanas gelten.

1.3 Europa

Im mittelalterlichen Europa findet sich der wahrscheinlich erste Hinweis auf die Wirkungen der Inhaltsstoffe des Hanfes in dem Buch der Hildegard von Bingen (1098-1179), die ihn zur lokalen Behandlung von Geschwüren und Wunden empfiehlt. In den Kräuterbüchern des Dioskorides und des Leonhard Fuchs finden sich Beschreibungen und Abbildungen des Hanfes. Dioskorides unterscheidet zahmen und wilden Hanf.


(Seiten 6 bis 7 nicht Teil dieser Buchvorschau)
Über die Konsumverhältisse und die Zubereitungsformen von Cannabis in Persien berichtet Anwari-Al Hosseyni [1982] mit vielen Einzelheiten. Über den arabischen-orientalischen Raum berichtet Saleh, dass der Konsum von Cannabis weit verbreitet sei, da der Islam dies nicht ausdrücklich verbiete, wenn die Schriftgelehrten es auch nicht ausdrücklich erlaubten. So sei der gelegentliche Konsum kleinerer Mengen von Cannabis auch sozial durchaus toleriert. Hingegen gelte ein regelmäßiger Missbrauch größerer Dosen des Rauschmittels als Laster.

Längerfristiger Konsum habe einen sozialen Abstieg zur Folge, die Arbeitsfähigkeit werde beeinträchtigt, die Abhängigen bezweifelten bald die Notwendigkeit jeder Erwerbstätigkeit, sie vernachlässigen soziale Verpflichtungen und Bindungen, und schließlich komme es zur Verwahrlosungserscheinungen im weiteren Verlauf der Abhängigkeitsentwicklung. Darin liege eine Ursache der "niederen sozialen und wirtschaftlichen Produktivität einer bedeutenden Bevölkerungsgruppe im Orient" [Saleh 1982].
  • Auflistung möglicher persönlicher sozialer Degenerationserscheinungen (Früh- und Spätstadium + Intensität + Dauer)

Büchertipps: Cannabis

entnommen aus:

cannabislegal.de
Du Toit leitete die Bezeichnung Cannabis vom arabischen "kinnab" ab, das Linne für seine Bezeichnung verwendet habe. Hingegen meint Emboden [1982], die Benennung leite sich vom semitischen "kaneh" für Schilfrohr und "bosom" für wohlduftend, Duft ab.

Den alten Ägyptern war zwar der Schlafmohn, nicht aber das Cannabis, ebenso nicht den Juden. Hingegen scheinen die Karthager Kenntnisse der Cannabisgewinnung besessen zu haben.

Durch die Feldzüge der Araber im 9.-12. Jahrhundert wurden Cannabiszubereitungen auch in den nordafrikanischen Ländern bekannt, während ihr Gebrauch im mauritansichen Spanien nie Fuß fassen konnte.

Mit der spanischen Conquista im 16. Jahrhundert kam die Hanfpflanze offenbar auch nach Süd- und Mittelamerika. Dort wird sie noch heute in großem Umfang zur Mariuhanagewinnung angebaut, wobei Kolumbien und Mexiko die Hauptlieferanten des Mariuhanas für den Markt in den Vereinigten Staaten sein dürten.

Auch in schwarzafrikanischen Ländern ist der Konsum von Cannabis weit verbreitet, hierüber existieren vor allem Berichte aus Nigeria [Boroffka], aber auch aus dem südlichen Afrika [Du Toit]. Danach wurden Cannabis schon vor der Ankunft weißer Siedler in Südafrika 1652 von den dort ansässigen Stämmen als bewußtseinverändernde Droge gebraucht. Es ist jedoch durch indische und arabische Händler wahrscheinlich im 11. und12. Jahrhundert über Ägypten entlang der afrikanischen Ostküste nach Südafrika gelangt und wurde auch Zentral und Westafrika gebracht. Heute sind Gambia und Nigeria zu nennen, von wo aus immer wieder Haschisch nach Deutschland importiert wird.
  • Umschlagsorte: eher am Mittelmeer (z.B. Marseille, Cote d'Azur, Spanien, Italien) gelegen oder doch größere Häfen wie Rotterdam und Hamburg ?
  • wird Deutschland aufgrund des Verbots des Anbaus selbst für Eigenbedarf zu einem Importland (s.a. zunehmende Schwierigkeiten des US-amerikanischen Zolls in Grenzgebieten) => Drogen werden immer entlang eines Gradienten geschmuggelt, dort wo die Bürger mehr Geld haben, dorthin wird auch geliefert !
Dabei spielt - regional unterschiedlich - eine rituelle Einbindung des Konsums gerade in den afrikanischen Ländern eine ausgeprägte Rolle [s.h.a. Stringaris 1972, sowie die ältere Darstellung von Lewin 1927, 1980]
STROMABWÄRTS DER cGMP-ABHÄNGIGEN PROTEINKINASE IN THROMBOZYTEN –
  • Physiologische und diagnostische Relevanz von VASP und Identifikation neuer Substrate
In Indien spielt es vor allem eine Rolle als Genussmittel. Bei Festen wird es geraucht, mit Süßspeisen vermischt gegessen und auch Getränken zugesetzt [Moser-Schmitt 1982]. Ein mehr als mäßiger, kontrollierter Konsum führt nach Überzeugung vieler Inder zu körperlichem und sozialem Niedergang.

Im Schiwa-Kult und bei anderen Ritualen spielt der Cannabiskonsum weiterhin eine Rolle. In der religiösen Tradition und im Volksglauben hat der Cannabiskonsum weiterhin eine feste und tief verwurzelte Bedeutung [Moser-Schmitt 1982]. Schon im 15. und 16. Jahrhundert wurden die wesentlichen Wirkungen von Haschischinhaltsstoffen in verschiedenen indischen Schriften zutreffend geschildert: Danach bringt es Freude, nimmt die Angst, führt zum Lachen, wirkt anregend, steigert die geistigen Kräfte und ist ein allgemeines Lebenselexier. Bis heute gehört Indien zu den Stammesländern des Haschischgebrauchs, und dort ist es noch heute relativ leicht zu erwerben.

Vom alten Indien ging die Kenntnis des Cannabis als Heil- und Rauschmittel nach dem alten Persien und nach Assyrien über. Sie kann sich aber auch dort um 800.Chr. eigenständig entwickelt haben. Die Assyrer nannten die Pflanze möglicherweise "Kunapu", und man vermutet, dass sich aus dieser Wortbildung unsere Bezeichnung "Cannabis" ableiten könnte. Keilschrifttexte belegen den Gebrauch pflanzlicher Stoffe zu Heilzwecken, aber einzelne verwendete Substanzen lassen sich im assyrischen Bereich nicht sicher identifizieren. Alleinige Verwendung einer Pflanze oder von Teilen einer Pflanze zur Rauscherzeugung ist nicht belegt, weder der Medizinalpflanze Azulla noch der Pflanze Kunnapu, deren Identitätmit Cannabis sativa nicht feststeht [Farber, 1982]
  • Kunapu + Azulla
Der Autor gibt weitere Quellen an, die die frühe pharmazeutische Verwendung von Cannabiszubereitungen belegen können, wobei aber Verwechslungsmöglichkeiten mit Nachtschattengewächsen und Lein eingeräumt werden. Ein von ihm zitiertes frühes chinesisches Werk erwähnt die Anwendung von Cannabis bei schwerem Erbrechen, eine heute (wieder) diskutierte mögliche Indikation zur therapeutischen Verwendung von Cannabisinhaltsstoffen (s.Kapitel. 10.9.)

Von China aus scheint die Pflanze dann um 800 v.Chr. nach Indien gelangt zu sein, wo sie wegen der rauscherzeugenden Wirkung ihrer Inhaltsstoffe in bestimmte Kulthandlungen einbezogen wurde. Als Bhang nahm sie bald einen festen Platz unter den Heil- und Rauschmitteln des indischen Subkontinents ein. Die Hindus benutzen es als Medikament gegen Lepra, Durchfall und Fieber. Auch als Beruhigungs-, Schmerz- und Hustenmittel fand es Verwendung. Mit dem Aufkommen des Islam trat die pharmazeutische Verwendung gegenüber der als Rauschmittel immer stärker in den Hintergrund. In der letztgenannten Funktion übernimmt es bis heute einen festen Platz im Leber vieler Orientalen ein.
Jettmar [1982] geht davon aus, dass der Rauch von Hanfsamen nicht nur bei den Skythen, sondern auch bei anderen Steppenvölkern Mittelasiens zur Raucherzeugung verwendet wurden und dass die Kenntnis dieser Wirkung aus China stammt. Er setzt sich nicht mit dem Widerspruch auseinander, wonach Hanfkörner, also die Samen der Hanfpflanze, praktisch kein THC, also keinen psychotropen Wirkstoff enthalten, obgleich er das pharmakologische Handbuch von Goodman und Gilman [1975] zitiert.
  • früher fand man in den "packs" hin und wieder Samen, heute sind sie fast so gut wie nicht darin enthalten
Auch in der Odysee werden psychotrope Mittel erwähnt. Ob bei den Orakeln der Pythia Kohlenmonoxiddämpfe aus einer Spalte aufstiegen oder psychotrope Substanzen verwendet wurden, ist offenbar ebenfalls ungeklärt. Sowohl in Indien als auch in Mittelamerika sollen Menschenopfer teilweise unter der Wirkung von Cannabis gestanden haben, als man sie den Göttern darbrachte.

Den Chinesen war die Pflanze möglicherweise schon 2.700 v.Chr. zumindestals Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten bekannt. Andere Autoren [Li 1974; Harris et al. 1977] meinen hingegen, Cannabis sei in China erst im 2. nachchristlichen Jahrhundert als Heilmittel bekannt gewesen. Festzustehen scheint indessen, dass der chinesische Kaiser Shen-Nung 2.737 v.Chr. nach seiner später schriftlich fixierten Überlieferung das Cannabisharz zur therapeutischen Anwendung bei Beri-Beri, Verstopfung, Frauenleiden, Gicht, Malaria, Rheuma und "Geistesabwesenheit empfahl [Emboden, 1982]
  • ... das größte Frauenleid, das ich kenne, nennt sich "Frau am Steuer" ...
Bekannt ist gerade aus neueren Tierversuchen die antiaggressive Wirkung des wesentlichen Haschischinhaltsstoffes Delta-9-THC. So fanden Kilbey et al. [1973], dass aggressives Verhalten bei Ratten durch THC dosisabhängig gehemmt wurde.

Die Geschichte des Cannabis ist verbunden mit den Überlieferungen vor allem der orientalischen Völker seit der Antike. Stringaris' Ausführungen [1972] hierzu sind lesenswert. Er weist auf die tiefreichende Bedeutung dieser Stoffe für die antiken Menschen hin, die auf Bewusstsein und Erleben Einfluss nehmen können. Dabei waren zufällige Entdeckungen wegweisend zu den Wirkungen psychotroper Stoffe. Auf diese Weise mögen viele der Rauschdrogen entdeckt worden sein.

Es liegt nahe, solche Substanzen als göttlich zu bezeichnen und ihre Herkunft im Mythos mit den Göttern in Zusammenhang zu bringen, wenn man das Selbstbild der damligen Zeit berücksichtigt. So kommen nicht näher identifizierbare psychotrope Substanzen in den Überlieferungen der Chinesen und der alten Perser vor, Soma in den Mythen der Inder, Ambrosia und Nektar bei den Göttern der Griechen. Herodot berichtet über Cannabisgebrauch bei den Skythen. Dort heißt es:

[74] "In ihrem Land aber wächst Hanf, der große Ähnlichkeit mit Flachs hat, aber größer und dicker als Flachs ist; denn darin übertrifft ihn der Hanf bei weitem. Er wächst wild, wird aber auch gebaut. Die Thraker machen sich Kleider daraus, die fast so aussehen wie leinene, sodass jemand, der es nicht genau kennt, gar nicht unterscheiden kann, ob sie von Lein oder Hanf sind, und wer niemals Hanf gesehen, sie für leinene hält.

[75] Den Samen von diesem Hanf nehmen die Skythen mit in ihre Filzzelte und werfen ihn auf glühende Steine, auf denen er verdampft und einen Qualm verbreitet wie kein griechisches Dampfbad. Den Skythen aber ist solch ein Dampfbad ein Hochgenuss, und sie kreischen dabei vor Behagen. Das dient ihnen als Bad; denn im Wasser baden sie überhaupt nicht [...]"
  • ... die Skythen gefallen mir immer besser => nehmen also das Prinzip eines Vaporizers vorweg !
  • für den industrie-/textilorientierten Hanfanbau wird die männliche Pflanze verwendet, hat Europa begabterweise vergessen !
Auch bei den Unruhen im Kongo Anfang der 60er Jahre sei auf Seiten der Anhänger des schwarzen Nationalisten Lumumba Haschisch im Spiel gewesen. Immer wieder habe man unter den Soldaten und Parteigängern Männer im Cannabisrausch angetroffen, und viele der der Exzesse dieses Krieges ließen sich durch Cannabiswirkungen erklären. Es sei, als reiche der Schatten Hassans, des Alten vom Berge, noch über Afrika hinüber.

Dagegen betont Kielholz [1970], es sei schwer, sich vorzustellen, dass es sich bei dem fraglichen Aufputschmittel der Assassinen um Cannabis gehandelt habe. Auch er weist darauf hin, dass in der Tat im Allgemeinen keine aggressionsfördernden Tendenzen durch Cannabiskonsum mobilisiert würden. Möglicherweise habe es sich bei der Droge der Assassinen um eine andere Substanz gehandelt.
  • u.U. Einnahme von pflanzlichen Ingredentien, die den heutigen Aufputschmitteln ähneln, z.B. dem Herbal Ecstasy ?!
Bei der Darstellung der Cannabiswirkungen (Kap. 7,8) wird sich erweisen, dass gerade bei dieser Droge eine der wesentlichsten Wirkungen in einer Herausbildung des amotivationalen Syndroms (AMS) besteht, das durch Apathie, Passivität und Euphorie gekennzeichnet ist. In diesem passivierenden Effekt der Substanz besteht eine Hauptgefahr, denn es untergräbt eine entschlossene und zielstrebige Realitätsbewältigung weitgehend.

Hierzu meint Bloomquist [1971], dass bei den Anschlägen der Anhänger des "Alten vom Berge" (Hassan Ibn Sabbah, gest. 1124) das Cannabis trotzdem eine wichtige Rolle gespielt hat. Wenn es auch nicht für die Aggressivität der Assassinen verantwortlich zu machen sei, so habe Hassan es zumindest benutzt, um seine Jünger gefügig zu bekommen und ihnen einen himmlisch anmutenden Lohn in Gestalt des Cannabisrausches und seiner Inhaltsstoffe bereitzuhalten [s.h.a. Lewin 1971].
Dass Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen aggressionsanstoßend zu wirken vermag, ist bekannt, dass es aber eine ausgesprochen aggressionsfördernde und Aggressionen freisetzende Substanz ist, und dass es sich hierbei um eine seiner Hauptwirkungen handelt, kann man nicht behaupten.

Immer wieder hat man aber gerade diese angebliche Cannabiswirkung als ein Hauptargument gegen die Droge benutzt. Dies hat dazu beigetragen, Einwände gegen den Haschischkonsum, z.B. aus einer juristischen, gesundheitspolitischen oder medizinischen Sicht als unglaubhaft hinzustellen, wenn sie dieses Argument mit einbezogen. Und in der Tat spricht manches dafür, dass in der oftmals streithaften Auseinandersetzung zwischen den so genannten Haschischgegnern der einen wie der anderen Gruppe häufig Parteilichkeit und blinder Eifer den Blick auf die Realität verstellten und eine ausgewogene Betrachtung und Abwägung der Argumente verhinderten.
  • hmm ... will der Autor andeuten, dass Kiffer und Alkoholiker bzw. Menschen die ab und zu ein Tütchen rauchen und Menschen, die ab und zu ein Schlückchen Alkohol trinken, nicht in einer friedlichen Koexistenz miteinander leben ?!

Erkältung oder Schweinegrippe ?

entnommen aus:

vigo.extra (AOK)


Die Symptome einer Grippe unterscheiden sich deutlich von einem normalen grippalen Infekt, der in der Regel langsam mit Schnupfen oder Halsschmerzen und ohne Fieber beginnt.


Grippaler Infekt (Erkältung)
  • typisch: langsamer Beginn, ohne Fieber
  • häufig: Schnupfen, Husten
  • gelegentlich: Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Magen- und Darmbeschwerden

Schweinegrippe
  • typisch: plötzlich fast anfallartiger Beginn mit hohem Fieber über 38°C, deutlichem Krankheitsgefühl und Husten
  • häufig: Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen
  • gelegentlich: Schnupfen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen

mehr unter:

Montag, 26. Oktober 2009

Лерика и Мигель - Понимаешь (Артемьев и Тонева)


lerikaru

Понимаешь, Я ушёл тогда назло
Понимаешь, не нашёл тогда я слов,
Ты не знаешь, просто нам не повезло
Было может, но прошло.
Понимаешь(2)
Понимаешь, ты ушёл, а я ждала
Понимаешь, я родителям врала
Ты не знаешь,
Ты ушел и жизнь ушла,
Но весна меня спасла.
Понимаешь(2)
Припев:
А за окном
Понимаешь,весна за окном
И унесёт
Тёплый ветер холодный наш сон
И мы пойдём в переулках весны
В небе утреннем звёзды ведны
Много этой весне мы должны
Понимаешь(2)
Понимаешь, мне недавно снился сон.
Понимаешь,в этом сне был ты и он,
Представляешь, я не знала, что спала,
Я к тебе во сне пришла.
Понимаешь(2)
Понимаешь, вот такой я был дурак,
Понимаешь, верил я ,что всё не так
Понимаю, ты пришла ко мне из сна,
Ты прости меня весна
Понимаешь.

Rammstein - Du riechst so gut


Stenik85

[Intro]

Der Wahnsinn
ist nur eine schmale Brücke
die Ufer sind Vernunft und Trieb
ich steig dir nach
das Sonnenlicht den Geist verwirrt
ein blindes Kind das vorwärts kriecht
weil es seine Mutter riecht

[Instrumental]

Ich finde dich
Die Spur ist frisch und auf die Brücke
tropft dein Schweiss dein warmes Blut
ich seh dich nicht
ich riech dich nur
Ich spüre Dich
ein Raubtier das vor Hunger schreit
wittere ich dich meilenweit

Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
du riechst so gut

ich finde dich
- so gut -

ich steig dir nach
du riechst so gut
gleich hab ich dich

[Instrumental]

Jetzt hab ich dich
Ich warte bis es dunkel ist
dann fass ich an die nasse Haut
verrate mich nicht
oh siehst du nicht die Brücke brennt
hör auf zu schreien und wehre dich nicht
weil sie sonst auseinander bricht

Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
du riechst so gut
ich finde dich
- so gut -

ich steig dir nach
du riechst so gut
gleich hab ich dich

[Instrumental]

Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher
du riechst so gut
ich finde Dich
- so gut -

ich fass dich an
du riechst so gut
jetzt hab ich dich
Du riechst so gut
du riechst so gut
ich geh dir hinterher

... nö, der "Piet" ist dA : muss ich doch mal meinen Arsch bewegen und runterdackeln und mit den Herren der Schöpfung die Drogen Kaffee und Nikotin genießen ...

Cannabis: Biologie, Konsum und Wirkung

entnommen aus:

Deutscher Ärzte-Verlag

von

Karl Ludwig Täschner

(... da es sich um eine Werbung für dieses Buch handelt, wird nur die Vorschau kopiert => es fehlen also die meisten Originalseiten, sind im Buchhandel erhältlich ;-) => genug aber, um gegen bestehende angewandte Verlogenheit in Politik, in restriktiver Gesetzgebung, bei der Polizei und Behörden etc. anzugehen und die Unwissenheit und Vorurteile von großen Teilen der allgemeinen Bevölkerung, die kein THC konsumieren, zu beseitigen ! Menschen letzterer Gruppe sollten sich aber immer darüber im Klaren sein: Alles ist Droge - es ist nur eine Frage der Dosis !

Die Dosis wiederum ist eine individuell(e) zu berechnende Größe und beinhaltet Menge, Einnahmedauer, Prädisposition und Verträglichkeit ... und wer dieses "immer noch nicht" versteht, der sollte sich von einem Anästhesisten beraten lassen, der genau berechnen kann und muss, wie hoch z.B. die Dosis sein sollte, damit du nicht während einer OP vor Schmerzen vorzeitig aus der Vollnarkose aufwachst ... die Kunst dieses Fachmanns besteht also darin, für ein gewisses "Gate" (=Zeitfenster) dich schmerzunemfpindlich zu machen, aber auch dich rechtzeitig wieder aus dem "künstlichen Koma" zu holen ...

Der Mensch konsumiert Drogen zu allen Zeiten; auf andere mit dem Finger zu zeigen, weil sie nicht vermeintlich "gesellschaftskonforme" Drogen wie Alkohol, Nikotin oder Kaffee zu sich nehmen, ist verlogen: "Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge und bemerkst nicht den Balken in deinem ?"

Abschließend: jeder Konsument von THC muss mit sich selber ins Reine kommen ... er muss für sich durch Gespräche, Abgleich mit anderen Konsumenten, Informationsbeschaffung etc. herausfinden, wieviel er vertragen kann, um an ein zufriedenstellendes Gleichgewicht zwischen Leistungsvermögen und Wohlbefinden heranzukommen ... dies gilt auch für jede andere Droge und Lebensweise ... !)



1 Geschichte

1.1 Alte Welt

Cannabis (Haschisch, Marihuana) gehört neben dem Alkohol zu den am weitesten verbreiteten Rauschmitteln. Zur Gruppe der Rauschdrogen gehört es deshalb, weil seine Hauptwirkungen darin besteht, einen Rauschzustand herbeizuführen. Ob es angemessen bzw. überhaupt zutreffend ist, die Substanz auch als Rauschgift zu bezeichnen, ist hier nicht zu diskutieren. In Anbetracht der wesentlichen Drogenwirkung, auf die im Rahmen dieses Buches noch ausführlich einzugehen wird, erscheint aber zumindest die Zurordnung zu den Rausschmitteln bzw. Rauschdrogen berechtigt.
  • was ist ein Rausch ? => vermutlich ein Zustand nach Zufuhr von exogenen Wirkstoffen, wo Gehirnzellen aktiviert, gehemmt und u.U. auch getötet werden !
  • es kann aber auch eine Wechselwirkung zwischen endogenen und exogenen Wirstoffen sein, so z.B. auf Bali, wo durch Zugabe von Mitteln + Autosuggestion Tänzer sich in Trance versetzen können, um für eine kurze Phase schmerzunempfindlich zu werden !
Die Geschiche des Cannabis ist bisher noch nicht geschrieben worden. Das ist hier auch nicht nachzuholen. Verschiedene Autoren haben Teilaspekte hierzu dargestellt. So hat sich etwa Gelpke besonders intensiv mit der Geschichte des "Alten vom Berge" auseinander gesetzt, die die Quelle einer voreiligen und überwiegend falschen Beurteilung der Cannabiswirkungen gerade in Westeuropa gewesen zu sein schein. Diese Geschichte ist vielfach kolportiert worden [Castro 1970]. Nach Stringaris [1972] stammt sie von Marco Polo, der sie im 14. Jahrhundert in Europa populär machte. In diesem Zusammenhang ist besonders auf die Ausführungen der genannten Autoren sowie auf die Arbeiten von Hänel [1970] und Wogon [1974] zu verweisen.

Danach wird eine Sekte fanatischer, straff organisiertr Männer mit dem Konsum von Haschisch in Verbindung gebracht, wobei man glaubte, dass sie ihre "Schreckenstaten", vor allem Terroranschläge auf führende Persönlichkeiten der damaligen Zeit, im Cannabisrausch begangen hätten. In Wirklichkeit scheint jedoch ein Zusammenhang über eine bloße Wortklangähnlichkeit zwischen Haschisch und Assassinen, wie man die Mitglieder dieser Sekte nannte, nicht wesentlich hinauszugehen.

Es ist nach unserer heutigen Kenntnis über die Wirkungen der Haschischinhaltsstoffe - auch unter Berücksichtung möglicher Wirkungsunterschiede bei Angehörigen verschiedener Kulturkreise - schwer vorstellbar, dass risikoreiche Terrorunternehmen gegen politisch einflussreiche Persönlichkeiten der damaligen Zeit mit gutem Erfolg von Menschen unter der akuten Einwirkung von Cannabis begangen werden konnten. Die passivierende Wirkung des Cannabis will dazu nicht recht passen.
  • Vgl. Wirkung von Alkohol: aufputschend, Senkung der Hemmschwelle in Form von Randale, Übergriffe durch Alkoholeinwirkung, Gewalttaten => kurzum: "Im Alkoholrausch hat schon so mancher seine eigene Oma erschlagen !"
Auch Zeitungsberichte über die Verwendung von Cannabis bei karthagischen Soldaten sind mit Zurückhaltung aufzunehmen. Der Verwendungszweck der auf gesunkenen karthagischen Kriegsschiffen gefundenen Hanfsamen muss weiterhin unklar bleiben. Aus heutiger Sicht ist es unwahrscheinlich, dass die Soldaten die Drogen etwa zur Steigerung ihrer Kampfkraft oder Aggessivität erhielten, zumal wesentliche Haschischinhaltsstoffe in den Hanfsamen selbst nur in geringem Maße enthalten sind. Die Geschichte des "Alten vom Berge" wird vor allem deshalb hier erwähnt, weil sie einer der Hauptquellen für die angeblich kriminogene Potenz des Cannabis zu sein scheint, die sich hartnäckig in einer Reihe von Publikationen hält.